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 Betreff des Beitrags: Re: Aphrodites Tagebuch
BeitragVerfasst: 03.03.2017, 21:41 
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Hallo ihr Lieben!
Wir können uns jetzt in die Reihe der Augenerkrankten einreihen. Am Dienstag hatte Aphrodite ein dickes Auge, die Tage zuvor hat sie es immer schon zugekniffen und geblinzelt. TA war da, hat eine Entzündung des Innenauges diagnostiziert. Wohl noch nicht so weit fortgeschritten, da irgendwas noch nicht verklebt war (ich konnte mir das nicht so gut merken, obwohl er mir das gut erklärt hat). Sie hat dann 2 verschiedene Augentropfen bekommen (einmal zum weitstellen der Pupille, einmal Schmerzmittel und Entzündungshemmer) und Schmerzmittel und ENtzündungshemmer gespritzt bekommen. Heute war der TA zur Kontrolle nochmal da. Ich musste arbeiten, daher war meine Mutter dabei. Fazit: Das Auge sieht besser aus, ich soll noch bis Montag tropfen und sie soll noch Schmerzmittel und ENtzündungshemmer bekommen. Er hat uns Equipalazone da gelassen. Meine Mutter hatte extra gefragt, ob da was drinnen ist, was sie wegen ihrer Erkrankungen nicht verträgt, er hat verneint. Jetzt hat sie es heute Abend 1x bekommen.
Nun meine Frage, kann ich das riskieren, ihr das Equi bis Montag weiter zu geben, oder sollte ich lieber auf Nummer sicher gehen und mir morgen Metacam raushole? Ich bin gerade hin und her gerissen und unsicher. Mir graut schon davor, ihr Metacam ins Maul spritzen zu müssen. Dann habe ich mir es bald ganz verscherzt mit meiner Maus. Es gibt nämlich scheinbar noch eins, was Diti noch schlimmer findet als etwas ins Maul gespritzt zu bekommen: AUGENTROPFEN!!!! Es ist jeden Tag 2x ein Kampf... Das Pferd ist viiiiiel zu groß und ich bin dann viel zu klein... Da beneide ich euch Shetty-Besitzer gerade sehr!
So, soweit erstmal von uns.
Liebe Grüße und einen schönen Start ins Wochenende!
Janka

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 Betreff des Beitrags: Re: Aphrodites Tagebuch
BeitragVerfasst: 18.03.2017, 13:44 
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Hallo zusammen!
Ich wollte abschließend nochmal den neuesten Stand zu Aphrodites Auge durchgeben. Nachdem es ja ersteinmal besser geworden war, war ich dann doch wieder unsicher weil sie es doch wieder vermehrt zugekniffen hatte und es tränte auch manchmal. Sogar abends im Dunkeln hat sie zugekniffen, kam also nicht nur durch die noch anhaltende Wirkung vom Atropin. Ich habe dann am Montag Morgen einen anderen TA angerufen (einen Pferdetierarzt), der kam auch direkt am Dienstag Abend, da für ihn Auge = Notfall bedeutet. Er hat es sich genau angeguckt, so gut es ging, Madame hat nämlich ihre Augen zugekniffen. Er konnte aber ziemlich deutlich sehen, dass die Bindehäute extrem gerötet und entzündet sind. Das sollte erstmal weg, dann evtl noch mit Ultraschall ins Innenauge gucken. Sie hat einmal nen Entzündungshemmer gespritzt bekommen und dann sollte sie 2 Tage noch eine Paste oral eingegeben bekommen, weil er es auch so gesehen hat, dass ich nichts zuverlässig ins Auge bekomme, bzw. dann mehr Schaden anrichten kann... Und das Auge von Außen kühlen sollte ich. Er war dann am Donnerstag nochmal da und war sehr zufrieden. Entzündung war komplett raus aus den Bindehäuten, so konnte er auch das gesamte Auge besser sehen, bis auf noch etwas verzögerte Pupillenreaktion vom Atropin war nichts auffälliges zu finden. Sie wirkt auch wieder viel zufriedener, macht insgesamt einen guten Eindruck! Ich hoffe mal, dass wir das Thema Auge nun abharken können!
Dann habe ich ihr am Dienstag noch einen feschen Haarschnitt verpasst. Aphrodite hat noch iihren kompletten Pelz und wird auch noch nichts los. Schwitzte aber wie blöde immer zwischen den Beinen und an den Flanken. Da habe ich ihr jetzt nen Streifen geschoren und schwupps geht's viel besser!
Heute hat sie wegen Sturm und Regen wieder eine Decke drauf, es ist echt ungemütlich!
Ein schönes Wochenende euch!

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 Betreff des Beitrags: Re: Aphrodites Tagebuch
BeitragVerfasst: 30.05.2017, 17:48 
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Da erdreistet man sich und macht übers lange Wochenende einmal ein bisschen Urlaub auf der Insel, da empfängt einen das Pferd bei der Rückkehr mit einer Kolik...
Meiner großen Weißen ging es gestern Abend garnicht gut. Hatte Bauchschmerzen, flehmte und schmiss sich ständig hin, rollte sich rum, blieb auf dem Hintern sitzen, stand auf, usw... Nicht lange überlegt, TA gerufen, die war auch nach 5 Minuten da. Naja, meine Vermutung, dass sie aufgrund ihres Eisprungs diese Schmerzen hatte (hatten wir schon ein paar mal), konnte so nicht bestätigt werden, es waren vermehrte Darmgeräusche da, die Äppel beim Ausräumen laut TA etwas zu fest (ich fand sie eher normal)... Nunja, erstmal Buscopan IV und dann abwarten. Normalerweise hilft das bei ihr immer recht schnell. Ich bin dann direkt danach vorm dunkel werden noch eine kleine Runde ums Feld gegangen, da hatte sie immernoch Schmerzen, auch eine halbe Stunde bis Stunde nach der Spritze weiterhin Schmerzanzeichen. Wenn sie sich hinlegte kam unfassbar viel Luft hinten raus. Bewegen mochte sie sich garnicht. Ich habe dann angefangen ihr Notfalltropfen und Schüßler einzugeben, Bauch massiert solange sie stand. Dann irgendwann legte sie sich hin, sie war glaube ich einfach total erschöpft und ko. Ich habe mich zu ihr gesetzt bis sie dann irgendwann eingeschlafen ist, sie hat sich richtig abgelegt und geträumt. Nach ca. 30 Minuten stand sie auf und machte sich auf die Suche nach Heu. Tja, ich bin dann heute Nacht alle zwei Stunden bei ihr gewesen, habe ihr weiterhin Tropfen gegeben, Bauch massiert und Äppel gezählt. Um Vier Uhr lag dann endlich der erste Haufen da, Madame zunehmend ungehalten weil sie Kohldampf hatte. Die Wirkung des Schmerzmedi sollte zwischen 4 und 6 Uhr spätestens nachgelassen haben. Ich habe ihr dann gegen halb 5 eine Handvoll Heu gegeben und musste sie wegen des herannahenden Gewitters zu den beiden anderen lassen (Aphrodite war bis dahin ausgesperrt). Sie hat alle Heuhalme aufgesaugt und wirkte ganz vergnügt. Nunja, heute morgen immernoch alles gut, ich habe sie ans Heu gelassen. Sie frisst mit Appetit, wirkt nur sehr müde und ko - genauso wie ich :roll: (sie kommt aber auch mit dieser schwülen Hitze nicht so gut zurecht...).
Jetzt werde ich mal wieder raus gehen, hoffen, dass sie stabil bleibt.
Ich habe keine Ahnung was da los war. So eine Kolik hatten wir noch nicht, sonst liefen ihre Bauchschmerzen immer anders ab. ´
Hoffen wir, dass es ausgestanden ist!

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 Betreff des Beitrags: Re: Aphrodites Tagebuch
BeitragVerfasst: 05.07.2017, 11:20 
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Hallo mal wieder von uns!
Meiner großen weißen Prinzessin geht es gut soweit! Sie ist nur etwas angestrengt wegen der Bremsen und wenn es sehr heiß ist, dann wirkt sie doch auch etwas belastet. Ansonsten ist sie recht fidel, sie nimmt ihren Erziehungsauftrag bei Colinah sehr ernst, fordert sich vehement ihre Portion Streicheleinheiten ab und arbeitet, wenn sie denn soll, mal mehr und mal weniger mit Freude mit. Einmal in der Woche kommen seit einiger Zeit immer zwei junge Mädels, die eigentlich auf Massitah, ein bisschen reiten lernen wollen und dafür dann ein bisschen mithelfen. Aphrodite hat immer sehr deutlich gezeigt, dass sie auch gerne dabei sein möchte wenn die "Kleinen" da sind. Nachdem ICH mich dann getraut habe, eins der Mädels auf ihren Rücken zu lassen, konnte Diti mir mal wieder beweisen was für ein Wunderpferd sie doch ist. Diese verrückte Nudel, die wirklich mehr als einmal lebensgefährliche, dumme und hysterische Sachen mit mir vollzogen hat, ist das liebste Kinderpferd! Ich nehme sie immer an die Longe (sicher ist sicher) aber da dreht sie sooo brav ihre Runden im Schritt und Trab - und ich bin ganz stolz! Ansonsten bewege ich sie aktuell eher unregelmäßig, immer mal wieder freispringen, longieren, ein bisschen reiten oder spazieren gehen. Aber je nach Arbeitspensum bei mir und je nach Wetter passiert auch mal ne Woche lang Garnichts... Ich weiß, eigentlich nicht gut, aber ich kann es nicht ändern.
Seit Anfang des Jahres haben wir ja unsere Fütterung etwas umgestellt. Da ich extrem allergisch auf Heu reagiere blieb das Säcke stopfen immer an meiner Mutter hängen. Die bekam dann im letzten Sommer totale Atemprobleme, die eindeutig auch mit dem Heu zusammenhingen. Wir haben dann erstmal alles versucht, Atemschutzmasken in jeglicher Form ausprobiert und so, haben uns dann aber schlussendlich für eine Heuraufe entschieden. Bei der kann man die Seiten hoch klappen, sodass man trotzdem Fresspausen herbeiführen kann. Das heißt, seit 1/17 bekommen die drei Damen ihr Heu (analysiert und sehr niedriger Gesamtzuckergehalt, unter 10%) zum ersten trocken und zum zweiten relativ frei zur Verfügung. Sie haben sich schnell umgestellt und wir verbrauchen auf die Woche gerechnet die gleiche Menge Heu wie vorher mit dem Säcke stopfen und abwiegen.
Und da es ihr nun so stabil gut geht und sie auch gut aussieht (meiner Meinung nach eher etwas dünn) haben wir vor drei Wochen entschlossen ein Experiment zu wagen. Sie durfte jetzt einmal am Tag für ca. 1- 1,5 Stunden mit den anderen beiden auf die Wiese.
Montag haben wir dann zur Kontrolle Blut genommen. Ich hatte ein bisschen Angst davor, bin aber nun überrascht aber auch etwas ratlos.... :weißnich:

ACTH (CLIA): 24,5 pg/ml

Referenzwerte
Aufgrund circannualen Schwankungen gelten folgende Referenzwerte für ACTH bei
gesunden Pferden:
November bis Juli: <= 29 pg/ml (negativ)
August bis Oktober: <= 47 pg/ml (negativ)

Insulin (CLIA): 2 mU/l

Vorläufige Referenzwerte:
- Insulin-Werte < 20 mU/l schließen das Vorliegen einer Insulin-Dysregulation
mit hoher Wahrscheinlichkeit aus. Eine Nachkontrolle oder die Durchführung
anderer diagnostischer Tests sind zu empfehlen, wenn der Verdacht einer ID
weiterhin besteht.
- Insulin-Werte zwischen 20-28 mU/l können auf das Vorliegen einer Insulin-
Dysregulation hinweisen.
- Insulin-Werte > 28 mU/l sprechen für das Vorliegen einer Insulin-Dysregulation.

Glucose: 42 mg/dl (Referenzwerte: 63- 101 mg/dl )
Triglyceride gesamt: 20mg/dl ( < 50; mg/dl)
y-GT: 8 U/l (< 30; U/l)
Fruktosamin: 138umol/l ( < 280; umol/l)


Erstmal bin ich glücklich, dass der ACTH-Wert nun stabil in der Norm ist. Das heißt, wir sind mit 1,0 mg gut bedient zur Zeit. Über den Insulinwert freue ich mich unendlich, bin aber über den Glukosewert verunsichert.... Bis auf ganz am Anfang vor 3 Jahren haben wir ja nun durchgängig einen zu niedrigen Glukosewert... Ich habe ja nun extra das Zimt-füttern ausgesetzt nach der letzten Testung. Wie kann das sein?
Blutentnahme lief normal ab, Röhrchen hat er in die Kühlung im Auto gegeben und dann in die 4km entfernte Praxis, wo die Helferinnen das Blut abzentrifugieren. So läuft es wohl immer.
Habt ihr eine Idee dazu? Oder habt ihr schonmal bei anderen Pferden etwas ähnliches beobachtet?

Liebe Grüße schonmal! Ich versuche später oder die Tage mal wieder Fotos zu machen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Aphrodites Tagebuch
BeitragVerfasst: 08.07.2017, 17:54 
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Soooo, ich habe es tatsächlich geschafft der Dame zwei Blutstropfen aus der Schweifrübe zu klauen (hat sie garnicht gemerkt). Das dann auf das BZ-Messgerät. Resultat: 51 mg/dl --> Messgerät sagt niedriger BZ :weißnich: Und dabei hatte ich sie direkt vorher von der Wiese geholt... Komisch.... Aber dann heißt das ja, dass die anderen Werte zu stimmen scheinen.
Was nun?
Ich werde den Wert in den nächsten Tagen immer mal wieder nehmen. Zu unterschiedlichen Tageszeiten evtl...?
Dann noch die Idee, den Urin zu sticksen, um zu gucken ob da zu viel Glukose ausgeschieden wird. Hmmmm. Nochmal TA befragen.
Aphrodite hätte noch eine Idee beizusteuern: jede Menge Äpfel füttern :unibrow: :roll:
Herrjeh... jetzt wollte ich die Werte weiter runter bekommen und nun das....

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 Betreff des Beitrags: Re: Aphrodites Tagebuch
BeitragVerfasst: 31.07.2017, 11:15 
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Ich glaube ich fahre nie wieder in den Urlaub!
Am Samstag sind wir nach einer Woche Urlaub wieder nach Hause gekommen, Pferdies soweit gesund und munter, alles wie es sein soll... Gestern Abend dann, Pferde auf die Weide, meine Mutter und ich machen in der Zwischenzeit den Stall sauber und bereiten das Abendessen vor. Wir haben neues Heu von diesem Jahr bekommen, welches wir langsam unter das Alte mischen wollen damit sich die Damen langsam umstellen können. Wir haben ein paar Hände voll vom Neuen mit dem Alten in der Raufe vermischt. Das neue Heu duftet unfassbar gut, ist aber sehr weich und hat deutlich weniger Struktur als das was wir jetzt haben (was alle drei Damen aber überhaupt nicht gerne mögen).
Naja, ich habe dann die Mädels von der Weide geholt, alles gut soweit. Aphrodite entdeckt das neue Heu und stürzt sich darauf, alle drei stehen an der Raufe und suchen sich das frische Heu raus. Wir wollten uns gerade für die Nacht verabschieden, da fängt Diti an zu flehmen. Ich direkt zu ihrem Bauch gegangen, Ohr angelegt, gluckerte ganz normal und fröhlich vor sich hin, dann auf die andere Seite, ebenso. Aphrodite flehmt weiter und als ich zu ihrem Kopf will, sehe ich, dass sie an der linken Halsseite an der Drosselrinne eine dicke Schwellung hat. Ich habe meine Mutter sofort zum Telefon geschickt, TA rufen.... Schlundverstopfung.... Obwohl wir sowas noch nie hatten und ich das auch noch bei keinem Pferd gesehen habe war mir das irgendwie sofort klar. Aphrodite bekam Krämpfe und versuchte zu würgen. Ich habe dann, weil ich nicht wusste was ich machen kann/soll aber nicht Nichts tun konnte, wie blöde angefangen ihre Beule den Hals runter zu massieren. Notfalltropfen versucht ins Pferd zu bekommen, massiert, gut zureden und auf TA gewartet. Der kam auch recht schnell. Zu dem Zeitpunkt (ca. 10 Minuten nach den ersten Anzeichen) hatte Aphrodite sich entspannt und ich hatte die Beule den Hals runter massiert, so dass sie nicht mehr zu sehen war. Kreislauf war zum Glück stabil, sie relativ ruhig. TA hat ihr etwas entkrampfendes und beruhigendes gespritzt und wollte dann per Nasen-Schlund-Sonde sicher gehen, dass sich der Propfen nicht kurz vor dem Mageneingang in einem Engpass festsetzt. Naja und ab da wurde es furchtbar... Aphrodite hasst es, wenn fremde Leute ihr an den Kopf wollen, es war nicht leicht die Sonde überhaupt in die Nase zu bekommen und dann hat sie einfach nicht geschluckt, so dass die Sonde nicht in die Speiseröhre rutschte... Aphrodite war stinksauer und hat versucht sich zu wehren... Oh Mann, das war echt nicht schön. Dann fing es natürlich irgendwann an zu bluten und wir sagen alle aus wie aus dem Schlachthof. Irgendwann hat er es dann geschafft und der Propfen saß auch noch in der Speiseröhre. Mit Wasser konnte er dann alles freispülen und der Spuk war vorbei. Außer dass die schöne weiße Rumsmurmel von meiner Maus von unten nach oben hin ausbleichend einen heftigen Rotstich hatte... TA sagte, sie dürfe ruhig ein bisschen Gras fressen, wäre auch gut wegen dem Nasenbluten wenn sie ihren Kopf unten hat. Madame ging auch sofort freudestrahlend raus und fraß. Da sie erst heute wieder Heu und Stroh haben sollte, mussten wir dann noch eine Box leer räumen und den Paddock unterteilen damit Aphrodite eine Box hat aber nicht an Heu oder Stroh kommt... Sie hatte unfassbaren Kohldampf.
Naja, ich habe ihr dann noch einen Brei gekocht aus Flohsamen und Leinsamen (hatte Angst, dass sie Bauchschmerzen bekommt) und habe ihr dann immer mal wieder eine Handvoll Heu angeboten. So richtig erschloss sich mir das Heu-Verbot nicht, da ich mich aber in diesem Bereich überhaupt nicht auskenne, habe ich mich weitgehend an die Empfehlung vom TA gehalten. Naja, sie hat die Nacht gut überstanden und hat nun heute morgen eine kleine Ration von dem alten Heu bekommen. Außerdem noch ein bisschen Brei. Ich werde ihr heute mittag nochmal Brei mit ein bisschen Heucobs geben (ich habe gelesen, man soll die ersten Tage wegen Schleimhautreizungen in der Speiseröhre eher breiig füttern) und dann langsam wieder ans Heu ran. Ich hoffe es ist durchgestanden und wir bekommen keine Nachwehen (erneute Verstopfung oder Lungenentzündung)...
Herrjeh war das furchtbar, ich will sowas nie wieder erleben! Ich bin jetzt auch vollkommen ko und bin froh, dass ich erst Mittwoch wieder so richtig arbeiten muss...
Jetzt gehe ich mal zur Großen und werde gucken wie die Lage so ist....

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 Betreff des Beitrags: Re: Aphrodites Tagebuch
BeitragVerfasst: 04.08.2017, 18:57 
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Hallo, kurze Info:
Aphrodite geht es wieder gut, sie ist gut drauf und frisst auch wieder ganz normal mit. Heute ist der erste Tag an dem sie glaube ich wieder richtig satt und zufrieden ist.
Eben könnte ich Urin auffangen und habe ihn gestickst. Alles so wie es sich gehört, alles unauffällig. Puh, sehr gut!
Die letzten Messungen des BZ haben aber meistens auch innerhalb der Referenz liegende werte ergeben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Aphrodites Tagebuch
BeitragVerfasst: 09.08.2017, 19:52 
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Soooo....
Zum einen, der Bauch gibt Ruhe, da scheint alles ok.
Das ist gerade auch das Einzig Positive... Madame frisst das Heu nicht, ich habe sie nun seit gestern morgen nicht mehr am Heu gesehen. Ich stopfe ja was von dem Neuen dazu, aber eben nur ein bisschen. Das frisst sie, der Rest wird aussortiert. Nunja, ich sitze das noch etwas aus.
Aber das viel größere Problem ist gerade das linke Hinterbein. Heute morgen begrüßte sie mich auf drei Beinen. Mochte hinten nicht belasten. Tierarzt war da. Der Fesselkopf ist etwas geschwollen, sie mochte sich insgesamt am Bein nicht gerne anfassen lassen. Zangenprobe war daher auch nicht eindeutig. Sie wollte das alles nicht. Bein beugen ging, wollte sie aber auch nicht richtig... total doof! Wir haben ihr nun einen angussverband gemacht, Freitag kommt TA wieder. Kein Schmerzmedi wegen evtl hufgeschwür. Armes Diti
Jetzt muss sie schon wieder getrennt von den anderen stehen heute Nacht.
Schauen wir mal. Habt ihr noch Tipps oder Ideen, wie ich sie noch unterstützen kann? Homöopathisch oder anders?
Ich mag gerade echt nicht mehr...es ist ja nicht so, dass Diti gerade meine einzige Baustelle ist:
Seit Sonntag Abend kämpfen wir um das Leben von zwei unserer Küken. Die hatten sich nen üblen Schnupfen eingefangen. Mit TA, Antibiotikum, wärmelampe, kuschelei und Hausmitteln scheint es jetzt aber, als würden sie es schaffen, seit heute morgen sind sie wieder recht fidel.
Mein Kater Fritz hat eine dicke Pfote und humpelt, ist aber ständig unterwegs, sodass ich ihm nichtmal regelmäßig mit Traumeel versorgen kann.
So und zu guter letzt hat unser Hundebär Carlos seit gestern Abend ziemlich dollen Durchfall, wir mussten heute Nacht mehrfach raus, tagsüber hat er auch nicht länger als 2 Stunden geschafft... Ich bin heute extra früher von der Arbeit los, damit ich mit ihm raus konnte.
Ich weiß auch nicht, was gerade los ist :weißnich:
Nunja, ich werde den Laden hier schon schaukeln... irgendwie :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: Aphrodites Tagebuch
BeitragVerfasst: 14.08.2017, 22:55 
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Ich mags garnicht schreiben und tue mich auch schwer damit... Aber wir haben schon wieder einen Horror-Abend hinter uns gestern...
Ähnliches Spiel zunächst wie letztes Mal, durch Zufall habe ich ca 15 Minuten nachdem ich mich für die Nacht von den Pferden verabschiedet hatte, mitbekommen, dass Aphrodite gehustet hat, irgendwie hat mich das unruhig gemacht, ich habe nach ihr geguckt, sie flehmte, Schlundverstopfung....
Tierarzt kam dann nach unendlichen 20-25 Minuten. Dieses Mal speichelte sie ziemlich doll, hat immer wieder Schleim durch Nüstern und Maul verloren und es rasselte beim Atmen. Dafür weniger Krämpfe, ich glaube es war schon weiter runter gerutscht.
Naja, es lies sich dieses Mal nicht so einfach lösen, bzw. mit der Sonde weiterschieben. Wir mussten 2 Stunden spülen, war ziemlich hartnäckig, der Schlauch hat sich immer sofort zugesetzt und es ging nur in Mini-Stücken weiter. Diti musste ziemlich weggeschossen werden, hat sich sonst zu doll gewehrt. Aber mit der stärkeren Sedierung ging es dann ganz gut. Irgendwann war es dann frei und die Sonde landete im Magen. Tja.... Wir haben hin und her überlegt bzgl der Ursache. TA glaubt nicht daran, dass es mit der letzten SV noch im Zusammenhang steht. Zähne hat er auch nochmal geguckt, sehen gut aus. Das einzige was uns eingefallen ist, ist die Prascend-Möhre die sie bekommen hat (ebenso letztes Mal). Ggf hat sie die nicht (obwohl ich die extra sehr groß lasse) anständig gekaut und nur geschlungen. Das wird sich dann verkeilt haben und das Heu was sie hinterher gefressen hat, hat sich dann angestaut (der Brei den wir da rausgeholt haben sah nämlich gut gekaut aus). TA sagte, Möhre anders verabreichen, z.b. Möhre klein raspeln und dann Tablette darin. So haben wir es heute Abend erfolgreich geschafft.
Tja, nachdem sie dann heute Nacht aus der Sedierung wieder aufgewacht ist, schob sie Kohldampf. Heute morgen ging es ihr richtig schlecht... Ein Häufchen Elend. Mochte nicht richtig fressen (Heucobs und Rüschnies), hatte ganz kleine und dicke Augen... Naja, andere TÄ wollte eh wegen des Hufgeschwürs kommen heute morgen. Die hat mir dann noch ein Antibiotikum dagelassen und mir empfohlen ihr Metacam zu geben.
Habe ich auch beides gemacht, nach dem Metacam heute nachmittag ging es dann irgendwann wieder etwas bergauf. Nachdem sie heute Nachmittag grenzwertige Temperatur hatte (38,2), lag sie nun eben bei 37,4. Sie hat wieder Appetit und würde gerne Heu und Stroh futtern, darf sie aber noch nicht. Damit warten wir noch bis übermorgen, dann werde ich anfangen ihr eingeweichtes Heu zu geben. Sofern bis dahin alles gut bleibt, bzw wird.
TA sagte, falls noch eine SV auftritt müsste mitm Endoskop untersucht werden. Ich bete echt, dass es die Möhren-Lösung ist und wir sowas nicht wieder erleben müssen!
Ich habe mich vor allem aufgerafft, das hier heute zu schreiben, weil wir eure gedrückten Daumen brauchen!
Ich bin ziemlich am Ende und werde jetzt schlafen gehen, damit ich morgen wieder stark sein kann für und mit meinem Herzenspferd

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 Betreff des Beitrags: Re: Aphrodites Tagebuch
BeitragVerfasst: 10.09.2017, 12:24 
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So, jetzt gibt's mal ein paar aktuelle Fotos. Diti hat sich extra vorher auf der Weide dreckig gemacht :twisted: Aber ein schönes Pferd kann ja nichts entstellen...
Ihr geht es weiterhin gut, ist zufrieden mit ihrer abgeteilten Box und ihrem Einzelpaddock. Sie liegt nachts und kommt zur Ruhe, ist ansonsten immer wenn ich sie sehe fröhlich und agil. Ihre Pampe frisst sie sehr gerne, gewöhnt sich glaube ich langsam an den Zustand ohne Heu.
Das Winterfell wächst (aber bei den beiden anderen auch) und nachts hat sie nun schon ein Mäntelchen an.
An dem Huf der das Hufgeschwür hatte, hat sich in der Fesselbeuge eine ziemlich doofe Mauke gebildet... Ich vermute durch das ganze Angießen und die Verbände. Naja, sie mag mich da nicht dran lassen, ich versuche jetzt die Kruste mit Creme etwas aufzuweichen. Aber das kriegen wir schon wieder hin.
Einen schönen Sonntag euch :hallo:


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 Betreff des Beitrags: Re: Aphrodites Tagebuch
BeitragVerfasst: 22.09.2017, 11:01 
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Gestern Abend gab es wieder nen riesen Schreck bei uns im Stall. Aphrodite hatte eine vom äußeren Anschein her sehr heftige Kolik. Als ich um 21 Uhr füttern wollte stand sie komplett nass geschwitzt, pumpend und vollkommen fertig da. Schmiss sich immer wieder hin, stöhnte laut. Naja, TA gerufen, Notfalltropfen, Kopf gehalten, Mut zugesprochen, einfach bei ihr gewesen halt. Als der ´TA dann auch recht schnell da war, ging es schon ein kleines bisschen besser. Er sagte aber nach äußerem Anschein, mittelschwere bis schwere Kolik. Darmgeräusche waren noch zu hören, wenn auch in einigen Bereichen zu wenig. Bei der rektalen Untersuchung konnte er bzgl Darm keinen Befund erheben, alles ok. Er konnte nur fühlen, dass ihre Follikel sehr groß seien. Ansonsten alles unauffällig. Achso, er hat beim Abhören ein Geräusch auf dem Herzen gehört. Ist sonst aber noch nie da gewesen...
Naja, Ende vom Lied, Buscopan, Colosan und Aphrodite randalierte wieder weil sie ja nun großen Hunger hatte ... Die Nacht war auch ok, habe ihr gegen 12 Leinsamen und Flohsamen mit ein ganz bisschen Heucobs gegeben. Dann um 2/2:30 als immernoch alles ok war, eine kleine Portion Heucobs. Naja, heute morgen um 7 hat sie dann eeeeeendlich frühstücken dürfen. Jetzt ist sie munter unterwegs und steht gerade mit den beiden anderen in der Sonne und knuspert etwas Gras.
Die arme Große... Sie tut mir so leid, dass sie immer so viel auszuhalten hat... Aber ich kann es ihr ja auch nicht abnehmen...
Keine Ahnung was das nun wieder war, ich vermute es waren Zyklus-bedingte Schmerzen...
Schauen wir mal. Ich hoffe wir sind durch damit für dieses Mal.
Ich wünsche mir für sie einfach mal wieder Ruhe an der Gesundheitsfront!

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 Betreff des Beitrags: Re: Aphrodites Tagebuch
BeitragVerfasst: 17.12.2017, 19:01 
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Nach den ganzen letzten Hiobsbotschaften wollte ich jetzt einfach mal die Meldung machen, dass es der Großen zur Zeit echt gut geht!
Aphrodite ist wuschelig und puschelig wie ein großer Eisbär und soweit gesund und munter. Sie frisst tapfer ihre Heucobs und kommt in ihrem Einzelpaddock gut zur Ruhe. Tagsüber darf sie stundenweise mit den anderen beiden zusammen laufen und kann das auch ganz gut genießen.
Letzte Woche hatte sie ihr rechtes Eisen verloren (also Duplo um korrekt zu sein), Freitag wurde es neu drauf genagelt. Heute Abend sah ich, dass nun der linke Duplo fehlt :? Nunja, habe ihr nun einen Hufschuh verpasst und werde morgen mal unsere Hufpflegerin anrufen, ich hoffe sie kann wieder schnell kommen um es zu richten... Ich vermute dass der Duplo bei der wilden Toberei im Matsch verloren gegangen ist.
Anfang Januar steht ein Zahnarzt-Kontrolltermin an. Eigentlich sollte Diti erst nach 2 Jahren kontrolliert werden, da der Zahnarzt aber wegen Massitah und Colinah eh kommt wollte ich ihn gerne auch auf Aphrodites Zähne gucken lassen, evtl nochmal wegen der Schlundverstopfungsgeschichte. Naja und durch die Heucobs hat sie ja nun sicher auch weniger Abrieb. Ich bin gespannt.
Ansonsten bin ich nur froh, dass gerade etwas Ruhe eingekehrt ist und hoffe für uns, dass es weiterhin ruhig bleibt!

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BeitragVerfasst: 06.01.2018, 15:21 
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So, der Zahnarzt war ja nun am Dienstag da. Er hat Diti auch sediert um in Ruhe gucken zu können. Er war ganz begeistert von ihren Zähnen und sagte, dass sich manch jüngeres Pferd so tolle Zähne wünschen würde. Es war nichts zu finden, was ursächlich für die Schlundverstopfungen sein könnte (er sagte auch, er sei der Meinung dass Zähne meist nicht alleine ausreichen um SV zu verursachen, er kenne so viele Pferde, die das Heu eigentlich nicht mehr zermahlen können aufgrund von fehlenden Zähnen, aber trotzdem keine SV bekommen). Auch sonst keine Kanten oder Harken, so durfte sie dann nach der Mundspülung und eingehenden Inspektion unbehandelt wieder ihren Rausch ausschlafen.
Danach war noch klein Colinah dran, da musste zum ersten Mal ordentlich was gemacht werden, hatte viele scharfe Kanten, einen Wolfszahn und zwei lose Kappen sowie zwei lose Vorderzähne... Die arme Muck, sie kann aber sogar schon ganz gut wieder fressen.
Naja, nachdem der größte Rausch bei Aphrodite vorbei war legte sie gleich los und wollte sich was zu essen suchen. Die olle Ziege. Wir haben dann sauber gemacht und meine Mutter hat Aphrodite bewacht und dafür gesorgt, dass sie nirgends naschen kann.
Naja, wir waren fast fertig, die Pferde schon wieder recht munter, da fängt Aphrodite an zu flehmen... Na toll, auch DAS noch. Ich dachte erst ihr sei einfach nur unwohl. Notfalltropfen, Bauch gekrauelt. Naja aber es waren sehr sehr wenig Geräusche zu hören. Da es nach 15 Minuten nicht besser wurde und ich nurnoch 45 Minuten Zeit hatte, bis ich los musste, Bibi nach ihrer OP abzuholen, haben wir dann den TA gerufen. Der kam auch recht schnell, da ging es Diti schon wieder etwas besser. Er meinte auch stellenweise zu wenig Geräusche, konnte beim Drauffassen Aufgasungen fühlen. Meinte das könne durch die Sedation hervorgerufen sein. Naja, er wollte ihr trotz besserem Zustand noch was entkrampfendes spritzen. Ich musste sie dann damit auch erstmal alleine lassen um den Hund abzuholen, es ging ihr dann aber wieder gut und sie war heilfroh, dass sie dann 2 Stunden später endlich wieder was zu essen bekommen hat!

Tja, es geht wohl nicht mit einfach mal einfach... Wäre ja auch was gewesen, Aphrodite die Einzige der Drei, bei der nichts gemacht werden muss... Dann halt was anderes...

Naja, Hauptsache ist, es war nichts Schlimmes und ihr geht es wieder gut. Und das tut es!

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 Betreff des Beitrags: Re: Aphrodites Tagebuch
BeitragVerfasst: 12.02.2018, 13:22 
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Zwar mit ein bisschen Verspätung hier, aber ich wollte doch noch berichten, dass wir am letzten Donnerstag Aphrodites 23. Geburtstag gefeiert haben ! Gleichzeitig ist der 8.2. auch immer der Tag, an dem sich unser Zusammenleben jährt, das sind nun auch schon stolze 18 Jahre...
Ansonsten gibt es gerade zum Glück nicht allzu viel zu berichten. Aphrodite ist gut drauf, genießt gerade die Sonne heute und fängt schon an ihren zotteligen Eisbären-Pelz loszuwerden. Wie alle warten wir auf besseres und vor allem trockeneres Wetter und darauf, dass eeeeendlich auch wieder ein bisschen grün sprießt...
Letzte Woche hatte sie sich wieder ein Eisen abgehauen, das dritte diesen Winter... Ziemlich blöd, müssen wir mal weiter beobachten, ansonsten muss dauerhaft eine andere Lösung her... Das kann ja keiner auf Dauer bezahlen, wenn alle 2-3 Wochen die Duplos neu müssen. (wenn das das Einzige wäre vllt schon, aber alles andere häuft sich doch auch ganzschön... Heucobs, Prascend, besondere Einstreu, Eisen und dann noch die TA-Rechnungen mal mehr und mal weniger)
Wie dem auch sei, Hauptsache das Mäuschen ist gesund und mag noch eine Weile bei uns bleiben...

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 Betreff des Beitrags: Re: Aphrodites Tagebuch
BeitragVerfasst: 08.03.2018, 19:55 
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Auch hier ein kurzes Update. Die Dame erfreut sich zum Glück gerade bester Gesundheit- also in ihrem Rahmen halt... trotzdem raubt sie mir den letzten Nerv. Seit einigen Wochen verweigert sie zunehmend ihre Heucobs. Es ging los mit der neuen 500kg Lieferung kurz vor Weihnachten. Da mochte sie nicht so richtig ran, ging aber immer noch bis es dann jetzt vor 4 Wochen immer schlimmer wurde, hat komplett verweigert. Agrobs Cobs die wir dann gekauft haben fraß sie aber. Ich habe den Lieferanten kontaktiert, er meinte es habe eine Charge gegeben die zu fest gepresst wurde, nach Prüfung gehörte unsere Lieferung dazu - also kostenloser Umtausch. Ich total froh, endlich die Lösung zu haben. Neues Bigpack kam, das alte angebrochene wurde entgegen der Absprache nicht wieder mitgenommen. Heißt wir sind zur Zeit stolze Besitzer von 900kg Heucobs... Soweit so gut, nur leider frisst Madame die neuen Cobs auch nicht. Wir haben am Anfang noch mit den Agrobs gemischt, es wurde mäkelig genommen. Wir haben Reiskleie drunter gemischt - damit ging es besser - ohne dann garnicht mehr... wir haben Mash untergemischt, hat kurz geholfen, dann auch nicht mehr.
Heute war dann der Versuch die Bigpack Heucobs mit Reiskleie- Diti hat den ganzen Tag nichts gegessen.... Wir haben nun entnervt neue Säcke Agrobs geholt und siehe da, die teuren Heucobs frisst Frau Prinzessin... Das kann was geben- ein finanzielles Desaster.... :weißnich:
Die anderen beiden fressen die Bigpack Cobs übrigens mit riesigem Appetit!
Ich war schon kurz davor aufzugeben und ihr Heu zu geben... Naja, wir gucken mal. Ich hoffe, sie bekommt sich wieder ein.
Falls jemand große Mengen Heucobs braucht, bitte melden, wir haben ein paar Kilo zu verkaufen...
Herrjeh

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