Tagebuch Salut
Verfasst: 26.11.2010, 23:28
Hallo,
ich möchte uns kurz vorstellen.
Ich halte meine Pferde seit 6 Jahren in Eigenregie und bin 28 Jahre jung. Eigene Pferde halte ich seit ich 14 Jahre alt bin.
Nun zum Sorgenkind:
Name: Salut
Rasse: Haflinger
Alter: 12
Barhuf, wird selten geritten und noch seltener gefahren
Also,
am 29.10 habe ich ihn aus dem Paddok geholt und habe geputzt und Hufegemacht etc um dann eine kleine Runde zu reiten.
Es waren keine Auffälligkeiten.
Ich bin dann aufgestiegen und er wollte nur sehr wiederwillig laufen absolut klamm.
Ich hatte schon den Verdacht Rehe im Kopf aber da er noch nie eine hatte, dachte ich mir gut mal morgen schauen, bin dann nicht geritten.
Am 30.10 habe ich dann sofort den TA gerufen, es wurde ein Aderlass gemacht und etwas Blutverdünnendes gespritzt, klar war es ne Rehe.
Es sind alle 4 Hufe betroffen.
Ich habe dann noch mit Belladonna und Nux vomica behandelt.
Und ich habe ihm Boxenruhe verschrieben. Er bekommt jetzt nur noch altes Heu im Netz 3mal am Tag. Er steht auf Gummimatten und Späne.
So nun zur Vorgeschichte.
Meine Pferde werden den ganzen Sommer 24h auf der Wiese gehalten. Salut nur mit Maulkorb da er zu dick ist. Sein Maulkorb ging kaputt und ich dachte mir gut ich kaufe erst im Frühjahr einen neuen. Mir war die Gefahr der Rehe im Herbst nicht so 100% ig bewusst, er hatte ja auch noch nie Rehe.
Am 09.11. geht es ihm etwas besser, sein Zustand bessert sich täglich, auf weichem Boden läuft er gut aber sobald Steine sind oder Beton lahmt er.
Er wird noch immer nur in der Box gehalten, nachmittags mache ich den angrenzenden Paddok auf damit er seinem Kumpel mal Hallo sagen kann.
Medikamente bekommt er keine.
Mein Hufschmied war letzte Woche noch da und war recht schockiert. Er sagte der hat doch so tolle Hufe und so dick wäre er doch auch nicht (ansichtssache).
Wir haben an der Hufstellung nicht viel verändert, weiter Barhuf, die Wände wegen der Hebelwirkung stark gekürzt. Nach dem Schmiedbesuch ganz schlechtes laufen auf hartem Boden, aber am nächsten Tag schon wieder besser.
Am 14.11 ging er nun wieder etwas schlechter, Wendeschmerz und er hat harten Boden gemieden.
Habe nun doch angefangen Phenylbutazone zu geben. Die Meinungen gehen ja auseinander, mal schauen.
Weiche sein Heu nun auch immer in Wasser ein vor dem Füttern.
An den Hufen sehe ich noch keine Veränderungen.
Das schlimme ist das er durch seine Diät und das stehen wirklich ungenießbar wird, er fängt sogar wieder an zu beißen, obwohl wir das eigentlich im Griff hatten.
Am 17.11 ist er mir beim Misten abgehauen und ist buckelnd über die Wiese gerannt, dass Ende vom Lied war, ich habe ihn stocklahm wieder eingefangen.
Einen Tag später stellte sich heraus, dass es sich um ein Hufgeschwür handelt, also mal wieder TA kommen lassen aber es konnte nicht geöffnet werden. Also angegossen, Hufverband etc.
Gestern konnte ich es einigermassen öffnen es lief einiges an Flüssigkeit. Aber leider wohl nicht genug. Heute läuft er etwas besser aber nicht so wie ich erhofft hatte.
Es hat sich noch eine Beule am Kronrand gezeigt, siehe Bilder und auch der Ballenbereich ist an mehreren Stellen aufgegangen.
Werde den Huf nun erstmal nicht mehr einpacken, habe nur das Loch verschlossen.
ich möchte uns kurz vorstellen.
Ich halte meine Pferde seit 6 Jahren in Eigenregie und bin 28 Jahre jung. Eigene Pferde halte ich seit ich 14 Jahre alt bin.
Nun zum Sorgenkind:
Name: Salut
Rasse: Haflinger
Alter: 12
Barhuf, wird selten geritten und noch seltener gefahren
Also,
am 29.10 habe ich ihn aus dem Paddok geholt und habe geputzt und Hufegemacht etc um dann eine kleine Runde zu reiten.
Es waren keine Auffälligkeiten.
Ich bin dann aufgestiegen und er wollte nur sehr wiederwillig laufen absolut klamm.
Ich hatte schon den Verdacht Rehe im Kopf aber da er noch nie eine hatte, dachte ich mir gut mal morgen schauen, bin dann nicht geritten.
Am 30.10 habe ich dann sofort den TA gerufen, es wurde ein Aderlass gemacht und etwas Blutverdünnendes gespritzt, klar war es ne Rehe.
Es sind alle 4 Hufe betroffen.
Ich habe dann noch mit Belladonna und Nux vomica behandelt.
Und ich habe ihm Boxenruhe verschrieben. Er bekommt jetzt nur noch altes Heu im Netz 3mal am Tag. Er steht auf Gummimatten und Späne.
So nun zur Vorgeschichte.
Meine Pferde werden den ganzen Sommer 24h auf der Wiese gehalten. Salut nur mit Maulkorb da er zu dick ist. Sein Maulkorb ging kaputt und ich dachte mir gut ich kaufe erst im Frühjahr einen neuen. Mir war die Gefahr der Rehe im Herbst nicht so 100% ig bewusst, er hatte ja auch noch nie Rehe.
Am 09.11. geht es ihm etwas besser, sein Zustand bessert sich täglich, auf weichem Boden läuft er gut aber sobald Steine sind oder Beton lahmt er.
Er wird noch immer nur in der Box gehalten, nachmittags mache ich den angrenzenden Paddok auf damit er seinem Kumpel mal Hallo sagen kann.
Medikamente bekommt er keine.
Mein Hufschmied war letzte Woche noch da und war recht schockiert. Er sagte der hat doch so tolle Hufe und so dick wäre er doch auch nicht (ansichtssache).
Wir haben an der Hufstellung nicht viel verändert, weiter Barhuf, die Wände wegen der Hebelwirkung stark gekürzt. Nach dem Schmiedbesuch ganz schlechtes laufen auf hartem Boden, aber am nächsten Tag schon wieder besser.
Am 14.11 ging er nun wieder etwas schlechter, Wendeschmerz und er hat harten Boden gemieden.
Habe nun doch angefangen Phenylbutazone zu geben. Die Meinungen gehen ja auseinander, mal schauen.
Weiche sein Heu nun auch immer in Wasser ein vor dem Füttern.
An den Hufen sehe ich noch keine Veränderungen.
Das schlimme ist das er durch seine Diät und das stehen wirklich ungenießbar wird, er fängt sogar wieder an zu beißen, obwohl wir das eigentlich im Griff hatten.
Am 17.11 ist er mir beim Misten abgehauen und ist buckelnd über die Wiese gerannt, dass Ende vom Lied war, ich habe ihn stocklahm wieder eingefangen.
Einen Tag später stellte sich heraus, dass es sich um ein Hufgeschwür handelt, also mal wieder TA kommen lassen aber es konnte nicht geöffnet werden. Also angegossen, Hufverband etc.
Gestern konnte ich es einigermassen öffnen es lief einiges an Flüssigkeit. Aber leider wohl nicht genug. Heute läuft er etwas besser aber nicht so wie ich erhofft hatte.
Es hat sich noch eine Beule am Kronrand gezeigt, siehe Bilder und auch der Ballenbereich ist an mehreren Stellen aufgegangen.
Werde den Huf nun erstmal nicht mehr einpacken, habe nur das Loch verschlossen.










