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 Betreff des Beitrags: Re: Borreliose-Tagebuch Etienne
BeitragVerfasst: 25.07.2009, 09:18 
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Gestern gab es den alljährlichen Tierarztbesuch, impfen stand auf dem Programm. Nur Tollwut, Tetanus ist erst nächstes Jahr wieder dran. Zähne sollten auch geguckt werden, hat er auch gemacht. Etienne hat ein super Gebiss (ist mir jetzt von mehreren TÄs unabhängig voneinander bestätigt worden *stolzbin*) und es seien lediglich kleine Schmelzkanten glatt zu raspeln. Dies haben wir auch gemacht und nachdem Etienne endlich aufgehört hat, immer auf die Raspel zu beißen, ging es auch super. Bei der Kontrolle danach hatte mein Pferd ein super ebenmäßiges Gebiss. Er fand es erst ein wenig komisch und zog ein Gesicht, aber Leckerlies konnte man dann gleich wieder fressen.

Der TA ist übrigens der Meinung, daß man die Schneidezähne bei älteren Pferden nicht unbedingt abschleifen soll. Und zwar mit der Begründung, daß sich die Schneidezähne im Verlauf des Lebens in der Stellung ja verändern (erst steil, später dann nach vorne schiebend) und wenn man dann die Schneidezähne kürzt, würde man die Stellung der Backenzähne, die sich ja angepasst haben auch wieder ins Ungleichgewicht bringen. Klang für mich logisch. Allerdings gibt es seiner Meinung nach natürlich auch Ausnahmen, wo man um die Kürzung der Schneidezähne nicht drumherum kommt. Natürlich sollte der Kontakt der Backenzähne immer da sein!

Dann hab ich ihn bzgl. des Kürzertretens hinten rechts und der Galle hinten links gefragt. Er meinte, er würde nicht direkt auf Spat tippen, weil der meist nicht mit einer Galle in dem Bereich einhergeht. Auf Bildern würde man sicherlich aufgrund des Alters auch Veränderungen sehen. Das Pferdchen sei aber überhaupt nicht empfindlich, lahm oder sonstiges. Ich soll mit Caro (die er kennt und schätzt) besprechen, ob man ev. hinten die Bearbeitung in Richtung leichter Spatbefund abändern sollte, sprich den inneren Tragrand ein wenig! höher lassen. Muss mal sehen, was sie dazu sagt.

Ansonsten ist der Kleine fit und munter, Herz und Lunge absolut in Ordnung und gut in der Figur. Nun hat er das Wochenende Ruhepause und ab nächste Woche geht es dann wieder richtig mit dem Training los.


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 Betreff des Beitrags: Re: Borreliose-Tagebuch Etienne
BeitragVerfasst: 29.07.2009, 21:30 
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Seit meiner Rückkehr aus dem Urlaub ist mir aufgefallen, daß Etienne beim Ausreiten versucht, Brennesseln zu klauen. Wo auch immer diese Dinger wachsen, er steuert hin und versucht sie abzurupfen. Also denke ich, daß er sie braucht und schneide ihm seit einigen Tagen frische Brennesseln. Diese sind am nächsten Morgen auch verspeist. Er lässt sie meist anwelken, dann nimmt er sie gerne. Ich weiß, daß er früher bei 24h-Weide auch immer zu einem bestimmten Zeitpunkt angefangen hat, Disteln und Brennesseln zu fressen. Wir haben ihm damals auch immer welche gesenst. Jetzt kann er durch den Maulkorb keine mehr auf der Wiese fressen.

Ansonsten geht es ihm prima, Impfung hat er, wie nicht anders erwartet, sehr gut vertragen.

Nächste Woche gibt es neue Hufbilder, da kommt die Caro wieder zu uns.

OT: @Annette: der Besi von dem kleinen Weißen will dann auch da sein und wenigstens ihre Meinung mal anhören (bin ich erleichtert, das Gespräch war anstrengend und ich fürchte, ich hab mich mal wieder in die Nesseln gesetzt).

Futter für Etienne derzeit:

6 Stunden Weide mit Greenguard
5 - 6 kg Heu aus dem Netz, morgen 2 kg, abends 3 - 4 kg
Minihandvoll Aspero
Kräuter
Minihandvoll Hufvital
Minihandvoll Hafer
Minihandvoll geschroteter Leinsamen
Handvoll frische Brennesseln

Das Trogfutter habe ich ganz bewußt wieder so eingeschränkt, während meines Urlaubs bekam er nur Heu. Und die Leistung, die er bringen muss, ist zur Zeit aus Zeitmangel nicht so gewaltig, daß er überhaupt etwas bräuchte. Das Hufvital hab ich aus der Not heraus gegeben, ich hatte es noch als Probe. Etienne mag es aber nicht. Ich habe aber den Eindruck, daß er ein Mineralfutter haben möchte, mir gefällt das Fell nicht so gut. Glücklicherweise bekomme ich am Samstag wieder das F4F, das frisst er ohne Zusatzfutter.


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 Betreff des Beitrags: Re: Borreliose-Tagebuch Etienne
BeitragVerfasst: 03.08.2009, 20:41 
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Heute war wieder Hufbearbeitung und ich war so gut und hab gleich die Kamera mitgenommen. Leider lässt diese in der Leistung extrem nach (wir brauchen echt endlich ne Neue, verdammt) und einige Bilder sind leider etwas unscharf.

Vorne links:

Bild Bild
Bild

Vorne Rechts:

Bild Bild
Bild


Edit 04.08.09:

Ich hab jetzt ein wenig gebastelt und doch eine Collage hinbekommen. Diese möchte ich Euch nicht vorenthalten. Ergänzend möchte ich noch sagen, daß Etienne inzwischen auch einige Strecken ohne Schuhe mit und ohne Reiter läuft. Je nach Steingröße und -aufkommen sucht er sich seinen Weg. Die weiße Linie ist nahezu geschlossen, nach einem Ritt ohne Schuhe sind dort trotzdem kaum Steinchen drin zu finden. Die Ritte ohne Schuhe sollen nun langsam (!) ausgedehnt werden.

Hier nun also die direkten Vergleiche zu den Hufen von genau vor einem Jahr.

Vorne links:
Bild

Vorne rechts:
Bild

Sohle. Hier ist oben aktuell, unten ein Jahr alt. Links ist links, Rechts ist rechts:
Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Borreliose-Tagebuch Etienne
BeitragVerfasst: 09.08.2009, 09:32 
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Nun, eine Woche nach der letzten Hufbearbeitung kann ich vermelden, daß mein Pferd wunderbar barhuf läuft. Zur Zeit geht er nach der Platzarbeit noch einmal um den Block ohne Schuhe. Kaum Autschen, es sei denn, es ist ein großer Stein, lockere Schweifhaltung und guter Vorwärtstrend. Bei reinen Geländeritten zieh ich ihm die Schuhe an, nicht, daß ich oben auf dem Kamm des Deisters stehe und er nicht mehr laufen mag. Überfordern wollen wir die Hufe natürlich auch nicht. Ich denke, nach der nächsten, spätestens übernächsten Hufbearbeitung wird die weiße Linie komplett geschlossen sein und das Kapitel Schuhe dann hoffentlich auch. Natürlich wird immer Rücksicht darauf genommen, daß er keine Schuhe an hat, er darf sich seinen Weg dann suchen. Dieser führt aber auch über kleinen Schotter und auch etwas größere Kiesel, ohne, daß er Probs dabei hat. Ich bin mehr als zufrieden, hatte ich doch nicht damit gerechnet, jemals einen Schritt vom Hof ohne Schuhe tätigen zu können.

Bei der Platzarbeit macht er super gut mit und auch im Gelände ist er fleissig. Mault lediglich rum, wenn er von der Wiese rein soll und dann das Essen nicht gerichtet ist (was es nie ist, weil ich dann ja erst reite :roll: ).


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 Betreff des Beitrags: Re: Borreliose-Tagebuch Etienne
BeitragVerfasst: 10.08.2009, 21:31 
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Tja, wie heißt es so schön??? Freu Dich nicht zu früh, das dicke Ende kommt bestimmt. Und so ist es auch: ich frage mich gerade seit einigen Stunden, warum ich mir nicht damals einen Tennisschläger gekauft hab.......

Der Herr war mal wieder der Meinung, seinen Maulkorb abzustreifen (ich nehme an, daß er sich am Bein schubbert und dann die Fliegenmaske sowie Maulkorb runterzieht) und musste dann natürlich ungehemmt fressen. Ist ja nicht so, daß man vielleicht auch mal einfach eine Pause einlegen könnte, nein, alle, aber Etienne nicht. Folge: Kolik! Super! Er war schon komisch, als ich ihn reingeholt hab, wollte kein Heu, ist aber trinken gegangen. Dann hab ich mir gesagt: Bewegung ist das beste, also rauf aufs Pferd und los. Dazu muss ich sagen, daß er sich nicht gelegt hat oder so. Und auch aufmerksam in der Gegend rumgeschaut hat er.

Komme nach einem Schrittausritt wieder, dieser war bis auf ein etwas langsames Pferd unauffällig (Pferd hat geäppelt und Luft abgelassen), stell ihn ihn die Box, legt er sich gleich hin. Steht auf, scharrt. Super! TÄ gerufen. Dünndarm ist aufgebläht, tut ihm weh, klar. Also Buscopan gespritzt. Er sollte dann Heu bekommen, dies hat er auch genommen, aber eher mäkelig. Ich bin dann wie besprochen noch mal eine kleine Runde mit ihm gegangen, danach fraß er sein Heu ganz gut, hatte unterwegs auch geäppelt und wieder ordentlich Luft abgelassen. Nun hoffe ich, daß die Nacht ruhig bleibt. Die Stallbesi schaut nachher nochmal nach ihm.

Leider hab ich total vergessen zu fragen, ob er morgen wieder auf die Weide darf (wenn, dann werde ich ihn auf jeden Fall nur begrenzt erstmal rausstellen und mal gucken, ob ich herausfinden kann, wie er den Maulkorb abbekommt). Da werd ich wohl nochmal morgen früh anrufen müssen.

Fest steht für mich aber, daß ich ihn nächstes Jahr definitiv ohne Maulkorb auf die Weide stellen werden. Dann muss ich halt noch mehr reiten. Aber dieses Vabanquespiel mache ich nur noch diese Saison, da hab ich nicht die Nerven für.


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 Betreff des Beitrags: Re: Borreliose-Tagebuch Etienne
BeitragVerfasst: 11.08.2009, 19:32 
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Gebe hiermit Entwarnung. Pferdchen scheint durch zu sein. Hat gerne Heu gefressen, hat zierlichst geäppelt und war im Gelände munter. Morgen geht er ab zwölf wieder mit Maulkorb, ohne Fliegennetz auf die Weide. Ich hole ihn nach, ca. 3 - 4 Stunden rein. Ich denke, wir haben es hinter uns.

Danke für die Daumen! Sie haben geholfen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Borreliose-Tagebuch Etienne
BeitragVerfasst: 19.08.2009, 21:40 
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Wollte nur schnell berichten, daß wir heute die erste richtige Geländerunde OHNE Hufschuhe bewältigt haben. Nach vorheriger Absprache mit Caro, die meinte, daß er das ohne Probs schaffen müsste.

Und es war sehr kurios: auf dem Hinweg ging das alles nicht so richtig, so daß ich echt überlegt hab, abzubrechen. Nun liegt bei uns durch die Trockenheit im Wald schon recht viel Buchenlaub. Darauf lief er dann problemlos. Aber ich sag Euch, kaum, daß wir die Richtung geändert haben (Richtung Heimat) konnte er über fast jeden Stein laufen. Natürlich darf er sich den Boden selbst aussuchen, solange er nicht in den Wald rennt.

Ich denke, diese Episoden werde ich nun mind. einmal in der Woche einbauen, ansonsten, vor allem, wenn andere Gangarten als Schritt geritten werden sollen, bekommt er die Schuhe draußen noch an. Weiterhin werde ich aber die kurzen Runde nach der Platzarbeit barhuf beibehalten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Borreliose-Tagebuch Etienne
BeitragVerfasst: 04.09.2009, 20:02 
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Nach einwöchiger mir selbst auferlegter Reitpause, bin ich heute dann mal wieder aufs Pferd gestiegen. Er lief, wie auch die ganze Woche unter meiner Tochter, sehr artig und fungiert zur Zeit als Lehrmeister für eine Pferde-Reiter-Kombi, die so in dieser Kombi nicht so selbstbewusst im Gelände ist. Ich reite ihn ohne Schuhe, da er doch recht lang in der Zehe wird. Und er läuft prima. Kaum autschen, auch beim Überqueren von steinigen Wegen. Er muss nur langsam gehen und nicht drüber rennen. Dann klappt das.

Zu den Hufen ist noch zu sagen, daß er mal wieder die komplette Sohle vorne innerhalb von ca. 8 Wochen ausgetauscht hat. Beim letzten Besuch von Caro vor knapp 5 Wochen war alles zugewuchert, wir haben es aber stehen lassen, er lief ja prima. Jetzt hat er fast alles abgeschmissen, einige kleinere Areale stehen noch, die fallen aber auch bald ab, bzw. kann man sie mit dem Hufkratzer leicht rausnehmen. Heute ist mir vorne rechts dann auch ein Stück Eckstrebe entgegengekommen. Er runderneuert sein Hufe mal wieder komplett. Montag in einer Woche ist nächster Bearbeitungstermin. Bin gespannt, was die Caro sagt. An diesem Tag werde ich auch mit ihr auf Tour fahren, da freue ich mich schon tierisch drauf.

Futter zur Zeit:

morgens 2 kg, abend 4 kg Heu, ungewaschen
abends 200 g Aspero, F4F, ca. 100 g Hafer
5 - 6 Stunden Weide mit Maulkorb

Dieser bleibt, dank des zusätzlich angebastelten Kehlriemens nun auch endlich drauf.


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 Betreff des Beitrags: Re: Borreliose-Tagebuch Etienne
BeitragVerfasst: 13.09.2009, 19:09 
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Etienne nimmt ab. Mehr als mir lieb ist, man sieht die Rippen im Stand, wenn er läuft stechen sie heraus. Entweder ist im Heu nichts drin oder er hat Untermieter. Inzwischen bin ich bei 8 kg Heu zusätzlich zur Weide. Das wird mir zuviel, wenn ich überlege, wieviel ich ihm dann im Winter füttern müsste, ohne Weidegang.

Hab also heute mal entwurmt. Ivomec gabs, lecker!

Ansonsten fit und munter, fröhlich beim Ausreiten, im RoundPen und auf dem Platz. Hufe sind sehr lang, vorne links schief abgelaufen. Aber morgen kommt die Caro, ein Glück.


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 Betreff des Beitrags: Re: Borreliose-Tagebuch Etienne
BeitragVerfasst: 19.09.2009, 09:04 
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Mist, wenn man mal keine Zeit hat und nur schnell alles fertig machen will am Stall, kommt immer was dazwischen.

Etienne hat sich anscheinend geprügelt und eine ca. 5 cm lange doch nicht nur oberflächliche Wunde vorne links knapp oberhalb des Karpalgelenks davongetragen. Als ich ihn gestern von der Weide holte wunderte ich mich über Blut auf den Hufen. Die Wunde war noch recht frisch und ich hab überlegt, ob ich sie tackern lassen soll. Nun weiß ich aber, daß mein Pferdchen in keinster Weise dahingehend kooperativ ist, er zeigt dann das volle Programm mit steigen, schlagen, beissen und leider durch die Aufregung meist auch koliken. Auch AB wollte ich nicht so recht, hatte er doch die dolle Kolik vor einigen Jahren nach einer AB-Gabe. TA war auch nicht in der Nähe. Glücklicherweise kam eine Miteinstellerin, die Ärztin ist und hat sich das ganze angeschaut. Wir sind gemeinsam zu dem Schluss gekommen, daß es in keinem Verhältnis steht, den TA zu rufen, auch, wenn die Wunde doch recht tief ist und es in eine Tasche eingeblutet hat (war dick angeschwollen). Das ganze tat dem Kleinen auch recht weh. Hab ihm Traumeel gegeben (Metacam war natürlich abgelaufen, wie das immer so ist in solchen Situationen) und ordentlich gekühlt.

Da ich heute morgen keinen Anruf von der Stallbesi bekommen hab, wird er wohl soweit in Ordnung sein (ich hatte mal wieder ordentlich Muffensausen vor einer Kolik, wie immer). Muss schauen, wie dick das geworden ist und ob er heute ev. lahmt. Wenn die Wunde trocken ist, werde ich es mit Silberspray vor den Fliegen schützen und ihn auf die Weide lassen. Bewegung ist sicherlich nicht verkehrt, um weitere Schwellung zu vermeiden und die, die da ist abzubauen. Mal sehen. Kühlen werde ich das ganze natürlich auch noch mit fließendem Wasser.


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 Betreff des Beitrags: Re: Borreliose-Tagebuch Etienne
BeitragVerfasst: 21.09.2009, 17:23 
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Nachdem, wie in der Diskussion schon berichtet, heute morgen auch alles unterhalb des Gelenks geschwollen war, er doch schmerzhaft war, hab ich beschlossen, daß nun doch der TA kommen muss.

Mein Angst vor einer Kolik durch Antibiose ist extrem, das gebe ich zu. Daher hab ich mich mit der TÄ auf Cobactan geeinigt, da ich weiß, daß das gut verträglich ist. Dies bekommt er nun erstmal für drei Tage und am Donnerstag ist Kontrolle angesagt. Ev. geht es dann mit der AB noch weiter. Zusätzlich gibt es Metacam, ich gebe allerdings nach Absprache nur für 300 kg. Nach den drei Tagen werde ich das dann ausschleichen. Es sei denn, da kommt was nach. Aber davon gehe ich jetzt mal nicht aus.

Auf jeden Fall darf er bewegt werden, soll sogar leichte Bewegung haben. Also darf mein Töchterchen ab morgen ihre Schrittausritte wieder aufnehmen, da ich selbst ja immer noch auf Eis gelegt bin bzgl. reiten *grummel*.


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 Betreff des Beitrags: Re: Borreliose-Tagebuch Etienne
BeitragVerfasst: 24.10.2009, 21:13 
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Dieses Tagebuch wird an diesem Punkt geschlossen. Dem Pferd geht es sehr gut, wir haben keinerlei Borreliose-Symptome mehr.


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