Kortisonkur bei Magengeschwüren
Verfasst: 07.08.2013, 11:36
Hallo allerseits
Ich schreibe dies nicht in eigener Sache, sondern für eine stark sehbehinderte Freundin. Eines ihrer Pferde, ein 4jähriger Friese, wächst seit längerem in die Höhe, aber nicht in die Breite. Nachdem alle Auffütterungsversuche fehlschlugen, äusserte der TA den Verdacht auf Magengeschwüre.
Pferd wurde zur Untersuchung ins Tierspital gefahren, die Untersuchungen sind positiv: diverse Magengeschwüre. Die Behandlung erfolgte Medikamentös (wie das Medikament heisst, weiss sie nicht mehr) und zusätzlich wurde was gegen die Säurebildung verabreicht (eine Art „Reni“) sowie täglich etwa 5dl Rapsöl, Gras und Heu. Keine Leckerlis, kein MiFu.
Nachdem diese „Kur“ über etwa 6 Wochen erfolgte, wurde eine Naturheilärztin zu Rate gezogen. Die gute Frau fing fast an zu schreien, als sie vom Rapsöl hörte. Sie empfahl Reiskleie, RüSchni (eingeweicht) und …ich glaub es waren auch Leinsamen dabei.
Nach der ersten RüSchni-Fütterung spinnten alle Pferde. Ist das ein Energielieferant? Jedenfalls meinte meine Kollegin dann nur, sie habe jetzt die Nase voll und lasse den TA die vorgeschlagene Kortisonkur durchführen. Gestern kassierte der Friese die erste Spritze.
Ich verstehe ja, wenn man irgendwann ungeduldig wird – aber als Besitzerin eines Hufrehlers bekomme ich nur schon beim Wort Kortison Pickel und frage mich, was man sonst noch hätte versuchen können. Wer von euch kennt sich damit aus? Welche Erfahrungen habt ihr mit/ohne Kortisonkur gemacht?
LG
Nayna
Ich schreibe dies nicht in eigener Sache, sondern für eine stark sehbehinderte Freundin. Eines ihrer Pferde, ein 4jähriger Friese, wächst seit längerem in die Höhe, aber nicht in die Breite. Nachdem alle Auffütterungsversuche fehlschlugen, äusserte der TA den Verdacht auf Magengeschwüre.
Pferd wurde zur Untersuchung ins Tierspital gefahren, die Untersuchungen sind positiv: diverse Magengeschwüre. Die Behandlung erfolgte Medikamentös (wie das Medikament heisst, weiss sie nicht mehr) und zusätzlich wurde was gegen die Säurebildung verabreicht (eine Art „Reni“) sowie täglich etwa 5dl Rapsöl, Gras und Heu. Keine Leckerlis, kein MiFu.
Nachdem diese „Kur“ über etwa 6 Wochen erfolgte, wurde eine Naturheilärztin zu Rate gezogen. Die gute Frau fing fast an zu schreien, als sie vom Rapsöl hörte. Sie empfahl Reiskleie, RüSchni (eingeweicht) und …ich glaub es waren auch Leinsamen dabei.
Nach der ersten RüSchni-Fütterung spinnten alle Pferde. Ist das ein Energielieferant? Jedenfalls meinte meine Kollegin dann nur, sie habe jetzt die Nase voll und lasse den TA die vorgeschlagene Kortisonkur durchführen. Gestern kassierte der Friese die erste Spritze.
Ich verstehe ja, wenn man irgendwann ungeduldig wird – aber als Besitzerin eines Hufrehlers bekomme ich nur schon beim Wort Kortison Pickel und frage mich, was man sonst noch hätte versuchen können. Wer von euch kennt sich damit aus? Welche Erfahrungen habt ihr mit/ohne Kortisonkur gemacht?
LG
Nayna