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 Betreff des Beitrags: Re: Neuling mit vielen Fragen
BeitragVerfasst: 06.09.2017, 10:22 
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Ich hab schnell noch bevor ich weg muß die RöBi verkleinert und werde mich später dazu noch äussern, jetzt schaffe ich es leider nicht.

Hafer kommt aus einer Zeit wo Pferde schwer gearbeitet haben und die verbleibende freie Zeit nicht ausreichte um angemessene Mengen Heu zu fressen.
Luzerne ist ein Hochleistungsfutter (Mastfutter) das Kühe die Milchleistung bringen müssen brauchen, ob unsere Pferde brauchen sei mal dahin gestellt, abgesehen davon wird sie von Insulinresistenten oft nicht vertragen= Hufrehe.

Methionin ist sicher nicht verkehrt, ein Zuviel davon verbraucht aber Mengen und Spurenelemente die darunter zumindest immer mal überprüft werden sollten.

Gesunde Aminosäuren bekommst du auch durch Treberfreie Bierhefe ins Pferd, mehr dazu im ABC meiner Signatur.

Bis nachher :hallo:

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LG Kathi
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 Betreff des Beitrags: Re: Neuling mit vielen Fragen
BeitragVerfasst: 06.09.2017, 11:46 
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Dein ABC ist echt der Hammer! Habe mich gerade ein wenig durchgeklickt. Manche Links funktionieren leider bei mir nicht (z.B. Flyer: Diagnose Hufrehe). Aber es ist eine informative und sehr wertvolle Sammlung an Informationen. :2daumenhoch:

Interessant- da habe ich Bierhefe im Schrank stehen, und habe mich nicht getraut, sie zu füttern.

Was gebe ich ihm denn jetzt erstmal? Das Myoplast? Ist das fatal? Doch lieber Atcom? Luzerne weg ? Hafer weg? Oder erstmal noch lassen wie es ist?

Fühle mich etwas überfordert bei der Welle an Infos- vorallem wo ich ja glaubte, auf einem guten Weg zu sein... :fahne:


NACHTRAG!
Was ich bei der Fütterung noch vergessen habe: Er hat stetigen Zugang zu einem Salzleckstein. Dieser wird auch genutzt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuling mit vielen Fragen
BeitragVerfasst: 06.09.2017, 12:03 
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Ja, lass am besten Myoplast weg dessen Inhalt völlig ungeeignet ist mit z.B. Saccharose, Glukose, Maißtärke, das ist alles Zucker PUR!!
Auch Hafer und Luzerne ist völlig überflüssig und wird an den Hufen eher das Gegenteil von dem erwirken was du möchtest, nämlich zurück zur Hufgesundheit.
Mais kann selbst bei gesunden Pferden durch Studie belegt eine Hufrehe auslösen!

Bedenkenlos füttern kannst du unmel. Rübenschnitzel wie Kwick oder speedy beets und wenn du es dann doch, falls erforderlich, kalorisch aufwerten müßtest bieten sich Ölsaaten wie Sonnenblumenkerne in Schale oder Leinsaat (den bitte immer frisch schroten, gelber Leinsamen braucht nicht gekocht werden) an.

Später mehr, nun sind erstmal meine Ponys dran :hallo:

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LG Kathi
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 Betreff des Beitrags: Re: Neuling mit vielen Fragen
BeitragVerfasst: 06.09.2017, 12:14 
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Das ging mir am Anfang auch nicht anders, mir hat echt der Kopf geraucht. Aber nach und nach lichtet sich bestimmt auch dein Nebel. Ich kann dir nur aus eigener Erfahrung sagen, halt dich an die Ratschläge hier, auch wenn es einem am Anfang vielleicht sehr penibel vorkommt, es hilft!!
Was ich schnell gelernt habe: weniger ist mehr! Und auch wenn man alles gut meint, belastet es den Stoffwechsel womöglich mehr als es hilft.

Bitte guck noch mal ob deine Bierhefe auch wirklich Treberfrei ist bevor du losfütterst, sonst wandert doch wieder unnötig Zucker ins "Pony" (178cm ist echt mal ne Hausnummer :shock: )

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 Betreff des Beitrags: Re: Neuling mit vielen Fragen
BeitragVerfasst: 06.09.2017, 12:28 
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Ok, ärgerlich um das Myoplast- ich hoffe der TA nimmt die Packung zurück. :roll:

Rübenschnitzel und co- ist das nicht auch Zucker pur oder stehe ich jetzt auf dem Schlauch? Gibt es auch etwas, dass man nicht einweichen muss? Ich komme nicht täglich zum Pferd, das macht es mit einweichen immer etwas schwierig. Sonnenblumenkerne in Schale? Wo bekomme ich das? Und als Mineral dann vorerst das AllegroVital?


Nimue: Ich bin schon lange auf dem Weg, wenig zu geben. Auch war oder bin ich der Meinung, wenig zu füttern, wenn ich sehe, was andere in die Krippen schaufeln. Es gibt auch kein Leckerchen, keine Möhre, keinen Apfel, keine Banane- nichts. Seit der Rehe habe ich mich (außer was das Mineralfuuter angeht- Asche auf mein Haupt) strikt an die Anleitungen der Futterberatung gehalten.

*lach* Ja, 1,78 m ist schon ein süßes kleines Pony.

Aktuell bin ich auch Stallmäßig im zwiespalt:
Derzeit die große Laufbox (die er nicht nutzt) + Paddockgang alleine, jedoch links und rechts weitere Pferde auf den Weiden.

Ich hätte eine Option:
Offenstall, reiner Paddock, den ich mir zu einer Art Trail bauen könnte. Er würde alleine stehen, die anderen Pferde wären im Sommer sogar außer Sichtweite.
(Natürlich würde ich einen Kumpel für ihn suchen, aber der wird sich nicht von heute auf morgen finden. Auch kann er alleine sein, aber schön ist das für ein Pferd nunmal nicht.)

Glücklich macht mich (und den Bub sicher auch) beides nicht.....


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuling mit vielen Fragen
BeitragVerfasst: 06.09.2017, 14:10 
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Beiträge: 7765
Sonnenblumenkerne kann man wegen der zusätzlich Faser auch gerne mit Schale füttern, jetzt geht ja die Vogelfütterzeit wieder los und man bekommt sie überall zu kaufen.

Wann ist die nächste Hufzubereitung durch den HS dran, soll er nach dem aktuellen Röntgenbild arbeiten was ja sinnvoll wäre?

Die Hufe erscheinen mir sehr flach gestellt (Trachten zu niedrig oder untergeschoben?) aber evtl. hat auch eine negative Rotation stattgefunden was dann in der Seitenaufnahme weitgehende Parallelität vom Hufbein zur Hornkapsel aber abgesunkene Hufbeinäste zeigt.

Ist dorsal (Hufzehenwand) die Metallleiste direkt oben an der Haarlinie beginnend angelegt worden?
Insbesondere vorne rechts scheint mir auch eine Absenkung stattgefunden zu haben.

Hat sich dein TA noch gar nicht zu den Röntgenbildern geäussert oder fehlt nur die Vermessung? Was hat er zur Beurteilung gesagt?

Die Zehe ist zu lang wodurch ein abfussen erschwert wird und den Hufbeinträger sehr belastet, die sollte gekürzt und eine Mustangroll angeraspelt werden um dies maßgeblich zu verbessern.

Ist denn jetzt eigentlich ein Beschlag angedacht, Polster, Keile oder soll nur Barhuf zubereitet werden?

Gerne würde ich noch Hufbilder gemäß der Anleitung im ABC zu den RöBi sehen.

Ich bin aber kein Huffachmann und teile nur mit was mir persönlich an den Bildern auf oder missfällt.

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LG Kathi
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 Betreff des Beitrags: Re: Neuling mit vielen Fragen
BeitragVerfasst: 06.09.2017, 14:21 
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Die Hufbearbeitung hat am selben Tag nach den RöBis stattgefunden. Er hatte viel Eckstrebenhorn auf die Sohle gelegt und Beulenartiges Sohlenhorn blätterte ab. Da er insgesamt schlecht lief, war nicht zu erkennen, ob die Vorderhufe im Probleme bereiten. Wir wollten die Sohle nicht bearbeiten ohne Röntgenbilder. Daher erst die Bilder und im Anschluss die Bearbeitung.
Die Trachten "züchten" wir bereits. Auch ist jetzt die Zehe wieder abgerundet und gekürzt. Allerdings nicht so, wie die Hufbearbeiterin es eigentlich gerne würde. Ich versuche am WE Bilder einzustellen. Er hat für seine Körpergröße und Masse unwahrscheinlich kleine Hufe. Aktuell suchen wir einen Mittelweg, der ihn am besten am Laufen hält.



Es hat in 2014 an beiden Hufen eine Absenkung stattgefunden ohne Rotation.

Die aktuellen Bilder hat der TA bislang nur soweit kommentiert, dass sie im Vergleich zu früher "super" aussehen würden. Das Hautaugenmerk lag jedoch auch auf der Sohlenstärle. Mehr Info habe ich zu den Bildern noch nicht. Ob die Kanüle genau an die Haaarlinie gelegt wurde, kann ich leider nicht sagen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuling mit vielen Fragen
BeitragVerfasst: 06.09.2017, 14:30 
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Beiträge: 2099
Ich muss gestehen, dass ich bei Deinem Pferd in Richtung PSSM oder Borreliose oder so denke. Zuckerarme Ernährung ist aber grundsätzlich gut.

Bzgl. der Hufe warte ich mal auf Bilder :grin:

_________________
LG

schnulli

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 Betreff des Beitrags: Re: Neuling mit vielen Fragen
BeitragVerfasst: 06.09.2017, 14:55 
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PSSM wurde ebenfalls über das ECS/EMS Profil abgedeckt werden, oder? Habe schon mal die Preise hierzu beim TA abgefragt, dass muss leider noch etwas warten. Ist es schädlich, wenn ich die Fütterung auf einen PSSMler einstelle, selbst, wenn er es dann nicht sein sollte?

Borreliose ist ja auch immer ein Thema für sich- am alten Stall waren viele Zecken unterwegs. Ich selber bin von einer Zecke erwischt worden und habe seither mit Borreliose zu kämpfen. Das finden von aktiven Borrelien ist aber (zumindest beim Menschen) nicht immer ganz einfach. Im Blut ist das bei mir nicht mehr ersichtlich.
Borreliose ist vielfältig, aber kann Rehe eine Folge vom Borreliose sein?


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 Betreff des Beitrags: Re: Neuling mit vielen Fragen
BeitragVerfasst: 06.09.2017, 17:39 
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Beiträge: 7765
Gavini hat geschrieben:
Rübenschnitzel und co- ist das nicht auch Zucker pur oder stehe ich jetzt auf dem Schlauch? Gibt es auch etwas, dass man nicht einweichen muss? Ich komme nicht täglich zum Pferd, das macht es mit einweichen immer etwas schwierig.

In den unmel. oder auch ENTmelassierten Rübenschnitzel ist ein Restzuckergehalt von ca. 5% enthalten und sie sind quasi ein gesundes "Abfallprodukt" aus der Melasseherstellung.

Jeder Organismus benötigt ja auch zwangsläufig KH um zu existieren und zu funktionieren, nur nicht im Übermaß und dann kommt es darauf an um welchen Zucker es sich handelt...
Abgesehen davon stellen Rüschnis ein wegen des hohen Pektingehaltes und des immensen Quellvermögen ein gesundes Zufutter dar was aufgeweicht natürlich auch prima sättigt.

Eddi hat geschrieben:
Glykämischer Index / NfE ( nicht-strukturelle Kohlenhydrate)
Der Glykämische Index ist ein Maß zur Bestimmung der Wirkung eines kohlenhydrathaltigen Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel.
Teilweise wird dafür auch die Bezeichnung Glyx verwendet oder die Abkürzung GI.
Je höher der Wert ist, desto schneller steigt der Blutzuckerspiegel an.
Der glykämische Index (GI) teilt die Lebens/Futtermittel hinsichtlich ihrer Fähigkeit ein, den postprandialen Blutzuckerspiegel zu beeinflussen.
Er ist primär abhängig von der Kohlenhydratzusammensetzung der Nahrung. Verschiedene Untersuchungen zeigen, dass eine Kost mit niedrigem glykämischen Index günstige Auswirkungen auf Insulinausschüttung, Blutzucker- und Plasma-Fett-Profile hat, sowie kurzfristig das Sättigungsgefühl verlängern kann.
In einer amerikanischen Studie wurde Hafer willkürlich mit dem GI von 100 belegt.
An diesem Wert wurden die weiteren Futtermittel bemessen.
Ein Wert >100 zeigt einen höheren Blutglukoseanstieg nach Futteraufnahme an, ein Wert <100 einen geringeren Blutglukoseanstieg nach der Futteraufnahme im vergleich zum Hafer.

Mais________________________117
melassierter Hafer_____________105
Gerste______________________101
Hafer_______________________100
Geölter Hafer_________________86
Melassierte Luzerne____________71
Karotten_____________________51
Weizenkleie__________________37
Timotheegrasheu______________32
Luzernewürfel________________30 nicht bei EMS füttern!
Luzerneheu__________________26 nicht bei EMS füttern!
Reiskleie____________________22
Unmelassierte Rübenschnitzel____1

Aus dem amerikanischen von Anne Rodiek, Ph.D., Professor of Equine


Der Glykämische Index kann jedoch eine Menge Ungenauigkeit haben, sodass diese Listen nicht immer stimmen, sie geben jedoch wertvolle Hinweise.
Was wir jetzt verwenden können, ist : % NfE (nicht-strukturelle Kohlenhydrate).
Dieses ist ein Labormaß für Stärke und Zucker.
Zufuhren mit einem hohen % NfE haben das Potential, eine hohen Glukoseanstieg zu produzieren. Es gibt einige andere zu beachtende Variablen. Somit ist % NfE nicht ein vollkommener Anhaltspunkt des Glykämischen Index, aber es die beste Möglichkeit,die wir im Augenblick haben. Eine der Schlüsselvariablen ist die Zeit, in der die Blutglukose ansteigt. Eine Zufuhr mit einer langsamen Erhöhung, wie Heu, hat nicht einen so hohen Glykämischen Index, obwohl Heu beträchtliche Mengen % NfE enthalten kann. Süsse Futtermittel liegen gewöhnlich bei 45% NfE und sie produzieren einen hohen und schnellen Glukoseanstieg. (Heide, et al., 1999b).

Das Kombinieren von Bestandteilen kann den Glykämischen Index ändern. Hinzugefügtes Öl senkt nicht unerheblich den Glukoseanstieg, (Heide und Al, 1999b)weil das Öl die Aufnahme verlangsamt.
Rübenschnitzel ohne Melasse haben einen Glykämischen Index ähnlich wie Heu, mit Melasse ähnlich wie Hafer. (Groff L., et al., 2001).

NfE of Common feeds from Equi-analtical Laboratories
Hülsenfrucht 8.8-13.8 % NfE (Durchnitt 11.3 % NfE)
Gras-Heu 9.2-18.4 % NfE (Durchschnitt 13.8 % NfE)
Soyabohne geschält 3.1- 9.4 % NfE Durchschnitt 6.3 % NfE)
Mais 69.4-77.3 % NfE (Durchschnitt 73.3 % NfE )


Solange es keine Werte von deinem Pferd gibt die klare Aussagen zum Kohlenhydratstoffwechsel zulassen kann dir zu keiner Alternative geraten werden. Allenfalls könnte man eben Ölsaaten oder Leinkuchen anbieten, auch das natürlich in Maßen und Fragestellung ob dies auch benötigt wird.
Bei der zur Zeit wenig moderaten Bewegung denke ich aber mal eher nicht.

Was eine mögliche Borreliose angeht ist schnulli hier die Fachfrau....

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