Neu im Forum wg. Isländerstute mit Cushing (Österreich)
Verfasst: 02.09.2013, 14:28
Hallo,
im November 2011 wurde meine Isistute Bjarma positiv auf Cushing getestet (mittels Dexamethason-Screening-Test); ein Röntgenbild der Vorderhufe wurde ebenfalls gemacht (Hufbein beidseitig abgesunken, VL 3 Grad Rotation des Hufbeines, VR 2 Grad Rotation). Somit war die Ursache für chronische Hufrehe und Hirsutismus (die auffälligsten Symptome) gefunden... nach dem ersten Schrecken die Informationsphase (die wohl nie abgeschlossen sein wird).
Es begann die Gabe von 1/2 Tablette Prascend (damals noch Permax); die Dosis passt bis heute laut den Tests. (Gabe in einem ausgehöhlten Stück Karotte.) Auf EMS ist sie nicht getestet worden, da laut TA "die Behandlung nicht anders wäre"; ist aber leider recht wahrscheinlich, dass auch das zutrifft.
Die Hufrehe haben wir mittlerweile in den Griff bekommen. Bjarma geht heute (nach einem initialen Rehebeschlag) wieder barfuß, beim Reiten mit Hufschuhen (Equine Fusion Jogging Shoe); der Hufschmied ist sehr zufrieden mit der Entwicklung bisher.
Es folgte eine Haltungsumstellung (Paddockbox und Sandkoppel ersetzen Weidegang und Offenstall). Es gibt nur mehr Heufütterung (rd. 7kg/Tag in zwei Rationen, dazu auf der Sandkoppel Heu unter doppelter Netzlage zur Beschäftigung), ergänzt durch Atcom Rehe Vital.
Zweimal jährlich eine Kräuter /Gewürzkur (mit Ingwer Nigeria, Mönchspfeffer, Hagebutten, Brennessel, Klettenwurzel, Klebkraut, Schafgarbenblüten, Mariendistelkraut, Artischockenkraut, Gingko und Echinacea (zusammengestellt von einer Tierheilpraktikerin).
Angepasste Bewegung (3-4 Ausritte rd. 1 h im Gelände, Bodenarbeit), Gewichtsreduktion, 1x jl. ein großes Blutbild, im Frühjahr Deckenschur und im Frühsommer Nachscheren. Soweit die bisherigen Maßnahmen (Fotos folgen!).
Nun die ersten zwei Fragen: 1) welcher Selenwert ist für einen Isis "normal"? Das letzte Blutbild hat 41,3 ergeben, was deutlich zu niedrig wäre...(Referenzbereich 100-200); allerdings ist da die Anmerkung "Fohlen und Islandpferde liegen z.T. deutlich unter diesen Werten". Ehe ich Selen zufüttere, wüsste ich das gerne! 2) 'Von der Hufrehe ist äußerlich keine Spur mehr feststellbar (liegt jetzt gut 2 Jahre zurück); Bjarma ist in deutlich besserer Form und hat wieder Lust zu tölten/galoppieren - ich bin mir aber nicht sicher, ob das klug ist (wie kann ich wissen, ob die Aufhängung vom Hufbein das aushält bzw ob es nicht weiter rotiert bzw. sich absenkt bei erhöhtem Tempo?)
Soweit die Erstinformation über Bjarma. - Ich freue mich auf einen konstruktiven Austausch hier im Forum!
LG,
Christine RN-H
im November 2011 wurde meine Isistute Bjarma positiv auf Cushing getestet (mittels Dexamethason-Screening-Test); ein Röntgenbild der Vorderhufe wurde ebenfalls gemacht (Hufbein beidseitig abgesunken, VL 3 Grad Rotation des Hufbeines, VR 2 Grad Rotation). Somit war die Ursache für chronische Hufrehe und Hirsutismus (die auffälligsten Symptome) gefunden... nach dem ersten Schrecken die Informationsphase (die wohl nie abgeschlossen sein wird).
Es begann die Gabe von 1/2 Tablette Prascend (damals noch Permax); die Dosis passt bis heute laut den Tests. (Gabe in einem ausgehöhlten Stück Karotte.) Auf EMS ist sie nicht getestet worden, da laut TA "die Behandlung nicht anders wäre"; ist aber leider recht wahrscheinlich, dass auch das zutrifft.
Die Hufrehe haben wir mittlerweile in den Griff bekommen. Bjarma geht heute (nach einem initialen Rehebeschlag) wieder barfuß, beim Reiten mit Hufschuhen (Equine Fusion Jogging Shoe); der Hufschmied ist sehr zufrieden mit der Entwicklung bisher.
Es folgte eine Haltungsumstellung (Paddockbox und Sandkoppel ersetzen Weidegang und Offenstall). Es gibt nur mehr Heufütterung (rd. 7kg/Tag in zwei Rationen, dazu auf der Sandkoppel Heu unter doppelter Netzlage zur Beschäftigung), ergänzt durch Atcom Rehe Vital.
Zweimal jährlich eine Kräuter /Gewürzkur (mit Ingwer Nigeria, Mönchspfeffer, Hagebutten, Brennessel, Klettenwurzel, Klebkraut, Schafgarbenblüten, Mariendistelkraut, Artischockenkraut, Gingko und Echinacea (zusammengestellt von einer Tierheilpraktikerin).
Angepasste Bewegung (3-4 Ausritte rd. 1 h im Gelände, Bodenarbeit), Gewichtsreduktion, 1x jl. ein großes Blutbild, im Frühjahr Deckenschur und im Frühsommer Nachscheren. Soweit die bisherigen Maßnahmen (Fotos folgen!).
Nun die ersten zwei Fragen: 1) welcher Selenwert ist für einen Isis "normal"? Das letzte Blutbild hat 41,3 ergeben, was deutlich zu niedrig wäre...(Referenzbereich 100-200); allerdings ist da die Anmerkung "Fohlen und Islandpferde liegen z.T. deutlich unter diesen Werten". Ehe ich Selen zufüttere, wüsste ich das gerne! 2) 'Von der Hufrehe ist äußerlich keine Spur mehr feststellbar (liegt jetzt gut 2 Jahre zurück); Bjarma ist in deutlich besserer Form und hat wieder Lust zu tölten/galoppieren - ich bin mir aber nicht sicher, ob das klug ist (wie kann ich wissen, ob die Aufhängung vom Hufbein das aushält bzw ob es nicht weiter rotiert bzw. sich absenkt bei erhöhtem Tempo?)
Soweit die Erstinformation über Bjarma. - Ich freue mich auf einen konstruktiven Austausch hier im Forum!
LG,
Christine RN-H




