Welsh-Partbred-Dame (21) mit ECS stellt sich vor
Verfasst: 13.09.2012, 22:43
Hallo,
meine Lena (eigentlich Lavalina von Gigglbergs Capuccino - Adel verpflichtet
und ich sind seit knapp 10 Jahren Herzenskumpel. Sie kam als ehemalige Zuchtstute 11-jährig zu mir (1,44, braun mit Stichelhaar, eingetragen als Deutsches Reitpony, stark im Arabertyp stehend).
Immer super fleißig und korrekt beim Arbeiten (Western, Springen, Bodenarbeit, Doppellonge, Gelände), ganz furchtbar nett zu Kindern und überhaupt sehr menschenbezogen. Sie war selten krank, hatte immer topp Hufe und war ihr ganzen Leben barhuf. Auch ihr leichter Senkrücken (so hatte ich sie bereits gekauft) machte nie Probleme. In der gemischten Herde bekam sie allerdings von Anfang an zuviel Futter ab - und zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich ihr auch zuviel leckeres Zeug reingestopft habe. Mit meinem Wissensstand von heute hätte ich sie vom ersten Tag an kürzer gehalten...
Aber hinterher ist man ja immer klüger
Vor 4 Jahren hatte sie zum ersten Mal mit Hautpilz zu tun (sie hat sich regelrecht selbstzerstörerisch den halben Rücken bis aufs Blut leer gezupft). Ab dem Moment bekam sie jedes Jahr im Herbst eine Anti-Pilz-Impfung. Ihre Haut scheint schon immer der Schwachpunkt gewesen zu sein - von je her immer relativ wasserscheu, empfänglich für Impfschwellungen und Phlegmonen. Im Juni diesen Jahres dann ein Reheschub vorne beidseitig! Gott sei Dank lt. Röntgenbild ohne Rotation oder Hufbeinveränderung, aber starkes Lahmen und 3 Wochen Behandlung mit Gipsschuhen und Medikamenten. Anschließend bekam sie Hufschuhe verpasst und lief wieder ganz ordentlich. Zu diesem Zeitpunkt haben wir auch auf Hufpfleger umgestellt. Nun kam vor zwei Wochen ein neuer Schock - Lena stand nur noch auf 3 Beinen, hinten rechts dicke Schwellung und starkes Lahmen. Es folgten 4 ganz schlimme Tage mit starken Schmerzen (und 3 Besuchen der Tierärztin) - der sehr tief liegende Hufabszess konnte erst beim dritten Schneiden endlich geöffnet werden. Zeitgleich auch das Laborergebnis: Eindeutig Cushing!
Nun bekommt sie natürlich die teuren Tablettchen und ich hoffe auf positive Veränderungen.
Mich würde nun interessieren, wann und wie Eure Pferde auf das Prascend reagiert haben und ob auch charakterliche Veränderungen festzustellen sind.
Ich werde nun weiter im Forum stöbern und mich durch die vielen Infos durchwurschteln - und ganz fest positiv denken dabei
Es grüße Lena & Karin
meine Lena (eigentlich Lavalina von Gigglbergs Capuccino - Adel verpflichtet
Immer super fleißig und korrekt beim Arbeiten (Western, Springen, Bodenarbeit, Doppellonge, Gelände), ganz furchtbar nett zu Kindern und überhaupt sehr menschenbezogen. Sie war selten krank, hatte immer topp Hufe und war ihr ganzen Leben barhuf. Auch ihr leichter Senkrücken (so hatte ich sie bereits gekauft) machte nie Probleme. In der gemischten Herde bekam sie allerdings von Anfang an zuviel Futter ab - und zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich ihr auch zuviel leckeres Zeug reingestopft habe. Mit meinem Wissensstand von heute hätte ich sie vom ersten Tag an kürzer gehalten...
Aber hinterher ist man ja immer klüger
Vor 4 Jahren hatte sie zum ersten Mal mit Hautpilz zu tun (sie hat sich regelrecht selbstzerstörerisch den halben Rücken bis aufs Blut leer gezupft). Ab dem Moment bekam sie jedes Jahr im Herbst eine Anti-Pilz-Impfung. Ihre Haut scheint schon immer der Schwachpunkt gewesen zu sein - von je her immer relativ wasserscheu, empfänglich für Impfschwellungen und Phlegmonen. Im Juni diesen Jahres dann ein Reheschub vorne beidseitig! Gott sei Dank lt. Röntgenbild ohne Rotation oder Hufbeinveränderung, aber starkes Lahmen und 3 Wochen Behandlung mit Gipsschuhen und Medikamenten. Anschließend bekam sie Hufschuhe verpasst und lief wieder ganz ordentlich. Zu diesem Zeitpunkt haben wir auch auf Hufpfleger umgestellt. Nun kam vor zwei Wochen ein neuer Schock - Lena stand nur noch auf 3 Beinen, hinten rechts dicke Schwellung und starkes Lahmen. Es folgten 4 ganz schlimme Tage mit starken Schmerzen (und 3 Besuchen der Tierärztin) - der sehr tief liegende Hufabszess konnte erst beim dritten Schneiden endlich geöffnet werden. Zeitgleich auch das Laborergebnis: Eindeutig Cushing!
Nun bekommt sie natürlich die teuren Tablettchen und ich hoffe auf positive Veränderungen.
Mich würde nun interessieren, wann und wie Eure Pferde auf das Prascend reagiert haben und ob auch charakterliche Veränderungen festzustellen sind.
Ich werde nun weiter im Forum stöbern und mich durch die vielen Infos durchwurschteln - und ganz fest positiv denken dabei
Es grüße Lena & Karin