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 Betreff des Beitrags: Belastungsrehe
BeitragVerfasst: 27.01.2020, 21:13 
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Hallo liebe Foris,

kennt ihr die absolute Hilflosigkeit, wenn man weis eine Rehebehandlung die der Ta vorschlägt ist falsch, aber man kann nichts machen weil es nicht das eigene Pferd ist?

Das Pferd meiner Einstellerin hat vorne eine Belastungsrehe, da die Intervalle des Hufschmiedes für dieses Pferd einfach zu lange waren. Er hat total untergeschobene Trachten und das ganze Wachstum geht in die Zehen. Und da er Eisen braucht, kann man auch nichts selber machen. Feilen usw.
Wir haben hier leider auch einen Schmiedemangel.

Also TA hat Phenylputazon und Aspirin da gelassen, und Keile! Ausserdem rät er ab den frischen Beschlag (vom Samstag) ab zu machen und das Pferd zu Polstern. Nach ein paar Tagen soll sie Keile unten rein legen und befestigen. Aber davon ist man doch schon lange abgekommen, oder liege ich da jetzt so falsch?


Was sagt ihr dazu?

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 Betreff des Beitrags: Re: Belastungsrehe
BeitragVerfasst: 27.01.2020, 21:51 
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Oh je, das klingt alles nicht gut und auch nicht förderlich für die Hufe.

Das A und O wäre jetzt eine passende Hufzubereitung die am besten nach aktuellen RöBis vorgenommen werden sollte.
Auch die Sohlenansicht zeigt dem HS, vorausgesetzt er ist nicht durch die Wurstsuppe geschwommen und versteht sein Handwerk, inwieweit eine Kapsel und Trachtenkorrektur in welchem Ausmaß möglich ist.

Eisenabnahme ist natürlich Grundvoraussetzung dafür und der Huf im Anschluß an die Bearbeitung für einen Polsterverband überaus dankbar.

Wäre es mein Pferd würde ich sofort röntgen und die Eisen runter nehmen um sofort die Hufzubereitung Ergebnisorientiert vornehmen und passend polstern zu lassen. Ein Termin also wo am besten HS UND TA gleichzeitig aber zumindest am selben Tag vor Ort sein sollten.

Aspirin käme für mich persönlich nicht in Frage weil es sehr Schleimhautschädigend ist und beim Pferd lediglich die Fließeigenschaft des Blutes verbessert (was auch Heparin leisten könnte), nicht schmerzlindernd aber anrechenbar auf andere Medikamente ist weil es diese potenziert.

Je nach Rasse ist auch die Gabe von Phenylbutazon evtl. heikel und ein Wechsel zu Metacam oder Finadyne zu überlegen um bei einer evtl. Unverträglichkeit der Rehe keinen Vorschub zu leisten.

Ist das Pferd denn seit dem Beschlag am Samstag so schlecht, könnte es evtl. vernagelt sein?
Es muß ja irgendwie in Bezug auf den letzten HS Besuch stehen was wenn dem so ist immer ein Hinweis darauf ist das etwas in der Hufzubereitung oder dem Beschlag nicht stimmt.
Ein RöBi könnte da Licht ins Dunkel bringen weshalb das jetzt obere Priorität für mich hätte.

Warum braucht das Pferd einen Beschlag und wie kommt es das eine Belastungsrehe vermutet wird, sind denn beide Hufe oder nur einer betroffen?
Bei unzureichender Hufzubereitung und untergeschobener Trachten mit nach vorne schiebender Zehe ist eher von einer mechanischen Rehe auszugehen weil u.a. der Hufbeinträger gezerrt wird was per se schon schmerzhaft ist...durch das Zerstören des Hufbeinträgers (elastische, Reissverschlußartige Verbindung von Hornkapsel und Hufbein) ist irgendwann das Hufbein haltlos in der Hornkapsel, kann rotieren und/oder absinken.

Wie steht denn die Besitzerin zu dem geplanten Vorgehen des TA, will sie das so umsetzen?

Keile sind allenfalls für einen kurzfristigen Einsatz geeignet und sollten auch nur unter Berücksichtigung von RöBis Anwendung finden und nicht selbst von "Lieschen Müller" ins Blaue hinein unter gebastelt werden! Falsch platziert oder ohne Polster kann ein Keil schlimmsten Falles zu einer Perforation der Sohle (Hufbeindurchbruch) führen, von den unsäglichen Schmerzen die das arme Pferd damit erleidet mal ganz angesehen.
Man will mit Keilen einer Rotation entgegen wirken und so dem Zug der tiefen Beugesehne begegnen was eine passende, rehegerechte Hufzubereitung m.E. ebenso gut wenn nicht besser erreicht.

Für mich persönlich wären Keile nur dann ein moderates Mittel wenn man um das Hufbein in der Hornkapsel wieder paralell zu wissen und ihm damit das Herunterwachsen in Anbindung zu ermöglichen die Hornkapsel stark beraspeln muß.
So werden mitunter Trachten gekürzt um eine physiologische Hornkapsel zu raspeln die den Trachtenbereich so stark herunternehmen würde das dies schmerzhaft für das Pferd wäre.
In dem Fall gleicht man mit dem Keil aus was vorher genommen wurde, zur Anschauung habe ich mal das Schema von Dr. Bingold von EquivetInfo eingestellt.
Dort kannst du auch mal unter "Hufrehe" Akut, Chronisch nachschauen.

Wie gesagt, ICH persönlich finde das Vorgehen mit den allerdings wenigen Infos zum Huf und Pferd ohne Bildmaterial der Hufe und RöBis nicht unbedingt adäquat sondern habe etwas Bauchweh beim lesen deines Berichtes.


Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

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LG Kathi
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 Betreff des Beitrags: Re: Belastungsrehe
BeitragVerfasst: 28.01.2020, 08:50 
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Mir ist es ein Rätsel, warum Tierärzte immer noch an phenylbutazon festhalten. Ich würde dieses Mittel auf keinen Fall geben. Ist das Pferd als Schlachttier eingetragen ? Dann darf es garnicht gegeben werden.

Zur hufbearbeitung hat Kathi ja schon alles Geschrieben.

Wenn ich das richtig verstehe, bist du der Stallbesi? Dann kannst du sehr wohl etwas machen und zumindest beratend einschreiten, weil du ja um die bessere Behandlung weißt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Belastungsrehe
BeitragVerfasst: 28.01.2020, 12:51 
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Was glaubt ihr was ich für Bauchweh habe, zumal die meiste Arbeit ich habe. Und wenn es dann noch nicht mal effektiv ist...

Also ich versuche mal zusammen zu fassen.

Es handelt sich um einen 18 jährigen Vollblüter. Im Stall vorher hat er unbemerkt sehr viel Kraftfutter bekommen, und wurde davon sehr krank.
Seid drei Jahren kommt das Pferd nicht mehr richtig ins laufen. Vor einem Jahr kam sie zu mir. Ihren Hufschmied brachte sie mit. Allerdings fand ich den Beschlag mehr als bescheiden. Er kam genau 2x hier hin, und dann hat er sie einfach sitzen lassen.
Dieses Pferd hat so untergeschobene Trachten, das jeder Tag zu lange, alles in die Zehen geht.
Sie hat dann versucht einen anderen Schmied zu bekommen, was wertvolle Zeit gekostet hat. Als der dann kam, hat er soviel weggeschnitten, das er auf drei Beinen eine Huflederhautentzündung bekam. Röbis waren bzgl Rehe unauffällig. Pferd konnt keinen Schritt mehr gehen. Schmied kam auch nicht mehr, und reagierte auf keinerlei Anrufe ect.
Der dritte Schmied kam auch genau 2x und den dritten Termin erschien er nicht mehr. Meldet sich auf keine Anrufe.
Das Pferd ist hochanständig beim Beschlagen. Selbst unter größten Schmerzen. Der schwitzt vor Schmerz aber zuckt nicht einmal mit dem Huf weg!! Die Besi zahlt, also alles eigentlich easy. Aber unsere Schmiede hier können es sich wirklich aussuchen.
Dann hat mein Schmied gesagt er macht ihn mit, aber er kann nicht in so kurzen Intervallen kommen wie er es bräuchte. Wir hatte sieben Wochen ausgemacht, jetzt im Winter. Nach vier Wochen fing er schon an zu stollpern und die Zehe schob sich extrem nach vorne.
Dann lief er immer schlechter, am vergangenen Freitag wäre dann Schmiedtermin gewesen, den hat sie abgesagt, weil sie einen gefunden hat der hier in der nähe beschlägt und ihren in kurzen Abständen dann mit machen kann. Der kam am Samstag. Zu dem Zeitpunkt bekam er schon eine Woche Metacam. Finadyne verträgt er nicht.
Hufschmied hat dann vorne Duplos drauf genagelt und hinten normale Eisen. Von Samstag bis gestern konnte er dann gar nicht mehr gehen.
Gestern dan TA und Röbi. Es gibt eine Zusammenhangstrennung ab ca mitte der Huflänge.
Was mich mega sauer macht, ist auch die Aussage es gäbe keine Belastungsrehe, mechanisch bedingte Rehe.

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 Betreff des Beitrags: Re: Belastungsrehe
BeitragVerfasst: 28.01.2020, 16:20 
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Oh je, was für ein armer Muck wenn er schon seit so langer Zeit Problemhufe hat.
Sag mal, EMS, IR und Cushing ist ausgeschlossen?

Wenn er sich seit Samstag wo die Duplos aufgebracht wurden bis jetzt so dramatisch verschlechtert hat liegt doch nahe das der Beschlag suboptimal ist.
Demnach ist gestern MIT Duplo geröngt worden? Dann bitte her mit den Röbis damit wir mal einen Blick drauf werfen können.
Soll ich Wolfgang Busch (hier agrajag) mal nach einer HS Empfehlung in deiner Nähe fragen oder auch nach Erhalt von Huf und Röntgenbildern um seine fachlich fundierte Meinung dazu bitten?
Ich schicke dir mal meine Mailadresse wenn du mir Bilder direkt schicken und vielleicht nicht so gerne hier einstellen wollen würdest

Wolfgang ist der Entwickler des Reheduplo und der Rehefachmann schlechthin und immer gerne zur Eischätzung bereit wenn er darum gebeten wird.

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LG Kathi
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 Betreff des Beitrags: Re: Belastungsrehe
BeitragVerfasst: 28.01.2020, 16:36 
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Wolfgang ist nicht alleiniger Entwickler des Reheduplos, aber maßgeblich daran beteiligt. Nur der Richtigkeithalber. Das aber auch nur nebenbei.

Belastungsrehe und mechanische Rehe würde ich in diesem Fall gleich setzen. Die Belastung, die durch die lange Zehe entstanden ist, ist im Endeffekt eine mechanische Ursache, erfolgt durch zu lange Schmiedeintervalle.

Der Vollblüter neigt im Allgemeinen zu zu langen Zehen und unterschiebender Trachte. Zumindest, die, die ich kennen gelernt habe hatten das alle. Wenn man da nicht aufpasst, dann ist es Mist. Und sie sind unheimlich hart im Nehmen, vor allem, wenn sie von der Rennbahn kommen. Da gehen die armen Mäuse durch eine ganz harte Schule. Wenn die nicht still stehen, dann gibts ne Naht. Und die kann auch mal massiv ausfallen :(

Mir bleibt nur, die Daumen zu drücken.....

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LG

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 Betreff des Beitrags: Re: Belastungsrehe
BeitragVerfasst: 28.01.2020, 17:45 
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schnulli hat geschrieben:
Wolfgang ist nicht alleiniger Entwickler des Reheduplos, aber maßgeblich daran beteiligt. Nur der Richtigkeithalber. Das aber auch nur nebenbei.


Ich schreibe sonst auch immer Mitentwickler obwohl er den zehenoffenen Reheduplo wohl tatsächlich für sich verbuchen kann....

Beratung zur Verwendung des Duplos als Hufrehebeschlag
Wolfgang Busch beschäftigt sich als staatlich geprüfter Hufbeschlagschmied seit über 20 Jahren in Theorie und Praxis mit der orthopädischen Behandlung von Rehehufen. In mehreren Studien untersuchte er, welche Kräfte am und im Rehehuf einwirken und welche Maßnahmen den erkrankten Huf am sinnvollsten unterstützen. Aus diesen Erkenntnissen und den Erfahrungen aus der täglichen praktischen Arbeit mit Rehepferden hat Wolfgang Busch die zehenoffenen Duplo-Modelle entwickelt.
Wenn Sie Fragen zum zehenoffenen Duplo und zur korrekten Montage dieses Beschlags bei Hufrehe haben, hilft Ihnen Wolfgang Busch gerne weiter.
Email: w.busch@duplo-frank.de
Quelle

Letztlich wollte ich auch nur den Hinweis auf ihn als wirklichen Fachmann in Sache Rehehufe und deren Unterstützung geben dessen Beurteilung zu aktuellen Fällen sehr hilfreich sein kann. :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Belastungsrehe
BeitragVerfasst: 28.01.2020, 18:12 
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Im Moment ist die Besitzerin nicht gesprächsbereit.

Leider..... :cry:

Auf Cushing ist er getestet worden. Sogar mehrmals weil er aussieht wie ein typischer Cushi. War aber wohl immer negativ.
Sie ist so frustriert, das sie nicht mehr zugänglich ist. Zuviele Leute haben ihrer Meinung nach fehler gemacht. Wenn ich ganz ehrlich bin, sehe ich einige davon ganz klar bei ihr. Ich sage nur Zusatzfuttermittel usw. Hunderte von Euro dafür ausgegeben. Ich habe vorsichtig versucht sie aus zu bremsen, aber keine Chance. Ich will mich halt auch nicht zu viel Einmischen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Belastungsrehe
BeitragVerfasst: 28.01.2020, 18:16 
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Ach ja, und es ist ein Traber, von der Rennbahn...

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 Betreff des Beitrags: Re: Belastungsrehe
BeitragVerfasst: 28.01.2020, 18:17 
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Okay, muss man leider so hinnehmen wenn das auch für das leidende Tier wirklich fatal ist wenn man nicht alle Möglichkeiten ausschöpft um ihm die Schmerzen zu nehmen und dauerhaft eine verbesserte Hufsituation anzustreben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Belastungsrehe
BeitragVerfasst: 28.01.2020, 18:20 
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eff-eins hat geschrieben:
Letztlich wollte ich auch nur den Hinweis auf ihn als wirklichen Fachmann in Sache Rehehufe und deren Unterstützung geben dessen Beurteilung zu aktuellen Fällen sehr hilfreich sein kann. :wink:


Mir ging es im Endeffekt nur um das Copyright, falls das hier jemand liest und eben mit dem Geschriebenen nicht einverstanden ist. Ohne Herrn Frank geht es halt nun mal auch nicht.

Aber letztendlich ist es total egal für dieses Pferd.

@Querida: warum ist sie nicht gesprächsbereit? Wie möchte sie nun erst einmal vorgehen? Meiner Meinung nach könnte man jetzt die Hufe polstern oder aber die Box so einstreuen, dass das Tier sich eine angenehme Stellung suchen kann, auf Metacam (statt Phenylbutazon) wechseln und eben schauen, wie es sich darunter verhält. Also kleine Schrittchen, ohne sie zu sehr zu drängen.
Wenn man von vielen Seiten Vorschläge und Ratschläge bekommt, dann ist man erst einmal sicherlich überfordert und blockt ab. Aber wenn etwas kleines dabei ist, was dem Tier hilft, dann kann es doch sein, dass sie wieder auftaut.

Ich drück die Daumen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Belastungsrehe
BeitragVerfasst: 28.01.2020, 18:29 
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Und jetzt hab ich noch mal gegoogelt (wie schreibt man das eigentlich???)

https://www.hufschmied-4you.de/35.html

Habt ihr diesen Schmied schon einmal angefragt? das wären, wenn ich richtig gucke 55 km bis zu Euch. Die Frau hatte eine ziemlich schwierige Hufrehe-Stute und die Beschläge von ihm fand ich persönlich immer recht gut. Das war lange vor der Duplo-Zeit. https://www.hufschmied-4you.de/59.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Belastungsrehe
BeitragVerfasst: 29.01.2020, 11:01 
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schnulli hat geschrieben:
eff-eins hat geschrieben:
Letztlich wollte ich auch nur den Hinweis auf ihn als wirklichen Fachmann in Sache Rehehufe und deren Unterstützung geben dessen Beurteilung zu aktuellen Fällen sehr hilfreich sein kann. :wink:


Mir ging es im Endeffekt nur um das Copyright, falls das hier jemand liest und eben mit dem Geschriebenen nicht einverstanden ist. Ohne Herrn Frank geht es halt nun mal auch nicht.

Aber letztendlich ist es total egal für dieses Pferd.

@Querida: warum ist sie nicht gesprächsbereit? Wie möchte sie nun erst einmal vorgehen? Meiner Meinung nach könnte man jetzt die Hufe polstern oder aber die Box so einstreuen, dass das Tier sich eine angenehme Stellung suchen kann, auf Metacam (statt Phenylbutazon) wechseln und eben schauen, wie es sich darunter verhält. Also kleine Schrittchen, ohne sie zu sehr zu drängen.
Wenn man von vielen Seiten Vorschläge und Ratschläge bekommt, dann ist man erst einmal sicherlich überfordert und blockt ab. Aber wenn etwas kleines dabei ist, was dem Tier hilft, dann kann es doch sein, dass sie wieder auftaut.

Ich drück die Daumen.


Sie blockt deshalb ab, weil wohl schon viele falsche Diagnosen bei dem Pferd erfolgt sind, und jeder was anderes sagt.
Ich habe ihm eine Krankenbox im Unterstand hergerichtet, und viel Stroh rein gemacht. Darunter etwas Sägemehl. Wasser bekommt er direkt neben dem Heu, das er nich viel drehen und laufen muß. Ich stelle ihn morgens in zwei Eimer mit eiskalten Wasser. Er hat aber keine warmen Hufe und auch kein pulsieren.
Wegen einem Wechsel des Medikamentes habe ich sie darauf aufmerksam gemacht, aber sie reagiert darauf nicht. Es ist halt auch nicht erwiesen, das bei PhB. die Pferde nicht aus der Rehe kommen. Es kursiert unter den Leuten, aber genaue Erkenntinisse gibts da wohl nicht, weshalb es meißt immer noch das Mittel der ersten Wahl ist bei den TÄ.

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 Betreff des Beitrags: Re: Belastungsrehe
BeitragVerfasst: 29.01.2020, 11:17 
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schnulli hat geschrieben:
Und jetzt hab ich noch mal gegoogelt (wie schreibt man das eigentlich???)

https://www.hufschmied-4you.de/35.html

Habt ihr diesen Schmied schon einmal angefragt? das wären, wenn ich richtig gucke 55 km bis zu Euch. Die Frau hatte eine ziemlich schwierige Hufrehe-Stute und die Beschläge von ihm fand ich persönlich immer recht gut. Das war lange vor der Duplo-Zeit. https://www.hufschmied-4you.de/59.html


Leider nimmt der keine Neuen mehr.

Wir haben jetzt den Schmied: https://www.facebook.com/pages/category ... 909097941/

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 Betreff des Beitrags: Re: Belastungsrehe
BeitragVerfasst: 29.01.2020, 19:27 
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Schade. Wobei ich seine Arbeit auch nur von Bildern kenne.

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