Endlich stellen auch wir uns vor
Verfasst: 19.09.2012, 13:12
Hallo,
ich bin schon länger als stiller Mitleser in diesem Forum unterwegs und jetzt stelle ich uns endlich einmal vor.
Uns, das sind Lisa, eine mitlerweile 22 jährige Islandstute und ich, Anne, der treusorgende Besitzer.
Bis 2010 hatte ich mit Hufrehe nichts am Hut, das Pony stand, wie die meisten Isländer, den ganzen Tag auf der Wiese und hat das auch immer bestens weggesteckt. Bis im Juli 2010 halt.
Irgendwann lief sie klamm. Ich hab mir erst nix böses dabei gedacht. Es stand ein neues junges Pferd mit in der Gruppe und da die Lahmheit so gleichmäßig war dachte ich sie hätte sich vielleicht versprungen oder was im Rücken. An Rehe hab ich überhaupt nicht gedacht. Am Tag drauf hab ich dann doch sicherheitshalber den Tierarzt draufkucken lassen. Als ich zum Stall kam war das arme Lischen auch wirklich arm. Es folgten Aderlass, Hufverband und Medikamente (Heparin 3x täglich, Aspirin, was für die Leber, Finadyne).
Ich hatte ganz schön Angst um die Alte aber sie hats gut überstanden. Auf dem Röntgenbild sind wenn überhaupt nur minimale Senkung und Rotation erkennbar. Sie hat also quasi nix zurückbehalten.
Der Test auf Cushing und EMS war grenzwertig. Nach Rücksprache mit der Pferdeklinik in Iffetzheim wurde dann aber mit einer halben Pergolid am Tag anbehandelt. Chromhefe frisst unser Pony nicht, egal mit was, in was keine Chance.
Die Lisa hat abgespeckt, letztes Jahr war sie ab und an draußen, dieses Jahr durfte sie auch wieder Tageweise auf die Heu-am-Halm-Weide. Ich reite sie wieder (hab ich vorher wegen Studium sehr vernachlässigt) und sie is fit und munter.
Blutwerte sind top und ich hab Pergolid auf 1/4 reduziert. Inzwischen wohnt Lisa in einem Offenstall direkt bei uns in der Nähe, so dass ich den Weidegang selbst regulieren kann und mich auf niemanden verlassen muss. Die anderen Pferde sind meist ganz auf der Weide, so dass sie leider oft alleine im Auslauf stehen muss.
Diesen Sommer war das Lischen nicht so gut drauf. Vor einigen Jahren hatte sie einen schlimmen Unfall und ist seid dem auf einem Auge blind. Seid dem ist sie lichtempfindlich und fängt sobald es wärmer wird mit headshaking an. Darum trägt sie eine Lichtschutzmaske und kommt damit gut zurecht. Aber dieses Jahr steht sie oft alleine und ist irgendwie abgeschlagen.
Ich wollte mal ein Blutbild machen lassen und rauszukriegen wo wir dran sind. Heut war der Hufschmied da. Hufe wären super in Ordnung, alles gut. Als ich sie wegbringen wollte zeigte sie Wndeschmerz und lief ganz klamm!!!!! Ist mir beim rausholen gar nicht aufgefallen.
Jetzt hab ich natürlich Angst. Und da fiel mir die Ermahnung von Eddi ein, ich soll mich doch mal hier vorstellen.
Ich hab immer so wenig Zeit und darum hab ich das bisher noch nicht getan, hole es aber hiermit nach. Die Angst wieder ein Rehlein zu haben hat mich an euch erinnert.
Ich geh gleich nochmal kucken was das Pony so macht. Wenns immer noch ist muss der TA kommen. Drückt mir die Daumen, dass es vom Beschlag war.
Liebe Grüße
Anne
ich bin schon länger als stiller Mitleser in diesem Forum unterwegs und jetzt stelle ich uns endlich einmal vor.
Uns, das sind Lisa, eine mitlerweile 22 jährige Islandstute und ich, Anne, der treusorgende Besitzer.
Bis 2010 hatte ich mit Hufrehe nichts am Hut, das Pony stand, wie die meisten Isländer, den ganzen Tag auf der Wiese und hat das auch immer bestens weggesteckt. Bis im Juli 2010 halt.
Irgendwann lief sie klamm. Ich hab mir erst nix böses dabei gedacht. Es stand ein neues junges Pferd mit in der Gruppe und da die Lahmheit so gleichmäßig war dachte ich sie hätte sich vielleicht versprungen oder was im Rücken. An Rehe hab ich überhaupt nicht gedacht. Am Tag drauf hab ich dann doch sicherheitshalber den Tierarzt draufkucken lassen. Als ich zum Stall kam war das arme Lischen auch wirklich arm. Es folgten Aderlass, Hufverband und Medikamente (Heparin 3x täglich, Aspirin, was für die Leber, Finadyne).
Ich hatte ganz schön Angst um die Alte aber sie hats gut überstanden. Auf dem Röntgenbild sind wenn überhaupt nur minimale Senkung und Rotation erkennbar. Sie hat also quasi nix zurückbehalten.
Der Test auf Cushing und EMS war grenzwertig. Nach Rücksprache mit der Pferdeklinik in Iffetzheim wurde dann aber mit einer halben Pergolid am Tag anbehandelt. Chromhefe frisst unser Pony nicht, egal mit was, in was keine Chance.
Die Lisa hat abgespeckt, letztes Jahr war sie ab und an draußen, dieses Jahr durfte sie auch wieder Tageweise auf die Heu-am-Halm-Weide. Ich reite sie wieder (hab ich vorher wegen Studium sehr vernachlässigt) und sie is fit und munter.
Blutwerte sind top und ich hab Pergolid auf 1/4 reduziert. Inzwischen wohnt Lisa in einem Offenstall direkt bei uns in der Nähe, so dass ich den Weidegang selbst regulieren kann und mich auf niemanden verlassen muss. Die anderen Pferde sind meist ganz auf der Weide, so dass sie leider oft alleine im Auslauf stehen muss.
Diesen Sommer war das Lischen nicht so gut drauf. Vor einigen Jahren hatte sie einen schlimmen Unfall und ist seid dem auf einem Auge blind. Seid dem ist sie lichtempfindlich und fängt sobald es wärmer wird mit headshaking an. Darum trägt sie eine Lichtschutzmaske und kommt damit gut zurecht. Aber dieses Jahr steht sie oft alleine und ist irgendwie abgeschlagen.
Ich wollte mal ein Blutbild machen lassen und rauszukriegen wo wir dran sind. Heut war der Hufschmied da. Hufe wären super in Ordnung, alles gut. Als ich sie wegbringen wollte zeigte sie Wndeschmerz und lief ganz klamm!!!!! Ist mir beim rausholen gar nicht aufgefallen.
Jetzt hab ich natürlich Angst. Und da fiel mir die Ermahnung von Eddi ein, ich soll mich doch mal hier vorstellen.
Ich hab immer so wenig Zeit und darum hab ich das bisher noch nicht getan, hole es aber hiermit nach. Die Angst wieder ein Rehlein zu haben hat mich an euch erinnert.
Ich geh gleich nochmal kucken was das Pony so macht. Wenns immer noch ist muss der TA kommen. Drückt mir die Daumen, dass es vom Beschlag war.
Liebe Grüße
Anne