Hufrehe ECS EMS Borreliose
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Verdaulichkeit "aufbereiteter" Getreidearten
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Autor:  Elke [ 22.02.2008, 08:51 ]
Betreff des Beitrags:  Verdaulichkeit "aufbereiteter" Getreidearten

Die Verdaulichkeit des Getreides ist ja höher, je mehr es aufbereitet ist.
Also am besten glaub ich aufgepoppt, dann gequetscht und dann ganz.
(Oder so ähnlich)
Ist das nicht auch irgendwie zu berücksichtigen?
Klar, der Stärkeanteil wird deswegen nicht weniger...
*grübel*

Elke

Autor:  Eddi [ 22.02.2008, 09:11 ]
Betreff des Beitrags: 

Natürlich ist das zu berücksichtigen, allerdings nicht beim Hafer!
Der ist und bleibt gut verdaulich auch in natürlicher Form.

Das hast weder bei Gerste und schon gar nicht beim Mais.
Und wie häufig gesagt, löst Maisstärke in entsprechender Menge bei gesunden Pferden Hufrehe aus!
Schaut man sich die Inhaltsstoffe einzelner Sachen an, kommt mir jedesmal der Verdacht hoch, was der Hersteller möchte: Mein Bestes - mein Geld!

Autor:  Sedna [ 22.02.2008, 18:04 ]
Betreff des Beitrags: 

in den gängigen Müslis ist Mais und Gerste in der Regel hydrothermisch aufgeschlossen und hat dann eine ähnliche Verdaulichkeit wie Hafer. Natürlich könnte man dann besser gleich Hafer füttern (wenn man schon Getreide füttern will), aber viele Pferdebesitzer haben Angst, dass ihr Pferd von Hafer zu spinnig wird und wollen unbedingt ein haferfreies, eiweißreduziertes Müsli. Die Futtermittelindustrie produziert was gewünscht wird.

Die Maisstärke in nicht aufgeschlossener Form ist schwer verdaulich, wird im Dünndarm nur unvollständig abgebaut und führt dann im Dickdarm zum Chaos (ähnlich wie Fruktan).

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