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 Betreff des Beitrags: Hela, Islandstute, 14 Jahre
BeitragVerfasst: 28.02.2011, 09:56 
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So, dann werde ich auch mal ein Tagebuch für meine Maus erstellen:
Héla ist eine 1997 geborene 4-gänige Islandstute. Ich habe sie 2007 von meiner Bekannte in Greven gekauft. Die Stute ist ein absolutes Schätzchen, super brav und eigentlich immer gesund.

Seit Anfang 2011, seitdem die Temperaturen wieder so hoch sind, schwitzt Héla sehr, es ist schon auffällig und meine Gedanken kreisten schon die ganze Zeit auf der Suche nach einer Erklärung. Die haben wir dann gestern bekommen: Hufrehe! Ich konnte es nicht fassen!

Seit Montag, 14.02. lahmte Héla unscheinbar, so dass ich mich gefragt habe, lahmt sie wirklich oder habe ich mich verguckt. Sie ist rossig und der Einsteller-Wallach springt gern mal auf ihr rum. Ich habe es somit darauf geschoben.
Am Dienstag, 15.02. stand sie morgens komisch, entlastete den Hinterfuss. Da sie zwischen den Jahren getreten wurde und ein dickes Bein hatte, habe ich gedacht, es wäre also die Geschichte wieder, nicht korrekt abgeheilt. Als ich nach dem Arbeiten dann mittags zum Stall kam, lief sie aber wieder so klamm, so komisch verspannt. Ich habe dann meiner HO Bescheid gesagt, ob sie die Hufe abdrücken könnte. Leider hat sie auf keinem Huf reagiert, hatte aber Probleme sich zu halten, als die das komplette Gewicht auf nur einem Vorderhuf hatte.
Sie hat sich dann aufs Paddock gelegt, als sie in die Seitenlage ging, habe ich die TÄ angerufen, war natürlich schon 18.30 Uhr wie immer bei meinem Glück.
Sie hat noch einmal direkt hinter dem Strahl abgedrückt und nun reagierte sie auf den Vorderhufen deutlich, hat Polsterverbände angelegt und sie bekommt tgl. Metacam erst einmal bis Ende der Woche.

Ich war und bin noch sehr fassungslos, denn sie bekommmt nicht mehr als 1,5 - 2,0 % ihres Körpergewichtes an Heu, morgens 2,5 - abends 3,0 Kg und tagsüber ein Händchen voll, sicherlich kein Kilo, denn der futterneidische Wallach ergattert sich trotz vieler Heuhaufen das Meiste. Kraftfutter bekommt sie ein paar Gramm, dafür einen Joghurtbecher voll Heucobs und eine Handvoll (wirklich Handvoll) Aspero, damit sie was im Trog hat. Mineralfutter gibt es zur Zeit von Marstall "Force", da eine Bekannte damit gute Erfahrung der Akzeptanz gemacht hat. Vorher hat sie die Isibigs von Masterhorse bekommen, die sie aber irgendwann nicht mehr mochte.

Die TÄ vermutet nun wahrscheinlich EMS oder weniger wahrscheinlich Cushing. Anzeichen sind für Cushing lediglich das Schwitzen, aber sonst passt nichts. Auch ich vermute eher EMS (wäre ja sonst auch zu einfach für mich), denn sie war nie der Typ leichtfuttriger, schlanker Isländer, so wie es die bei mir lebende Elding ist.

Héla ist heustauballergisch, daher hat sie ihr Heu immer im Heunetz (4er Maschen) nass bekommen. In der Frostzeit sind wir auf Pferde-Heulage umgestiegen, gleicher Schnittpunkt wie das Heu, halt nur eingepackt.

Ich muss es mir jetzt in irgend einer Form organisieren, damit ich ihr Heu halt mindestens 1 Stunde wässern kann.

Ein weiteres Problem sind nun meine Boxen. Ich war immer sehr stolz darauf, dass sie riesengroß sind und ein großes Paddock davor haben. Ich kann die Box nun aber nicht komplett einstreuen. Sie hat eine 1,80 x 1,20 m große Gummimatte mittig in der Box und ein gleich großer Bereich ist mit Stroh eingestreut. Da liegt sie dann auch. Davon ist ein doppelt großer Bereich gepflastert. Mir graut es schon jetzt, wenn sie da alleine bleiben soll, da sie es ja nicht kennt.

16.02.
Sie hat sich heute Vormittag ihr Paddock selber ausgesucht. Hatte ja gleich Bedenken wegen dem Alleinbleiben, kenne ja meine Stute :wink: Sie ist natürlich direkt an mir vorbei und meinte, sie könnte mich überlisten und aufs große Paddock rennen (ja rennen, mein Herz ist mir schon aus dem Hals gesprungen!). Aber - auch ich kann denken! :frech:
Hatte natürlich keine Litzen geöffnet. Sie steht jetzt in dem kleinen Auslauf von der Shettystute Lotte, die in der fahrbaren Weidehütte lebt (chron. allerg. Bronchitis). Sie kann sich reinlegen auf die auch dort vorhandene weiche Gummimatte oder in die Späne. Eben stand sie davor und entlastete hinten. Sie hat dort ihr bisschen Heu bekommen (war natürlich 1 Std. gewässert). Der Wallach steht an der anderen Seite und hält Händchen! :grin:

Heute ist sie deutlich besser drauf als gestern. Daher gibt es heute nicht mehr soviel Schmerzmittel, mal gleich reduzieren.

26.02.
Hela bekommt jetzt Aspirin, zum einen als Schmerzmittel, zum anderen zur Blutverdünnung, morgens 4 Tbl. Dann geht es tagsüber ganz gut, aber nachts liegt sie sehr viel (soll sie ja auch). Ich sehe sie kaum liegen, ich denke, sie hört mein Auto und steht auf, weil dann ja was passiert. Kommt die Besitzerin vom Einstallerpony bleibt sie liegen. Diese sagte mir nämlich, dass Hela viel liegen würde, tägsüber auch in der Box von Lotte auf der Gummimatte. Polster sind noch dran, werde meine HO bitten, mir zu helfen neue anzulegen. Alleine schaffe ich das nur bei den Shettys, bei Hela weiß ich noch nicht wie dick sie sein müssen. Die Watte der TA habe ich ja nicht.
Denke aber, dass ich meine Knete zusammenkratze und ihr Hufschuhe bestelle, wird sicherlich einfacher werden. Und das ganze Polstermaterial kostet schließlich auch...

Sie bekommt homöopathisch das volle Programm über Entzünungshemmung und Ausleitung der Giftstoffe.

28.02.
Ich will Sicherheit und daher einen aussagekräftigen Bluttest.
Am WE habe ich mir beim TA eine kleine Styroporbox organisiert. Sie waren dort sehr froh, diese loszuwerden, denn sie müssen diese teuer entsorgen.
Ein Bekannter bringt mir am Montag Abend Trockeneis (über - 70 Grad, hält lt. Infos 4 Tage lang alles gefroren) von der Arbeit mit, darin wird dann die Blutprobe verschickt.
Beim Labor (Diamedes) habe ich gerade angerufen und mit der netten Ärtzin gesprochen. Der sicherste und aussagekräftigste Test ist der, bei dem ihnen die vorbereitete Blutprobe (3 ml, sofort vor Ort zentrifugiert) gefroren zugeschickt wird. Somit für uns Tierhalter auch sicher und kostengünstiger, denn das Ganze ist mit einer Blutabnahme erledigt. Ich konnte mir den Auftragszettel im Internet runterladen und habe den ACTH-Test (Seite 2) angekreuzt. Wenn Cushing ausgeschlossen ist, kann es ja nur EMS sein.
Die TÄ hat eine mobilie Zentrifuge. Und gerade bekam ich die Bestätigung, dass ein TA morgen früh am 01.03. um 8.30 Uhr das Blut abnimmmt und vorbereitet, damit ich es sofort verschicken kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hela, Islandstute, 14 Jahre
BeitragVerfasst: 28.02.2011, 21:45 
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 Betreff des Beitrags: Re: Hela, Islandstute, 14 Jahre
BeitragVerfasst: 08.03.2011, 08:53 
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Gestern am Rosenmontag (07.03.) habe ich ihr endlich die neuen Hufverbände gemacht, die alten waren aber noch recht gut. Die Kronsaumränder waren aber sehr warm. Puls habe ich keinen fühlen können.

Héla ist so gut drauf, dass sie mir gester die Haltevorrichtung des provisorischen Holztörchens vor ihrer Box kaputt gemacht hat. Sie wollte unbedingt mit den Stuten aufs Paddock. Muss mal sehen, wie sie mit den nun doch dünneren (3 Pampers unter ihren Hufen) Verbänden läuft. Denn alle drei Stuten bewegen sich nun nicht so doll viel, sie stehen eher sehr viel zusammen. Und die Seele will ja auch was haben.

Sie bekommt nun seit 2 Tagen kein Metacam mehr, schwitzt aber nicht. Dazu bekommmt sie 7 Pillen des "Rehemedikamentes" vom TA. Nein, ein Name wurde auf der Tüte nicht genannt. Ich werde ihn aber mal danach fragen.

Alles in allem wird es langsam besser, Heilung braucht wie immer Zeit.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hela, Islandstute, 14 Jahre
BeitragVerfasst: 10.03.2011, 09:48 
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Mal Neuigkeiten:
Gestern, 09.03. habe ich Héla mal über das Pflaster laufen lassen. Mit ihren (im Gegensatz zu den TA-Polstern) dünneren Polstern lief sie klar und ohne jegliche Lahmheitsanzeichen. Puuuh - Gott sei Dank. Morgen kommt endlich meine HO, um ihr die überlangen Hufe zu machen. Der Schmied hatte uns ja vor seinem Urlaub versetzt und sich auch nicht mehr gemeldet. Aber wir waren ja mit seiner Arbeit schon länger nicht mehr zufrieden, daher ist das nicht so schlimm. Denke sowieso die HO-Variante ist auch für Héla die bessere.

Héla hat auch abgenommen, was bei der Fütterung nun ja nicht ausbleibt. Sie bekommt konsequent nur 6 Kg Heu am Tag und das noch mindestens 1/2 Stunde (oder länger) gewässert. Morgens und abends 2 Joghurtbecher voll eingeweichte Heucobs, damit ich darin die Medikamente verstecken kann. Unmelassierte Rübis frisst sie ja nicht, die findet sie völlig ekelig.

Noch steht sie täglich in ihrem Minipaddock, versucht aber immer öfter mich morgens auszutricksen, denn sie will zu den anderen Stuten und nicht in ihrer Einzelhaft bleiben. Kann ich natürlich verstehen, aber noch geht das nicht.

Nachdem die Schimmelin Svala bereits mit ziemlich starkem Abwurf ihres Winterfelles begonnen hatte, zieht Héla nun nach. Gestern hatte ich schon Berge davon ausgebürstet und entsorgt. Unser Putzplatz war eine Masse aus weißem und braunem Haar mit einigen wenigen fuchsfarbenen Spritzern!!! :lol: Es wird Frühling!!!!!

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 Betreff des Beitrags: Re: Hela, Islandstute, 14 Jahre
BeitragVerfasst: 12.03.2011, 00:37 
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11.03.
Schrecklicher Tag, denn es gibt einen Rückschlag.
Schon gestern Mittag (10.03.) schwitzte Héla wieder, aber die Temperaturen sind ja auch hoch (bei uns um die 10 Grad +) und sie haart jetzt enorm. Sie lief aber ohne Lahmheiten.

Heute morgen war sie schon wieder geschwitzt - Mist also doch wieder Schmerzen. Aber da heute der letzte Tag der "Rehetabletten" war, musste Héla ihn ohne Metacam durchstehen.
Mein Fazit: keine Hilfe durch diese Tabletten, keinerlei Veränderungen.
Daher wird sie ab morgen wieder Metacam bekommen, sollte sie wieder nass sein.

Meine HO kam und hat ihr die Hufe gemacht, die überlangen Zehen bearbeitet und vor allem die Hebel aus der Zehe genommen. Auch hier ist der Zustand des linken Hufs schlimmer als der rechte. Meine gestern Mittag noch neu gemachten Polsterverbände hatte sie sich schon vom rechten Huf gezogen, daher haben wir ihr beide Polsterverbände nach der Bearbeitung zu zweit wieder neu gemacht. Als ich sie vom Paddock geholt habe, lahmte sie ziemlich arg, nachher mit dicken Polstern nicht mehr (3 Pampers doppelt und eine zum Befestigen drüber und sehr viel Klebeband), bringt ja echt viel diese Abpolsterung! Hoffe diese Konstruktion hält länger.... :roll:

Héla hat noch warme Hufe, aber lange nicht mehr so warm wie vor einer Woche. Auch hat sie noch Puls (ja, ich habe ihn endlich finden können :grin: ).

Meine HO hat ja selber einen EMSler-Pony (Dartmoormix) und daher weiß ich um das Auf und Ab. Aber es ist eine Sache es zu wissen und eine andere sein eigenes Tier so leiden zu sehen.
Dazu bekam ich heute noch die Nachricht, dass es ein mir gut bekanntes und überaus nettes Shetty nicht geschafft hat. Er ist schon über die Regenbogenbrücke gegangen, nach Monaten voller Hoffnung und Behandlungen......

Das baut einen echt nicht auf....

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 Betreff des Beitrags: Re: Hela, Islandstute, 14 Jahre
BeitragVerfasst: 15.03.2011, 22:13 
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15.03.
Héla bekommt weiterhin für 100 Kg Metacam, ihre Hufe sind kaum noch warm. Puls konnte ich heute nicht mehr fühlen! Sie hat sich gut mit ihrem Paddock arrangiert und geht jetzt freiwillig rein, versucht nicht mehr mich auszutricksen, um zu den anderen zu kommen.

Die Hufpolster halten kaum was aus, heute Abend musste ich noch einmal Pampers-Polster machen, da ich noch keine Möglichkeit hatte an diese Kniepolster zu kommen. Versuche es morgen mal an anderer Stelle. Müssten doch so langsam zu bekommen sein, die Gartensaison hat doch schon begonnen.

Héla fand die Fummelei an ihren Hufen total blöd und war recht genervt, sie wollte nämlich fressen. Tja, ich hatte auch Hunger und musste ihn mir verkneifen.....

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 Betreff des Beitrags: Re: Hela, Islandstute, 14 Jahre
BeitragVerfasst: 17.03.2011, 10:40 
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Hatte mal wieder neue Fotos gemacht, aber die kann ich zur Zeit nicht einlesen, mein Kabel scheint kaputt zu sein. Muss mir daher erst mal ein Kartenlesegerät kaufen. Immer ist etwas anderes.....

Héla geht es mittlerweile gut, Metacam nur noch für 100 Kg, kein Schwitzen, fühle auch keinen Puls mehr. Fütterung wie beschrieben. Ansonsten keine Veränderung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hela, Islandstute, 14 Jahre
BeitragVerfasst: 20.03.2011, 13:56 
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20.03.
Heute Morgen ging Héla wieder sehr klamm, setzte ihren linken Huf sehr vorsichtig auf. Werde ihr heute Nachmittag neue Hufverbände machen, die alten sind aufgeschlufft. Hoffentlich liegt es nur an den Hufpolstern.

Sie war heute früh allerdings nicht geschwitzt. Aber seit gestern hat sie auch links ein dickes Auge, wahrscheinlich Zug drauf bekommen. Da merkt man, dass ihr Immunsystem zur Zeit echt schlecht ist. Sie hatte auch noch nie irgendwas am Auge. Aber eigentlich war Héla diejenige, die noch nie irgendwelche Krankheiten hatte. Tja, das ist ja nun wohl Geschichte.

Dieses Auf und Ab zerrt wirklich an meinen Nerven.....

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 Betreff des Beitrags: Re: Hela, Islandstute, 14 Jahre
BeitragVerfasst: 20.03.2011, 20:28 
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20.03.
Heute Nachmittag war das Wetter so wunderschön frühlingshaft, alle Ponys waren sehr zufrieden und relaxt. Héla lief auch besser, war wohl nur heute Morgen so schlecht. Wenigstens ein bisschen Aufatmen.

Die Hufverbände waren mit den Kniepolstern schnell gemacht, weniger Rumgehampel als mit den Pampers. Da war ich schon erstaunt. Und Héla fand die Teile auch gut, sie lief damit problemlos. Sie hat den Huf auch sofort darauf abgestellt, bei den Pampers ist das nämlich nicht der Fall. Da zickt sie ständig rum und hebt den Huf immer wieder hoch. Hoffe nur, dass sie auch halten und ich die Verbände nicht täglich erneuern muss.

Für den Seelenfrieden habe ich sie dann auch noch gebrüstet, das Winterfell will nun doch ausgehen. Das Auge habe ich mit Euphrasia ausgewaschen und Salbe reingegeben. Hoffe die Reizung geht schnell zurück, denn eine Baustelle reicht im Moment.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hela, Islandstute, 14 Jahre
BeitragVerfasst: 24.03.2011, 22:01 
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24.03.
Heute sind Hélas Hufe komplett und richtig gemacht worden. Sie hatte zwar nicht unbedingt die größte Lust so lange zu stehen, aber es ging ganz gut. Sie lief nachher etwas klamm, was aber von der Belastung des Hufemachens kam, ist für sie halt sehr anstrengend. Die HO war sehr zufrieden, hat auch noch hinten links ein kleines Hufgeschwür (alt) aufgeschnitten. Was da alles zu Tage kommt :shock:

Die Hufverbände habe ich nun auf Anraten der HO abgelassen. Die Bearbeitung findet ja in kurzen Abständen statt und alle Hebel sind aus der Zehe genommen. Sie bleibt solange, bis der Pensionswallach umgezogen ist, in ihrem kleinen Paddock, obwohl sie das nur doof findet. Aber neuen Stress u.U. mit dem Wallach kann und will ich jetzt nicht haben. Mit den beiden anderen Islandstuten versteht sie sich super und die stehen höchstens nett nebeneinander.

Ihr Auge ist auch deutlich besser geworden. Tat ihr wohl doch sehr weh, denn heute liess sie sich die Salbe sehr viel besser reinmachen.

Die Hufe waren auch nicht mehr warm, ich denke wirklich jetzt geht es aufwärts. Toi, toi, toi mal schnell auf Holz klopfen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hela, Islandstute, 14 Jahre
BeitragVerfasst: 29.03.2011, 08:43 
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29.03.
Hélas Auge ist wieder in Ordnung. Ihre Hufe sind kaum noch warm, kein Puls mehr. Aber noch immer läuft sie sehr klamm und ihr Hufhorn ist sehr schlecht, alles bröckelt einem entgegen. Sie hat seit gestern wieder Verbände, dieses Mal habe ich Styrodur genommen. Mal sehen wie lange diese Polster halten.

Ansonsten gibt es wenig Neues, sie hustet immer noch - trotz Kortison. Asthmaspray habe ich auch bei ihr versucht, aber das lässt sie sich überhaupt nicht gefallen. Wenn sie sich nur mehr bewegen könnte....

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 Betreff des Beitrags: Re: Hela, Islandstute, 14 Jahre
BeitragVerfasst: 03.04.2011, 09:40 
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03.04.
Gestern war ein so toller Tag, fast schon sommerlich. Dementsprechend haben die Isländer und Shettys in ihren noch vorhandenen Pelz arg geschwitzt, Schatten war beliebt.
Héla geht es täglich besser, toi,toi,toi. :daumenhoch: Der Husten wird auch besser, nicht mehr so quälerisch. Und sie ist momentan ganz zufrieden da in ihrem Paddock mit Sicht- und Nasenkontakt zu den anderen, zumal Elding und Svala oder auch der Wallach sehr oft mal bei ihr an der Litze stehen.

Futtertechnisch haben wir keine Änderung, weiterhin 6 Kg gewässertes Heu, morgens und abends 2 Joghurtbecher voll Heucobs mit Medis, die sie (trotz scharfem Ingwer) schön auffrisst. :P

Leider brechen ihre Hufe ein wenig aus, das Hufhorn ist nicht das beste. Denke es liegt an der Rehe, denn sowas kenne ich nicht von ihr. Eingepackt sind die Hufe nicht mehr, sie läuft aber klar.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hela, Islandstute, 14 Jahre
BeitragVerfasst: 06.04.2011, 21:25 
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06.04.
Hélas Hufe sind mittlerweile echt schlecht. Muss doch mal Fotos am WE machen. An beiden Vorderhufen bröselte der Strahl weg. Wir desinfizieren jetzt täglich, hoffe es wächst gesund nach.

Mental ist sie sehr schmusig drauf, kriecht mir förmlich in die Tasche. Sooo doll kenne ich das nicht von ihr, sie ist zwar immer schon sehr menschengezogen gewesen, aber so schmusig nun doch nicht.

Ihr Winterfell geht jetzt gut aus, Berge von Haaren liegen anschließend um uns herum.
Heute habe ich festgestellt, dass ihre oberen Mähnenhaare abbrechen. Woher kommt da jetzt nun?? Liegt es am allgemein schlechten Zustand?

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 Betreff des Beitrags: Re: Hela, Islandstute, 14 Jahre
BeitragVerfasst: 10.04.2011, 09:08 
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Registriert: 21.07.2007, 09:27
Beiträge: 454
09.04.
Der Ponywallach ist heute umgezogen und ich habe Héla dann noch für einige Stunden zu den beiden anderen Stuten gelassen. Sie ist wie erlöst übers Paddock gebuckelt.
Nein, bitte nicht Héla, mach nicht alles wieder schlimmer!!!! Als wenn sie mein stummes Gebet gehört hat, hat sie sich dann in aller Ruhe neben Elding gestellt und mit ihr gekrault. Vorsichtshalber hatte ich daber den Reitplatz, auf dem sie sonst auch stehen können, abgetrennt. Zuviel soll sie jetzt natürlich auch nicht laufen.
Die Shettys haben sich gefreut, endlich wieder mehr Platz.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hela, Islandstute, 14 Jahre
BeitragVerfasst: 25.04.2011, 09:03 
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Am 22.03. hat meine HO Hélas Hufe neu gemacht. Allerdings hat sie dann Samstag, 23.03. links etwas vorsichtig aufgesetzt, Sonntag, 24.03 war der Huf ein wenig warm. Da ich von der Fütterung nichts umgestellt habe, eher noch weniger Heu gegeben habe, denke ich wirklich, dass es an der Bearbeitung liegt. Gestern abend war sie auch wieder ok. Da ich eine neue Tierschutzstute aufgenommen habe, wird hier auch das doch vermehrte Laufen auch noch eine Rolle spielen. Sie steht zwar sehr weich auf dem Paddock, aber die Isis bewegen sich doch mehr.

Ansonsten wenig Neues (im Moment bin ich sehr dankbar dafür). Sie bekommt jetzt noch zusätzlich eine Kräutermischung, die speziell für sie zusammengestellt wurde.

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