Erste Fragen vom Cushing-Neuling.
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Chronische Rehe durch Cushing/EMS

06.07.2016, 18:04

Hallöchen, ich bin neu hier im Forum und möchte mich, oder eher meinen Problemfall (ausührlich :hallo: ) vorstellen. Es stürzen so viele Informationen in so kurzer Zeit auf einen ein, dass ich hoffe, hier Hilfe und vor allem gute Tipps zu bekommen. Ich weiß gar nicht ob ich im richtigen Unterforum schreibe, würde vermutlich überall passen…

Nun zu meinem Fall. Bei meinem Pony (Endmaß, robust, Wallach, ca 27Jahre) wurde letzte Woche chronische Rehe festgestellt :( TA hat geröntgt und dabei eine Rotation von 10 bzw 12° festgestellt. (TA war selbst etwas verblüfft)
Aber erstmal der Reihe nach. Den TA haben wir gerufen nachdem Pony seit ein paar Wochen ungerne aus der Box rauswollte. Wir haben dies zunächst auf das wechselhafte Wetter (er schwitzt auch sehr in der Box wenn es warm ist) zurückgeführt, da er darauf mit zunehmenden Alter anfälliger wurde. Bei dem anderen Arthrosepferd ist es zb auch so, dass er erst sehr steif ist, aber sobald er erstmal in die Gänge kommt, dass es dann geht. Auch die Insekten nerven ihn immer sehr. Bei angenehmeren Wetter wurde es auch immer etwas besser. Der Schmied hatte ausserdem mal die Hufe angeschaut, da in einem Vorderhuf 3 Rillen zu sehen sind. Er konnte aber nix finden. Pony wurde seit dieser Phase nie geritten, nur mäßig bewegt, wie Longe oder spazierengehen in der Bahn. Dabei ist er immer, eigentlich bis einen Tag vor Diagnosestellung, normal gelaufen. Er kommt jeden Tag auf die Weide. Ich hatte schon befürchtet, dass er sich in der sehr engen Boxengasse vlt verletzt hatte, und deshalb nicht mehr da lang/aus der Box rauskommen wollte. Ihm ging es sonst aber augenscheinlich gut, wie beschrieben, kein Lahmen, wenn er erst draussen war ging es immer. Schließlich war es dann aber so, dass er deswegen nicht mehr auf die Weide kam, weil er einfach nicht rauswollte (man will ihn dann ja auch nicht zwingen…). Trotzdem hat er den anderen Pferden hinterhergerufen. An dem Punkt wurde dann der TA gerufen. Dieser hat dann sehr schnell die Diagnose chronische Hufrehe gestellt und hat geröntgt. Jetzt hatte Pony extremen Wendeschmerz gezeigt und ist auf hartem Boden(!) nur unwillig gelaufen. (zusatzinfo: in ebendieser Woche wurde die „fette“ Weide geöffnet) Ausserdem hat er Verdacht auf EMS getätigt. Da bin ich schon etwas aus allen Wolken gefallen. Auch wenn im Nachhinein tatsächlich alles passt, man hats nur einfach nicht richtig zusammengefügt…

Als Sofortmaßnahme erstmal eingegipst und highheels verpasst. Nach der Maßnahme mit lokaler Betäubung direkt schmerzfrei gelaufen. Nur noch eingeweichtes Heu, kein anderes Futter. Späne als Einstreu. Boxenhaft :( Das war letzte Woche Donnerstag, am 30.6. Blut hatter auch abgenommen, dazu gleich mehr. Seitdem morgens und abends Heparin subkutan und Vetranquil oral, 1x täglich Melosus oral.

Letzten Montag, 4.7., dann Besprechung Blutergebnisse und einmal schauen wie er läuft (Wendeschmerz). An dem Tag kam er zum Vorführen schonmal absolut freiwillig aus der Box (ok, steht ja noch unter schmerzmitteln, auch wenn er an dem Tag noch nichts intus hatte).
Dann die Diagnosebestätigung: EMS bzw (und?) Cushing… Na super, Jackpot. Aber Cushing soll ja mit Medis ganz gut gehen. wenn die nicht so unverschämt teuer wären-.- (tabletten für s pferd: 100stck umgerechnet 200euro; für den menschen: 100stck 80euro; echt jetzt?!). Naja was sein muss, muss sein, wenns nix schlimmeres als eine teure pille/Tag ist, dann nehm ich das gerne in Kauf.

Wie geht’s nun weiter? Also zunächst wird das Melosus jetzt aufgebraucht, ist eh nicht mehr viel drin. Heparin nur noch 2Tage und ab dann Aspirin 2x1 täglich. Vetranquil wird erstmal weitergegeben. Dann wird jetzt immer kontrolliert ob noch Pulsation vorhanden ist. Nächstes Mal nächste Woche. Sobald weg, soll er laut TA Spezialbeschlag bekommen. Ich hatte gefragt ob er Möhren bekommen darf, das hatte er letzte Woche bejaht (hab ihm aber bisher nix gegeben). Hatte dann nochmal gefragt ob das für so einmal alle 2tage eine möhre gelte, oder ob er doch schon täglich was haben dürfte. Anwort war dass er ruhig täglich Möhren und n Apfel bekommen dürfte, die Tablette könnte er auch mit Banane kriegen
.
Jetzt hab ich aber gelesen dass man das doch eher lassen sollte, weil da ja auch Zucker drin ist. Ich glaube das brauch ich hier gar nicht fragen weil die Antwort eindeutig wäre?

Die andere Sache die mich beschäftigt, wie „dringend“ ist ein Beschlag? Er ist, seitdem ich ihn habe, also seit 20Jahren, barhuf. Davor vermutlich auch. Dann jetzt wenn er eh schon Rehehufe hat, plötzlich Eisen drunter? Natürlich brauch er orthopädische Unterstützung/Polsterung. Meine Frage: wie gut wäre das alternativ durch zb Hufschufe mit entsprechender Polsterung/ggf Trachtenhöherstellung möglich? Gibt es besondere Vorteile durch beschlag, die mit Hufschuhen einfach nicht erreicht werden können? Vlt könnt ihr mir die „angst“ vor Eisen nehmen, oder aber auch passende hufschuhe empfehlen, mit denen man genauso gut behandeln kann? (oder wie ich dem TA das vorschlagen kann?) (gefunden habe ich schon den easyboot, den von dallmer, und den von engl, wobei mir da easyboot und engl besonders „gefallen“) Dass Hufschuhe mehr Arbeit machen durchs An/Ausziehen/Polster/Verband wechseln ist klar und soll kein Nachteil sein. Ich finde es bei Schuhen sehr gut dass man auch kurzfristig was am Huf machen kann, mit Eisen erscheint mir das so starr, ausserdem wenn was nicht 100%ig sitzt, dann ist das mit Eisen auch „schlimmer“ als mit Schuhen, oder?

Und zu guter letzt: Kühlen? Ok, momentan hatter den Gips drauf, da ist Huf direkt kühlen kaum möglich, aber lohnt das evtl im fesselbereich/Kronrand/Ballen zu kühlen? Also mittels Kühlpads oä. Das würde ich morgens und abends mindestens je 20min machen. TA meinte das würde nix bringen, „wäre hinterher ja wieder genauso heiß“ seht ihr das auch so?

Puh das war jetzt n langer Text, hoffe jemand kämpft sich da durch und kann mir weiterhelfen :helpb:
Ich frage soviel, weil ich oft bei TÄ (oder Ärzten allgemein) das Gefühl habe, dass wenn man sich selbst informiert und denen zb Alternativen vorschlägt, dass die das nicht annehmen, oder einfach abtun da man ja Laie ist.
Danke!
P.S.
Werte 30.6. (referenz in klammern):
Gamma-Gt 114 (bis 45)
Triglyceride 82 (bis 50)
Fructosamine 358 (bis 312)
Glucose 168 (56-92)
Insulin 234 (bis 13,1)
ACTH 76 (2-40)

Re: Chronische Rehe durch Cushing/EMS

06.07.2016, 19:02

Hallo und ersteinmal ein Herzliches Willkommen bei uns.
Die Blutwerte sind ganz eindeutig: EMS.
das heißt für Euich zumindeste aktuell: strengste diät!
Da er vermutlich übergewichtig ist ist die passende Futtermenge 1,5% für 1 Stunde gewaschenes Heu vom Idealgewicht!
Und sonst nix.
Später gint es dann durchaus geeignete Ergänzungen.
Bei solchen Blutwerten ist eibne möglichst schnelle Arbeitsaufnahme wichtig (d.h. mit 5 Minuten Schritt beginnen und wöchentlich um 5 Minuten steigern, aber bitte noch nicht!!!!)

Um das überhaupt zu ermöglichen ist ein korrekter Rehebeschlag unumgänglich.
Warum dies? Bei einer Hufrehe ist die aufhängung des Hufbeins in der Hornkapsel zerstört, der Huf ist nicht mehr tragfähig.
Somit wird das Gewicht mittels breitem Steg auf den hinteren Hufbereich gebracht, die schmerzende Zehe durch den zehenoffenen Beschlag entlastet.
Nur dieser Steg ist in der Lage das Hufbein effektiv genug zu stützen, sofern er korrekt ist.
Das kannst du gut mit einem Bruch vergleichen, eine Bandage ist nix halbes und nix ganzes, nur ein Gips stellt alles ruhig und ermöglicht ein Ausheilen.
abgesehen davon sind Schuhe nicht als 24-Stunden Dauerlösung konzipiert.

Ein ECS/Cushing sehe ich so nicht als diagnostisch bestätigt, dies ist ohne weitere Auffälligkeiten kein Wert bei dem man bereits antherapieren sollte.
Wichtig wäre hier das gesamte Pferd zu kennen. ECS-bestätigend kann z.B. ein Senkrücken,Hängebauch sein, ein verzögerter und sich überlagernder Fellwechsel dagegen ist ein Leitsymptom.

Für uns sinnvoll wären Bilder von der Seite mit Pferdenase auf dem Boden, Hufbilder gehen ja nicht, bitte beschreibe einmal die Rillen.
Ein Schmied kann in jedem Fall auch schleichende Reheschübe am Huf erkennen!
In jedem Fall ist die weiße Linie nicht mehr geschlossen, die normale Form des Hufes ändert sich, er schnabelt, Rillen die nicht parallel zum Kronenrand sind zeigen eine Lageveränderung des Hufbeins an. ein von oben enger nachwachsender Huf zeigt eine Senkung an.

Gehe da bitte einmal in Dich, denn wenn das der Fall ist und Dein Hufschmied dies nicht erkannt hat wird er vermutlich auch keine korrekte Rehehufbearbeitung können geschweige denn einen korrekten Rehebeschlag anfertigen können.

Besser als Aspirin ist Weidenrinde oder Gingko bilpoba, welches noch länger gegeben werden sollte.

Eisakkus helfen selbstverständlich bei einer akuten Entzündung! Logischerweise werden die Hufe hinterher wieder warm, die Kühlung ist aber hilfreich und sehr angenehm.
Die sog. Kryotherapie (ist ein bisschen mehr als Kühlakkus) ist sogar in der Lage Hufrehe zu verhindern!!!!

Unter Schmerzmitteln bitte keine Bewegung außer einer Eigenbewegung!

Liebe Grüße
Eddi und Kopf hoch! Das Gesamtmanagement muss zwar umgestellt werden, es ist aber zu schaffen!

Re: Chronische Rehe durch Cushing/EMS

06.07.2016, 21:11

Auch von mir ein Hallo im Forum :hallo:

Eddi hat dir soweit alles Wichtige mitgeteilt wozu es kaum noch Ergänzungen braucht.

ACTH ist als "Stresshormon" gerade unter einem Schmerzgeschehen mit Vorsicht zu bewerten, mit 76 im Graubereich angesiedelt und für sich betrachtet tatsächlich kein diagnostisch beweisführender Wert. Der siedelt sich eher im mehrere Hunderterbereich an.

Allerdings ist bei Neucushis ACTH nicht zwingend dauerhaft erhöht, steigt aber zum jahreszeitlichen Hoch das alle Pferde, auch Gesunde erfahren ungleich höher an.
Darum sollte wenn jetzt nicht antherapiert wird, was ich ausser es gibt weitere eindeutig dem ECS zuzuordnende klinische Auffälligkeiten nicht sofort machen würde, spätestens zum September ACTH erneut geprüft werden!

Allerdings, das muß auch Erwähnung finden, schleißt ein innerhalb der Referenz befindlicher Wert ein ECS NICHT pauschal aus.
Es gibt Pferde die vom Prascend profitiert haben, es anscheinend also brauchen und klinische Symptome aufweisen aber weder ACTH noch der Dexamethason Suppressionstest positiv war. Auf diesen Funktionstest sollte bei einem Rehelein wegen der Gabe von Dexamethason aber verzichtet werden da dies schlimmsten Falles zu einem Hufreheschub kommen kann.

Wenn dein Pferdchen schon länger wehe Hüfchen hat sollte der HS das bemerkt haben zumal schon Rillenbildung erkennbar war. Da sehe ich genauso mit ein wenig Bauchweh in die Zukunft mit einer adäquaten Rehehufbearbeitung durch den jetzigen HS wie Eddi.
Aber ich möchte hier nichts vorverurteilen weil ich weder den HS noch seine Arbeit kenne und Vieles sich anders anhört wenn berichtet wird als es gesagt wurde, kennen wir alle.

Diese Rillen sind im Idealfall überall parallel zum Kronsaum und zeigen sich u.a. bei Futterumstellungen, Medikamentengabe usw. und somit physiologisch.
Divergieren sie zu den Trachten oder konvergieren zum Hufrücken ist von Lageveränderungen am Hufbein auszugehen.

Solltest du antherapieren wollen möchte ich dir empfehlen von Anbeginn das Tablettenstück in einem Stück Mohrrübe zu verstecken, alle anderen Trägerstoffe werden über kurz oder lang verweigert weil sie wohl eine merkwürdige geschmackliche Allianz eingehen und man hat ernsthafte Probleme das Medi zuverlässig ins Pferdchen zu bekommen.
Manch ein Cushi steht mit zusammengepressten Lippen und verweigert am Ende jegliches Futter aus der Hand was ja zu vermeiden ist durch die "Prascendmöhre".
Sie sollten bei solch dramartisch schlechten Blutwerten aus dem KH Stoffwechsel tatsächlich alles sein was dein Muck neben 1 stündig gewaschenem Heu bekommen darf.

Das Prascend einschleichend antherapiert werden sollte weißt du?
Alles rund ums Thema Prascend, EMS, Hufrehe und Polster usw. findet sich im ABC meiner Signatur.

Re: Chronische Rehe durch Cushing/EMS

06.07.2016, 21:29

Schonmal lieben Dank für eure Antworten!
Das mit der Kühlung sehe ich auch so... werd ich wohl ab sofort beginnen, aber man lässt sich ja schon iwie immer von dem TA "bequatschen". Das mit dem verhindern einer Rehe durch Kühlung hatte ich nämlich auch gelesen! Da hast Du mich schonmal bestätigt :)

Die Rillen beschreiben.. puh, ich ärger mich grad dass ich kein Vorherfoto gemacht habe. Sie sind nur an einem Vorderhuf, und ich meine nicht allzunah beieinander. also die Rillen gehen auch nicht in den Huf rein, sondern traten raus, und waren bzw sind nicht extrem dick. so als würde man einen 1mm-Faden einmal um den Huf wickeln. Aber ob die Rillen noch parallel zum Kronrand waren... Würde spontan nein sagen und dass sie tatsächlich Richtung Trachten verlaufen, aber das könnte ich jetzt nicht mit Sicherheit sagen. Müsste mal meine RB oder die SB fragen. Der TA sagte jedenfalls direkt die Rillen wären typisch. (wenn ich mich grad nicht täusche ist der Rillenhuf der, der "nur" 10° Rotation hat, im Gegensatz zu den fast 12° des anderen Hufes, hab leider die RöBi noch nicht).
Und ob der HS das vernünftig kann... das wäre nämlich auch meine Angst bei nem Beschlag. Dass er das nicht erkannt hat ärgert mich auch etwas. Die Zehe war jedenfalls wieder zu lang obwohl der letzte Ausschnitt noch nicht so lange her ist. Auch war es der HS, der mir vor Jahren sagte bei ihm würden alle 16Wochen ausschneiden reichen... Da die zehen aber in letzter Zeit immer zu lang waren, hätte ich das eh spätestens jetzt wieder auf 8wochen reduziert. So ganz 100%ig überzeugt von nem Beschlag bin ich trotzdem noch nicht :kinn: aber ich bin auch nicht mehr so abgeneigt, desto mehr ich lese. mir fehlen einfach noch zuviele grundlagen um das effektiv beurteilen zu können. Aber wenn ich das, wenn es so weit ist, immer noch nicht kann, dann käme ohnehin nur der Beschlag in Betracht. Letztendlich wird es wahrscheinlich auch darauf hinauslaufen. Aber evtl kann ich ja dann nach der Phase auf Hufschuhe umsteigen.

Bzgl der Diagnose, leider hat er tatsächlich diesen verzögerten Fellwechsel, und im Nachhinein passt es auch dass er vermehrt säuft.
Fotos kann ich mal morgen machen.

heu kriegt er jetzt schon schön eingeweicht. Weidenrinde und Ginkgo ist supertipp, das werd ich mir mal anschauen. Momentan hat er auch noch strenge Boxenhaft, Ich nehm ihn allerhöchstens einmal täglich ganz kurz aus der box um zu überprüfen obs besser/schlimmer ist. Das Schmerzmittel ist jetzt auch abgesetzt.

Hm das mit dem Einschleichen der tabletten wusste ich tatsächlich nicht... TA sagte einfach 1Tablette/tag und fertig. die kriegt er bisher in einer banane versteckt (und in Zukunft vermutlich wirklich in Möhre eingearbeitet)

Re: Chronische Rehe durch Cushing/EMS

07.07.2016, 05:53

ohje.... (bzgl. Fachpersonal)

Zum Beschlag: es heißt ja nicht "dauerhaft" sondern lediglich "zum ausheilen" bis die anbindung vom Hufbein an die Hornkapsel wieder stabil ist.

Vermehrtes Saufen und Pillern ist ein Zeichen vom EMS und NICHT vom ECS; der Fellwechsel deutet schon aif ECS hin.
Du weißt jetzt dazu:
langsames einschleichen bis du 1/2 Tablette erreicht hast, dann erste Therapüiekontrolle nach 6 Wochen unter derselben Dosis.

Um Dich zu überzeugen was IM Huf bei einer Hufrehe geschehen ist würde ich Dir gerne eine Datei schicken.
Allerdings ist diese etwas größer, was dann bei richtig alten Rechnern nicht mehr funktioniert.

Bei EMS, und leider sind diese Werte bei euch eindeutig, ist die tägliche "Arbeit" leider ein MUSS.

Zu den Hufen: Rehehufe wachsen leider sehr schnell "in die Zehe"....

Liebe Grüße
Eddi

Re: Chronische Rehe durch Cushing/EMS

07.07.2016, 09:41

Indirekt kann das ECS schon das vermehrte Saufen und Pinkeln sowie partielles Schwitzen schon beim rumstehen begünstigen wenn man weiß das das ECS Einfluss auf den KH Stoffwechsel hat und die Insulinresistenz (ähnlich dem Typ2 Diabetes beim Menschen) ein häufiges ECS-Symptom ist.

Wenn man die Werte Glukose und Insulin deines Pferdes in den IR-CALCULATOR mit Punkt statt Komma und der entsprechenden Einheit eingibt ist es mit einem daraus resultierenen Quotienten von nur 0,72 komplett Insulinresistent.

Leider hast du die Einheiten nicht hinter die Werte geschrieben, auf Grund der Referenzwerte gehe ich aber bei Glukose von mg/dl und beim Insulin von µg/ml (beim Calculator als uIU/mL angegeben) aus, ist das richtig?

Ansonsten kannst du es mal selber in den Calculator eingeben und schauen zu welchem Ergebnis das dann führt.
Der sehr niedrige Quotient ist zudem dem sehr hohen Glukosewert geschuldet der natürlich das Ergebnis noch schönt.... :(

Gesundwerte siedeln sich übrigens ab Ü 20 an, aber das ist wie bei meiner Hermine im Beginn des ACTH Verlaufes ersichtlich realisierbar mit einem passendem Gesamtmanagement.
Auch wenn der Wert dann erreicht ist ist das dem Management zu verdanken und nicht dem Umstand einer Gesundung. Die gibt es nicht und die IR käme bei Lockerung der Diät oder weniger Arbeit, bei einer unzureichenden Therapie durch Prascend beim Cushing sofort wieder zum tragen mit all ihren (Huf)Konsequenzen die sich daraus ergeben.

Jetzt verfalle aber bitte nicht deswegen in Panik oder werde Mutlos, das ist alles weniger umständlich und mit Konsequenz und einem roten Faden, auch was das Verständnis für die Vorgänge im Körper und Huf angeht als zu Anfang gedacht.
Also Ärmel hoch und los geht's, du schaffst das!!! :daum:

HIER findest du Wissenswertes zur IR/EMS.

Ein Beschlag kann nur so gut werden wie es die vorherige Hufzubereitung zulässt (von dem korrekten Setzen des Quersteges und richtigem Aufbringen des Beschlages mal abgesehen, auch da gibt es gravierende Fehler die eine Ausheilung be.-oder verhindern), von daher ist ein guter Barhufbearbeiter der Reheerfahren ist unter den HS zu suchen solltest du dich von deinem jetzigen HS trennen wollen.

Im ABC findet sich die Fachinformation unter "D" wie Duplo, da werden die Erfordernisse des Rehehufes sehr gut erklärt und auch in einem kleinen Film praktisch umgesetzt dargestellt.

Deinem Post entnehme ich das du bereits mit einer Tablette, also 1mg antherapiert hast?
Da das vermutlich erst am Montag begonnen wurde würde ich persönlich ab heute Abend nach dem sich bewährtem Einschleichplan vorgehen.
Möglicher Weise ist dein Pferd mit der Wirkstoffmenge von 1mg hoffnungslos überdosiert was zwar nicht gefährlich aber teuer und vor allem für den Patienten im Befinden nachteilig ist und nicht selten stark Nebenwirkungsbehaftet ist.
Abends deshalb weil ACTH sowohl tages als auch jahreszeitlichen Schwankungen unterliegt. Im September erfährt es bei auch gesunden Pferden sein Hoch, morgens ist ACTH am höchsten und fällt zum Abend hin ab.
Diese cirkadianen Tagesschwankungen hat ein Cushi nicht mehr weshalb man Abends das Medi gibt, dies ACTH absenkt und somit wieder der Natur entsprochen wird.

Re: Chronische Rehe durch Cushing/EMS

07.07.2016, 21:19

Mein Rechner ist eigentlich ganz fit, würde mich über die Datei freuen!

genau, haben am Montag mit der Tablette angefangen, haben dann ab heute wie von euch vorgeschlagen abends mit einschleichen begonnen.

Der Quotient von 0,72 stimmt.

Den EMSLink hatte ich mir auch schon angeschaut (leider ist es für mich recht schwer die ganzen Infos hintereinander zu bekommen bzw auch im Kopf zu behalten) sowie den Duplo-Beschlag hatte ich mir auch schon ein wenig angeguckt und angefreundet. Wenn der TA das nächste mal da ist werde ich ihn auf jeden Fall mal drauf ansprechen wie er vorhat ihn beschlagen zu lassen. Es gibt ja verschiedene Techniken so wie ich das sehe?

Mit Kühlen hab ich heute auch angefangen, heute morgen eine ganze Stunde und heut abend nochmal eine halbe Stunde.

Das Schmerzmittel hat er das letzte Mal am Dienstag bekommen, jetzt gibts noch (neben Prascend), wie bereits beschrieben: morgens und abends 1x heparin subkutan einschließlich noch bis Samstag, danach Umstieg auf Aspirin 2+8g (da informiere ich mich nochmal bzgl Gingko+Weidenrinde), sowie 2x1löffel Vetranquil.

Hoffe sehr dass er bald soweit ist, dass ich ihn wenigstens etwas rausholen kann zum Führen, mal schauen wann das ist.

Hab auch heute mal Fotos gemacht, allerdings in der Box auf weichem und unebenem Boden.
Danke und
LG
Bild

Re: Chronische Rehe durch Cushing/EMS

10.07.2016, 17:40

Ich melde mich heute zurück. Leider hat Pony seit gestern, Sa 9.7.16, bzw schon beginnend wohl am Freitag (man siehts schon leicht auf dem Foto) eine geschwollene Schlauchtasche :(
Pullern geht ohne Probleme, ich tippe mal dass es Wassereinlagerung durch die fehlende Bewegung ist.
TA kommt ohnehin nächste Woche zum Füße kontrollieren, bzw werde ich den morgen darüber informieren.
Ich fürchte dass das dann ohne Bewegung nicht verschwindet, aber Bewegung ist zzt ja leider noch gar nicht drin :( Und wenn sich das verschlimmert mit der Schwellung kanns ja dazu führen dass er nicht mehr Pullern kann, was ja auch zu vermeiden ist. Kennt das einer bzw hat Erfahrung damit? Bin mal gespannt was TA morgen sagt.
Drankommen/Saubermachen ist bei ihm leider auch sehr schwierig, weil er das absolut nicht haben kann. Bei ner Spritze verzieht er keine Miene, dazu brauch man nichtmal ein Halfter anlegen, aber WEHE jemand geht ihm an sein bestes Stück...

Re: Chronische Rehe durch Cushing/EMS

11.07.2016, 11:10

Dazu kann man so aus der Ferne schlecht etwas sagen :weißnich:
Das ausschließlich die Schlauchtasche wegen des Rumstehens geschwollen sein soll halte ich persönlich aber für eher unwahrscheinlich, das würde dann zumindest auch oder insbesondere die Beine betreffen.

Die Frage ist ja auch ob sie tatsächlich geschwollen ist wie z.B. bei einer Entzündung.
Da kann der TA vor Ort mit Blick aufs Pferdchen sicherlich mehr zu sagen.

Re: Chronische Rehe durch Cushing/EMS

11.07.2016, 12:59

Ja haste wohl Recht :haukopf:
TA hat am Telefon direkt gesagt das käme vom Stehen, "das wäre leider so" :weißnich:
Der kommt aber auch am Mittwoch und kontrolliert wieder, da kann er mir das dann mal erläutern

Re: Chronische Rehe durch Cushing/EMS

18.07.2016, 18:57

Hallo,
ich wollte mal weiterberichten. Am vergangenen Mittwoch (13.7.16) war der TA wieder da zur Kontrolle.
Laufen mit Gips ging prima. TA war auch optimistisch gestimmt. Hieß es am Anfang noch dass er dieses Jahr keine Weide mehr sieht, sagte er jetzt dass er villeicht bald mit Fressbremse mäßig auf ne magere Wiese gehen dürfe :2daumenhoch: (Davon wird aber bis auf weiteres natürlich noch abgesehen)

Am Samstag (16.7.16) dann kamen die Gipse runter und er sollte beschlagen werden. Habe dies kurzerhand dann doch meinen Schmied machen lassen, da er auch mit dem TA zusammenarbeitet.
Bei kurzer Erklärung seinerseits (er hatte die Röbis vorab bekommen, ich leider immernoch nicht :evil: ), dass er die Zehen schweben lässt, war ich recht guter Dinge.
Zum Einsatz kamen dann aber "normale" (?) Eisen, die er wirklich nur minimal nach hinten versetzt (richtig herum) aufnagelte :kinn: wobei er noch eine Silikonplatte (oder ähnlichem Mäterial) zwischen Sohle und Eisen legte, die an der Zehe ausgeschnitten ist. Dadrunter, dh in den Zwischenraum der Platte und des Hufs wurde zusätzlich noch eine Art Knetmasse als Polster eingebracht (nicht an der Zehe). Photos hab ich noch nicht gemacht, folgen aber.
Bisher läuft er immernoch "gut". Meiner Meinung nach weder besser noch schlechter als mit dem Gips.

Anweisung vom TA ist jetzt, dass er 1-2x täglich ca 15min geführt werden darf.
Er bekommt nach wievor 2x1 Löffel Vetranquil, 2x8g Aspirin, jetzt 1/4 Tablette Prascend in Apfel oder Möhre abends.
keine Weide, nur Heu eingeweicht. Ab und zu ne Handvoll Stroh und ein Möhrchen (max 2-3/Tag). Außerdem werden die Füße 30-60min gekühlt.

Schlauch/Tasche ist bisher unverändert dick, aber nicht schlimmer geworden. TA sagt immernoch kommt vom Stehen (andere Pferde bei uns hatten das auch beim Stehen). Wird auf Anraten des TA demnächst mal von mir gesäubert. Leider ist Pony da absolut dagegen :? Soll im Zweifel ne größere Menge Vetranquil geben. Ich hoffe es klappt so :daum:

Re: Chronische Rehe durch Cushing/EMS

18.07.2016, 20:01

Na da bin ich mal auf Huffotos gespannt.... :roll:

In der Beschreibung des Beschlages vermisse ich den Quersteg der ein weiteres absinken des Hufbeines verhindern soll und warum das Eisen nicht verkehrt herum aufgenagelt wurde was Zehe entlastend wäre ist mir auch nicht ganz klar.
Vom bewährten Rehebeschlag ist dies Vorgehen jedenfalls einiges entfernt.
Aber nun warten wir mal die Fotos ab

Das ein TA eine magere Weide mit Fressbremse in Aussicht stellt bei einem Quotienten von unter 1 wäre schon fast fahrlässig, ausser er meint das die Fressbremse ganz geschlossen sein muß und jegliche Futteraufnahme (Gras) damit verhindert ist.

Da stellt sich dann die Frage wie lange man einem Pferd das Tragen eines solchen Systems am Stück zumuten mag.
Aber gut das DU Weidegang vorerst NICHT andenkst :2daumenhoch:

Das Prascend solltest du wirklich ausschließlich in einem kleinem Möhrenstück verabreichen, sie hat deutlich weniger Zucker als Apfel und bei einem so schlechten Quotienten zählt wirklich jede noch so kleinste Ersparnis.

Du gibst noch immer Aspirin und hast bisher nicht auf das deutlich schonendere Weiderinde oder Gingko gewechselt, hattest du deinen TA danach wie geplant gefragt?

Wieviel Heu in Kilo fütterst du derzeit?

Re: Chronische Rehe durch Cushing/EMS

18.07.2016, 20:59

Ich war nach dem Beschlag auch ernüchtert dass er die Eisen nicht einmal falsch herum angebracht hat zur Zehenentlastung... :cry: Meine vorherige Sorge, die ich ja vorher hier schon geäussert hatte, hat sich also schon etwas bestätigt. Leider. Viel vorne weggeraspelt und die Trachten entsprechend gekürzt hat er mMn auch nicht.
Bevor er das nächste Mal drangeht werd ich das definitv besprechen und nur so machen lassen dass die Zehe wirklich schwebt etc. Bzw einfach direkt auf duplo bestehen.
Ich verstehe nicht so ganz warum so viele Schmiede das anscheinend nicht direkt "vernünftig" machen? Teurer ist der duplo Beschlag doch auch nicht, oder doch? Hab jetzt 110€ bezahlt für den Beschlag.
Ich hoffe jetzt einfach inständig dass er trotzdem erstmal bis zum nächsten Mal mit diesen Eisen klarkommt, dh dass sich nix verschlimmert.

Ja mit dem Apfel haste natürlich Recht, ich geb auch schon "nur" einen halben.
Aber nach unserem Bananen-versuch war er so misstrauisch, da hab ichs erstmal mit Apfel gemacht (Und dass die Möhren da grad alle waren hat zugegebenermaßen auch beigetragen, mal abgesehen vom OK zu einem Apfel vom TA). Aber werd dann wieder auf Möhre umsteigen. Sicher ist sicher.

Bzgl Aspirin/Weidenrinde muss ich gestehen dass ich echt vergessen hab zu fragen :? Ich sollte mir das demnächst wirklich mal aufschreiben was ich besprechen muss. Da hab ich mich jetzt einfach auf den TA verlassen :weißnich:

Heu kriegt er, lass mich lügen, glaub 4Kg/Tag, vlt sogar weniger. Das war so ziemlich eine kleine Karre bei uns, und da die SB daneben stand und das mit dem Füttern/Einweichen auch macht, erinner ich mich da jetzt nicht 100%ig dran (wieder was was ich aufschreiben sollte...)

Wenn man hier so schreibt merkt man erst recht wo die Defizite sind, bzw wo man noch nachhaken/sich informieren/was verbessern oder verändern muss.
Nochmal danke für eure Antworten :daumenhoch:

Re: Chronische Rehe durch Cushing/EMS

19.07.2016, 04:59

Moin,

ich würde bis auf ein wirklich kleines Stück Möhre für die Tablette auf alles Obst verzichten. Du tust Deinem Pferdchen damit wirklich einen großen Gefallen.

Zum Beschlag: wenn ich das richtig verstanden habe, hat er eine Platte und ein Silikon-Polster, richtig?! Dann kann man evtl. auf den Steg verzichten. Da kommt es auf die Platte drauf an. Bzgl. Duplo-Beschlag: den muss der Schmied verarbeiten können. Der hat gerne eine etwas andere Hufbearbeitung als ein geschmiedetes Eisen. Da gibt es einige Punkte zu beachten, sonst kommt man vom Regen in die Traufe. Beim Rehe-Duplo gefällt mir auch der ziemlich hohe Absatz an der Zehe nicht. Da muss man schauen, ob das Tierchen damit klar kommt. Und der Dupla-Beschlag ist teurer als ein "normaler" Beschlag. 110 Euro zahle ich hier schon für einen Beschlag ohne Polster und Platte. Ich kann mich aber nicht mehr erinnern, was der Duplo gekostet hat. Aber deutlich mehr. Und ich brauchte keine polsternde Unterstützung.

Bzgl. Vetranquil: warum soll er das bekommen/bekommt er es? Ist Dein Mäuschen so aufgedreht, dass er nicht ohne steht? Und mit einem Pony im Rauschzustand (und nichts anderes macht Vetranquil) spazieren zu gehen, finde ich nicht so erfreulich. Aber ich kenne Dein Pferd nicht, kann von daher nicht urteilen, sondern stelle dies als Frage :-).

Bzgl. Schlauchtasche: Nimm einen Schlauch, spritze vorsichtig die Hinterbeine ab und wandere immer näher Richtung Schlauchtasche. Wenn Du da angekommen bist, Schlauch rein und mal schauen, was Dein Pferdchen macht. Meist kommt der Dreck dann schon so raus. Das ist auch der Hauptgrund, warum die geschwollen ist. Das hat mit dem Stehen nur wenig zu tun, obwohl die Schwellung meist besser wird, wenn die Tiere bewegt werden, weil sich der Dreck dann lösen kann. Wahrscheinlich müffelt es auch ein wenig in der Gegend. Hat mein Großer immer und ständig gehabt, wie auch immer der das hinbekommen hat. Er hat aber das Säubern genossen, wenn ihm auch sein Heiligtum sehr heilig war. Viel Erfolg :-).

Re: Chronische Rehe durch Cushing/EMS

19.07.2016, 08:12

Genau, Eisen+zehenoffene Platte+zehenoffenes Polster.
Ok, ja hab auch nochmal eingehender durchgelesen/das Video angeguckt den duplo-Beschlag, den sollte ja wirklich nur ein geschulter Schmied anbringen.
Aber vlt reicht es ja schon wenn bei uns nächstes Mal das Eisen falsch herum draufkommt?
Also jetzt ist zwischen Hufzehe und Eisen maximal 2-3mm Platz, man kommt so grade eben noch mit dem flachen Hufkratzer dazwischen um Dreck wegzumachen. Vom Gefühl her würde ich nicht sagen dass das die Zehe wirklich entlastet.

Wegen Vetranquil. Also zu Anfangs bekam er das damit er sich wirlich nicht so aufregt während er alleine in der Box steht und generell nicht soviel Theater macht. In seinem Boxentrakt stehen nur zwei andere Ponies nebenan, und wenn die schon weg waren zum Reiten oder eben auf der Weide, dann hat er die immer sehr vermisst.
Mittlerweile gehts eigentlich, er hat sich schon gut dran gewöhnt. TA hat mir aber extra noch ne neue Packung dagelassen, die ich auch noch weiter geben soll :weißnich: Da nochmal nachgehakt ob das wirklich seinmuss, hab ich jetzt auch nicht... Er kriegt auch nicht so viel dass er jetzt völlig weggetreten ist. Er bekommt halt ca einen Löffel jeweils morgens und abends. Naja wieder ein Punkt den ich nächstes Mal unbedingt fragen muss.

Abspritzen ist auch so ne Sache, da tanzt er dann auch immer gern durch die Gegend. Also es geht, aber rumgehampel auf Beton wollt ich ihm eigentlich ersparen zzt. Vermeide momentan auch jegliches Laufen/stehen auf hartem Boden. (also ausser der Weg von der box zum paddock zum führen). Aber wäre noch ne Option das so zu machen. Ich wollte das jetzt einfach mit ner Helferin probieren. und zwar mit nem Eimer warmem Wasser, Handschuhe, ggf Schwamm und Jodseife. Helferin hält dann ein Bein auf, sonst fliegt mir dabei ein Huf um die Ohren :evil: Übe schon ihn mit dem Gertengriff langsam in dem Bereich zu berühren, aber der tritt echt jedesmal. Könnte mir in den Arsch beissen dass ich das nie mit ihm geübt habe :|
TA sagte mir dazu halt ich solle einfach größere Menge Vetranquil nehmen (in dem Fall 5-fache Menge als sonst). Will ich aber eigentlich vermeiden.
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