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 Betreff des Beitrags: Re: ACTH Wert
BeitragVerfasst: 16.08.2019, 20:14 
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Lotti.Bjarki hat geschrieben:
Mein Tierarzt konnte den Wert glaube ich selbst gar nicht glauben. Deshalb kam er dann darauf, dass das Alter von Pferd eventuell falsch ist und uns der falsche Pass gegeben wurde. Jetzt will er beim nächsten mal den Chip einlesen.

Ah, jetzt verstehe ich den Zusammenhang! Weil Cushing eigentlich nur alte Pferde betrifft... Tja, leider hat sich gezeigt, dass der Großteil zwar älter ist, dass aber auch jüngere Pferde ECS haben können (siehe Kathis Minis). Ich erinner dunkel, auch hierzu bereits eine Veröffentlichung gelesen zu haben, müsste aber suchen.

Lotti.Bjarki hat geschrieben:
Wir haben beim antherapieren für 2 Tage ein 1/4 gegeben und dann direkt auf eine halbe Tablette gesteigert weil es die Tierärztin so gesagt hatte.

Ist doch prima, dass Dein Isi gut auf das Antherapieren angesprochen hat und keine Nebenwirkungen aufgetreten sind. Zukünftige Dosisänderungen würde ich vorsichtiger vornehmen, einfach weil selbst kleine Tablettenmengen bereits eine große Wirkung haben und es sinnvoll ist, das Pferd immer auf die niedrigste wirksame Dosis einzustellen.

Lotti.Bjarki hat geschrieben:
Ich finde den Wert nur irgendwie sehr komisch. Kann der denn so schnell so hoch ansteigen? Er schiebt zwar immer sehr viel Stress beim Blutabnehmen aber das er so hoch ist. Ich bin der Vermutung das sie die Blutröhrchen evtl mit einem anderen Pferd verwuschelt hat. Würdest du an meiner Stelle noch einmal Blutabnehmen lassen?

Wenn mein TA Blut abnimmt, ist mein Pferd seeehr aufgeregt, bei meiner TÄ "nur" aufgeregt. Ich konnte bisher keine Verfälschung der Werte durch diesen Stress erkennen, aber natürlich ist das durchaus zu berücksichtigen. Ich halte es aber bei eindeutig erhöhten Werten nicht wirklich für relevant. Wenn sich Dein Isi bei jeder Blutabnahme, auch der ersten, aufregt und gestresst ist, ist die Differenz der Werte zueinander auf jeden Fall davon unbeeinflusst.
Wenn Du den Laborbericht von Deiner TA-Praxis bekommst, steht dort auch immer der Name des Pferdes. Der wird zuerst vom TA aufs Röhrchen notiert und dann vom Labor in die Auswertung übertragen. Das wäre auf jeden Fall schon einmal eine Überprüfungsmöglichkeit für Dich. Warst Du denn bei euch im Stall die einzige Blutabnahme?
Ich würde noch einmal Blut abnehmen lassen. Wenn Bedenken bestehen, dass mit der Probe nicht alles glatt gelaufen ist und die Werte aber eine Änderung der Dosierung erfordern, würde ich sicher gehen wollen.

Lotti.Bjarki hat geschrieben:
Fotos probiere ich hoch zu laden :)
:2daumenhoch:

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 Betreff des Beitrags: Re: ACTH Wert
BeitragVerfasst: 20.08.2019, 17:59 
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Sind dir mittlerweile die Laborwerte ausgehändigt worden oder/und hast du eine wiederholte Blutentnahme beauftragt?

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 Betreff des Beitrags: Re: ACTH Wert
BeitragVerfasst: 18.04.2020, 17:29 
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Hallo, ich hab mal eine Frage.
Seit ca. 1-2 Wochen wächst bei uns auf dem Sandpaddock Gras hoch. Da dieser mehr ein „Notfallplan“ nach der Rehe war haben wir einfach Sand auf das Gars geschüttet. Das hat relativ gut geklappt, bis jetzt. Mittlerweile steht das Gras so wie auf dem Bilder. Die Ponys stehen zu dritt drauf. Wobei unser Shetty das Gras nicht frisst weil Danzig kurz ist (Zahnprobleme). Meiner frisst es aber.

Ich hab natürlich Angst weil er ja schon zwei mal Rehe hatte. Die genaue Ursache war nie abgeklärt. Also er stand auf der Weide (Winterweide) und da war recht kurzes Gras wurde aber positiv auf Cushing getestet. Er hat dann eine halbe Tablette bekommen, hat aber dennoch nach geschoben. Seit er eine 3/4 bekommt hatte er keinen mehr.
Man muss dazu sagen das es auch kein richtiges Gras ist (?) sondern mehr so Kraut.

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 Betreff des Beitrags: Re: ACTH Wert
BeitragVerfasst: 18.04.2020, 17:31 
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Ich habe mal deinen neuen Post hier in dein ursprüngliches Thema verschoben weil man sonst überhaupt keine Aussage zu deiner Frage treffen kann wenn man die Vorgeschichte erst suchen muß.

Von daher kannst du gerne künftig alle dein Pferd betreffende Fragen hier stellen.


Bei Gras das durch Sand durchwächst und von den Pferden geerntet wird besteht eine erhöhte Gefahr von Sandaufnahme und bei einem Zuviel in Folge dessen die Gefahr von Sandkoliken die sehr gefährlich werden können.

Von daher sollte man sich überlegen wie man das unterbinden kann wie z.B. den Einsatz eines Unkrautvlies oder regelmäßiges Umbrechen der Grasnarbe.
Sicher war dein Pferd durch das ECS und unzureichende Dosis besonders gefährdet Hufrehe zu entwickeln weil die Insulinresistenz dann oft zum Tragen kommt die häufiges Symptom des Cushing ist und für die Robustrassen prädisponiert sind.
Dein Pferd ist nun aber einmal Hufrehevorbelastet und da sollte man besonders umsichtig mit Gras sein.

Andererseits ist die Menge die abgeknuspert werden könnte bei drei Ponys auf kleiner Fläche sicher sehr gering was das schon wieder relativiert.
Allerdings ist bei wenig moderater Bewegung oder sogar Stehzeiten auf Grund von Lahmheit und bestehender Insulinresistenz oder unter einer Hufrehe selbst das Zuviel weil das Wenige was aufgenommen wird das Insulin hoch und die IR am laufen hält.

Wie das nun aktuell bei deinem Pferd aussieht kann ich nicht beurteilen da du hier nicht weiter berichtet hattest.
Im Zweifelsfall würde ich wie oben angeführt dafür Sorge tragen das der Schnuckel nicht naschen kann. Sicher ist sicher.

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LG Kathi

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BeitragVerfasst: 19.04.2020, 08:35 
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Ich habe das auch einmal probiert, einfach über das stellenweise auf dem Paddock wachsende Gras & Co Sand drüber zu schütten. Meine Idee war, dass das ohne Licht nicht oder kaum weiter wächst. Fehlanzeige, es hat sich alles tapfer durch gekämpft und ich habe dann aufwändig das umfangreichere Wurzelwerk entfernt. Meine Fläche ist aber sehr klein, mehr Terrasse als Paddock.

Bei Dir kann ich mir verschiedene Möglichkeiten vorstellen, immer unter Vorbehalt, dass ich das nur aufgrund eines Fotos schreibe. Du könntest mal beobachten, wie lange und wie viel Dein Pferd wirklich davon frisst (mein Gras liebender Araber kümmert sich nicht um die Halme auf seiner Terrasse). Aber Du hast Recht: Vorsicht ist besser, zumal ja ein Cushi mit Rehe-Vorgeschichte.
Andere Möglichkeit: Die Pflanzen entfernen. Das wäre über Umbrechen möglich, wie Kathi schrieb. Von Hand bzw. mit Handwerkzeug brauchst Du viele Helfer und Zeit (wie groß ist die Fläche?). Maschinen müssen erst drauf passen und zur Verfügung stehen. Ich bin bei Maschinen vorsichtig, denn bei uns kommen dadurch jede Menge Steine nach oben. Oder statt umgrubbern vielleicht maschinell abziehen oder platt drücken.
Alternativ gäbe es auch noch die Option, ein Herbizid auszubringen. Grundsätzlich vermeide ich den Einsatz von Gift und die Pferde dürften auch eine Weile nicht drauf.
Was nur begrenzt funktionieren dürfte, ist, die Sandfläche zum Trainieren zu benutzen (reiten, longieren, Bodenarbeit). Dadurch werden die Pflanzen weggetrampelt, aber erst nach einer Weile und nur in den Laufwegen.

Ich frage mich aber genau wie Kathi, ob die Menge wirklich so gefährlich sein kann bzw. wie viel tatsächlich im Magen landet. Eine eventuelle Sandaufnahme solltest Du kontrollieren. Äppel in Wasser auflösen und stehen lassen. Das Sediment kann man dann mit Fingern (Handschuhe!) untersuchen, ob man Sand fühlt, oder eine Glasschüssel verwenden, in der man mit einem Löffel auf Sandkörner prüft.

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BeitragVerfasst: 18.05.2020, 21:47 
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Und, hast Du eine Lösung für den Bewuchs auf dem Paddock gefunden? Wie geht es Deinem Isi, ist alles in Ordnung trotz eventueller Knabberei am Grün?

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