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BeitragVerfasst: 31.08.2007, 13:10 
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hallo zusammen;
ich möchte hier über meine (krankheits)erfahrungen mit meiner achtjährigen mulistute clärchen berichten. wir sind seit drei jahren ein muli-mensch-gespann und kommen immer besser miteinander aus. im letzten jahr, vor 13 monaten, besuchte ich für eine woche freunde am stall und dort zog sich clärchen eine hufbeinastfissur zu. wie, haben wir nicht herausbekommen. bis es zu dieser diagnose kam, hat es gedauert. zunächst auf hufgeschwür und hufgelenksentzündung behandelt. mit equi und viel ruhe. als es dann nach wochen immer noch nicht besser wurde, ließ ich röntgenaufnahmen machen. dabei stellte sich die fissur heraus. wieder ruhe und mineralienzusatzstoffe.
es wurde besser und ich begann wieder mit meinem reitunterricht. allerdings fiel mir hin und wieder ihr stolpern in der bahn auf. dann merkte ich, dass sie bergab klamm ging. und dann wieder tickte sie mit dem bein im trab, vor allem bei wendungen.
nachdem ich zwischendurch gesagt bekam, dass es wohl arthrose sei und der schmied einfach nur die trachten kürzen sollte, holte ich mir eine andere meinung und fuhr zu einer klinik in der nähe. dort stellte ein arzt hufrollensyndrom fest. durch leitungsanästhesie und röntgenaufnahmen. also eiereisen mit polsterung, trachten schön hoch lassen, täglich zweimal eine halbe stunde spazierengehen, nach vier wochen wieder drauf aufs muli. ach ja, fünf wochen equi geben.
es wurde mit dem beschlag nicht besser, eher schlimmer.
mein hufschmied meinte, clärchen würde gar keine symptomatik für hufrolle zeigen. ich suchte mir eine neue meinung. der ta untersuchte gründlich und versprach erst dann aufzugeben, wenn die ursache geklärt sei. leider war er dann mit seiner diagnosemöglichkeit am ende und empfahl mir ein mri machen zu lassen. vor 3 wochen hatten wir nun unseren termin - clärchen war das erste muli, bei dem diese untersuchung gemacht wurde. es wurden sogar fotos für einen vortrag gemacht. leider schlug sich das nicht auf der rechnung nieder :cry:
nach ein paar tagen (der pc war abgestürzt in der klinik) bekam ich nach fast 13 monaten endlich ein ergebnis: eine entzündung am medialen hufbeinast (da war im vergangenen jahr die fissur) mit beteiligung des knochens und knorpels. clärchen einzige chance wäre eine strenge boxenruhe von 3-6 monaten, sagte mir mein ta. und empfahl außerdem tildren-infusionen. (falls hiermit jemand erfahrungen hat, bitte bescheid geben). nun steht sie da - und fühlt sich nicht wirklich wohl. dabei haben wir das glück (wenn man davon überhaupt reden kann) dass ein weiteres pferd boxenruhe halten muss (loch in der sehne) so stehen sie zusammen nebeneinander und langweilen sich :? aber as können sie wenigstens zu zweit tun...
lg
jo


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