Hallihallo
Verfasst: 16.05.2014, 02:20
Hallo
Ich bin nun auch hier gelandet, nachdem ich schon etwas mitgelesen habe. Ich bin 21 Jahre alt und komme aus dem Norden.
Mein Isländerwallach "Gylfi" ist 18 Jahre alt und hat EMS. Wir haben schon eine ordentliche Odyssee hinter uns. Als er mit 7 Jahren zu uns kam, war er bereits zu dick, aber nicht extrem. Das hat sich in den Jahren darauf auch nicht sehr gebessert - hat immer zwischen fast normal und deutlich zu dick geschwankt. So richtig extrem war es allerdings nur mal zeitweise im Sommer, wenn die Pferde viel Gras bekamen. Er hatte damals schon Anzeichen für eine Stoffwechselstörung (Hautprobleme, Fellwechselprobleme, starkes Schwitzen trotz Sommerfell...) und dann kam es im Winter zur Hufrehe. Er war zu dem Zeitpunkt eher schlank und wir waren ziemlich ratlos, als die Rehe einfach nicht besser wurde - trotz mini Heuration und Behandlung durch TA. Unser Shetty hatte zum gleichen Zeitpunkt auch Rehe, der hüpfte aber nach zwei Tagen wieder fröhlich in der Herde rum. Von EMS etc. hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nichts gehört, die TA fand es dann durch Bluttest heraus, Hufbeinabsenkung war/ist auch vorhanden. Es folgte eine lange Schonzeit mit Spezialbeschlägen und Chromhefe, in der der Gute extrem abnahm. Es hat etwas gedauert, bis er wieder normales Gewicht hatte aber irgendwann war er wieder so fit, dass wir wieder mit etwas Training anfingen. Eine ganze Weile war alles gut, er bekam absolut kein Gras und sah soweit gut aus (und ich rufe seitdem bei jedem falschen Pups den TA...).
Dann zogen wir vor einem knappen Jahr um und er war plötzlich lahm. Neuer TA sagte, es läge an den Eisen (waren umgedrehte) und die müssen ab. Gesagt, getan. Er hatte wohl in der Zwischenzeit nochmal eine leichte Rehe gehabt, das ergab auch das Röntgenbild. Nun wird der Huf (falscher Winkel wegen Rehe, zu wenig Hufwand, empfindliche Sohle) von einer Hufpflegerin bearbeitet und er ist barhuf. Es geht langsam bergauf, "Experten" im Thema Hufschuhe sind wir jetzt auch. Mich freut es riesig, dass er wohl mal barhuf gehen können wird (hatte ich eigentlich immer gewollt, aber laut vorherigen Hufschmieden bei seinen Hufen "unmöglich"... oder vielleicht nur, weil ja alle Isländer beschlagen werden?!). Es sind schon gute Fortschritte zu sehen, der richtige Winkel deutet sich am Huf schon an, jetzt muss das ganze nur noch raus wachsen.
Ich freue mich, hier vielleicht ein paar Erfahrungen austauschen zu können.
Ich bin nun auch hier gelandet, nachdem ich schon etwas mitgelesen habe. Ich bin 21 Jahre alt und komme aus dem Norden.
Mein Isländerwallach "Gylfi" ist 18 Jahre alt und hat EMS. Wir haben schon eine ordentliche Odyssee hinter uns. Als er mit 7 Jahren zu uns kam, war er bereits zu dick, aber nicht extrem. Das hat sich in den Jahren darauf auch nicht sehr gebessert - hat immer zwischen fast normal und deutlich zu dick geschwankt. So richtig extrem war es allerdings nur mal zeitweise im Sommer, wenn die Pferde viel Gras bekamen. Er hatte damals schon Anzeichen für eine Stoffwechselstörung (Hautprobleme, Fellwechselprobleme, starkes Schwitzen trotz Sommerfell...) und dann kam es im Winter zur Hufrehe. Er war zu dem Zeitpunkt eher schlank und wir waren ziemlich ratlos, als die Rehe einfach nicht besser wurde - trotz mini Heuration und Behandlung durch TA. Unser Shetty hatte zum gleichen Zeitpunkt auch Rehe, der hüpfte aber nach zwei Tagen wieder fröhlich in der Herde rum. Von EMS etc. hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nichts gehört, die TA fand es dann durch Bluttest heraus, Hufbeinabsenkung war/ist auch vorhanden. Es folgte eine lange Schonzeit mit Spezialbeschlägen und Chromhefe, in der der Gute extrem abnahm. Es hat etwas gedauert, bis er wieder normales Gewicht hatte aber irgendwann war er wieder so fit, dass wir wieder mit etwas Training anfingen. Eine ganze Weile war alles gut, er bekam absolut kein Gras und sah soweit gut aus (und ich rufe seitdem bei jedem falschen Pups den TA...).
Dann zogen wir vor einem knappen Jahr um und er war plötzlich lahm. Neuer TA sagte, es läge an den Eisen (waren umgedrehte) und die müssen ab. Gesagt, getan. Er hatte wohl in der Zwischenzeit nochmal eine leichte Rehe gehabt, das ergab auch das Röntgenbild. Nun wird der Huf (falscher Winkel wegen Rehe, zu wenig Hufwand, empfindliche Sohle) von einer Hufpflegerin bearbeitet und er ist barhuf. Es geht langsam bergauf, "Experten" im Thema Hufschuhe sind wir jetzt auch. Mich freut es riesig, dass er wohl mal barhuf gehen können wird (hatte ich eigentlich immer gewollt, aber laut vorherigen Hufschmieden bei seinen Hufen "unmöglich"... oder vielleicht nur, weil ja alle Isländer beschlagen werden?!). Es sind schon gute Fortschritte zu sehen, der richtige Winkel deutet sich am Huf schon an, jetzt muss das ganze nur noch raus wachsen.
Ich freue mich, hier vielleicht ein paar Erfahrungen austauschen zu können.