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 Betreff des Beitrags: Tagebuch Mauna
BeitragVerfasst: 18.11.2015, 18:24 
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Mauna hat geschrieben:
Meine Stute macht mir stoffwechselmäßig schon lange Gedanken, da sie sehr zum Fettwerden neigt und oft warme Hufe mit deutlicher Pulsation hat, aber befragte Tierärzte waren immer ratlos.... Seit 3 Jahren hat sie zudem wiederkehrende Koliken und große Probleme mit der Lunge - COB/RAO. Cushing wurde vor einem guten Jahr etwa mal geprüft und das war es nicht. KPU war positiv getestet. Durch das Forum hier ist mir klar geworden dass die Symptomatik zu EMS/ IR passt und so hab ich das Profil erstellen lassen und hab nun das Ergebnis, was mir noch Fragezeichen in die Augen treibt. Sie durfte die letzten Jahre eh schon nur mit Maulkorb halbtags auf die Weide, aber seit Mitte Sept. hab ich ihr die Weide ganz gestrichen und mit Sendill auf Heudiät gesetzt.
Durch einen Schaden am Unterstützungsband im April diesen Jahres musste sie erst eine Weile stehen (Weide und Paddock), da ist die Lunge leider sehr schlecht geworden weil die Bewegung gefehlt hat, um den Schleim zu lösen und loszuwerden. Daher besteht seit einigen Monaten mein Abendprogramm daraus sie zu inhalieren (NaCLlösung und Dosieraerosole) sowie spazieren gehen. Neben Stallarbeit, Heu nass machen etc, echt abendfüllend, vorallem mit Full-time-job! Was tut man nicht alles für die geliebten Vierbeiner!!!
Auch zu Mána schreib ich wohl besser ein Tagebuch.
Da ich grad kein aktuelles Bild hab, auf dem sie schön drauf ist, erst mal dieses hier:


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 Betreff des Beitrags: Re: Tagebuch Mauna
BeitragVerfasst: 18.11.2015, 22:38 
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Daten Mána:
Geburtsjahr: 1993
Größe: 136 cm/ 400 kg
Rasse: Isländer
Geschlecht: Stute
Futterzustand: zu dick, Fettpolster hinter der Schulter und am Mähnenkamm
Diagnostizierte Primärerkrankungen: COB/RAO
Wiederkehrende Verstopfungskoliken unbekannter Grundursache

Vorgeschichte:
Halbjährig habe ich sie gekauft, sie ist auf Fohlenweide, später gemischter Weide aufgewachsen.
5-jährig hab ich sie zu mir geholt.
Seit vielen Jahren schon durfte sie nur mit Maulkorb auf die Weide, da sie sonst fett wird. Die letzten Jahre war es so, dass sie im Sommer ab 9 Uhr, bzw. das letzte Jahr erst ab 11 Uhr auf die Weide kam, bis abends ca. 17 Uhr. Für die Nacht gab es Heu, früher nur abends etwas, als die Koliken anfingen abends und nachts je eine Portion, um die Fresspausen zu reduzieren. Nach Weidegang sah sie meist sehr kugelig aus, wie aufgebläht und hatte regelmäßig ziemlich warme Hufe und auch Pulsation. Nie jedoch eine Rehe. Befragte Tierärzte waren ratlos, haben dem keine Bedeutung beigemessen. Die Hufe waren irgendwann von der Substanz her so schlecht, dass kein Beschlag mehr hielt --> Umstellung auf Barfuss ab 08/2010, dann war es mit der Pulsation eine Weile besser, hat sich aber wieder eingestellt. Hufe haben sich gut gemacht, Reiten ohne Hufschuhe jedoch nicht möglich.

Im November 2013 wurde die Atmung auffällig durch hohe Atemfrequenz.

Dann ging es los mit Koliken:
02.11.2013 Kolik
09. - 11. 11.2013 Kolik mit Klinikaufenthalt
03.02.2014 Kolik nach Behandlung wegen Nageltritt (Stress/ Medikamente als Auslöser?),
Einen Tag später, 04.02.2014 wieder Kolik, vermutlich durch Antibiotika oder Schmerzmittel, die sie wegen Nageltritt bekommen musste. Klinik bis 09.02.2014.
Nach der Klinik wieder zu Hause waren plötzlich die Flanken über einige Tage immer naßgeschwitzt, also hab ich Bauchstreifen reingeschoren, damit wurde zwar das Schwitzen besser, aber prompt hat sie in dem Bereich Handtellergroße Ödeme bekommen.
12.02.2014 Blutabnahme für ACTH: Wert 12,6 - TA schließt Cushing aus
20.04.2014 leichte Kolik
07.07.2014 KPU Test: KPU 33,7/ Indikan 2,0
14.08.2014 Behandlung durch Pferdezahnarzt (Zwischenräume der Zähne z.T. zu groß und mit gammeligen Futterresten gefüllt, ein Backenzahn dadurch etwas locker, kann sich aber stabilisieren
08.09. - 12-09.2014 Kolik mit Klinikaufenthalt, schlaffer leerer Dünndarmabschnitt, so gut wie keine Peristaltik, daher der Rest verstopft.
11.09.2014 Bronchoskopie: Kehldeckel gereizt, deutliche Schleimbäche und –seen vorhanden, Behandlung mit Antibiotika und auch Equipulmin und Equimucin, Inhalation von Kochsalzlösung mit Cortison, alles ohne erkennbare Wirkung
20.04.2015 Kolik einen Tag nach Tetanus Impfung
23.10.2015 Kolik durch massive Blinddarmverstopfung, Klinikeinweisung für Infusionen, darmanregende Medikamente da Blinddarm kaum mehr gearbeitet hat.

Die Koliken waren immer Verstopfungen mit großer Trockenheit, einmal plus Aufgasung im Dünndarm, einmal Aufgasung des Magens. Hämatokrit war jeweils dementsprechend.

Parallel zu den Koliken wurde auch die Atemwegsproblematik über die letzten 2 Jahre immer schlimmer.
Schwierige Atmung zeigte sich immer häufiger, Akupunktur und Kräuterfutter im Frühjahr 2014 führte dazu dass sich über ca 3 – 4 Wochen regelmäßig nach dem Reiten weißer Rotz gelöst hat und über die Nüstern abgeflossen ist. Nachdem es besser schien und sich dann wieder deutlich verschlechtert hat: Akupunktur, chinesische Kräutertherapie, Homöopathie, Eigenblutnosoden, natürlich nicht zusammen sondern im Laufe der Zeit. Ein auf und ab an kurzfristiger Besserung und wieder Einbrüche…
Es gab immer Phasen in denen es gut ging und sie trotz erhöhter Atemfrequenz laufen wollte und auch Spaß / Energie hatte.

Dann im April 2015 Schaden am Unterstützungsband außen ohne Lahmheit, aber Verdickung war auffällig. Erste TÄ meinte nach Untersuchung: keine Lahmheit oder Schmerz, vorsichtig weiterreiten und beobachten. Das war nicht mein Ding da etwas nicht okay war, daher nur noch Spaziergänge.

06.05.2015 Sehnenschall mit Ergebnis Schaden am Band, stehen lassen. Stallbedingt und weil ich mein Pferd kenne, hab ich sie mit den anderen auf die Weide gelassen, denn allein im Paddock wäre sie den ganzen Tag herumgetigert, Box war auch keine Option, raus lassen und ruhig über die Weide wandern zum Grasen lassen schien mir weniger kritisch, auch wenn mir klar war dass der Heilungsprozess evt etwas länger dauert.

In der Stehzeit wurde die Lunge so schlecht, dass sie echte Atemnot bekam als die heißen Tage im Juni 2015 kamen. Schon vorher hatte Giemen eingesetzt, aber was tun, die nötige Bewegung war nicht möglich…???
03.07.2015 Bronchoskopie: völlig zugelaufen mit Schleim. Gleich auch Sehnenschall: Sehne verheilt aber noch stark verdickt, weitere Reparaturprozesse, Spazieren gehen darf sie wieder, muss auch wegen der Lunge.
Von da an JEDEN Tag Sputolysin über 6 Wochen/ Equipulmin ebenso/ Kochsalzlösung zT mit Mukosolvan über AirOne inhaliert und Spaziergänge mit viel „Berge“ kraxeln damit die Lunge durchgepustet wird. War eine schlimme Zeit weil die Medis nicht gut angeschlagen haben und sie so schlecht Luft bekam. Sie schwer schnaufend durch die Gegend zu führen hat mit manches Mal die Tränen in die Augen getrieben… Da die Medis nicht viel brachten stellte ich um auf Dosieraerosole. Erst ein Kombipräparat, dann ein Bronchienerweiterer sowie ein Cortison. Damit ging es aufwärts und über den Sommer ganz gut. Die Atemfrequenz war noch zu hoch (zwischen 18 und 22, gute Tage mal 15, aber selten). Aber aus den Nüstern war zu hören dass es knistert und sich „eng“ anhört und auf den Bronchien war Schleimrasseln zu hören.

Sonstige Auffälligkeiten:
Warme bis heiße Hufe mit Pulsation, vor allem nach Weidegang, aber auch ab und zu nach Heu .
Neigt zum Fettwerden, frisst was da ist, macht von sich aus keine Fresspausen, Heißhunger.
Viel Trinken und Pinkeln.
Im Hufstrahl regelmäßig schwarze Löcher (Faulstellen), Hornsubstanz könnte besser sein. Die weiße Linie ist meist eher ein dunkler Graben.
Kaum Zeichen von Rosse in den ganzen Jahren, hatte aber 2 Fohlen und hat damals sehr schnell aufgenommen.
Frisst seit einiger Zeit eigene Pferdeäpfel!! Ist auch früher schon mal vorgekommen aber nicht so anhaltend und so ausgeprägt.
Fettpolster an Schulter und Mähnenkamm, nicht in Augenkuhlen.
Oft dicker Bauch wie aufgebläht, vermutlich aber eher sehr voller Darm.
Dieses Jahr verzögerter Fellwechsel im Frühjahr. Geschwitztes Fell (nach Reiten) wird wellig.

ACTH Wert 16.09.2015
: 49 (Grenzwert bis 47)
Da sie zu der Zeit harte Beulen im Mähnenkamm hatte und oft wieder seeehr warme Hufe mit Pulsation, hab ich mich am 27.09.2015 entschlossen sie auf Heudiät umzustellen und ein ECS/EMS Profil in Angriff zu nehmen.

ECS/EMS Profil vom 06.10.2015:

ACTH: 37,3 pg/ml (Aug bis Okt <= 47)
Insulin 10 mU/l
Glukose 100 mg/dl (63 bis 101)
Triglyceride gesamt 23mg/dl (<50)
y-GT 14 U/l (<30)

Somit liegt der G-I-Quotient bei 10. Da der Glukosewert dicht am oberen Grenzwert liegt, gehe ich hier von kompensierter IR aus, zumal ich schon des Öfteren gelesen habe, dass nicht nur Werte von 10 aufwärts als okay zu betrachten sind sondern erst ab 15. Wie seht ihr das???

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 Betreff des Beitrags: Re: Tagebuch Mauna
BeitragVerfasst: 18.11.2015, 22:42 
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Und von heute kann ich auch mal was positives berichten! Mána war heut auf der Waage und hat nur noch 380 kg. Das heißt in den ca 8 Wochen Heudiät hat sie 20 kg verloren. Das ein oder andere kg sicher auch durch die Kolik, aber sicher nicht so viel. Die harten Stellen im Mähnenkamm sind weicher und weniger und die "Schulterpolter" habe auch deutlich abgenommen!
Ist das eventuell schon ein bischen viel für die Zeit?

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 Betreff des Beitrags: Re: Tagebuch Mauna
BeitragVerfasst: 22.11.2015, 14:31 
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Aktuelle Fütterung:
nachts knapp 3 kg gewaschenes Heu aus engen Netzen.
Tags rechnerisch 3 kg Heu nass aus grobmaschigen Netzen, kann jedoch sein, dass sie mehr abbekommt, da sie mit Sendill zusammen steht über Tag und er ein gemütlicher Esser ist.

Abends eine Tasse Rüschni (normale Tasse, nicht Henkelbecher)
60 gr Allergo Vital
1 EL Bierhefe ohne Treber
1TL Fenchel
1Tl Anis
gelegentlich etwas Leinsamen
1EL Mariendistelsamen gemahlen
5 Tage Orthosal Selen 1 Meßlöffel pro Tag, 5 Tage Pause

Wenn sie bauchmäßig aufgebläht aussieht 1 oder 2 EL Glaubersalz und eine Tasse Paraffinöl.

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 Betreff des Beitrags: Re: Tagebuch Mauna
BeitragVerfasst: 22.11.2015, 14:47 
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ach ja, noch vergessen:
2 -3 mal täglich 10 ml Aloe vera :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Tagebuch Mauna
BeitragVerfasst: 18.12.2015, 22:30 
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Mána geht es im Moment eigentlich ganz gut. Sie hat die letzte Zeit etwas mehr Energie, die Lunge macht nicht mehr so große Probleme. Ich hab den Eindruck, wenn sie nicht so vollgefressen ist oder aufgebläht tut sie sich auch mit der Atmung viel leichter.
Es gab immer mal Tage mit Blähbauch, aber es wird weniger. Ich glaube fast, dass der Blähbauch weniger geworden ist, seit das diesjährige Heu gefüttert wird, weil das alte aus ist.
Entweder hat sie noch etwas abgenommen oder wirkt ohne Kugelbauch einfach so.

Sie ist nicht mehr so heißhungrig, was mich sehr verunsichert hat, da ich sie die letzten Jahre nur so kannte, dass sie IMMER fressen wollte. Wenn sie nicht sofort versucht hat was fressbares zu finden war das für mich immer ein Zeichen dass es ihr schlecht geht. Es hat eine Weile gedauert und mich Nerven gekostet zu verstehen, dass sie nun unter der Diät allmählich ein normaleres Futterverhalten entwickelt und auch mal satt und zufrieden ist.

Gefühlsmäßig würde ich sagen der Aloe vera Saft tut ihr gut, sie bekommt ihn weiterhin 2 - 3 mal täglich (30 - 40 ml am Tag). Anfänglich verschmäht nimmt sie ihn jetzt recht freiwillig.

Macht es Sinn das Nacht-Heu nicht mehr zu wässern um weiterem Abnehmen vorzubeugen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Tagebuch Mauna
BeitragVerfasst: 21.01.2016, 22:37 
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So, nun endlich mal wieder ein"Update" zu Mána.
die Lunge ist einingermaßen unauffällig seit es Heu der neuen Ernte gibt und ich immer mal wieder mit B-Vetsan inhaliere. Außerdem hab ich die Holzhäcksel vom Paddock zum größten Teil entfernt, da ich vermute, dass die Pilzsporen und Ammoniak verbreitet haben.
Magen-Darm-mäßig ist es auch ruhig, Blähbauch tritt kaum noch auf - ich glaub schon dass Aloe vera da echt eine gute Hilfe ist! Aber auch die gesamte Futterumstellung tut ihr sehr gut bis hin zu den Hufen, die jetzt deutlich besser aussehen! Die weiße Linie ist okay, die Hufe sind stabiler und unempfindlicher.
Allerdings schien mir Mána immer noch recht energielos und schnell erschöpft. Wir gehen täglich spazieren und das war doch oft sehr zäh.
Daher hab ich anfang Januar ein großes Pferdeprofil (Blutbild) veranlasst mit folgendem Ergebnis:

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 Betreff des Beitrags: Re: Tagebuch Mauna
BeitragVerfasst: 21.01.2016, 22:46 
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Derzeit bekommt sie auf Anraten der Tierärztin "Blood support" 10 ml am Tag, was die Blutbildung unterstützen soll. Wundern tut mich und auch die TÄ die Anämie, denn da durch die Lungenproblematk Sauerstoffmangel besteht - da kann man sicher von ausgehen - sollte der Körper eher mit vermehrter Bildung von roten Blutkörperchen reagieren ?!
Sie bekommt es seit 08. Januar und seither geht es mit dem Energielevel aufwärts!!

Was mich erschreckt ist der immer noch hohe Glukosespiegel. Die Blutabnahme war vormittags um ca halb 11, Heufütterung (ungewaschen, gut 1 kg Heu) war morgens um 7.
Die erhöhten Muskelwerte sieht die TÄ durch Abbauprozesse in der Blutprobe bedingt?!

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 Betreff des Beitrags: Re: Tagebuch Mauna
BeitragVerfasst: 31.01.2016, 14:51 
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Habe gerade noch zum Thema Zimt nachgelesen. Es soll helfen, den Blutglukosespiegel zu senken, also dann wenn er über der Norm liegt. Somit wäre das doch einen Versuch wert?
Oder hat Zimt negativen Einfluss auf den Magen oder Darm - ich frag halt wegen ihrer Kolikanfälligkeit.

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 Betreff des Beitrags: Re: Tagebuch Mauna
BeitragVerfasst: 30.06.2016, 09:55 
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Es ist doch endlich mal wieder an der Zeit für ein Update!!...

Mána geht es recht gut, die Lunge ist nach wie vor fast unauffällig ( leicht erhöhte Atemfrequenz) und weitere Koliken hat es in der Zwischenzeit auch gottseidank nicht gegeben!!!

Mitte Februar hat sie sich mal auf unserem Sand-Reitplatz ausgetobt was das Zeug hergehalten hat, 3 Tage später war sie lahm auf dem Bein, welches den Sehnenschaden hatte. TA hat nur eine Empfindlichkeit im Strahlbereich und innere Tracht des Hufes gefunden, mit Equioxx war sie nach 2 oder 3 Tagen wieder lahmfrei.
Als Schutz erst Hufverband vorne gemacht, später rundrum Duplos geklebt, da unser Paddock durch Steine uneben ist.

März:
Trotzdem war dies der Anlaß für eine Röntgen- und Ultraschallsitzung beim TA (Anfang März), um festzustellen, was Ursache des Lahmens war, ob die Sehne okay ist und ob sich herausfinden läßt, warum sie immer noch Pulsation auf dem Bein hat, komischerweise unterhalb des Karpalgelenkes fühlbar, aber kaum an der Fessel…was ich eigentlich mit dem Sehnenschaden in Verbindung gesehen hatte.
Ergebnis: Sehne super verheilt, keine sonstigen Befunde im Beinbereich, lediglich Aufhellungen des Strahlbeins. Empfehlung zu einer ca 800 € teuren Behandlung mit Tildren.
Ich hab mit Teufelskralle, Osteoheel, Gingko und MSM behandelt. Wer weiß ob nicht alle anderen Strahlbeine genauso aussehen… (Ende Mai ist beim Huf ausschneiden dann im Trachtenbereich ein „Loch“ in der Sohle zum Vorschein gekommen- es war ein Hufgeschwür durch Prellung , der Sandplatz hat ziemlich viele, größere Steine). Die Pulsation trifft bis heute immer mal wieder auf, allerdings auch (etwas schwächer) auf dem anderen Vorderbein. Vielleicht ist das auch schon ewig so und mir nur früher nicht aufgefallen.
Nach okay für die Sehne wieder angefangen zu reiten, langsam aufbauend – und das macht ihr wesentlich mehr Spaß als immer spazieren gehen zu müssen!!! Mittlerweile reiten wir wieder annähernd normal, es gibt keine Auffälligkeiten hinsichtlich der Sehne oder des Hufs.

Mitte Mai :
Kleines Blutbildhat gezeigt dass die Anämie sich zumindest gebessert hat.
Dateianhang:
Kleines Blutbild 18.05.2016.PNG


Juni:
Was mir (negativ) auffällt, ist
- immer noch vorhandenes Rest-Winterfell jetzt Ende Juni.
- Das Fettpolster an der Schulter und das Kammfett bleiben hartnäckig bestehen, ansonsten sind durchaus die Rippen zu fühlen. Zum Kammfett anbei zuerst auch ein paar Vergleichsbilder soweit ich aus Vorjahren was gefunden habe und ein aktuelles Bild. Im Bild von Sommer 2015 fällt mir grad auf ist auch schön das Schulterfett zu sehen, welches immer noch so ausschaut...
Ende Mai kam mir das Kammfett sehr fest vor (weiß nicht ob es so plötzlich kam oder mir vorher nicht bewußt war), aber da war sie 4 Tage nicht bewegt worden, weil ich keine Zeit hatte durch Besuch und Verpflichtungen und in der Zeit davor angefangen abends ein paar Büschel Brennessel/ Frischgrün zu füttern. Das hab ich dann direkt wieder eingestellt...
Dateianhang:
04_2012.JPG


Dateianhang:
ca 07 oder 08_2015.JPG


Dateianhang:
02_2016.JPG


Dateianhang:
06_2016.jpg


Aktuelle Fütterung:
3 kg Heu gewaschen nachts in 2 Portionen
3 kg Heu feucht tags, auf 3 Portionen verteilt
1 Tasse Rüschni, 1 TL Zimt, 1 EL Bierhefe, 1 TL Fenchel gemahlen, 1 TL Teufelskralle, 1TL MSM, 50 gr Allergo vital (derzeit Pause weil leer)

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 Betreff des Beitrags: Re: Tagebuch Mauna
BeitragVerfasst: 30.06.2016, 10:02 
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Wegen der hartnäckigen Fettpolster hatte ich am 23.06. Blut abgenommen für ein neues ECS/EMS Profil inclusive Fruktosamine.
Hier das Ergebnis:
Dateianhang:
ECS_EMS Profil 24.06.2016.PNG


Der IG Quotient liegt somit bei 19!! Aber warum ist das Fruktosamin dann so hoch :weißnich: :weißnich:

Auch der Gamma-GT Wert gefällt mir nicht - was tun?

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 Betreff des Beitrags: Re: Tagebuch Mauna
BeitragVerfasst: 30.06.2016, 16:12 
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Blutentnahme war morgens um 8.45. Heu hatte es um 7.00 Uhr gegeben, war so etwa ein knappes kg.

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 Betreff des Beitrags: Re: Tagebuch Mauna
BeitragVerfasst: 25.09.2016, 15:09 
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Update:
Ende August haben wir restliches Heu von 2015 bei unserem Bauern abgeholt, 2 Tage nach dem ersten Verfüttern dieser Partie hat Mána angefangen zu husten, was sich in den Folgetagen sukzessive gesteigert hat. Bisher war den ganzen Sommer nichts davon zu hören, die Lunge war für ihre Verhältnisse gut, nicht verschleimt, kein Bronchospasmus, ohne Inhalieren oder Asthmamedikamente. Daher ab 06.09. umgestellt auf das 2016er Heu und ab da keine Huster mehr zu hören. Verdacht auf Milbenbelastung, daher das Heu eingeschickt an die LUFA, Ergebnis: Milbenkot, -eier und lebende Milben sowie Staubläuse (??!). Da wir selber in unserer Heuscheune schon Problem mit Schimmelbesiedlung hatte (leider zu spät gemerkt, da es vom Boden ausging), hätte es vorher schon auffallen müssen wenn sie darauf reagiert. Daher war mein Verdacht sowieso schon der auf Milbenallergie- was sich nun bestätigt. Gut, den "Feind" wenigstens zu kennen...

23.08. Pferdezahnärztin war da, sieht alles gut aus, nur ein paar kleine Haken.

17.09.: "Besuch" auf der Waage: 360 kg, also seit letzten Wiegetermin 11/2015 noch mal 20 kg abgenommen. Ich hatte schon gedacht dass es so sein wird, wobei ich leider finde dass sie (auch) Rückenmuskulatur verloren hat. Geritten wird sie seit Ende März 2016 wieder regelmäßig fast jeden Tag.
Dateianhang:
SL384688.jpg

Dateianhang:
SL384681.jpg


19.09. Blutabnahme für ACTH und Fruktosamine.
Ergebnis:
Dateianhang:
Mana Blutbild 2016-09-20.JPG

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 Betreff des Beitrags: Re: Tagebuch Mauna
BeitragVerfasst: 25.09.2016, 15:15 
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Aktuelle Fütterung:
Wie gehabt 6 kg Heu auf 5 bis 6 Portionen verteilt, davon die Hälfte gewaschen
1 kleine Tasse Rübenschnitz
Allergo vital
Fenchel, Bierhefe
ggf. ergänzend weitere Kräuter wie Zimt, Bockshornkleesamen

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 Betreff des Beitrags: Re: Tagebuch Mauna
BeitragVerfasst: 09.10.2016, 13:06 
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Heuanalyse vom letzjährigen Heu (nur zum Vergleich, es ist aufgebraucht):
Dateianhang:
Analyse eigenes Heu 2015.JPG

Heuanalyse vom diesjährigen Heu (aktuell in Verfütterung):
Dateianhang:
Analyse eigenes Heu 2016.JPG


Der Vollständigkeit halber das Zukaufheu (nur ca 1/5tel der Gesamtheumenge):
Dateianhang:
Analyse Zukaufheu 2016.JPG

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