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Wie fange ich an
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Autor:  anjes [ 24.07.2013, 11:32 ]
Betreff des Beitrags:  Wie fange ich an

Hallo an alle in diesem Forum.

Tjaldur hat heute die Diagnose Cushing erhalten.
Der ATCH-Wert liegt bei 45.

Bevor ich zu meinem Anliegen komme, möchte ich mein Pferd vorstellen.
Das Pony ist 24 Jahre alt, 136 cm groß, wiegt ca 380 kg und ist fit wie ein 10-Jähriger.
Nie krank, galoppiert eine 5km-Runde flüssig durch (wird tägl. von mir oder meiner Reitbeteiligung geritten).
Nur: seit er 17 ist, schere ich ihn bis zu 7x im Jahr. Bis zum Alter von 15 war das Fell so, wie man es von einem Robustpony erwartet.

Da ich Tjaldur nun seit über 20 Jahren habe, sterben immer mehr Pferde ehemaliger Reitfreunde. Und immer öfter kriege ich zu hören, er/sie hätte am Ende Cushing gehabt.
So war es vor gut einer Woche auch bei Chester, der immerhin mindestens 30 Jahre alt gewesen sein muss, wenn man auf sein geschätztes Alter von gut 10 die 20 Jahre obendrauf rechnet, in denen wir viel Spaß miteinander hatten.

Das gab nun den Ausschlag für den Test. Immer wieder kriege ich zu hören, man sehe Tjaldur sein Alter nicht an. Das liegt natürlich auch am gleichmäßig kurzgeschorenem Fell.
Zudem ist er Herdenchef und auch im Umgang immer voll dabei.

Nun komme ich zu meinen Fragen:
Laut TA soll ich von Anfang an jeden Tag eine halbe Tablette (am besten morgens), also 0,5 mg Prascend geben.

Hier lese ich aber:
1.) ich solle das Medikament einschleichen
2.) die beste Tageszeit wäre abends
3.) ich dürfe KEINE Tablettenbox für 7 Tage einrichten, da das Hormon ausserhalb der Blisterverpackung instabil wäre.
4.) ist 0,5 für ein leicht erkranktes Pony nicht zu viel?

Und nun?
Einschleichen auch gegen den Rat des Tierarztes wäre kein Problem.
Wir können das Medikament einigermaßen pünktlich um 18.30 verabreichen. Außer an Donnerstagen, da wäre ich nur bis 12.00 Uhr im Stall. Wie schlimm ist das?
Soll ich vielleicht sowieso mit 0,25 anfangen? Gegen tierärztlichen (von dem ich sonst sehr viel halte) Rat?

Vielen Dank,
anjes

Autor:  Eddi [ 24.07.2013, 11:58 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Wie fange ich an

Hallo Anjes,
ersteinmal ein Herzliches Willkommen bei uns!
Da Dein Pönnchen keine >HUfrehe hat solltest Du in jedem Fall ganz,ganz langsam einschleichen.
Lies einfach mal bei Püppe nach wie diffizil das war. Und sie ist kein Einzelfall!
Das muss bei euch natürklich nicht so sein, kann aber - und einschleichen tut ja nicht weh.

Eine Rückfrage: ist der Test korrekt abgelaufen? ACTH hat eine Halbwertzeit von nur 4 Minuten.
Bei einem korrektem Test ist ein Wert von 45 nicht einmal in der Grauzone sondern wäre dem"huch" beim Anblick der Spritze zuzuordnen.
Allerdings gibt es tatsächlich auch Pferde welche keinen positiven ACTH-Test aufweisen asber trotzdem vom P. profitieren.

Alternativ besteht auch die Möglichkeit einen Funktionstest anzuschließen, das ist der low-Dex-Test.

Die Fellveränderung kann ein deutlicher Hinweis sein, allerdings wirst Du da eventuell unter der Therapie nicht so schnell eine positive Veränderung bemerken...

Hier lese ich aber:
1.) ich solle das Medikament einschleichen richtig!
2.) die beste Tageszeit wäre abends richtig
3.) ich dürfe KEINE Tablettenbox für 7 Tage einrichten, da das Hormon ausserhalb der Blisterverpackung instabil wäre.
Zitat:
richtig

4.) ist 0,5 für ein leicht erkranktes Pony nicht zu viel? Die Dosishöhe hängt leider nicht von einer leichten oder schweren Erkrankung ab, die gibt es nicht. Entweder ist es Cushing oder nicht. Man kann ja auch nicht ein bisschen schwanger sein! ;) Ansonsten s.o. man kann die Dosishöhe nicht verallgemeinern!!!!

LG Eddi

PS ältere GESUNDE Pferde haben auch im Alter keine Fellveränderungen!

Autor:  eff-eins [ 24.07.2013, 13:06 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Wie fange ich an

Allein auf Grund des ACTH Wertes würde ich persönlich auch nicht von einem ECS ausgehen, allerdings kenne ich das Fell deines Pferdes nicht wenn es nicht geschoren ist. Der Hirsutismus ist ein für Cushing fast untrügliches Zeichen, sieht es dem ähnlich, immerhin wird er schon seit 7 Jahren mehrfach jährlich geschoren? Sollte das Fell zu Beginn deiner Schur schon dahingehend auffällig gewesen sein hätte sich die Krankheit bereits manifestiert und es wäre auf Grund der Nichtbehandlung ein sehr hoher ACTH Wert zu erwarten, bzw. hätte es Cushingbedingte Erkrankungen/ Auffälligkeiten gegeben. Hat dein Pferd andere Symptome die eindeutig dem ECS zuzuordnen wären? Im ECS/EMS Gesamtprofil sind Parameter enthalten die eine deutliche Abgrenzung der Krankheiten untereinander zulassen, ist dieses vielleicht gemacht worden oder ausschliesslich der ACTH Wert?
Grundsätzlich habe ich den Eindruck das du dich nun durch die Erfahrungen anderer mit ihren Pferden ein wenig verrückt machst :tröst: , natürlich kann dein Pferd ECS haben, muss es aber nicht. Man kann nicht alle Eventualitäten vorsorglich prüfen um gewappnet zu sein vor Krankheit, was eine gesunde Beobachtung des Tieres natürlich nicht ausschliesst und bei Verdachtsmomenten auch ernst genommen werden sollte. Das kann niemand besser als du, derjenige der sein Pferd kennt, beurteilen.
Wäre ich du würde ich im Bestreben diagnostisch zum Abschluss zu kommen entweder den von Eddi angesprochenen Dex. Test machen oder in ca. 4 Wochen das von mir erwähnte Gesamtprofil unter penibler Einhaltung aller erforderlichen Schritte in der Handhabung die dann ein exaktes Ergebnis gewährleisten.

Autor:  anjes [ 24.07.2013, 13:39 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Wie fange ich an

Hallo an eddi und eff-eins,
ich vermute schon länger, dass Tjaldur Cushing hat:

sein Fell wächst in dieser Jahreszeit fast 2 cm in 6 Wochen.
Auf dem Foto schere ich im Mai nach, die Schur davor war Anfang April.
Die nächsten 6 Wochen sind gerade rum. Auch hier fielen wieder 2cm.
Ob sich das Fell kräuselt, warte ich nicht erst ab, da Tjaldur mit langem Fell nicht laufen kann, ohne danach sehr lange pumpend zu atmen.
Frisch geschoren komme ich nach derselben Runde mit einem trockenen, ruhig atmenden fröhlichem Pferd zurück auf den Hof.

Schon als er 15 war, stand er auch im Sommer nach länger anhaltendem Regen zitternd auf der Koppel: das Fell hatte sich wie ein Schwamm vollgesogen.
Als dieses auch bei knapp 20°C passierte, begann ich nach dem ersten Bluttest mit dem Scheren (und meist Eindecken).

Desweiteren entwickelte er zeitgleich klar abgegrenzte erhabene Fettpolster oben auf dem Rücken, seitlich der Sattellage. Unabhängig vom sonstigen Futterzustand.

Es pinkelt im Sommer manchmal bis zu 3x pro Ausritt.

Er neigt zu Kotwasser, nach Belastung muss ich den Schweif waschen (hinter mir sollte besser keiner reiten...).



Die Blutprobe wurde um 9.00 morgens genommen und ist sehr schnell zentrifugiert worden. Das Labor hat angeblich irgendwelche Anpassungen eingerechnet, der Wert hätte demnach höchstens bei 35 (statt 45) liegen dürfen.

Danke für Euer Engagement!

Autor:  eff-eins [ 24.07.2013, 13:50 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Wie fange ich an

Dann solltest du unbedingt das EMS/ECS Profil machen lassen, es ist durchaus denkbar das er auch Insulinresistent ist. Dies ist als eigenständige Erkrankung aber auch als Symptom von Cushing nicht ungewöhnlich. Man kann ja schliesslich Läuse UND Flöhe haben

Autor:  Eddi [ 24.07.2013, 13:51 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Wie fange ich an

Zitat:
Desweiteren entwickelte er zeitgleich klar abgegrenzte erhabene Fettpolster oben auf dem Rücken, seitlich der Sattellage. Unabhängig vom sonstigen Futterzustand.

Es pinkelt im Sommer manchmal bis zu 3x pro Ausritt.

Das ist natürlich ein Symptom der Insulinresistenz - wobei die IR eigenständig auftreten kann und/oder als Symptom vom Cushing.
Wenn diesbzgl. solche Auffälligkeiten vorhanden sind solltest Du insgesamt zunächst Dein Management überdenken UND den Teil des EMS-Profils veranlassen.

Bei Pferden die eine IR als Symptom des Cushings haben verschwindet dies häufiger unter der Behandlung.
Allerdings sollte man trotzalledem ein Pferd so managen wie es von der Natur vorgegeben ist.
Die Fütterung spielt halt auch eine tragende Rolle beim Cushing.
LG Eddi

Autor:  anjes [ 24.07.2013, 14:17 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Wie fange ich an

Danke.

Ich denke, ich fange mit den Läusen an, und sehe dann weiter...
Das soll nicht ignorant sein. Ich sehe so viel Pferde-Rumdoktorei, bei der ich mich frage, ob stattdessen regelmäßiges Training und weniger Zusatzfutter nicht besser wären.
Wenn ich nun alles auf einmal mache, kann ich die Veränderungen nicht gut abschätzen. Und Tjaldur ist wirklich gut drauf, ich möchte keinen Reheschub oä. riskieren.

Also, Reinschleichen am Abend, weiteren Test nach 3 Monaten.
Ich bin gespannt was passiert. Und werde natürlich berichten!

Viele Grüße

Autor:  eff-eins [ 24.07.2013, 16:13 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Wie fange ich an

anjes hat geschrieben:
:? Aber ich fand es zum Thema sehr passend, die Schererei mit der Schererei war mein Hauptgrund, das Thema Cushing anzugehen.

Das typische Vollsaugen des Fells bei Regen ist zudem ein Zeichen bei Cushis, sie stehen im dicken Pelz und frieren weil die Haarstruktur einfach eine andere ist. Trotzdem sollte das leidige scheren nicht der Anlass zur Behandlung sein, das wird sich vermutlich nicht sooo schnell verbessern.
Eines verstehe ich jetzt aber nicht .... :weißnich: Ich hatte den Eindruck das du auf Grund der gehäuften Todesfälle der Pferde bei Reiterfreunden wo ein Zusammenhang zum ECS diskutiert wurde darauf gekommen bist auf ECS zu testen, andererseits sagst das du schon länger den Verdacht hast das dein Pferd daran erkrankt ist zumal es schon vor 7 Jahren Fellauffälligkeiten gab. Dazu sei zu sagen das wenn dein Pferd tatsächlich seit einem längeren Zeitraum ECS hat ( wobei es tatsächlich einige Pferde gibt die weder bei ACTH noch beim Dex. Test positiv waren und trotzdem ECS haben und vom Prascend profitieren und stabil sind) , du das ahntest aber nicht diagnostisch weiterführend abgeklärt und auf Grund der klinischen Beurteilung therapeutisch angegangen bist, du ein seeehr großes Wagnis eingegangen bist. Allein die hier im Raum stehende Insulinresistenz birgt ein sehr hohes Hufreherisko. Sicher kann man bei EMS/IR nichts anderes tun als optimiert füttern und bewegen aber trotzdem wäre es interessant zu wissen ob und in welchem Umfang dein Pferd IR ist, denn bei manchem reichte schon etwas ungewaschenes Heu um das Stoffwechselfass überlaufen zu lassen und in eine Hufrehe zu schliddern. Nur weil etwas Jahrelang gut funktioniert hat, das Pferdi offensichtlich kein Dickerchen ist und regelmässig bewegt wird heisst das ja nicht das der stark belastete Stoffwechsel das auch weiterhin toleriert. Das weißt du sicher selbst denn du bist ja durchweg gut informiert, für Querleser möchte ich es aber noch einmal betont haben.
Wie sieht denn die Haltung und Fütterung ( möglichst mit Gewichtangaben oder Weidezeit in Stunden) ) bei euch aus, magst du uns mal ein wenig darüber berichten um anderen Betroffenen damit Infos zukommen zu lassen? Das du einen so fitten "Senior" hast ist ja der Traum Vieler hier und nicht selbstverständlich.

Autor:  Eddi [ 24.07.2013, 16:57 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Wie fange ich an

Zitat:
Ich sehe so viel Pferde-Rumdoktorei, bei der ich mich frage, ob stattdessen regelmäßiges Training und weniger Zusatzfutter nicht besser wären.

Ein wahres Wort gelassen ausgesprochen!
Allerdings verstehe ich nicht ganz den Zusammengang und was gegen den EMS-Test spricht.
Korrekterweise gehört der zum ACTH-Test dazu und umgekehrt auch. Und genau aus dem Grund weil das einfach sinnvoll ist!

LG Eddi

Autor:  anjes [ 24.07.2013, 17:04 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Wie fange ich an

Tjä, bevor ich eine Schermaschine kaufte, ließ ich ihn schon testen. Da war er 17.
Ich bin nicht auf die Idee gekommen, dass man ein solches Ergebnis hinterfragen könnte/müsste/sollte.

Er wirkte und wirkt gesund.

Nun kam halt Chesters Tod, das Wort Cushing wieder auf den Schirm. Internetrecherche, bei der ich ua. auf dieses Forum gestoßen bin.

Die Fütterung wird vom Hofbetreiber geregelt und ist wechselhaft.
Tagsüber zZt. Extensiv-Weide, nachts Paddock. Zu meinem Leidwesen ist der frei zugängliche Strohballen vor 14 Tagen gegen Heulage getauscht worden.
Ich arbeite daran. Auch dieses leidige Thema des Einstellers auf ehemaligen Bauernhöfen ist sicher den meisten Pferdebesitzern bekannt.

Dazu gibt es ein Mineralfutter und pro Woche 1kg Möhren und manchmal einen Apfel. Selten Leckerlies.

Im Winter Heu und 300g Hafer/Müsli pro Tag.

Ich hoffe, die Angaben helfen weiter.

Autor:  eff-eins [ 24.07.2013, 17:23 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Wie fange ich an

anjes hat geschrieben:
Tjä, bevor ich eine Schermaschine kaufte, ließ ich ihn schon testen. Da war er 17.
Ich bin nicht auf die Idee gekommen, dass man ein solches Ergebnis hinterfragen könnte/müsste/sollte.
Er wirkte und wirkt gesund.
Tagsüber zZt. Extensiv-Weide, nachts Paddock. Zu meinem Leidwesen ist der frei zugängliche Strohballen vor 14 Tagen
gegen Heulage getauscht worden.
Dazu gibt es ein Mineralfutter und pro Woche 1kg Möhren und manchmal einen Apfel. Selten Leckerlies.
Im Winter Heu und 300g Hafer/Müsli pro Tag.
Ich hoffe, die Angaben helfen weiter.

Kann ich verstehen das man bei einem unauffälligen ACTH Wert und einem Augenscheinlich gesunden Pferd nicht hinterfragt, hätte wohl kaum jemand anders gemacht.
Heulage ist nicht das Schlechteste, durch den Sillierprozess wird Zucker verbraucht um dessen Anteil dann die Heulage dann abgespeckt ist.
Einem Isi Weidegang zu gewähren und nicht portioniertes Raufutter ( ist es doch nicht, oder?) ist dauerhaft eine Gratwanderung, denn die Rasse zählt zu den prädisponierten Pferden für IR und sollte sehr karg gehalten werden.
Aber nun mal schauen wie es sich entwickelt, du bist ja informiert und hast ihn sicher gut im Blick.

Autor:  anjes [ 25.07.2013, 08:07 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Wie fange ich an

Ja,vielen Dank,
ich hole nachher meine erste Packung Prascend vom Tierarzt und lege los.
Würde mich auch über PN zu Bezugsquellen freuen. Fast 300,- für 160 Tabletten sind einfach viel Geld. :helpa:
Das Welshpony meiner Reitbeteiligung wurde 34, da möchte ich mit Tjaldur auch hin :wink: ... das sind dann 10 Jahre Pergolid.

Tjaldur ist übrigens vermutlich ein Wesh-Mix.
Das Geld reichte damals nicht für einen "echten" Isi, ich fand den Namen nur so schön (und er war zu dem Zeitpunkt schwarz/weiß).

Ja, er müsste karg gehalten werden. Wir wohnen im hamburger Umland, wo es sehr viele Ställe gibt.
Ich habe noch keinen besseren gefunden, und muss mich daher mit der Fütterung arrangieren.
Tjaldur lebt seit über 18 Jahren dort.
In seiner 6-köpfigen Herde sind inzwischen alle jenseits der 20 - und haben alle unterschiedliche Bedürfnisse.

Autor:  Eddi [ 25.07.2013, 09:08 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Wie fange ich an

Schau dazu einmal hier: 28362214nx18618/prascend-pergolid-f148/frage-zur-bestellung-t6889.html

Es ist nicht leicht in einer kleinen Herde mit unterschiedlichen Bedürfnissen.
Ich hatte da eine Konstellation mit 4en: Shetty, leichtfutteriges RP,schwererfutteriges RP und kleine Warmblutstute.
Das passt ja nun überhaupt nicht.
Die gemeinsamen Heumahlzeiten habe ich im unteren Bereich für das WB gehalten mit dem Gedanken dass ein größes Mäulchen schneller frisst als ein kleines.
Adf.lib geht natürlich bei solchen Konstellationen gar nicht.
Zum Ausgleich habe ich 1 mal täglich getrennt und entsprechend zugefüttert.
Eine Fütterung pauschal für alle geht einfach nicht. Und wie bei allem muss man auf den schwächsten Teil abstimmen.

Meinen Sputnik habe ich damals mit Maulkorb nit auf die Wiese gelassen die zeitl. eh begrenzt war und ihn dann nach 2 Stunden heruntergeholt.
Da war er dann zwar ein paar Stunden alleine im Paddock, aber besser dies als krank.

LG Eddi

Autor:  anjes [ 06.08.2013, 08:26 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Wie fange ich an

Inzwischen bekommt Tjaldur seit fast zwei Wochen Prascend.
Schon nach ein paar Tagen hatte ich auf 0,5mg eingeschlichen.

Zu meiner großen Erleichterung kann ich keine Nebenwirkungen feststellen.
Mein Pony benimmt sich wie immer. Da wir jeden Tag fast 30°C haben, kann ich aber schlecht beurteilen, ob er kerniger geworden ist.
Nun bin ich auf den Fellwechsel gespannt...

Autor:  n3679 [ 06.08.2013, 11:47 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Wie fange ich an

Hallo anjes! :hallo:
Schön, dass dein Hübscher die Tabletten so gut verträgt. Wundere dich bitte nicht, wenn sich der Fellwechsel nicht sofort verbessert. Bei meiner Stute hat es zwei Jahre gedauert, bis sich der Fellwechsel (trotz ACTH-Wert im Normbereich) normalisiert hat. Eine Stoffwechselstörung entsteht ja nicht von heute auf morgen und so ist es auch kein Wunder, wenn es etwas dauert, bis sich das ganze System wieder einspielt. In Sachen Cushing ist also oft auch etwas Geduld gefragt.
Alles Gute euch weiterhin und :daum: , dass du bald nicht mehr so oft scheren musst. :grin:
LG
Regina

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