Hufrehe ECS EMS Borreliose

Unabhängiges Hufrehe Forum um die Pferdekrankheiten Hufrehe, Metabolisches Syndrom, Cushing Syndrom, Borreliose und weiteren Erkrankungen vom Pferd, Pony, Esel und Muli
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BeitragVerfasst: 18.09.2017, 14:02 
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Hallo, ich bin neu hier im Forum. Bisher habe ich immer nur still mitgelesen, da meine Stute ein potentieller Cushing-Kandidat ist. Ich hoffe ich habe mein Anliegen hier richtig platziert.

Leider habe ich nun nach einem aktuellen ACTH-Test letzte Woche erfahren, dass der Wert bei meiner Stute bei 165 liegt. Ich bin nun etwas hilflos und weiß nicht recht, wie ich nun weiter vorgehen soll mit der weiteren Diagnosestellung. Ich habe leider in dieser Hinsicht noch nicht den Tierarzt meines Vertrauens gefunden. Vielleicht habt ihr ein paar Tipps für mich.
Ich stelle meine Stute erst mal vor:

Rasse: vermutlich Lewitzer Schecke
Alter: ca. 27 Jahre alt (das Alter ist geschätzt, da ich nur einen nachträglich erstellten Pass von 2000 besitze)
Stockmaß: ca. 130 cm
Gewicht: März 2016 296 kg – ein aktuelleres Gewicht liegt mir leider nicht vor

Vorerkrankungen:

HUFREHE:
In der Vergangenheit hatte meine Stute einen Reheschub (Vorderhufe), vermutlich eine Futterrehe. Leider kann ich keine Details mehr dazu nennen, da ich 13 oder 14 Jahre alt war zu dem Zeitpunkt. Der Schub konnte jedoch mit einem Rehebeschlag und reduziertem Futter wieder in den Griff bekommen werden. 2012 habe ich sie dann in meinen Besitz übernommen (vorher war sie mein Pflegepferd).

EOTRH:
Nach "Grundüberholung" sämtlicher Tierarztbesuche wurde EOTRH bei ihr festgestellt. Leider mussten alle Schneidezähne bis auf zwei im UK entfernt werden. Damit kommt sie jedoch gut zurecht. Die Backenzähne (sind alle noch intakt (aktuelle RöBi von August 2017) und sie wird halbjährlich kontrolliert.

COB:
Weiterhin hat sie COB. Eine Bronchoskopie in der Uniklinik Gießen zeigte die chronische Lungenerkrankung. Durch Inhalation, strenges Stallmanagement und Offenstall ist sie nun hustenfrei.

CUSHING?:
Bezüglich Cushing habe ich sie Anfang 2016 das erste Mal testen lassen. Im Winter 2015/2016 fiel ihr lockiges Fell in der Sattellage auf. Daraufhin habe ich im Januar 2016 ein Cushing Profil bei meiner HausTA machen lassen. Die Werte waren alle im Normalbereich, lediglich der ACTH Wert war etwas erhöht.
ACTH (CLIA) 58.0 pg/ml (Normalwert: November-Juli </=29 pg/ml (negativ) und August bis Oktober </=47 pg/ml (negativ))
Insulin (CLIA) 18 mU/l (Insulin-Werte <20 mU/l schließen das Vorliegen einer Insulin-Dysregulation mit hoher Wahrscheinlichkeit aus, Insulin-Werte zwischen 20-28 mU/l können auf das Vorliegen einer Insulin-Dysregulation hinweisen, Insulin-Werte >28 mU/l sprechen für das Vorliegen einer Insulin-Dysregulation.)
Glucose 92 mg/dl (Normalwert 63-101)
Triglyceride gesamt 22 mg/dl (Normalwert <50)
y-GT 128 + U/l (Normalwert <30)

Da mir meine HausTA mit den Ergebnissen nicht weiter helfen konnte und mein Pony Heu gefressen hatte vor der Blutentnahme (in der Uniklinik Gießen wurde mir gesagt, dass die Pferde komplett nüchtern für die Blutentnahme sein sollen), bin ich Mitte März 2016 nochmal in die Uniklinik Gießen gefahren und hatte meine Stute über Nacht dort. Der ACTH Wert wurde im Normbereich getestet und die Diagnose war Cushing negativ.
Labordiagnostische Befunde: basales ACTH 29 pg/ml (Referenzbereich: 8-35 pg/ml)

Das gewellte Fell in der Sattellage stammte laut meiner Sattlerin vom Sattel, da dieser beim Reiten wohl immer etwas nach vorne gerutscht ist. Der Sattel wurde angepasst und im letzten Winter (2016/2017) hatte sie dann kein welliges Fell mehr. Sie sah auch rein äußerlich überhaupt nicht nach Cushing aus.

Haltung:

Im September 2016 sind wir in einen Offenstall mit zwei anderen Stuten umgezogen, da ich hier das Stallmanagement für die COB besser umsetzen kann. Bisher war sie immer ein Jungbrunnen und jeder hat bewundert, wie fit sie für ihr Alter ist. Mit Gewichtsverlust oder ähnlichem hatten wir bislang keine Probleme. Den letzten Winter 2016/2017 hat sie dann leider das erste Mal nicht gut überstanden.
Sie hat immer recht dickes Winterfell. Ich habe gemerkt das sie über den Winter abgenommen hat. Aber als ich sie im Mai komplett geschoren habe, sah sie aus wie ein Klappergestell. Ich war echt schockiert... Ich habe daraufhin direkt ein normales Blutbild machen lassen. Die Werte waren soweit alle gut bis auf einen Zinkmangel (genaue Werte kann ich bei Bedarf gerne nachliefern). Ich habe nun die Fütterung komplett geändert. Jahrelang achtet man darauf, dass sein Pony nicht zu dick wird und nun bekommt sie ich nichts mehr auf die Rippen...
Sie hat schon deutlich zugenommen aber dennoch gefällt sie mir immer noch nicht. Sie ist so plötzlich gealtert. Ich habe Angst sie beim Training zu überfordern. Wir fahren Kutsche und Sulky, machen Bodenarbeit nach der akademischen Reitweise und Longenarbeit nach Teschen. Sie wird einmal in der Woche von ihrer kleinen RB geritten. Gelegentlich reite ich auch mit ihr aus.
Ihr Rücken gefällt mir jedoch nicht so, wie ich es mir durch das Training vom Boden aus erhofft hätte. Hier hat sie über den Winter deutlich Muskulatur verloren. An manchen Tagen sieht sie wieder gut aus und an anderen Tagen wieder so eingefallen in den Flanken. Derzeit wirkt sie auch häufig verschlafen und etwas träge. Dies kann natürlich auch mit dem Alter und dem derzeitigen Fellwechsel zusammen hängen.

Fütterung:

Derzeit bekommt sie 300 gr. Agrobs Wiesenflakes, 300 gr. melassefreie Rüschis, 150 gr. Kraftpaket von Agrobs (Luzerne & Mais ganze Pflanze Pellets), eine Hand voll Esparsette, geschrotete Hagebutten, Weißdornblüten und -blätter, reine Bierhefe, Leinöl und Reiskeimöl ca. 50 ml im Wechsel, MiFu für Senior von Lexa und gelegentlich weitere Kräuter. Zeitweise habe ich auch das Alpengrünmash gefüttert, aber derzeit pausiere ich damit. Seit dem Sommer ist sie nun nachts separiert mit eigener Offenstallbox, damit sie genügend Zeit hat ihr Heu zu fressen und keine Futterkonkurrenz hat. Tagsüber steht sie mit den beiden anderen Stuten zusammen. Sie bekommt morgens und abends Gras weiter gesteckt. Heu hat sie nachts satt (ein Heunetz nasses Heu und ein Netz trockenes im Stall). davon lässt sie jedoch immer etwas über. Der Hunger variiert bei ihr oft täglich. Tagsüber bekommen die drei jeder ein Heunetz. Davon ist natürlich nichts mehr über, da die anderen beiden Stuten nichts über lassen.


Ich bin nun am Grübeln wie ich weiter vorgehen soll. Was habt ihr für Erfahrungen bei euren Pferden gemacht? Welche weiteren Tests könnt ihr mir empfehlen um sicher zu gehen, dass es sich wirklich um Cushing handelt und der erhöhte ACTH-Wert nicht von einer anderen Ursache her rührt. Ich habe kürzlich einen Artikel über „Pseudo-Cushing“ gelesen und bin nun echt verunsichert, da ich meinem Pony nicht direkt ohne weiteres die Medikamenten-Keule verpassen möchte. Sollte ich nochmal ein komplettes Cushing-Profil machen lassen über meine Haus TA (wäre für mich einfach bei ihr zu bleiben da sie immer für mich erreichbar ist und keine weite Anfahrt hat – kennt sich leider mit dem Krankheitsbild nicht detailliert aus) und die Dosierung selber bestimmen? Oder lieber einen anderen Tierarzt hinzuziehen? Immer in die Klinik fahren ist für mich keine Lösung da es recht aufwändig ist für mich neben Arbeit und Studium…

Ganz lieben Dank vorab für eure Hilfe!
Liebe Grüße Luna


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BeitragVerfasst: 18.09.2017, 15:44 
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Hallo Luna und herzlich Willkommen im Forum :hallo:

Das ACTH jahreszeitlich auch ohne Behandlung unterschiedlich ausfällt liegt am cirkadianen Verlauf des ACTH s, es erfährt ab Sommersonnenwende kontinuierlich steigend im September sein Hoch um danach langsam wieder abzufallen.
Das erklärt auch warum im Januar ein anderer Wert als im März oder jetzt im September im Ergebnis steht.
Insbesonder "Neucushis" lassen sich im Herbst gegenüber früherer Annahme das dies kein guter Testzeitpunkt ist gut enttarnen weil ihr ACTH ungleich höher ansteigt als das der Gesunden.

Auch hat ACTH einen tageszeitlichen Verlauf. Es ist morgens am höchsten um zum Abend hin abzufallen. Dieses Gefälle hat ein Cushi nicht mehr weshalb abends zwischen 18 und 20 Uhr das Prascend (am besten in einem kleinen Möhrenstück, vorausgesetzt sie kann das wegen des EOTRH fressen) das ACTH senkt und somit wieder der Natur entsprochen wird.

Laut der Blutwerte aus Januar 2017 ist deine Maus mit einem Quotienten von 5,11 aus Glukose und Insulin leider komplett Insulinresistent was Cushinginduziert sein kann.
Man kann und sollte die Werte durchaus heunüchtern nehmen weil Nahrungskarenz für den Dauerfresser Pferd Stress bedeutet der zu vermeiden ist. Abgesehen davon stimmt das Glukose/ Insulinverhältnis bei einem gesunden Organismus immer egal was zuvor gefressen wurde.

Allerdings gibt es die IR auch als eigenständige Erkrankungen und ist demnach nicht nur ein häufiges Symptom des ECS und EMS.

Das erfordert nun ein passendes Futtermanagement das bei euch leider einige ungeeignete Komponenten (rot gemarkert) enthält die die IR weiter nähren.

Luna255 hat geschrieben:
Derzeitige Fütterung 300 gr. Agrobs Wiesenflakes, 300 gr. melassefreie Rüschis, 150 gr. Kraftpaket von Agrobs (Luzerne & Mais ganze Pflanze Pellets), eine Hand voll Esparsette, geschrotete Hagebutten, Weißdornblüten und -blätter, reine Bierhefe, Leinöl und Reiskeimöl ca. 50 ml im Wechsel, MiFu für Senior von Lexa und gelegentlich weitere Kräuter. Zeitweise habe ich auch das Alpengrünmash


Zu hohe aber durchaus noch in der Referenz befindliche Glukose und Insulinwerte schwächen die inneren Hufstrukturen und in Folge dessen kommt es irgendwann zur Hufrehe was ihr ja nun vermeiden möchtet.

Auch ist Öl mit Vorsicht zu betrachten weil das Pferd keine Gallenblase hat und auf Ölfütterung nicht eingestellt ist, besser sind da Ölsaaten wie Sonnenblumenkerne und Leinsaat die auch gut verstoffwechselt werden können.
Braucht es Hochkalorisches bietet sich die Reiskleie an.

FÜR ein ECS spricht insbesondere die klinische Beobachtung deiner Stute, atrophierte Rückenmuskulatur, Gewichtverlust über Winter, in sich gekehrt sein bzw. ein müdes Erscheinungsbild und das sich lockende Fell sind neben dem erhöhten ACTH und des schlechten Leberwertes schon recht deutliche Symptome die meines Erachtens ein Antherapieren rechtfertigen.
Auch wird in Fachkreisen ein Zusammenhang von EOTRH und ECS diskutiert!

Die Prascendtherapie sollte zwingend einschleichend erfolgen weil man sich so der Norm von unten nähert und dies deutlich weniger Nebenwirkungsbehaftet ist als es der Waschzettel von Prascend vorgibt. Infos zum Einschleichen findest du im ABC meiner Signatur unter Prascend.

In die Klinik fahren brauchst du für das EMS/ECS Profil nicht, das kann der Haus TA unter Einhaltung des erforderlichen Probenprocederes (siehe im ABC meiner Signatur unter EMS/ECS Profil) auch am heimatlichen Stall wenn er eine Zentrifuge in seiner Fahrpraxis dabei hat.

Glückwunsch aber zu eurem bisherigen Vorgehen mit EMS/ECS Profil, alles richtig gemacht!!! :2daumenhoch: :2daumenhoch:

Stellst du jetzt die Fütterung auf IR geeignete Futtermittel um und therapierst deine Süße mit Prascend an sollte es ihr sehr bald besser gehen.
Man merkt den Cushis oft schon nach wenigen Tagen Prascend eine positive Veränderung an, sie wirken mitunter wie in einen Jungbrunnen gefallen.

Und bitte keine Versuche mit Mönchspfeffer, dies ist nachweislich durch Studie belegt nicht befähigt ACTH zu senken, das ist derzeit lediglich dem Goldstandart Pergolidmesilat möglich.
Zudem ist Mönchspfeffer bei Hirntumoren (ECS= Hypophysenadenom) kontraindiziert.

Prascend ist korrekt angewendet ein wirklicher Segen für die Cushis und man braucht davor keine Angst zu haben.

Scheue dich nicht uns Löcher in den Bauch zu fragen, wir sind bemüht alles sehr zeitnah und fachlich korrekt zu beantworten (Dissertationen, Studien usw.).

PS:
Die erforderliche Dosis die erforderlich ist ACTH in die jeweilige jahreszeitliche Referenz zurückzuführen ist individuell sehr unterschiedlich und weder Rasse noch Gewichtsabhängig.
Von daher bestimmt kein TA sondern der Organismus des Patienten die Dosis, darum auch das Annähern an die Norm mit einer geringen Wirkstoffmenge (einschleichen) und Therapiekontrollen unter der halben zu erwartenden Anfangsenddosis.
Hier wird dann tatsächlich das Gewicht zur gewissen Orientierung wo das sein könnte herangezogen......

_________________
LG Kathi
Hier gehts zum EMS- ECS- Hufrehe ABCBitte erstellt bei Cushingpferden einen ACTH sowie IR Verlauf als extra Thema mit Laborergebnissen (wenn vorhanden), der aktuellen Fütterung unter denen die Werte ermittelt wurden und aktualisiert diesen immer damit man darauf jederzeit Zugriff hat, Fragen gezielt beantworten und wertvolle Zeit für den Patienten wegen Rückfragen einsparen kann. Bild

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BeitragVerfasst: 18.09.2017, 17:35 
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Beiträge: 32
Hallo, vielen Dank für die umfangreiche Antwort.

genau, das mit dem jahreszeitlichen Verlauf habe ich diesmal auch genutzt und sie im September getestet.

Die Blutwerte vom Cushingprofil stammen vom März 2016, sind demnach schon etwas älter. Wie setzt sich denn der Quotient zusammen (steht bestimmt irgendwo im Forum - habe ich jetzt auf die schnelle nicht gefunden :kinn:). In der Uniklinik hatte man mir davon nichts gesagt, dass da etwas auffällig ist. Der ACTH Wert wurde ja nochmal neu getestet und war in der Norm...

Wegen der Fütterung: Gewählt hatte ich die Futtermittel aufgrund ihres hohen Eiweißgehaltes den ja alte Pferde ggf. benötigen. Also muss ich diese nun weg lassen? Ich dachte bislang, dass Kohlenhydrate schädlich für (potentielle) Hufrehe-Kandidaten sind und nicht Eiweiße oder liege ich da falsch? Klar, zu viel Eiweiß ist auch nicht gut aber es ist kein Auslöser für Hufrehe?

Also muss ich nicht zwingend einen "Endokrinologie-Spezialisten" hinzuziehen und kann die Bluttest über meine Haus-TA machen. Nun habe ich öfters gelesen, dass für die Blutentnahme und korrekte Werte bestimmte Röhrchen etc. benutzt werden müssen. Wie weiß ich, dass das Blut korrekt entnommen wurde?

Mir fallen bestimmt noch ein paar Fragen ein - das ist echt ein sehr komplexes Thema... zumindest am Anfang.

Vielen Dank schon mal für die Hilfe und liebe Grüße :2daumenhoch:


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BeitragVerfasst: 18.09.2017, 18:23 
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Deine Maus war zum Zeitpunkt der Blutentnahme im März Insulinresistent, das errechnet sich aus dem Insulin und Glukosewert die zueinander interpretiert werden.
Einzelwerte können durchaus innerhalb der Referenz sein, so ist die Blutglukose bei den Pferden z.B. nur relativ selten stark erhöht sondern eher das Insulin.
Da passt dann das eine Päckchen nicht mehr zum anderen und der Organismus kränkelt.....

RISQI und MIRG sind eine sehr umfangreiche Berechnung die uns im Forum der in USA etablierte IR-Calculator (steht im ABC) abnimmt.

Dort gibst du zusätzlich zur Wahl der Meßeinheit die Insulin und Glukosewerte mit Punkt statt Komma ein und kannst den Quotienten aus Beidem ablesen.
Werte bis 4,5 sind komplett, Werte von 4,5 -10 sind kompensiert Insulinresistent. Gesundwerte siedeln sich egal was gefressen wurde ü 20 an.

Es sollte auf unstrukturierte Kohlenhydrate Acht gegeben werden die häufig schon im Heu den Gesamtzuckergehalt über den von IR-lern geduldeten 10 % liegen.
Kohlenhydrate als solches sind ja nicht pauschal "gefährlich" sondern sogar zwingend für den Organismus erforderlich.

Es sind z.B. Melasse, Trester, Biertreber, Glukose, Saccharose, Fruktose, Getreide und nicht zuletzt auch Stärke (z.B. Luzerne und Mais) alles unstr. KH =Zucker.
Mit Mais alleine konnte im Tierversuch bei einem gesunden Pferd Hufrehe ausgelöst werden!

Auch ein altes Pferd benötigt eine ausgewogene Ernährung die wenig Zucker und Stärkehaltig ausfallen sollte.

Leinsaat, Leinkuchen oder Sojaschrot bringen auch Eiweiß ins Bäuchlein und das weitaus gesünder.....

Luzerne hingegen ist ein Mastfutter das für Kühe die Milchleistung erbringen müssen optimal ist, ob man das in einem Pferd, zudem das es IR ist haben muß ist also fraglich.
Abgesehen davon wird sie oft von IR-lern aus bisher nicht bekannten Gründen nicht vertragen und sollte deshalb nicht den Weg in den Trog finden.

Wichtig bei der Blutabnahme sind nicht so sehr Trasylolröhrchen sondern das vorrangig das sofortige Abzentrifugieren und Abhebern sowie ein schneller Kühl Versand in das Labor.

Einen Endokrinologen brauchst du nicht beauftragen, die Abgrenzung von EMS, ECS und der IR die sich überlagernde Symptome haben ist durch das kombinierte Profil schon erfolgt.
Zur Kontrolle des ACTH sollte immer mal wieder auch der KH Stoffwechsel, zumindest Insulin, Glukose, Fruktosamine und Triglycerde mit beauftragt werden, insbesondere wenn es Veränderungen in der Haltung, Fütterung und Bewegung gab.

Ist die IR Cushinginduziert kann sich diese durch passendes Gesamtmanagement UND gleichzeitiger Prascendtherapie wieder relativieren.

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BeitragVerfasst: 20.09.2017, 07:01 
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Registriert: 17.06.2014, 13:24
Beiträge: 2140
Von mir auch noch ein verspätetes Willkommen :hallo: .

Einen echten Endokrinologen für die Vet-Medizin findest Du höchstens in einer Klinik. Wenn überhaupt...... Soweit ist die Vet-Medizin noch nicht.

_________________
LG

schnulli

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BeitragVerfasst: 20.09.2017, 10:57 
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Beiträge: 32
Schade das ich von dem IR-Kalkulator nicht früher erfahren habe und auch in der Uniklinik mich niemand darüber aufgeklärt hat... dann hätte ich bereits letztes Jahr handeln können.

Mir sind noch ein paar Fragen eingefallen zunächst primär zum Thema Fütterung:

Das ist wirklich frustrierend für mich, da ich dachte ich helfe meinem Pony und habe mich da auch auf Futterberatung und Aussage von Fachleuten verlassen. Nun habe ich für über 100 € Futtermittel zu Hause stehen und die Säcke sind noch fast voll…

Nun gut – es hilft ja nichts und ich möchte meinem Pony auch nichts schlechtes. Dann ist weniger ja wieder mal mehr.

Das Medikament erhalte ich nächste Woche. Werde es dann einschleichend geben. Meine TA meinte auf mein Vorschlag zur Vorgehensweise - man könne man auch direkt eine Tablette geben… - nein das mach ich nicht!

Damit ich nicht schon wieder daneben greife in Sachen Fütterung: Gibt es Erfahrungen mit folgenden Kräutern und Zusätzen und ob sie in Zusammenhang mit dem Krankheitsbild und seinen Symptomen eher nicht verfüttert werden sollten. Falls es dazu bereits einen Beitrag gibt freue ich mich auch über einen Link.

Zink pur (von Agroobs): Zusammensetzung: Prenatura-Trockengrünfasern, Leinsamen ( Rohprotein 8,8 %, Rohfaser 23,2 %, Rohöle und -fette 1,7 %, Rohasche 9,3 %, Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe: 12.000 mg Zink in Proteinhydrolysate-Zinkchelat (3b612))

Biotin (Makana): Zusammensetzung: Weizengrießkleie, Zuckerrohrmelasse, Monocaliumphosphat (Analytische Bestandteile: Rohprotein 10,8 %, Rohasche 8,8 %, Rohfaser 2,3 %, Rohfett 2,2 %, Phospor 0,81 %, Calcium 0,66 %, Natrium 0,03 % // Zusatzstoffe je kg: Vitamine, Provitamine und ähnliche Stoffe: Vitamin B6 (Pyridoxinhydrochlorid) 1.000 mg, Cholinchlorid 1.000 mg Biotin 3.000.000 mcg Aminosäuren: Methionin (DL-Methionin) 50.000 mg Spurenelemente: Zink (Glycin-Zinkchelat, Hydrid) 5.000 mg, Kupfer (Glycin-Kupferchelat, Hydrid) 1.250 mg)  Wahrscheinlich eher nicht gut wegen der Zuckerrohrmelasse??

Apfelpellets (Per Naturam): Zusammensetzung: Zu 100% aus schonend entsafteten Äpfeln (Analytische Bestandteile und Gehalte: Rohprotein 8 %, Rohöle/-fette 2,5 %, Rohfaser 30 %, Rohasche 4,5 %, Restfeuchte 12 % // Mineralstoffe: Calcium 0,06 %, Phosphor 0,21 %, Natrium 1,26 %, Eisen 0,02)
Reine Bierhefe (Per Naturam): 100 % reine Bierhefe ohne Treber ( Analytische Bestandteile und Gehalte: Rohprotein 52,1 %, Rohöle/-fette 1,6 %, Rohfaser 5,0 %, Rohasche 8,1 % // Mineralstoffe: Calcium 0,26 %, Phosphor 1,7 %, Natrium 0,24 %, Eisen 0,06 %, Mangan 0,01 %, Zink 0,01 %)

Hagebutten[/b[b]] frisch (vom Strauch)

Hagebutten geschrotet[/b] (Per Naturam): Rohfaser 24 %

Moringablätter geschnitten (Makana)

Ginkgoblätter geschnitten (Makana)

Weißdornblüten mit Blättern geschnitten (Makana)

Knoblauch Granulat (Makana): Zusammensetzung: Knoblauch (Allium sativum), getrocknet und fein granuliert (Analytische Bestandteile: Rohprotein 19,2 %, Rohasche 3,4 %, Rohfaser 1,6 %, Rohfett 0,3 %)

Süßholzwurzeln natur gemahlen (Makana): Inhaltsstoffe: Saponine (Glycyrrhizin), Flavonoide (Liquiritin), Cumarine, Schleimstoffe  wahrscheinlich eher nicht förderlich da süß ?

Flohsamenschalen (Makana): Inhaltsstoffe: Rohfaser 84,1 %, Rohasche 4,0 %, Rohprotein 3,8 %, Rohfett 2,8 %

Ingwer gemahlen (Makana): Gingerolanteil (Scharfstoff) liegt bei 3,2 - 3,5 %

Grünlipp pur (Makana): Zusammensetzung: Neuseeländisches Grünlippmuschelkonzentrat, 100 % rein (Analytische Bestandteile: Rohprotein 55,7 %, Rohfett 9,6 %)

Karotten frisch  wahrscheinlich eher nicht förderlich
Rote Beete frisch wahrscheinlich eher nicht förderlich
Karotten getrocknet (Olewo): 100% Karotten hergestelltes Naturprodukt ohne den Zusatz von Futteröl  wahrscheinlich eher nicht förderlich
Rote Beete getrocknet (Olewo): 100% Rote Beete hergestelltes Naturprodukt ohne den Zusatz von Futteröl u]wahrscheinlich eher nicht förderlich[/u]

Oder habt ihr Tipps für mich, womit ich meinem Pony etwas Gutes tun kann? Leinkuchen (welcher ist da empfehlenswert? Makana?)?

Welche Hersteller sind empfehlenswert für Reiskleie? In dem Beitrag aus dem ABC waren ein paar Produkte genannt die jedoch in Deutschland u.U. nicht verfügbar sind.

Wo kauft man am besten die Ölsaaten? – und welche? Also Leinsamen und Sonnenblumenkerne?

Welche weiteren Futtermittel (z.B. Soja) könnt ihr empfehlen. Möchte ungern nochmal Geld in den Sand setzen für Futter.

Welches Mineralfutter sollte am besten genommen werden? Hier wurde bereits öfters das Mineralfutter Atcom Allergo Vital epfohlen?

Wie sieht das mit den Heucobs von Agrobs aus. Sollte ich die nun gar nicht mehr füttern?
(Bestandteile: Rohprotein 8,8 % Kalium 1,61 % verd. Rohprotein 7,0 % Schwefel 0,16 % praec. verd. Rohprotein 4,1 % Zink 28,30 mg/kg Rohöle und -fette 2,5 % Mangan 132,00 mg/kg Rohfaser 24,2 % Kupfer 5,98 mg/kg Rohasche 9,0 % Selen <0,1 mg/kg Calcium 0,66 % Stärke <1,0 % Phosphor 0,25 % Zucker 9,3 % Magnesium 0,24 % Fruktan 6,3 % Chlorid 0,26 % verd. Energie nach GfE 2003 8,5 DE MJ/kg Natrium 0,03 % verd. Energie nach GfE 2014 7,4 ME MJ/ kg)

Bezüglich der Heu- und Grasfütterung: Heu wurde bisher nicht analysiert. Es handelt sich um eine stalleigene Herstellung (kleine Quaderballen). Die Wiesen auf denen die Pferde stehen bzw. das Heu hergestellt wird sind keine „grünen Kuhweiden“. Es wird auf eine „ponygerechte“ Saatmischung zurückgegriffen und die Bodenwerte werden regelmäßig überprüft. Detaillierte Infos habe ich (noch) nicht. Gras wird morgens und abends etwas weiter gesteckt. Kann/sollte ich das so beibehalten?
Das Heu wird mindestens 60 Minuten gewaschen aufgrund der COB. Stroh oder ähnliches bekommt meine Stute überhaupt nicht. Im Sommer haben die Pferde Naturboden und im Winter Späne im Offenstall.

Mein Hufschmied war gestern da. Habe ihn nochmal zu der Rehe von damals befragt, da er alles begleitet hat. Rotation hatte wohl stattgefunden. Geröngt wurde damals auch aber da habe ich keine RöBi vorliegen(Könnte ich u.U. bei dem damals behandelnden TA anfordern)
Die Hufstruktur an der Hufspitze der Vorderhufe wo sie beschlagen ist war wieder etwas "bröselig" aber mein Schmied sagte, das sei normal bei meiner Stute, da durch die frühere Rehe der Zusammenhalt der Hufstruktur in Mitleidenschaft gezogen wurde. Hatte den Eindruck dass es die letzten Monate eigentlich weg war. Im Herbst scheint es wider aufzutreten. Dabei ist es jedoch nicht solch schwammiges "Gewebe" wie ich da von akuten Hufrehe-Hufen kenne sondern eher so weg gebrochen wie bei trockenen Hufen. Die Hinterhufe haben keinen Beschlag. Würde sie am liebsten wieder auf Barhuf umstellen aber ein Versuch im Oktober 2016 ist in die Hose gegangen. Sie hatte sich das erste mal in 10 Jahren ein Eisen abgetreten. Da dachte ich es soll so sein und habe eine Hufpflegerin vom Nachbarstall hinzugezogen die die Hufe einen Monat bearbeitet hat. Meine Stute wollte sich irgendwann überhaupt nicht mehr bewegen. Musste dann einen Windelverband bekommen und habe direkt wieder die Eisen drauf gemacht da sie auf der Sohle gelaufen ist laut TA. Danach war sie wieder die alte.

Was muss ich bei der nächsten Blutentnahme nach 8 Wochen nach Beginn der Medikamentengabe beachten? Muss das Abzentrifugieren und Abhebern direkt am Stall geschehen? Wenn das Blut in der Zeit von der Entnahme bis zum Versand nicht richtig „behandelt“ wurde, kann es dann zu signifikant falschen Werten kommen und wie äußern sich diese?

Könnt ihr mir gute Fachliteratur oder Dissertationen zu dem Thema Cushing (PPID) und Fütterung empfehlen?
Hier existiert ein tolles Fachwissen im Forum - meinen Respekt dafür! Bis ich das Forum durchgearbeitet habe wird es jedoch noch einige Zeit in Anspruch nehmen, weswegen ich noch nach Literatur zum „schnellen“ Nachschlagen suche.

Wenn ich dann nächste Woche die Tabletten erhalte, kommen bestimmt die nächsten Fragen auf… ich hoffe ich fange euch nicht an zu nerven.

Liebe Grüße
Luna


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BeitragVerfasst: 20.09.2017, 11:21 
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Beiträge: 266
Hallo Luna,
schon einmal ganz kurz auf die schnelle ein paar Antworten/Anmerkungen zu deinem Post.
Da wir ja aktuell nicht genau wissen, wie es um den Kohlehydrat-Stoffwechsel deiner Maus bestellt ist, der zuletzt gemessene Insulin- Wert zu hoch (wenn auch noch in der Referenz) war, solltest du um jetzt auf Nummer sicher zu gehen wirklich nach dem Motto "weniger ist mehr" füttern. Im Prinzip heißt das: Heu. Und zwar zwischen 1,5 und 2% vom Körpergewicht (je nachdem ob sie abnehmen sollte oder nicht). Das du das Heu sowieso schon gewaschen anbietest ist sehr gut, da hierdurch auch nochmal Zucker ausgewaschen wird.
Nun sollte man ja zumindest dauerhaft und vor allem bei gewaschenem Heu auch Mineralfutter geben. Da bist du mit dem Allergovital ganz gut bedient, zumal es keine unnötigen und ungeeigneten Bestandteile hat. Falls du das MiFu anders nicht ins Pferd bekommst, kannst du ihr unmelassierte Rübenschnitzel anbieten, die eignen sich gut. Hier kann man dann später auch evtl Zusätze drin unterbringen (Kurweise Kräuter, o.ä.). Des Weiteren gut ist treberfreie Bierhefe, die begünstigt u.a. die Nährstoffaufnahme. Falls deine Maus eher zu dünn ist, kann man sie mit Ölsaaten unterstützen, geschrotete Leinsamen (am besten die goldenen) oder Sonnenblumenkerne. Ich gucke da immer im Internet, wo ich was günstig herbekomme. Sonnenblumenkerne solltest du aktuell aber fast überall bekommen, weil ja die Vogelfütter-Saison wieder losgeht. Oder eben stabilisierte Reiskleie. Ich kaufe die immer bei der Firma Holzner, ist meines Wissens auch eine der günstigsten. Ich bin mit der Qualität bisher immer sehr zufrieden gewesen.

Alle anderen von dir genannten Präparate würde ich erstmal außenvor lassen, wenn du die Werte kennst, kannst du dein Futter ja ggf zu Ende füttern um dann gänzlich umzustellen...
Möhren, rote Beete und Äpfel haben zu hohen Zuckergehalt (falls deine Maus insulinresistent ist), Knoblauch gehört finde ich so oder so nicht ins Pferd, Süßholzwurzel hat auch viel Zucker, naja, und die anderen Sachen sollten dann je nach Nutzen ggf nochmal durchdacht werden. Sprich, was willst du bspw mit Moringa oder Grünlipp erreichen.
Flohsamenschalen gehen, sind IR geeignet.
Die Heucobs würde ich durch unmelassierte Rüschnies ersetzen, falls das geht.
Bezüglich der BE ist wichtig, dass entweder das Blut direkt am Stall nach der Entnahme zentrifugiert wird, oder aber in extra dafür vorgesehene stabilisierte Röhrchen gezapft wird und dann glaube ich innerhalb von 30 Minuten zentrifugiert werden kann. Wir machen das immer so, da unser TA 4km entfernt seine Praxis inklusive Zentrifuge hat. Um ganz sicher zu gehen empfiehlt sich aber das direkte Zentrifugieren. Genau, wenn das Blut nicht richtig behandelt wird, kann es zu falsch negativen Werten kommen. Insulin und ACTH haben eine Halbwertszeit von nur 4 Minuten, d.h. alle 4 Minuten halbiert sich der Wert wenn das Blut nicht richtig behandelt wird. Wie schnell da aus auffälligen Werten unauffällige werden können, liegt ja dann auf der Hand.

Soweit erstmal von mir,
viele Grüße
Janka

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BeitragVerfasst: 20.09.2017, 12:59 
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Luna255 hat geschrieben:
Das Medikament erhalte ich nächste Woche. Werde es dann einschleichend geben. Meine TA meinte auf mein Vorschlag zur Vorgehensweise - man könne man auch direkt eine Tablette geben… - nein das mach ich nicht!
Eine sehr gute Entscheidung von dir denn mit einer Tablette zu beginnen ist arg nebenwirkungsbehaftet was dann zu Unrecht wieder das so wertvolle Medikament in Verruf bringt weil die Pferde apathisch, Futtermäkelig, Durchfall usw. haben was mit einschleichen wirklich durchweg vermeidbar ist.

Damit ich nicht schon wieder daneben greife in Sachen Fütterung: Gibt es Erfahrungen mit folgenden Kräutern und Zusätzen und ob sie in Zusammenhang mit dem Krankheitsbild und seinen Symptomen eher nicht verfüttert werden sollten. Falls es dazu bereits einen Beitrag gibt freue ich mich auch über einen Link.
Da kannst du mal im Futterbereich stöbern.....

Zink pur (von Agroobs): Zusammensetzung: Prenatura-Trockengrünfasern, Leinsamen ( Rohprotein 8,8 %, Rohfaser 23,2 %, Rohöle und -fette 1,7 %, Rohasche 9,3 %, Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe: 12.000 mg Zink in Proteinhydrolysate-Zinkchelat (3b612))

Von Einzelsupplementationen ist wegen der Interaktionen grundsätzlich abzuraten
eff-eins hat geschrieben:
......Von einer Einzelsupplementation generell aber auch von Selen möchte ich dir auf Grund der Interaktionen von Spuren und Mengenelementen (hier zum Beispiel u.a. zum Zink) zueinander abraten, zudem ist Selen in höherer Dosis toxisch. Abgesehen davon ist in den Geweben ein anderer Selengehalt als im Blut.

Die Laborreferenzen sind je nachdem wo man testen lässt unterschiedlich, wo das Eine einen Mangel bescheinigt ist es im Anderen okay oder gar zu hoch.

Wie S.Brosig QUELLE auch an anderer Stelle mal sagte was ich treffender nicht ausdrücken könnte ist:

Das Blutbild stellt ja keine quantitative Analyse dar, in der alle Parameter vorhanden sein müssten. Es ist nur eine Stichprobe. Wenn man z.B. von 10000 möglichen Parametern 10 bestimmt und darin eine Abweichung findet, so bedeutet das nicht, dass mit Behebung dieses einen Fehlers das Blutbild wieder in Ordnung ist. Statistisch gesehen enthält das Blutbild nämlich dann eigentlich ungefähr 1000 Abweichungen, nur hat man diese eben nicht untersucht! 999 Parameter bleiben dann weiter daneben!
Wenn man sich die Interaktionen der Mengen.-und Spurenelemente einmal ansieht versteht man vielleicht besser warum unbedingt nach dem Sinn von Einzelsupplementierungen gefragt werden sollte bevor etwas zugefüttert wird das die Situation vermutlich nicht besser sondern schlechter machen wird. Manchmal ist eine Vitamin E Gabe wesentlich sinnvoller.....und die für die Selen und Zinkaufnahme wichtigen Aminosäuren sind übrigens in Bierhefe zu finden die in der Pferdefütterung m.E. nicht fehlen sollte.

Die Zinkaufnahme wird durch Aminosäuren gesteigert, verringert aber durch Kupfer, Kalzium, Eisen, Mangan, Selen, Kadmium.

Selenaufnahme wird ebenfalls durch Aminosäuren gesteigert aber verringert durch Kupfer, Kadmium, Quecksilber, Schwefel, Blei, Zink.


Sowohl als Zinkspender als auch hochkalorisches Zufutter bieten sich Sonnenblumenkerne an,

Biotin (Makana): Zusammensetzung: Weizengrießkleie, Zuckerrohrmelasse, Monocaliumphosphat (Analytische Bestandteile: Rohprotein 10,8 %, Rohasche 8,8 %, Rohfaser 2,3 %, Rohfett 2,2 %, Phospor 0,81 %, Calcium 0,66 %, Natrium 0,03 % // Zusatzstoffe je kg: Vitamine, Provitamine und ähnliche Stoffe: Vitamin B6 (Pyridoxinhydrochlorid) 1.000 mg, Cholinchlorid 1.000 mg Biotin 3.000.000 mcg Aminosäuren: Methionin (DL-Methionin) 50.000 mg Spurenelemente: Zink (Glycin-Zinkchelat, Hydrid) 5.000 mg, Kupfer (Glycin-Kupferchelat, Hydrid) 1.250 mg)  Wahrscheinlich eher nicht gut wegen der Zuckerrohrmelasse??
Ja genau, und auch die Weizengrießkleie ist mit Bedacht zu sehen bei Stoffwechselkranken

Apfelpellets (Per Naturam): Zusammensetzung: Zu 100% aus schonend entsafteten Äpfeln (Analytische Bestandteile und Gehalte: Rohprotein 8 %, Rohöle/-fette 2,5 %, Rohfaser 30 %, Rohasche 4,5 %, Restfeuchte 12 % // Mineralstoffe: Calcium 0,06 %, Phosphor 0,21 %, Natrium 1,26 %, Eisen 0,02)
Reine Bierhefe (Per Naturam): 100 % reine Bierhefe ohne Treber ( Analytische Bestandteile und Gehalte: Rohprotein 52,1 %, Rohöle/-fette 1,6 %, Rohfaser 5,0 %, Rohasche 8,1 % // Mineralstoffe: Calcium 0,26 %, Phosphor 1,7 %, Natrium 0,24 %, Eisen 0,06 %, Mangan 0,01 %, Zink 0,01 %)

Getrocknetes Obst ist Mengenmässig wenig Masse aber enthält ungleich mehr Zucker als das Frischeprodukt das Wasserhaltig und größer dadurch ist, also Finger weg von Getrocknetem!
Treberfreie Bierhefe ist ein Muss und hat viele wertvolle Bestandteile, Aminosäuren, Mineralien usw. und helfen bei der Aufnahme von Spuren und Mengenelementen, siehe oben bei "Einzelsupplementationen"
Hagebutten[/b[b]] frisch (vom Strauch)
Mal ein paar Wenige sollte okay sein

[/color]Hagebutten geschrotet[/b] (Per Naturam): Rohfaser 24 %
Warum willst du die geben?
Moringablätter geschnitten (Makana)
Warum willst du die geben?
Ginkgoblätter geschnitten (Makana)
Warum willst du die geben?
Weißdornblüten mit Blättern geschnitten (Makana)
Warum willst du die geben?
Knoblauch Granulat (Makana): Zusammensetzung: Knoblauch (Allium sativum), getrocknet und fein granuliert (Analytische Bestandteile: Rohprotein 19,2 %, Rohasche 3,4 %, Rohfaser 1,6 %, Rohfett 0,3 %)
Warum genau möchtest du Knoblauch füttern das keineswegs im Dauereinsatz sein sollte und zudem dann auch Gesundheitsschädlich ist?
Süßholzwurzeln natur gemahlen (Makana): Inhaltsstoffe: Saponine (Glycyrrhizin), Flavonoide (Liquiritin), Cumarine, Schleimstoffe  wahrscheinlich eher nicht förderlich da süß ?
Wie der Name schon sagt ist das Zucker PUR, lt. Nährwertrechner enthalten 100 gr.: Kohlenhydrate: 58,2 g

Flohsamenschalen (Makana): Inhaltsstoffe: Rohfaser 84,1 %, Rohasche 4,0 %, Rohprotein 3,8 %, Rohfett 2,8 %
Wird ein positiver Effekt bei Insulinresistenz nachgesagt, kleidet Magen.-Darmschleimhaut aus und ist eine wertvolle Ergänzung in der Ration. Aber bitte wegen der Quellfähigkeit nicht zeitgleich mit Medikamenten verabreichen.

Ingwer gemahlen (Makana): Gingerolanteil (Scharfstoff) liegt bei 3,2 - 3,5 %
Gibt es Arthrosen denen du damit ein wenig entgegen wirken magst oder wozu soll es dienen?

Grünlipp pur (Makana): Zusammensetzung: Neuseeländisches Grünlippmuschelkonzentrat, 100 % rein (Analytische Bestandteile: Rohprotein 55,7 %, Rohfett 9,6 %)
Warum?

Karotten frisch  wahrscheinlich eher nicht förderlich
Solange keine Werte aus dem KH Stoffwechsel vorliegen sollte sie lediglich als Trägerstoff für die Prascendtablette dienen.
Rote Beete frisch wahrscheinlich eher nicht förderlich
Solange keine Werte aus dem KH Stoffwechsel vorliegen sollte darauf verzichtet werden. Zudem enthält rote Beete Thiaminase das das Vitamin B1 zerstört.
Karotten getrocknet (Olewo): 100% Karotten hergestelltes Naturprodukt ohne den Zusatz von Futteröl  wahrscheinlich eher nicht förderlich
siehe oben, also nein.
Ein Vergleich von 4,13 g Kohlenhydrate im Frischeprodukt gegenüber 36,82 im getrockneten Zustand.

Rote Beete getrocknet (Olewo): 100% Rote Beete hergestelltes Naturprodukt ohne den Zusatz von Futteröl u]wahrscheinlich eher nicht förderlich[/u]
siehe oben, also nein

Oder habt ihr Tipps für mich, womit ich meinem Pony etwas Gutes tun kann? Leinkuchen (welcher ist da empfehlenswert? Makana?)?
Ja z.B. den hab ich auch schon verfüttert und war zufrieden mit der Qualität.

Welche Hersteller sind empfehlenswert für Reiskleie? In dem Beitrag aus dem ABC waren ein paar Produkte genannt die jedoch in Deutschland u.U. nicht verfügbar sind.
Holzner z.B.

Wie sieht das mit den Heucobs von Agrobs aus. Sollte ich die nun gar nicht mehr füttern?
(Bestandteile: Rohprotein 8,8 % Kalium 1,61 % verd. Rohprotein 7,0 % Schwefel 0,16 % praec. verd. Rohprotein 4,1 % Zink 28,30 mg/kg Rohöle und -fette 2,5 % Mangan 132,00 mg/kg Rohfaser 24,2 % Kupfer 5,98 mg/kg Rohasche 9,0 % Selen <0,1 mg/kg Calcium 0,66 % Stärke <1,0 % Phosphor 0,25 % Zucker 9,3 % Magnesium 0,24 % Fruktan 6,3 % Chlorid 0,26 % verd. Energie nach GfE 2003 8,5 DE MJ/kg Natrium 0,03 % verd. Energie nach GfE 2014 7,4 ME MJ/ kg)
Wenn du zu den 9,3% Zucker die 6,3% Fruktan und 0,66% Stärke rechnest bist du schon bei einem Gesamtzucker von 16,26 %, unmel. Rüschnis haben nur ca. 5-7 %

Bezüglich der Heu- und Grasfütterung: Heu wurde bisher nicht analysiert. Es handelt sich um eine stalleigene Herstellung (kleine Quaderballen). Die Wiesen auf denen die Pferde stehen bzw. das Heu hergestellt wird sind keine „grünen Kuhweiden“. Es wird auf eine „ponygerechte“ Saatmischung zurückgegriffen und die Bodenwerte werden regelmäßig überprüft. Detaillierte Infos habe ich (noch) nicht. Gras wird morgens und abends etwas weiter gesteckt. Kann/sollte ich das so beibehalten?
Solange es keine aktuellen Werte aus dem KH Stoffwechsel gibt würde ich davon absehen, abgesehen sinken die Nachttemperaturen schon in den einstelligen Beereich und das Gras enthält entsprechend viel Fruktan.
Das Heu wird mindestens 60 Minuten gewaschen aufgrund der COB. Stroh oder ähnliches bekommt meine Stute überhaupt nicht. Im Sommer haben die Pferde Naturboden und im Winter Späne im Offenstall.
Super, dank des einstündigen Waschens werden bis zu 30 der unstr. Kohlenhydrate herausgewaschen :2daumenhoch:

Mein Hufschmied war gestern da. Habe ihn nochmal zu der Rehe von damals befragt, da er alles begleitet hat. Rotation hatte wohl stattgefunden. Geröngt wurde damals auch aber da habe ich keine RöBi vorliegen(Könnte ich u.U. bei dem damals behandelnden TA anfordern)
Das wäre gut, und zudem auch mal wieder Kontrollbilder anfertigen zu lassen sollte in Betracht gezogen werden. Das zeigt ob die jetzige Hufzubereitung passend ist, deine Beschreibung zu Hufsituation wie ausbrechen, Bröselhorn, fühlig nach Beschlagverlust und anderem Hufbearbeiter usw. könnte ein Hinweis auf unpassende oder unzureichende Hufzubereitung sein, muß es aber nicht.
Es gibt Pferde die einen permanenten Hufschutz brauchen, von daher ist dies nur ein Gedanke...
Schön wären hier Hufbilder gemäß der Anleitung im ABC meiner Signatur.
Was muss ich bei der nächsten Blutentnahme nach 8 Wochen nach Beginn der Medikamentengabe beachten? Muss das Abzentrifugieren und Abhebern direkt am Stall geschehen? Wenn das Blut in der Zeit von der Entnahme bis zum Versand nicht richtig „behandelt“ wurde, kann es dann zu signifikant falschen Werten kommen und wie äußern sich diese?
So wie Duddel85 schon schrieb, falsch erniedrigt weil geringe Halbwertzeit.
Wenn nicht direkt abzentrifugiert wird bitte Trasylolröhrchen beim Labor anfordern und dann muß sichergestellt werden das dein TA auch wirklich umgehend ohne weitere Kunden anzufahren in die Praxis damit fährt.

Könnt ihr mir gute Fachliteratur oder Dissertationen zu dem Thema Cushing (PPID) und Fütterung empfehlen?
Hier existiert ein tolles Fachwissen im Forum - meinen Respekt dafür! Bis ich das Forum durchgearbeitet habe wird es jedoch noch einige Zeit in Anspruch nehmen, weswegen ich noch nach Literatur zum „schnellen“ Nachschlagen suche.
Leider nein, das Wissen im Forum stammt aus unzähligen Erfahrungen, Recherchen, Dissertationen, Facharbeiten, Studien oder auch der Cushing Group um Dr. E Kellon, Vieles was gerade für den Einstieg wichtig ist ist schon im ABC hinterlegt.
Wenn ich dann nächste Woche die Tabletten erhalte, kommen bestimmt die nächsten Fragen auf… ich hoffe ich fange euch nicht an zu nerven.

Liebe Grüße
Luna


Ich persönlich würde jetzt relativ zeitnah ein EMS Profil veranlassen um zu schauen wie es um den KH Stoffwechsel bestellt ist, daraus kann man auch eher Futterempfehlungen geben.
Abgesehen davon gehören die Werte aus dem KH Stoffwechsel auch zur Cushing Diagnose und Therapie.
Hat das Pferd eine ECS induzierte IR kann sich diese bei unpassender Dosis auch wieder verstärken und somit ein Hinweis sein die Dosis nach oben hin anzupassen wenn ACTH bei einer Therapieüberprüfung plötzlich vielleicht etwas überhalb der Referenz liegt.
Erfahrungsgemäß muß die Dosis im Laufe der Erkrankung bei allen Patienten irgendwann nach oben hin angepasst werden, das können Wochen, Monate aber manchmal auch Jahre sein bis dies erforderlich wird.

Zum Thema Mineralien oder Zusätze:
Bei der http://www.Futtermanufaktur.de kannst du selbst ein Mineralfutter zusammenstellen bzw. dein bisheriges "nachbauen" unter weglassen ungeeigneter Substanzen (Melasse usw.) die oft im Fertigprodukt vorliegen.

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LG Kathi
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BeitragVerfasst: 21.09.2017, 09:03 
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Fachlich ist Kathis Beiträgen ja immer wenig bis gar nichts hinzuzufügen :wink: da bleibt mir auch nur noch ein spätes "Hallo" :hallo:

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BeitragVerfasst: 22.09.2017, 12:34 
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Registriert: 30.08.2017, 10:52
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Vielen Dank nochmal für eure herzliche Aufnahme! Ich bin echt erstaunt wie aktiv das Forum ist und ihr euch die Zeit nehmt das ihr so schnell und kompetent antwortet! Das macht mir nun echt Mut! :2daumenhoch:

Ich fühle mich nun wieder etwas aufgebaut und mit dem Wissen bin ich an die Tierärzte in der Umgebung herangetreten. Habe einen TA gefunden der mir das Blut am Stall zentrifugiert. Nächste Woche lasse ich erst mal ein neues Cushing-Profil machen.

Dazu nochmal eine Frage: Ich lasse meine Stute dafür am besten in einer Spänebox über Nacht mit etwas gewaschenem Heu? Oder soll sie gar kein Heu bekommen um möglichst genaue Werte zu erhalten?

Die Röntgenbilder von der Rehe von 2007 habe ich beim damaligen Tierarzt angefordert. Diese wollte man mir zusenden. Auch habe ich Huffotos und Körperfotos nach der Anleitung im ABC gemacht und werde beides zusammen hochladen. Ggf. werde ich auch nochmal neue RöBi von den Hufen machen lassen in naher Zukunft, doch nun steht für mich erst mal die Untersuchung des Stoffwechsels im Vordergrund – leider ist mein Pony kein Goldesel :gig: .

Hinsichtlich des Futters gebe ich nun wenn nur die melassefreien Rüschis, bis ich weiß was das neue Cushing-Profil sagt. Auch mit dem Medikament werde ich erst danach anfangen.

Was sagt ihr zu folgendem Futter? Bin gerade darauf gestoßen und habe noch einen Gutschein für das große Versandhaus:

Ergänzungsfuttermittel für Pferde | Landmühle Sun-Rice-Power ist ein hochenergetisches und leicht resorbierbares Leistungsfutter ohne herkömmliche Getreidestärke. Sun-Rice-Power liefert wertvolle Energie aus schonend verarbeiteten Sonnenblumen und hochwertiger Reiskleie. Dadurch ist es möglich, 10–20 % weniger als bei einer üblichen Vollkorngetreideration zu geben. Zusammensetzung: Sonnenblumenkerne (kaltgepresst und druckhydrothermisch behandelt), Reiskleie (druckhydrothermischbehandelt), Sonnenblumenschalen (kaltgepresst und druckhydrothermisch behandelt), Sonnenblumenschrot (druckhydrothermisch behandelt). Leinsaat (druckhydrothermisch behandelt aufgeschlossen), Sojabohnenschalen (druckhydrothermisch behandelt und aufgeschlossen), Sonnenblumenöl (kaltgepresst).

Zu den Kräutern und Zusätzen:

Zink pur: Hinsichtlich Selen wusste ich, dass es als Einzelsupplementation gefährlich werden kann (habe ich schonmal bei einem Pferd am alten Stall live gesehen mit Hufrehe... das war nicht schön)...hinsichtlich Zink wusste ich es noch nicht. Wurde mir bei der Futterberatung empfohlen da meine Stute im Blutbild einen Zinkmangel hatte. - also wieder etwas schlauer!

das getrocknete Obst (Apfelpellets, Karotten und Rote Beete da hatte ich nach einem Leckerli-Ersatz gesucht... von "Fertigleckerli" halt ich nämlich überhaupt nichts, alleine schon wegen der Zähne. Und da frische Äpfel zu viel Säure enthalten dachte ich, dass die getrockneten Pellets eine Alternative wären z.B. fürs Clickertraining. Ebenfalls wie die Hagebutten.

Moringablätter, Weißdorn und Ginko
Über Moringa hatte ich kürzlich sehr interessante Artikel gelesen (https://www.tierheilpraktiker.de/mein-t ... ringa.html)
Weißdorn und Ginko gebe ich gerne kurweise zur Stärkung von Herz-und Kreislauf, bei den wechselhaften Temperaturen und Wetterumschwüngen hatte ich den Eindruck, dass insbesondere Weißdorn meiner Stute zugute kommt. Sie wirkt fitter & frischer.

Knoblauchgranulat: Das Knoblauch zu hoch dosiert auch giftig sein kann ist mir bewusst. Beim Hund soll man es ja z.B. gar nicht füttern. Hatte es mal vor einiger Zeit angeschafft, aber fressen mag meine Stute es nicht, weshalb ich es ihr nicht gebe. Hintergedanke war, dass es das Immunsystem wohl stärkt und antibakteriell wirkt was ich für eine kurweise Gabe positiv empfand.

Süßholzwurzel: Da meine Stute in der Vergangenheit stark auf alles was fliegt reagiert hatte, habe ich es ihr kurweise im Frühjahr zur Pollenzeit gegeben. Unter den derzeitigen Voraussetzungen wird es sodann natürlich nicht mehr gegeben. Durch das seit einigen Jahren konsequente Stallmanagement hat sich ihre Lunge jedoch so schön "regeneriert", dass der Husten dieses Jahr ausblieb.

Flohsamenschalen: die habe ich auch noch zu hause - gut zu wissen, dann kann ich die ja mal demnächst hin und wieder mit auf den Futterplan setzten.

Ingwer: Auch hier bestand meine Intention das Immunsystem zu stärken und sie bei der Allergie zu unterstützen. Da sie keine Probleme mit ihrem Magendarmtrakt hat (wegen der Schärfe muss man hier ja Acht geben) habe ich in der Vergangenheit den Ingwer kurweise in "Stoßzeiten" gegeben. Über einen längeren Zeitraum würde ich es jedoch nicht füttern.

Grünlipp: Intention hier war als kurweise Prophylaxe zur unterstützenden Vorbeugung von Gelenk-, Sehnen-, Knorpel- und Bänder-Geschichten, da mein Mädchen ja nicht mehr die jüngste ist aber meint manchmal doch Dinger zu bringen wie durch den Zaun zu rennen und Pfosten mitzunehmen etc.

Ich hatte den Gedanken, dass vielleicht eine Gabe von Kräutern oder Zusätzen, die ich sowieso bereits zu hause habe derzeit unterstützend/positiv für sei sein kann wie z.B. die reine Bierhefe. :wink:

Liebe Grüße

Luna


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BeitragVerfasst: 22.09.2017, 13:20 
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Das freut mich das du nun wieder etwas "aufgeräumter" bist und dir einen Plan gemacht hast, SUPER!!! :2daumenhoch:

Ich würde wohl kein Fertigfutter wie das Rice up nehmen wollen, ich glaube Eddi war das die auch mal starke Verunreinigungen darin gefunden hatte.
Wenn du Reiskleie und ganze Sonnenblumenkerne (also mit Schale), Leinkuchen oder Leinsaat sowie Treberfreie Bierhefe selbst zusammenmixt hast du ein reelles Futter von hoher Qualität.
Bei geschälten Ölsaaten wie Lein oder Sonnenblumenkernen besteht ein sehr hohes Schimmelpotenzial bzw. wird es ranzig.


Moringa ist die neue Modepflanze und es werden ihr wahre Wunder zugesprochen, belegt ist das aber ganz und gar nicht.
Im Vergleich zu anderen Nahrungs(ergänzungs)mitteln, vornehmlich Frischen schneidet Moringa da generell getrocknet angeboten deutlich schlechter ab als es zunächst den Anschein hat und die Bewerbung vorgibt.

Abgesehen davon senkt es den Blutglukosewert was beim Pferd das eher selten in den Status einer deutlichen Erhöhung kommt sogar unerwünscht und nicht dienlich sein kann.

Deine Süße darf und soll gerne zur EMS/ECS Profil Blutentnahme Heunüchtern sein, lediglich auf Weidegang und Kraftfuttergaben sollte 12 Stunden vorher verzichtet werden.

Nahrungskarenz bedeutet für den Dauerfresser Pferd Stress und dieser kann Laborwerte negativ beeinflussen.
Lediglich bei Funktionstests muß eine absolute Nahrungskarenz eingehalten werden, beim EMS/ECS Profil jedoch nicht.
Abgesehen davon hat man, finde ich persönlich, so ein realistisches Bild wie es im KH Stoffwechsel aussieht weil mein Pferd ja sonst permanent zu fressen hat.

Wenn du mal ein Leckerli brauchst weil du clickerst kannst du auch Erdnüsse in der Schale anbieten, nach anfänglicher Skepsis machen meine Ponys mittlerweile einen Handstand dafür.
Da aber bitte auf einwandfreie Qualität achten oder sonst in brauner Haut gelassen aber geschältes Produkt ausweichen.

Sojaschnitzel würden sich neben Salatgurke, Stangensellerie auch als Leckerlie anbieten, bei allergischem Geschehen ist aber von Sojaprodukten lieber Abstand zu nehmen da dies Allergien begünstigen kann.

Um Hustern, COPD-lern EMS/IR-ler gerecht etwas anbieten zu können hat sich Sabol bewährt, da sind nur vernachlässigbare 0,2% Süßholzwurzel enthalten.
Es gibt hier viele User die sehr gute Erfahrung damit gemacht haben, so auch ich bei meinen Ponys.

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LG Kathi
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BeitragVerfasst: 26.09.2017, 10:12 
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Hallo ihr Lieben,

ich habe nun über das Wochenende ein paar Fotos zusammengestellt und gestern die Röntgenbilder erhalten.
Der "erste" und meines Wissens einzige Hufreheschub meiner Stute war Anfang 2007 - also nun genau 10 Jahre her. Ob sie in der Vergangenheit vor 2004/2005 schon ein Schub hatte, kann ich leider nicht beurteilen.
Hier nun die Röntgenbilder. Ich hatte gehofft, dass die Aufnahmen besser sind - man kann jedoch eine Rotation erkennen. Es wurde nur der rechte Vorderhuf geröngt.

Dateianhang:
Röntgenbild Huf 22.03.2007.jpg


Dateianhang:
Röntgenbild Vorderhuf rechts 22.03.2007.jpg


Hier nun ein Foto mit Winterfell vom April 2017 - ich habe gemerkt, dass sie etwas abgenommen hat über den Winter....

Dateianhang:
Screenshot_20170507-191705.png


Aber als ich sie dann im Mai komplett geschoren habe kam dieses Klappergestell zum Vorschein: :shock:

(oberes Foto Mitte Mai // das untere entstand Ende Juni )
Dateianhang:
20170627_080356.jpg


Hier nun aktuelle Fotos von letzter Woche:
(ich hoffe, dass ich das ABC richtig befolgt habe)

Dateianhang:
20170920_193410.jpg


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BeitragVerfasst: 26.09.2017, 10:24 
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nun geht's weiter mit den Fotos:

Dateianhang:
20170920_193425.jpg


und nun die Hufbilder - einen Tag nach dem neuen Beschlagen:

Vorderhufe:
Dateianhang:
20170920_193555.jpg


links:
Dateianhang:
20170920_193614.jpg


rechts:
Dateianhang:
20170920_193641.jpg


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BeitragVerfasst: 26.09.2017, 10:28 
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der andere Vorderhuf von unten:

Dateianhang:
20170920_193913.jpg


Hinterhufe (unbeschlagen):

Dateianhang:
20170920_193738.jpg


Hinterhufe von unten:

Dateianhang:
20170920_193848.jpg


Dateianhang:
20170920_194006.jpg


und ein Foto vom Hals:

Dateianhang:
20170922_181214.jpg


Liebe Grüße :2daumenhoch:


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BeitragVerfasst: 26.09.2017, 10:53 
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Ja das hast du gut gemacht mit den Fotos!!! :2daumenhoch:

Leider fehlen bei dem Röntgenbild Markierungen am Huf die ohne diese keine konkrete Beurteilung über eine mögliche Absenkung des Hufbeines zulassen.
Auch dann wird nämlich zusätzlich zur Rotation, die hier auch erkennbar ist und eine entsprechende Hufzubereitung erfordert, die Parallelität vom Hufbein zur Hornkapsel verlassen und die Zehe hat unten einen deutlich größeren Abstand zum Hufbein.

Wie ist denn die Gliedmaßenstellung der Vorderbeine?
Was mir in der Frontalaufnahme auffällt ist das die Last nicht optimal in den Huf geleitet wird weil das Bein schief im Huf zu stehen scheint. :kinn:
Das kann aber auch darin begründet liegen das die Aufnahme nicht exakt von vorne mittig angefertigt wurde .....oder aber das das Hufbein einseitig, seitlich abgesenkt ist was weniger gut wäre...

Das Fell finde ich bei deiner so Süßen (bin ja ganz angetan von ihr :lol: ) gar nicht so Cushitypisch, was aber [b]für[/b] ein ECS spricht ist der massive Abbau des Körpergewichtes über Winter.
Das relativiert sich unter der Therapie wieder und Futter kann besser verwertet werden.

Die Hufzubereitung hat meinem Empfinden nach zu zurückhaltend stattgefunden und die Zehenwand hätte deutlicher nach oben zum Kronsaum hin angepasst werden sollen damit das Abfussen leichter fällt und der Hufbeinträger nicht gezerrt wird.

In der einen Sohlenaufnahme fällt insbesondere bei dem einen Bild die einseitig höhere Trachte (links) und der weiter nach vorne Richtung Zehe liegende Eckstrebenwinkel auf. Da sollte meines Erachtens nachgearbeitet werden weil zum einen der Huf dann besser ausbalanciert ist und zum anderen der Strahl keine einseitigen Zwang bekommt.
Den hat er jetzt nämlich wie die gelb eingezeichnete Linie zeigt weil der linke Ballen nach rechts drängt.
Dabei zu beachten ist immer auch die Gliedmaßenstellung und das dazu gehörige Pferd in Bewegung ob.

Allerdings bin ich kein Hufbearbeiter und kann dir nur meinen Eindruck, und den ja nicht am lebenden, bewegten Objekt sondern nur an Hand von Bildmaterial das täuschen kann, mitteilen.

Die Hornkapsel weist schon sehr viele Ringe auf die an sich auch physiologisch und durch Futterveränderungen, Krankheit und Medikamente usw. kommen.
Ich kann allerdings nicht klar ausmachen ob diese in allen Wandanteilen immer parallel zueinander verlaufen was sie sollten, divergieren sie zu den Trachten/konvergieren zum Hufrücken liegt i.d.R. als Ursache eine Lageveränderung des Hufbeines vor.
Sind sie überall und rundherum parallel zum Kronsaum und zueinander?
Auch die sehr ausgeprägte Rinne direkt unter dem Kronsaum macht mich ein wenig stutzig.


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