Hufrehe ECS EMS Borreliose

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 Betreff des Beitrags: Re: @MySonnyDee
BeitragVerfasst: 17.07.2020, 11:30 
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Ja keine Frage . Die Inhaltsstoffe haben mich ja auch sofort aufschreien lassen , weshalb ich es nicht gegeben hab und erst einmal eure Meinungen und Erfahrungen einholen wollte :?

Das sollte von mir auch keine Rechfertigung dafür sein. Ich wunder mich nur wie bei vielem, dass dies so als gängiges Mittel eingesetzt wird .

Das was ihr dazu sagt machst durchaus Sinn und veranlasst mich auch dazu es direkt wieder zurück zu geben :2daumenhoch:


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 Betreff des Beitrags: Re: @MySonnyDee
BeitragVerfasst: 17.07.2020, 11:39 
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Beiträge: 466
Wohnort: Obersulm- Eschenau
Es kann dich hier glaube ich jeder verstehen @MySonnyDee - wir wollen alle nur das Beste für unsere Fellnasen und haben die Hoffnung, dass man die IR gesund füttern kann.
Leider nein!!
Die Futtermittelindustrie und auch manche Tierärzte wollen „einfach nur“ unser Geld - natürlich nicht alle Tierärzte - bitte nicht falsch verstehen - aber oft schauen die TAs auch nicht was im Futter enthalten ist u winken es durch!

Da meine Jona auch EMS hat und IR ist( =war- aktuell sind die Werte soweit gut) erwische ich mich auch noch ab u zu Futtermittel anzuschauen um Jonas Futtertrog etwas aufzuwerten, aber beim Blick in die Zutatenliste komme ich dann sofort wieder davon ab :haukopf:

Es ist so wie meine Vorschreiberinnen sagen: weniger ist mehr und es Bedarf wirklich kaum Zusatzfutter um die Pferde gesund zu halten!! Und das schont wirklich den Geldbeutel und die Fellnasen.

Meine Jona bekommt Heu als Hauptnahrungsmittel u Stroh zum Knabbern und wenn mal was gefüttert wird, dann sind es zuckerfreie SpeediBeets mit Bierhefe (ohne Treber von Makana) und ein paar Leinkuchenpaletts von Makana und das wars :lol:
Jona ist damit zufrieden und ihr Stoffwechsel auch und das ist die Hauptsache.

Also mein Tipp an dich - lass die Futtermittelhersteller werben und mache dich eher schlau, was deine Fellnase essen darf, also was bei IR gehen kann und was nicht geht. Ansonsten füttere Heu und gut ist.

@ MySonneDee: hab grad erst gesehen, dass du schon was geschrieben hast; finde ich super, dass du den Futtermitteln gegenüber kritisch geworden bist und die Riegel nicht verfüttern wirst :2daumenhoch:

Gute Besserung an die Vierbeiner.
Gruß Tina

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 Betreff des Beitrags: Re: @MySonnyDee
BeitragVerfasst: 17.07.2020, 12:33 
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Beiträge: 9780
MySonnyDee hat geschrieben:
Meine Tierärztin hat mir dazu geraten und ich weis dass es in Kliniken den extrem dicken Ems Pferden gegeben wird .
Es soll wieso auch immer die insulinsensitivität positiv beeinflussen und manchen hoffnungslosen Fällen geholfen haben .


Für mich stellen sich bei "hoffnungslosen Fällen" (die es leider vereinzelt auch mal gibt) die Fragen ob tatsächlich und rigoros alle Diätmaßnahmen inkl. Heuwaschen ausgeschöpft wurden bevor man den Fall als hoffnungslos deklariert hat?
Meistens muß das nämlich mit nein beantwortet werden weil zu rigoros auch Kleinstmengen wie z.B. unpassende Mineralfutter zählen.

Die zweite Frage ist ob die vermeintlich hoffnungslosen Fälle wegen oder trotz des Nutraxins genesen sind :unibrow:

Anderes Beispiel:
Das V.tG..al Hor..Fit bewirbt ebenso Erfolgversprechend sein mit vergoldetem Preis angebotenes Produkt für Equiden mit Stoffwechselentgleisungen.
Dort heißt es:
Mischfuttermittel mit dem leistungsfördernden ecdysonhaltigen Spinatextrakt zur Vermeidung und Therapie von Übergewicht (Metabolisches Syndrom) beim Pferd.
Von mir u.a. nach Studien am Pferd befragt und warum man bei einem IR/EMS-ler der meistens einen Ironoverload inne hat noch das Eisen erhöhen will und warum bei einem Pferd wo die Blutglukose eher normal oder sogar erniedrigt ist diese noch senken will, und die Frage ob Insulin durch das Mischfuttermittel gesenkt würde konnte man mir nicht beantworten, dazu hätten sie keine Untersuchungen angestellt. :shock:

Antwortmail:
1) es kommt zu keiner akuten Hypoglykämie, das Produkt wird langsam langfristig der Glukose Spiegel in 3 Monaten um 10% reduzieren.
2) Eisen Spiegel steigt auch in 3 Monaten um 14-20%, ohne dass man supplementiert!
Unsere Forschung an der Substanz Ecdyson klärt nur Wirkungsprinzip: antagonistische Wirkung auf PPAR Gamma Rezeptor, dadurch klären wir die hemmende Wirkung auf Fettgewebe Bildung und daraus resultierende anti Entzündungswirkung.
Ihre spezielle Fragen haben wir nicht geforscht.


Heißt:
Das was sie im Humanbereich untersucht haben wurde eins zu eins ohne fundierte Überprüfung auf das Pferd übertragen und jeder glaubt an die Wirksamkeit des Mittels weil es ja schließlich von einem Prof. Dr. med auf den Markt gebracht wurde.

Das zeigt einmal mehr wie genau man alles hinterfragen muß denn letztlich wollen alle unser Bestes und das ist unser Geld und keineswegs die Gesundheit unseres Pferdes.
An einem gesunden Organismus verdient man schließlich nichts, an einem Kranken hingegen sehr.

_________________
LG Kathi
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 Betreff des Beitrags: Re: @MySonnyDee
BeitragVerfasst: 17.07.2020, 14:38 
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Registriert: 30.01.2020, 20:36
Beiträge: 50
Ja das Prinzip weniger ist mehr fahre ich tatsächlich schon immer bei meinem Pferd . Was mich umso mehr nicht verstehen lässt wieso er das IR Problem hat . Kann das genetisch sein ohne fett zu sein ? Andernfalls kann es doch nur durch fettfüttern oder durch das cushing kommen oder ? Dann sollte wirklich nochmal die Dosis überdacht werden vom prascend . Ich versteh nur nicht wie er eine relativ hohe Dosis brauchen müsste wenn der acth nicht mal erhöht ist im Blut . Symptomatisch keine Frage Is sein cushing doll .

Sein Leben lang bekam er immer nur Heu / heulage 2 x am Tag . Die letzten 3 Jahre nicht mal mehr Stroh weil der alte stall nur noch Späne hatte. Kraftfutter gabs nur 3 x tägl eine kleine Hand voll Hafer und 3 x 4 mal die Woche eine Handvoll agrobs mash... dazu gutes Mineral , Leinöl n Schubs und flohsamen .

Seit der Diagnose cushing Rehe direkt nur noch speedy beets. Die hat er aber schnell verweigert . Dann umgestellt auf agrobs grünhafer. Nur ne halbe Hand voll um flohsamen und das n Sulin herein zu bekommen . Tatsächlich seit 4 Monaten cyrotex als Zusatz weil Bronchien Probleme machen .

Wir haben vor 3 Monaten anderes Heu bekommen und fürchten dass war keine gute Idee . Es scheint zu kurz weshalb sie den ballen durch das Netz zu schnell leer bekommen . Per gestern hat die Stall besi alles eingeleitet und der Bauer kam sofort holte alle ballen ab und nun bekommen wir längeres viel später geschnittenes Heu.

Seit es losging vor ca 3 Wochen nix mehr außer Heu. In der Notfallbox noch gewaschen aber das ging ja nicht gut sogar die prascend bekommt er aufgelöst weil ich mich nicht mal traue das kleine Möhren Stück rein zu füttern am Tag .

Plan : geröntgt und nach wie vor keine Veränderung . Wir gehen demnach weiterhin von einer sehr starken Sohlen Entzündung aus . Hinten links scheint er sich wohl die Lenden Wirbel extrem blockiert gequetscht zu haben .

Ich hol so schnell es geht die osteo ran. Der Schmied wird Anfang nächster Woche kleben . Die Tierärztin sagte sie denkt er wird die ersten 3 Tage super schlecht darstehen nach dem scxhmied weil Umstellung von keile und durch das hoch heben dabei an sich . Sie sagte 3 zähe lang müssen wir die Augen unter Schmerzmitteln zumachen . Wenn am 4. tag keine Besserung zu sehen Is müssen wir neu überlegen Bzw handeln ...


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 Betreff des Beitrags: Re: @MySonnyDee
BeitragVerfasst: 17.07.2020, 16:20 
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Registriert: 24.02.2012, 16:47
Beiträge: 9780
Ja, dein Pferd gehört durchaus zu den genetisch Prädisponierten für eine IR. Ein EMS bedeutet nicht gleichzeitig dick zu sein, es gibt auch Dicke mit einem guten Stoffwechsel und Dünne mit einem Katastrophalen.
Die Wahrscheinlich das ein zu dickes, "stehrümchen" Pferd unter Hormonaktivem Depotfett eine IR entwickelt ist jedoch ungleich höher als bei moderat bewegten, schlanken Pferden.

Da ein Hauptsymptom des Cushing die Hufrehe durch eine IR ist liegt die Vermutung nahe das bei deinem Pferd sowohl als auch zur Hufrehe beiträgt.

Die erforderliche Dosis das ECS zu beherrschen und ACTH in die jahreszeitliche Referenz zurückzuführen ist nicht Werthöheabhängig.
Das ACTH ist im Prinzip nur Beweisführend für ein ECS bei entsprechender Höhe bei weit über 100, bei um die 100 mit eindeutigen ECS Symptomen.
Ist das ACTH innerhalb der Referenz bei Cushingdiagnose schließt das leider ein ECS nicht aus.
Der Dexamethasontest hat es letztlich bei euch ja auch zu Tage gebracht.

Bei einem Forumpferd war sogar weder ACTH noch Dex.Test positiv, das Pferd hatte aber offensichtlich klinisch beurteilt Cushing und hat langem Überlegen und Antherapieren vom Prascend profitiert und sogar später Dosiserhöhungen benötigt weil Symptome sich erneut zeigten die sich dann wieder realtivierten.

3xtgl. eine Handvoll Hafer und 3-4 wöchentlich Agrobs empfinde ich nicht als "weniger ist mehr" Fütterungspraxis.
Hafer ist zwar DAS Getreide für Pferde aber sollte Hochleistungspferden zukommen die wirklich hart arbeiten müssen.
Schließlich stammt die Haferfütterung aus einer Zeit als Pferde noch Arbeitstiere waren und die verbleibende freie Zeit einfach nicht ausreichend war genügend Heu zu fressen um ihren Energiebedarf zu decken.
Davon ist ein Freizeitpferd weit entfernt.

Das jetzt sehr zeitnah die Physio an Pferd kommt sehe ich positiv, je eher desto besser.

Das man nach dem HS Besuch und den geplanten Maßnahmen drei Tage die Augen zumachen muß und Zitat: "super schlecht dastehen wird" sehe ich anders.
Die Maßnahmen am Huf dienen der Verbesserung weshalb es hinterher gleich oder besser aber auf keinen Fall schlechter sein sollte.

Das das Runternehmen von Keilen, je nach Dauer und Hochstellung evtl. Probleme bereitet ist denkbar weshalb ich der Maßnahme sowieso eher kritisch gegenüber stehe und das nur unter bestimmten Voraussetzungen in Erwägung ziehen würde und dann auch sehr kurzfristig.
Man hat damit schon Pferden einen dauerhaften Bockhuf "gezaubert" und das Hüh konnte ohne dies nicht mehr lahmfrei laufen.

Um den Lastaufnehmenden Huf während der Bearbeitung des Anderen nicht zu sehr zu beanspruchen kann ein Polster und eine sehr sehr weiche Unterlage hilfreich sein. Ich hab z.B. eine Memoryform Matte für solche Eventualitäten und Kniepolster aus dem Baumarkt.
Ein Hufpolster mit halbmondförmiger Aussparung ist schnell vorbereitet/ zurechtgelegt und mit einmaligem Huf anheben drunter gemacht.
Fixiert wird dann schon wieder bei abgestelltem Huf. Das minimiert den Stress auf den Huf erheblich.
Da das eine Kurzmaßnahme ist muß da ja nicht sooo penibel gearbeitet werden wie bei einem bleibendem Polster.

Was ist denn der genaue Plan was nun als Bekleb an die Hufe soll? Das sollte vorher genau überlegt und kommuniziert werden weil ein schmerzender Rehehuf keine Experimente verzeiht.
Wie wird der Bekleb befestigt? Es gibt Kleber die eine enorme Hitze beim Trocknen entwickeln, das wäre ebenso fatal wie einen Rehehuf zu nageln.

Auch wichtig ist die rehegerechte Hufzubereitung nach aktuellen RöBis BEVOR irgendwas darunter gebastelt wird.

Ich habe schon zwei Fälle sehr intensiv betreut in denen das Pferd sogar in einer Klinik stand und Murks an den Hufen gemacht und unter die Hufe gekommen ist die sich immer sofort verschlechtert zeigten.
Abwarten war da nicht zielführend sondern leider war das Gegenteil der Fall.
Aus einer anfänglich positiv zu stellenden Prognose entwickelte sich über Wochen ein katastrophaler Zustand der letztlich in beiden Fällen letal ausging. (Sonnenprinz, ReheWB)

Ich will dir keine Angst machen sondern dich sensibilisieren genau wie bei Zusatzfuttern genau zu schauen was mit dem Pferd passiert um schon im Vorwege richtige Entscheidungen zu treffen.

PS:
Für Lungenempfindliche Pferde hat sich das EMS/IR konforme Sabol vielfach bewährt.

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LG Kathi
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 Betreff des Beitrags: Re: @MySonnyDee
BeitragVerfasst: 30.07.2020, 20:55 
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Hallo ihr lieben ,

Ich wolllte mal wieder ein Update geben . Bezüglich des Beschlags waren sich die 3 behandelnden Tierärzte und auch mein Schmied am Ende einig, dass sie keine großen Experimente eingehen wollen . Die Gefahr dass er auf klebe Eisen genauso empfindlich reagiert wie auf einen weichen polsterverband war ihnen einfach zu groß. Tatsächlich muss ich sagen hatte ich diesmal so gar kein Bauch Gefühl welchen Weg ich gehen würde . Als der Schmied kam stand das Pony soweit gut dar auf den Vorderbeinen . Keine pulsation keine warmen Hufe. Er hatte auch so gut wie keine Probleme einseitig zu stehen währenddessen sehr zu meinem verwundern .

Also der bewährte Beschlag drauf mit dem er seit Februar problemlos lief. Das ganze wurde ohne Schmerzmittel gemacht . Und siehe da: kaum Is alles drauf steht er wunderbar da. :
:shock:

Das war letzte Woche Donnerstag und seitdem läuft es echt gut. Ich soll das ganze unter Beobachtung halten und sobald ich Änderung im gangbild oder pulsation bemerke meinem Schmied Bescheid sagen . Da wir immer noch nicht wissen ob es ein Schub war oder was auch immer , da keine Veränderung im Röntgenbild zu sehen ist und da sein Stoffwechsel durch das ganze ganz schön ins Wanken gekommen ist , handeln wir entgegen der Norm ihn stehen zu lassen . Führe ihn täglich schritt auf weichen Sandboden je nachdem wie er mag drauf ist und läuft . Das mach ich nun seit Sonntag und bislang fahren wir gut damit . Der Ausschlag ist schnell gewichen .

Seit letztem Donnerstag haben wir das neue Heu welches nicht so zuckerreich ist . Die Umstellung hat seinen Stoffwechsel auch nochmal ganz schön beansprucht . Dicke Hinterbeine waren das Ergebnis , die nun aber fast wieder normal sind . Er ist und bleibt einfach ein komplett Ausfall dieses Pferd :haukopf:

Hat noch jemand Interesse an einem Rehepfers zur Verfügung ? :unibrow:


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 Betreff des Beitrags: Re: @MySonnyDee
BeitragVerfasst: 30.07.2020, 20:56 
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Edit:

Beschlag Is Platte Polster . Polster ist das rehepolster Halbmond förmig im trachten Bereich .


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 Betreff des Beitrags: Re: @MySonnyDee
BeitragVerfasst: 30.07.2020, 23:56 
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Registriert: 30.01.2020, 20:36
Beiträge: 50
Eine Sache hab ich noch die mich beschäftigt .

Immer wieder mach ich mir Gedanken wie ich dem Stoffwechsel meines Ponys helfen könnte wieder gut zu werden . Es gibt keine Wunder Produkte keine Frage . Bei Menschen macht man eine stoffwechselkur wo zeitweise komplett auf Zucker verzichtet wird um den Darm zu sanieren . Klar das geht bei Pferden nicht. .aber ich selbst hab vor einem Jahr über ein Jahr lang eine darmkur mit hochwertigem Aloe Vera gel gemacht weil mein immunsystem auch komplett im Eimer war. Was soll ich sagen . Es ist als hätte man ein neues Leben . So gesund und immun stark war ich gefühlt noch nie ( letzten Sommer Kur beendet ).

Jetzt frag ich mich die ganze Zeit ob eine ähnliche Sanierung für mein Pony auch den ganzen Stoffwechsel in Schwung bringen könnte und somit die ganze Problematik mehr entzerren würde . Was meint ihr ?


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 Betreff des Beitrags: Re: @MySonnyDee
BeitragVerfasst: 31.07.2020, 11:15 
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Beiträge: 9780
Ein Versuch wäre es wert auch wenn ein überbelasteter Stoffwechsel im Prinzip Entlastung braucht.

Meine Ponys haben damals DIESEN DIESEN SAFT bekommen der auch EMS/IR-ler freundlich ist.
Leider gibt es nämlich auch welche die mit zusätzlichem Zucker und/oder anderem Unfug versetzt sind was man nicht im Pferd haben möchte.

Aber Achtung: Aleo wirkt in größeren Mengen abführend! 2x tgl. 10ml sind völlig ausreichend, sollten aber tatsächlich über einen längeren Zeitraum gegeben werden.

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