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 Betreff des Beitrags: Aphrodites Tagebuch
BeitragVerfasst: 15.09.2015, 12:38 
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Besser spät als nie ;)
Auch wenn die "heiße Phase" zum Glück schon seit längerem hinter uns liegt und die Hufrehe nun schon über ein Jahr zurück liegt, habe ich mich nun doch entschlossen, ein Tagebuch für Aphrodite anzulegen. Das gesamte Management mit einem IR und ECS Pferd verlangt doch immer wieder neue Informationen und stellt mich doch immer wieder vor kleinere oder größere Herausforderungen.
Nun steht ja der Winter an, Aphrodite lebt ja nun seit ca. 17 Monaten auf Diät, hat meiner Meinung nach auch toll abgenommen. Zwischendurch war sie sehr rippig, daraufhin habe ich das Futter etwas erhöht.
Aktuelle Fütterung:
3x 3,5kg Heu (einstündig gewaschen), hin und wieder (auch wegen Verweigerung des nassen Heus und zeitweise schlechter Heuqualität) 1 Portion trockenes Heu. 130g Muskelfit, 300g stabilisierte Reiskleie, 165g Fomular4Feet (die angegebene Ration für 500kg Pferd), 50g Sonnenblumenkerne, 75g geschroteten gelben Leinsamen, 5g treberfreie Bierhefe (wir schleichen uns langsam ein, die mag die BH überhaupt nicht), das ganze in Rüschnies gerührt.
Bewegung: so oft es geht (z.Zt. ca 4x pro Woche) reiten im Schritt und Trab (ca. 40 Min) oder longieren im Schritt, Trab und Galopp (ca. 30 Min), Schrittspaziergänge
aktuelle Prascend-Dosis: 0,75mg
Ihr geht es gut soweit, sie ist munter und guter Dinge, aber wegen ihrer Figur bin ich sehr unsicher.
Ich stelle mal aktuelle Bilder von heute ein und bitte um ehrliche Rückmeldungen. Muss da noch mehr runter? Oder mehr drauf? Kann sie für den Winter so bleiben? Irgendwie bin ich da sehr verunsichert und wenn man das Pferd jeden Tag sieht, wird man ja auch betriebsblind. Ich weiß, dass wir am Muskelaufbau arbeiten müssen, aber das braucht wohl seine Zeit.
Frieren tut sie momentan auch schnell, sie hat noch wenig Winterfell geschoben, die anderen beiden sind da schon besser bestückt... Wenn es nachts zu kalt ist bekommt sie daher schon jetzt eine Schlafanzug an, da ich sie zweimal morgens eiskalt und vollkommen verkrampft vom frieren angetroffen habe.
Bin gespannt auf eure Meinungen, ich fürchte nur, ich habe es wieder nicht geschafft, die Bilder ausreichend zu verkleinern...

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 Betreff des Beitrags: Re: Aphrodites Tagebuch
BeitragVerfasst: 04.11.2015, 16:03 
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Hallo zusammen!
Ich melde mich mal wieder... Es geht uns weiterhin ganz gut, Aphrodite ist nicht mehr ganz so mager, die Rippen sind allerdings nach wie vor sehr deutlich zu fühlen und häufig auch zu sehen. Ich denke der dicke Plüschmantel täuscht da auch. So wie alle Pferde hat sie gerade mit den heftigen Temperaturschwankungen zu tun, bekommt es aber ganz gut hin. Wir sind weiterhin fleißig am Arbeiten, sie macht das so fantastisch und unfassbar toll, ich könnte manchmal platzen vor Stolz! Aphrodite scheint es auch Spaß zu machen wieder ein "Teilzeit-Reit- und Dressurpferd" zu sein. Neuerdings können wir sogar wieder alle drei Gangarten reiten :mrgreen: Als Beweis hänge ich euch mal ein paar aktuelle Reitbilder an.
Vorgestern gabs für mich morgens nen riesen Schock. Als ich die Damen mit ihrer Morgenportion Heu versorgen wollte, standen sie alle drei ineinandergestapelt in der Futterkammer. Wie auch immer sie da reingekommen sind!?! Aphrodite natürlich vorne weg, glücklicherweise konnte sie sich nicht mehr bewegen, da die anderen beiden nachschoben und sie kam nur an die Reiskleie ran. Naja, doof trotzdem, ihr ging es den Tag über auch nicht so prickelnd, sie war einfach vollgestopft. Wir haben sie geführt, Notfalltropfen verabreicht und sie gut im Auge behalten. Am nächsten Morgen war dann alles wieder in Ordnung. Die Tür ist nun doppelt und dreifach verriegelt!
Ansonsten gibt es nicht so viel Neues.
Nachtesten steht ja nun diesen Winter an, was meint ihr, ab wann ist das jahreszeitliche ACTH Hoch vorbei? Soll ich mit der BE lieber bis Dezember warten? Letztes Jahr hatten wir auch Anfang Dezember getestet, macht es Sinn ungefähr zur gleichen Zeit dieses Jahr wieder zu testen?
So, ich wünsche euch einen wunderbar sonnigen Herbsttag!
Viele Grüße,
Janka und Aphrodite

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 Betreff des Beitrags: Re: Aphrodites Tagebuch
BeitragVerfasst: 19.11.2015, 11:01 
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Guten Morgen!
So, nun heißt es noch einen Tag durchhalten bis der Schmied kommt. Aphrodite geht es einigermaßen. Ich habe ihr gestern nochmal was Neues gebaut. Nach dem Telefonat mit Kathi (danke nochmal :) ) war dann die Idee geboren, ihr ein Hufeisen nachzubasteln um auch die Sohle aus der Last zu nehmen. Das "Hufeisen" habe ich ihr aus Teppich geschnitten und in den Hufschuh geklebt. Ich weiß nur nicht genau ob es dick genug ist, wollte es aber nicht zu dick machen, damit es noch in den Schuh passt mitsamt ihren Füßen. Naja, sie läuft damit zwar nicht gerne, verkriecht sich aber nicht mehr in ihrer Box. Ich denke so sollte es bis morgen gehen.
Ich werde dann mal berichten.
Danke für eure Unterstützung und liebe Grüße! :hallo:

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 Betreff des Beitrags: Re: Aphrodites Tagebuch
BeitragVerfasst: 20.11.2015, 12:19 
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Soooo, abschließend (hoffentlich!) zu der Aufregung wollte ich nur schnell den neusten Stand mitteilen. Aphrodite hat wieder Eisen drauf, der HS hat eine dünne Kunststoffplatte mit drauf gemacht um die Sohle zu schützen. Die Hufe sind wärmer als normal, keine Pulsation, die Beine sind dicker. Nachdem sie die Eisen drauf hatte ist sie mit jedem Schritt, den sie gemacht hat wieder besser gelaufen, es sieht noch etwas verhalten und vorsichtig aus, es ist aber kein Vergleich mehr! Ich hoffe wir sind mit einem blauen Auge davon gekommen! Ich gebe ihr vorsichtshalber heute und vielleicht morgen noch das Metacam weiter. Wie würde ich denn eine Entzündung der Sohlenlederhaut von einer Reizung unterscheiden? Ist aufgrund der warmen Hufe von einer Entzündung auszugehen? Sie bekommt seit 2 Tagen auch wieder Weidenrinde, das kann ich ja vorerst auch noch ein paar Tage geben, oder? Und dann abschließend noch die Frage nach Bewegung. Da sie ja im Offenstall steht ist Eigenbewegung ja eh klar, das soll sie so machen wie sie meint. Aber sollte ich sie führen? 10 Minuten? Damit die Beine abschwellen und der Kreislauf und so in Gang kommen? Oder besser die nächsten Tage abwarten? Ich weiß, das ist alles schwierig zu beurteilen, wenn man nicht am Pferd ist, aber so ganz grundsätzlich. Ich gucke dann natürlich danach, was Aphrodite selbst dazu sagt und handel dann dementsprechend.
Viele Grüße erstmal und einen schönen Tag euch (hoffentlich mal ohne Regen!)!
Janka

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 Betreff des Beitrags: Re: Aphrodites Tagebuch
BeitragVerfasst: 02.12.2015, 12:24 
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Hallo :hallo:
Jetzt ist das Experiment "Barhuf" schon zwei Wochen her und es ist zum Glück gänzlich vergessen. Aphrodite stiefelt wieder trittsicher und freudig durch die Gegend. Ich hatte ihr und ihren Füßen noch ein paar Tage Ruhepause gegönnt und dann hätte man aufgrund des Wetters allenfalls Schwimmtraining machen können. Naja, so sind wir erst seit ein paar Tagen wieder in Gang. Gestern hat Aphrodite mir ein besonderes Geschenk gemacht, wir sind nur zu zweit (ohne ihre Massitah) im Feld spazieren gegangen. Das mag ja erstmal nicht besonders klingen, aber alle die Aphrodite kennen, wissen dass sowas bislang unmöglich war! Sie bekam dann hysterische Anfälle, es sah oft aus wie ein Nervenzusammenbruch, Schnappatmung und sie war vollkommen außer Rand und Band, so dass es für mich fast unmöglich war uns beide heile wieder nach Hause zu bringen. Im letzten Jahr haben wir trainiert eine Mini-Runde (ca. 10 Minuten), bei der sie quasi die ganze Zeit ihr zu Hause sehen kann, alleine zu gehen. Wie auch immer, ob es wiederholbar ist oder nicht, gestern waren wir eine dreiviertel Stunde und ca. 4 Km alleine unterwegs... Und ich bin stolz wie Oskar! :2daumenhoch:
Ansonsten haben wir gerade mit der Wärmeregulierung zu kämpfen. Nachts bekommt sie eine Decke drauf, tagsüber je nach Witterung. Jetzt stand sie an zwei Abenden hintereinander in ihrer Box und begrüßte mich mit Flehmen. Bei ihr ein untrügliches Zeichen für eine Kolik oder starkes Unwohlsein. Ich konnte so aber keine weiteren Kolikanzeichen feststellen, habe ihr eine Decke draufgelegt und den Bauch gekrault. Nach 10 Minuten sah Aphrodite wieder topfit aus und alles war gut. Das Gleiche am darauffolgenden Tag nochmal (sie hatte nachmittags wieder keine Decke drauf gehabt). Ich glaube sie hat einfach ganz doll gefroren... :weißnich: Gestern war alles gut, da habe ich ihr eine Decke drauf gelassen, da hat sie allerdings drunter geschwitzt. Hmmm.... die Temperaturen schwanken zwar gerade sehr, aber ich frage mich auch, ob es evtl mit einem nicht passenden ACTH-Wert zusammenhängen könnte?
Ich wollte jetzt in den kommenden Tagen testen lassen, ob der ACTH-Wert wieder in die Norm gesunken ist. Mal sehen, was das ergibt... Melde mich dann mit den Ergebnissen.
Euch einen schönen Tag!

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 Betreff des Beitrags: Re: Aphrodites Tagebuch
BeitragVerfasst: 05.12.2015, 12:19 
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Guten Morgen!
So, in den letzten Tagen gab es keine Auffälligkeiten mehr was frieren oder Bauchschmerzen angeht, sie war immer warm eingepackt. Dafür hat sie nun an beiden Vorderhufen hinten kleine Scheuer- Stellen am Übergang zum Kronrand, ich vermute mal von den Hufschuhen. Die scheinen ihr weh zu tun, zumindest zeigte sie es mir vor zwei Tagen während der Arbeit.
Am Donnerstag war der TA zur BE da, heute gabs die Ergebnisse:
ACTH: 30,9 pg/ml (Referenz: <29pg/ml)
Insulin: 10 mU/l (Referenz: <20 mU/l)
Glukose: 94 mg/dl (Referenz: 63-101 mg/dl)
Triglyzeride gesamt: 44 mg/dl (Referenz: <50 mg/dl)
y-GT: 17 U/l (Referenz: <30 U/l)

Quotient müsste bei 9,4 liegen :?
Aktuelle Fütterung: 3x 3,5 - 4kg Heu; 2 Portionen einstündig gewaschen, eine Portion trocken
Rüschnies, treberfreie Bierhefe, Sonnenblumenkerne, goldene Leinsamen, Reiskleie, Isi Bigs. Seit ca 3 Wochen 30ml Sabol am Tag (sie hatte schon immer mit der Atmung zu tun, hat oft gehustet, vor allem nach dem Wälzen oder zu Beginn bei Bewegung. Das ist durch das Sabol aber zur Zeit gänzlich verschwunden :daumenhoch: )
Der letzte Rundballen Heu hat ihr nicht gut gefallen, da war sie mit dem nassen Heu sehr mäkelig, hat teilweise den halben Sack hängen gelassen. Aphrodite sitzt das auch aus und frisst sonst nichts... Naja und bevor die Dame verhungert gabs dann in den letzten zwei Wochen immer mal wieder ein bisschen trockenes Heu zu dem nassen.
Bewegung: aufgrund des Wetters und der Hufsituation leider sehr unregelmäßig

Meine Gedanken zu den Werten: das Insulin ist leider wieder zu hoch, war aber auch zu erwarten aufgrund mangelnder Bewegung. Da muss ich dran arbeiten und mir irgendwas überlegen, wie ich sie im Winter auch bei Schmuddelwetter bewegt bekomme. Beim Heu muss ich wieder konsequenter sein und alle Portionen wässern.
Zum ACTH-Wert sagte der TA wir sollen bei der aktuellen Dosierung (3/4 Tablette P.) bleiben. Sie liegt ja nun wirklich nur knapp über der Referenz, kann das noch an dem jahreszeitlichen Hoch liegen? Oder sollte eine Dosis- Anpassung erfolgen? Oder im 1/4 Jahr nochmal testen? Jetzt eine Erhöhung auf 1mg P. fände ich schon ganzschön viel... Vom klinischen Eindruck gefällt Aphrodite mir sehr gut, das Einzige was für mich im Raum steht ist die Futtermäkeligkeit. Aber das variiert manchmal wirklich von Ballen zu Ballen, von daher habe ich das bisher wirklich aufs Heu geschoben, alles andere frisst sie mit viel Appetit!
So, auf eure Meinungen und Anregungen bin ich gespannt und bedanke mich schon jetzt für eure Bemühungen!
Viele Grüße! :hallo:

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 Betreff des Beitrags: Re: Aphrodites Tagebuch
BeitragVerfasst: 21.05.2016, 15:37 
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Hallo!
Ich wollte mal wieder von uns hören lassen :hallo:
Uns geht es soweit sehr gut. Aphrodite hatte ordentlich mit dem Fellwechsel und den schnell schwankenden Temperaturen zu tun, jetzt so langsam gibt sie aber auch das Fell auf dem Hintern und am Bauch her. Unterm Bauch hat sie noch so hübsche lange Härchen, die sind auch noch fest. Aber vom Allgemeinbefinden ist sie jetzt wieder besser drauf.
Ich habe nach langem Beobachten und Überlegen im Februar/März ihre Prascend- Dosis von 3/4 Tablette auf 7/8 Tablette erhöht. Sie war wieder sehr zurückgezogen, schlecht gelaunt, futtermäkelig und ihre Augen tränten (was sie vorher noch nie hatte). Naja und bei der letzten Therapiekontrolle lag ihr ACTH-Wert ja auch leicht über der Norm. Und was soll ich sagen, dieses kleine Tabletten-Fitzelchen hat definitiv eine erneute Verbesserung gebracht! Die Augen tränen nicht mehr, die Maus frisst wieder und die Laune wurde auch besser.
Ansonsten hatten wir in den letzten Monaten ziemliche Heu-Probleme. Schlechte Qualität, die drei Mäuse mochten es nicht, auch wenn es für uns einigermaßen ok aussah. Naja und nun das Problem, dass es hier in der Umgebung kaum noch Pferdeheu gibt... Kurz vorm verhungern (nee, im Ernst, Aphrodite hat strikt gehungert, sie wollte dieses Heu absolut nicht, ich habe ihr dann aus Verzweiflung Heucobs geholt vorübergehend) haben wir dann eine Quelle für Heulage aufgetan. Nicht mein Traum, Heulage zu füttern, aber wir strecken und mischen es mit Heu, welches wir durch einen befreundeten Bauern aufgetan haben. Naja, wir warten sehnlichst auf die neue Ernte und hoffen, dass wir die Monate bis dahin noch gut über die Runden kommen.
Dann stand am letzten Dienstag der Hufschmied Termin an. Und irgendwie überkam es mich und wir haben nochmal zusammen überlegt, wie wir es schaffen können, dass Diti wieder barfuss laufen kann. Laut HS würde vom Huf nichts dagegen sprechen, er versprach mir, notfalls am folgenden Tag sofort wieder zu kommen und so haben wir die Eisen abgemacht. Er hat nur wenig vom Huf weggenommen, so dass sie erstmal ein bisschen Material hat auf dem sie stehen kann. Ich mag es ja noch nicht beschreien, aber bisher läuft sie barfuss und das garnicht so schlecht! :2daumenhoch: Auf weichem Boden ist überhaupt kein Unterschied zu sehen, auf Pflaster ging sie zuerst etwas stöckelig, das ist aber auch schon viel besser geworden. Heute bin ich sie das erste Mal wieder geritten - auf weichem Boden- das war überhaupt kein Problem. Zum draußen spazieren gehen muss sie dann eben Schuhe tragen. Wir schauen mal, aber ich wäre sehr glücklich, wenn sie wieder barfuss sein könnte.
Ich glaube das wars erstmal an Veränderungen/ Neuigkeiten. Ich gucke mal, dass ich in den nächsten Tagen ein paar schöne Bilder knipse.
Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!
Sonnige Grüße!

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 Betreff des Beitrags: Re: Aphrodites Tagebuch
BeitragVerfasst: 25.07.2016, 12:09 
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Hallo :hallo:
Nach langer Zeit brauche ich jetzt glaube ich doch nochmal eure Hilfe und Unterstützung.
Irgendwie läuft es bei uns gerade überhaupt nicht rund. Ich bekomme alleine aber keinen Dreh rein, bzw schwanke hin und her.
Wie ich beim letzten Mal geschrieben habe, haben wir Mitte Mai die Eisen abnehmen lassen. Zunächst ging sie ganz ok, auf weichem Boden ganz gut, auf hartem Untergrund fühlig und zurückhaltend, vor allem in Wendungen. Ich habe sie auch deshalb relativ wenig bewegt. Hinzu kommt, dass Aphrodite bei Wärme schon immer "zu nichts zu gebrauchen" war, hinzu kommt, dass sie bei Bremsen absolut panisch wird, egal wie sehr sie eingedeckt und eingesprüht ist. Die Heu-Situation war ja auch schlecht, wie ich beschrieben habe, daher bekam sie häufiger als sonst trockenes Heu, da in den gewaschenen Portionen immer 2/3 der Menge übrig blieb. Vor ca 4 Wochen wurde es dann irgendwie immer schlimmer mit dem Laufen, sie mochte nicht mehr auf Hartem gehen und humpelte so vor sich hin. Ich habe sofort den HS kontaktiert, der kam dann auch zum gucken. Er sagte, sie brauche Zeit für die Umstellung, meinte es sei nicht so schlimm. Im Weichen würde sie ja tadellos laufen, auf Hartem etwas fühlig, aber das sei ok. Wäre es sein Pferd, er würde abwarten. Ich habe dann zur gleichen Zeit den TA kommen lassen zur BE, hatte Angst, es ist ein neuer Schub im Anmarsch...
Ergebnisse (Testung unter 7/8 Tablette Prascend, Labor easy lab):
ACTH: 35,8pg/ml (Referenz: Nov-Jul. <29)
Insulin: 15 mU/L (Referenz <20)
Glukose: 93 mg/dL (Referenz: 63-101)
Triglyceride: 40 mg/dL (Referenz <50)
y-GT: 24 U/L (Referenz <30)

ACTH wieder etwas über der Norm, TA sagte, es könne durch das Fuß-Aua kommen... Alles andere hat er als gut durchgewunken. Mir ist bewusst, dass der Insulinwert dringend runter gehen muss. Hierfür muss ich das Heu regelmäßig waschen können und Madame bräuchte Bewegung.

Vor zwei Wochen etwa war der HS wieder regulär da. Er war weiterhin ganz zufrieden mit den Hufen, hat ein wenig bearbeitet, nicht zu viel, damit sie eben noch Horn hat auf dem sie steht. Die Nagellöcher brechen jetzt langsam raus. Mein Hinweis, dass ich die Zehe zu lang finde und die mM nach abgehört, hat er aufgenommen und ein bisschen eingekürzt, er sagte aber ihr Huf passe zum Fesselstand, barhuf sehe eben immer etwas anders aus als mit Eisen. Zu dem Zeitpunkt ist sie im Prinzip auch ganz gut gelaufen. Ich war wieder etwas Hoffnung, dass wir mit Gewöhnung ein barfuß-Pferd haben.
Vor 3 Tagen ging Aphrodite auf einmal wieder total schlecht. Das war ein sehr heißer Tag, sie stand den ganzen Tag nur in ihrer Box und wollte nicht raus kommen. Abends kam sie dann doch rausgestöckelt. Die Hufe sind nicht warm, ich fühle keine Pulsation. Ich habe ihr die Füße sauber gemacht und Schuhe angezogen. Am nächsten Morgen deutlich besser wenn auch nicht super. Die letzten beiden Tage sind einigermaßen ok, auf Hartem nicht so doll, auf Weichem gut, da trabt sie auch freiwillig ohne zu humpeln...

So, und ich überlege nun ständig, was tun? Eisen wieder drauf? Dann könnte ich sie wieder besser bewegen? Das braucht sie dringend für ihre Werte? Andererseits: müssen wir vielleicht nur etwas durchhalten und der Huf gewöhnt sich an das barfuß Laufen? Dann müsste sie für den Rest ihres Lebens beschlagen werden... Warum will ich die Eisen überhaupt los sein? Nur wegen dem Geld? Nein. Aphrodite hampelt immer ziemlich rum beim Schmied, das ist immer sehr anstrengend für mich... Ich würde ihr gerne wieder mehr "Natürlichkeit" zurückgeben, dazu gehört für mich ein Huf ohne Eisen... Dagegen steht aber das Argument, dass sie so nicht glücklich und zufrieden ist. Ach Mensch... wenn ich das hier so schreibe, müsste ich zusehen, dass sie schnellstmöglich wieder Eisen drauf kriegt, sie soll schließlich keine Schmerzen haben!

Ich hänge euch mal Bilder an, sind leider nicht so gut geworden, Madame wollte aber wegen der Fliegen nicht aus der Box raus. Ich kann aber nochmal nachknipsen.
Ich wollte mir heute auch die Hufe nochmal selbst vornehmen, Zehe ist viel zu lang finde ich.
Aktuell (seit 1 Woche) bekommt sie 1mg Prascend.
Seit Samstag haben wir endlich neues (sehr schönes!) Heu, das weiche ich nun wieder ein.
Fütterung: 3x 3,4-4kg Heu (nachts etwas trockenes Heu und Stroh in der Box)
1x Rüschnies mit dem Rest Heucobs gemischt (Heucobs gebe ich nur zu Ende bis sie alle sind) gesamt ca. 150g Trockenmasse
Bierhefe, Zimt, Leinsamen
Stück Möhre mit Tablette

Ich hoffe ich habe nichts vergessen, sonst einfach fragen...

Wie ist da eure Einschätzung, gewöhnt sich der Huf ans barfuß-laufen? Gibt es Pferde die nach einer Rehe ihr Leben lang auf Eisen angewiesen sind? Kurz gesagt, wäre es euer Pferd, was würdet ihr tun? Eisen rauf oder Eisen ab behalten?

Ich danke euch schonmal im Voraus, ich hoffe man steigt durch meinen wirren Text durch...
Liebe Grüße!
Janka

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 Betreff des Beitrags: Re: Aphrodites Tagebuch
BeitragVerfasst: 25.07.2016, 12:15 
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Aktuelle Bilder etwas aufgehellt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Aphrodites Tagebuch
BeitragVerfasst: 30.07.2016, 11:44 
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Hallo!
So, an einem HS bin ich dran, ich warte gerade auf seinen Rückruf. Ich hoffe der Plan geht auf, werde dann davon berichten. Es werden dann auch nochmal aktuelle Röbis gemacht, jetzt dann halt nochmal richtig.
Ich habe in den letzten Tagen immer mal wieder ein bisschen was an den Hufen gemacht, ist leider nicht so leicht für mich, Aphrodite weiß ganz genau, dass ich ihren Huf nicht auf dem Bock halten kann wenn sie zieht und es scheint ihr auch unangenehm, vor allem längere Zeit den linken Huf zu belasten. Naja, wie auch immer, in schweißtreibender Schwerstarbeit, immer nahe am Nerven- und körperlichen Zusammenbruch, habe ich zumindest ein bisschen was von der langen Zehe ab bekommen (Fotos stelle ich ein). Kann/ muss da noch mehr ab? Was kann ich denn bezüglich der Trachten gerade machen? Eddi, du hast geschrieben, die Trachten müssen geöffnet werden, was heißt das? Aber das überlasse ich dann lieber einem Fachmann/ einer Fachfrau, oder?
Also, guckt euch die Füße doch bitte noch einmal an, ob ich noch weiter optimieren darf oder ob ich lieber die Finger davon lassen sollte :oops:
Ein schönes Wochenende euch allen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Aphrodites Tagebuch
BeitragVerfasst: 23.08.2016, 13:18 
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Hallo!
Nun komme ich dazu euch kurz auf den neusten Stand zu bringen.
Es zeigte sich schnell, dass es zumindest kurzfristig fast unmöglich ist, hier einen anderen (geeigneten) HUfschmied as Pferd zu bekommen. Da ich mir Aphrodites gehumpel aber nicht länger mit angucken konnte habe ich als "1.Hilfe"- Maßnahme den alten HS bestellt um ihr ersteinmal Eisen drunter zu basteln.
Vorher hatte ich einen Tierarzt zum Röntgen da, ich glaube das hätte ich mir im Prinzip sparen können. Er hat auch trotz mehrmaligen nachfragens/bittens keine Markierungen angebracht - brauche er nicht. Ich hatte dann nicht genug Ar... in der Hose darauf zu bestehen... Nunja, er sagte es gebe kaum Veränderungen an den Hufen im Vergleich zu den Bildern von vor 2 Jahren. Er diagnostizierte eíne Rotation. Meinen Hinweis, wo denn die Senkung geblieben ist, hat er überhört. Auf den Bildern scheint die Sohle sehr dünn zu sein, er sagte das komme durch die Ansicht über das Programm, ich solle mir diesbezüglich keine Sorgen machen. Er riet allerdings dazu, sie wieder beschlagen zu lassen. Er hat sie auch noch abgekniffen und nach Puls an den Hufen gesucht, es war aber alles unauffällig.
So, einen Tag später (vor 2 Wochen genau) kam dann der HS und hat ihr wieder Eisen drauf gemacht. Ganz normale, ohne Platte ohne Steg. Sie lief direkt danach wieder deutlich besser, erst noch ein bisschen vorsichtig aber dann immer sicherer. Abends ist sie wie eine Bekloppte mit den beiden anderen durch die Gegend gehüpft...
So, es ist alles nicht optimal gelaufen, aber das Pferd läuft wieder deutlich besser. Jetzt habe ich etwas mehr Zeit, mich um eine optimalere Umsetzung zu kümmern. Ich weiß nicht warum, aber es gibt hier im direkten Umkreis kaum HS. Alle die von etwas weiter her kommen wollen den weiten Weg nicht fahren. Ich gebe aber nicht auf...
Ansonsten haben wir wieder angefangen zu "trainieren", ich führe 15-20 Minuten Schritt, letzte Woche bin ich das erste Mal wieder geritten :grin:
Ich traue mich garnicht, die Bilder einzustellen, da sicherlich viel Luft nach Oben ist. Aber mit dem Hinweis, dass mir bewusst ist, dass es nicht optimal ist und ich weiter auf der Suche bin mache ich es nun einfach trotzdem :fahne:
Liebe Grüße!

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 Betreff des Beitrags: Re: Aphrodites Tagebuch
BeitragVerfasst: 23.08.2016, 13:22 
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 Betreff des Beitrags: Re: Aphrodites Tagebuch
BeitragVerfasst: 01.11.2016, 20:59 
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Hallo mal wieder von uns!
Uns geht es im Allgemeinen gerade ganz gut. Ich hatte vor einiger Zeit aufgrund des letzten ACTH-Wertes, der knapp über der Norm war und mehrere klinische Auffälligkeiten dazu kamen, habe ich das Prascend von 7/8 Tablette auf 1 ganze Tablette erhöht. Die klinischen Auffälligkeiten (tränende Augen, Mattigkeit, Traurigkeit) ließen sofort nach und ich habe gerade ein äußerst zufriedene und agiles Pferdedämchen.
Vor 6 Wochen war dann endlich eine neue Hufbearbeiterin da, die ihr Duplos drunter gebastelt hat. Damit läuft sie sehr gut. Heute war der 2. Termin, nach Aussage der Hufpflegerin sehen die Füße ok aus, auch wenn die Zehe wieder lang geworden ist. Sie tastet sich langsam vor, weil zumindest im linken Huf die Senkung doch deutlich ist und sie nicht zu viel machen will. Sie sagt, es braucht einige Intervalle um die Trachten wieder etwas aufzurichten. Aphrodite läuft sehr gut mit dem Beschlag. Ich werde die Tage mal Bilder einstellen, jetzt war es eben zu dunkel um brauchbare Bilder zu machen.
Gestern haben wir nochmal Blut nehmen lassen, weil der Check wieder dran ist und der TA sowieso für eins der anderen Pferde da war.
Folgende Ergebnisse:
ACTH (CLIA): 31,1 pg/ml
November bis Juli: <= 29 pg/ml (negativ) August bis Oktober: <= 47 pg/ml (negativ)
Insulin (CLIA): 5 mU/l
Insulin-Werte < 20 mU/l schließen das Vorliegen einer Insulin-Dysregulation mit hoher Wahrscheinlichkeit aus. Eine Nachkontrolle oder die Durchführung anderer diagnostischer Tests sind zu empfehlen, wenn der Verdacht einer ID weiterhin besteht. - Insulin-Werte zwischen 20-28 mU/l können auf das Vorliegen einer Insulin Dysregulation hinweisen. - Insulin-Werte > 28 mU/l sprechen für das Vorliegen einer Insulin-Dysregulation.
Glucose: 47 Norm: 63 - 101 mg/dl
Triglyceride gesamt: 23 mg/dl, Norm: < 50; mg/dl
y-GT: 9U/l, Norm: < 30; U/l

Jetzt ist der ACTH ja wenn wir November annehmen, leicht drüber. Aber es ist ja gerade der Übergang und gestern als das Blut gezapft wurde war ja noch Oktober ;)
Ich würde glaube ich das Prascend so belassen und sie gut im Auge haben.
Der Insulinwert ist ja so niedrig wie wir ihn selten hatten. Wir haben neues Heu, was einen relativ geringen Zuckergehalt hat laut Lufa (13%). Und evtl spielt ja auch die Erhöhung des Prascend eine Rolle und die IR ist ja evtl dann doch ECS bedingt.
Warum die Glukose so niedrig ist, ist nun allerdings die Frage... Irgendwann hatten wir das schonmal. Die Probe wurde meines Wissens wie immer behandelt. Er hat es in stabilisierte Röhrchen abgefüllt und dann direkt in die Praxis gebracht (5km).
Was meint ihr?
Aktuelle Fütterung:
insgesamt ca. 12 kg Heu auf 3-4 Mahlzeiten verteilt. Die letzten 4 Wochen ungewaschen (aus unterschiedlichen Gründen).
Rüschnies, Bierhefe, Leinsamen, stab. Reiskleie und Zimt zum Abendessen...
Einen schönen Abend noch!

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 Betreff des Beitrags: Re: Aphrodites Tagebuch
BeitragVerfasst: 03.11.2016, 12:15 
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Guten Morgen!
So, ich habe mich gerade mal wieder im Fotos machen versucht. Aphrodite hatte keine Lust aufs Shooting, ist mir immer weggedackelt. Aber ich habe ein paar Fotos hinbekommen.
Bin gespannt was ihr sagt, sie läuft wie gesagt sehr gut damit. Vielleicht habe ich mich auch falsch ausgedrückt, was das langsam herantasten angeht. Sie hat es sehr deutlich beschrieben und dabei ging es eher nicht um die Zehenlänge. Wohl aber darum, dass sich die Trachten aufrichten können und insgesamt der Huf etwas mehr an Substanz bekommt. Oder so... Ist halt immer schwierig als Laie sowas zusammengefasst wieder zu geben.
Die anderen beiden Pferde macht sie auch sehr gründlich, Colinahs Füße sehen super aus! Bei Massitah hat sie eine Strahlfäule entdeckt, die wohl schon sehr ausgeprägt und sehr tief aber dadurch versteckt war/ist. Der alte HS hat nach sowas nie geguckt.
Dann habe ich eben noch mit dem TA telefoniert (nicht der, der die Probe genommen hat, der ist auf Fortbildung, aber der TA kennt Aphrodite auch schon seit 16 Jahren). Er meinte er würde sich um den Glukosewert keine Sorgen machen, da sie immer eher niedrige Werte hatte und er nicht so besorgniserregend tief ist. Er meinte es hängt dann auch damit zusammen, wann sie die letzte Mahlzeit hatte, wieviel Kohlenhydrate enthalten waren, etc., da Glukose eben sehr empfindlich auf die aufgenommene Nahrung reagiert. Mit dem Insulin sei er sehr zufrieden. Als Hinweis sagte er nur, wir sollen darauf achten, dass sie viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt bekommt, damit man den Glukosespiegel möglichst auf einem Level hält. Ich hoffe, ich habe es so richtig wieder gegeben. :kinn:
Aber Kathi, dein Hinweis mit der Glukose und dem Zimt ist ja auch sehr interessant! Das könnte ja unter Umständen auch noch eine Rolle spielen. Sollte ich den mal weg lassen?
Nungut, ich versuche mal die Fotos hochzuladen und hoffe, sie stehen nicht wieder Kopf.
Liebe Grüße! :hallo:

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 Betreff des Beitrags: Re: Aphrodites Tagebuch
BeitragVerfasst: 03.11.2016, 12:23 
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