Hufrehe ECS EMS Borreliose

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 Betreff des Beitrags: Kann es wirklich Rehe sein?
BeitragVerfasst: 07.02.2018, 22:57 
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Registriert: 31.01.2018, 22:45
Beiträge: 3
Hallo,
Ich habe mich hier angemeldet weil ich ziemlich verzweifelt bin und kurz davor mein Pferd einzuschläfern. Zwei Tage vor Weihnachten lief mein Pferd plötzlich ziemlich klamm. Da sie Arthrose in den Krongelenken hat, dachte ich das nasskalte Wetter macht ihr etwas Probleme. Die nächste Woche war es mal besser, mal schlechter. Silvester lief dann sehr schlecht und nach Neujahr war eine Tierärztin da, allerdings eine fremde, da mein eigentlicher im Urlaub war. Diese meinte, wird wohl ein Arthroseschub sein und hat Schmerzmittel da gelassen. Dadurch wurde es auch erstmal besser. Mein Tierarzt war dann etwa eine Woche später da, sie lief da aber durch die Schmerzmittel ganz ok. Ich habe dann die Schmerzmittel langsam reduziert und am Wochenende danach konnte sie kaum noch laufen. TA kam dann am Montag und meinte es ist Hufrehe. Wir haben geröngt und es ist wohl vorne links eine leichte Absenkung erkennbar. Der Hufschmied hat dann am nächsten Tag einen Rehebeschlag drauf gemacht. Ein paar Tage später ging es ihr sehr schlecht und sie hat zwei Tage viel gelegen. Sie hat zuerst auch wechselseitig entlastet, es ist aber ganz deutlich, dass sie links große Schmerzen hat. Gestern habe ich links den Beschlag wieder abmachen lassen, weil ich dachte er sitzt vielleicht nicht richtig. Sie hat jetzt einen Polsterverband. Leider hat das keine Besserung gebracht, sie kann links kaum auftreten. In der Box belastet sie das Bein wieder und sie macht auch einen munteren Eindruck, frisst gut. Es wurde auch noch mal geröngt. Die Absenkung scheint etwas mehr zu sein, aber immer noch nicht dramatisch. Es müsste doch jetzt nach einigen Wochen eine Besserung erkennbar sein? Futter ist natürlich reduziert, sie bekommt Aspirin und weiterhin Schmerzmittel. Sie war leider immer zu dick und hat die typischen EMS Fettpolster. ACTH habe ich testen lassen, lag bei 80. Ich habe das Gefühl es wird eher schlechter als besser, sie kann kaum laufen. Wenn nicht ein Wunder passiert werde ich sie wirklich einschläfern müssen.
Entschuldigung für den Roman, vielleicht liest es ja jemand.
Viele Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann es wirklich Rehe sein?
BeitragVerfasst: 08.02.2018, 06:09 
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Beiträge: 2554
Guten Morgen,

hier gilt es erst einmal viele Fragen zu klären:

- was bekommt sie genau in welchen Mengen zu fressen?
- wie alt ist sie?
- welche Rasse?
- Haltung, Einstreu?
- welches Schmerzmittel bekommt sie? Sollte es Phenybutazon sein, dann wechsle doch bitte auf Metacam oder Finadyne. Phenybutazon steht im Verdacht, Hufrehe auszulösen und Schübe zu unterhalten.

Hast Du die Blutergebnisse vorliegen? Wenn ja, bitte stelle sie doch mit Referenzwerten und Einheiten ein. Auch die Röntgenbilder sind wichtig.

Auch Bilder von Deiner Maus wären gut, damit wir uns ein Bild von ihr machen können.
Wie war die Probenbearbeitung des Blutes? Ist da alles korrekt abgelaufen?

Ich persönlich bin sonst kein Fan vom Heu waschen, aber bei anhaltenden Reheschüben hat es schon große Erleichterung gebracht.

Bitte bedenke eins: einschläfern kannst Du nur einmal! Wie ist sie denn vom Gemüt her drauf?

Soweit kurz von mir.

_________________
LG

schnulli

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 Betreff des Beitrags: Re: Kann es wirklich Rehe sein?
BeitragVerfasst: 08.02.2018, 08:56 
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Registriert: 26.09.2015, 14:42
Beiträge: 798
Guten Morgen und herzlich Willkommen hier :hallo:

Schnulli hat ja schon nach den fehlenden, wichtigen Dingen gefragt. Darauf warten wir mal gespannt. Meistens findet man doch noch Stellschrauben an denen gedreht werden kann, bevor man aufgeben muss :tröst:

Also immer her mit den Infos :unibrow:

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* Und wenn mich einer fragt: "Wie kommt es, dass Du nur noch an die Araber denkst, dass Du Dein Herz so an sie hängst?" ,kann ich keine Antwort geben, denn wer es nicht weiß, wird es nie verstehen! *

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 Betreff des Beitrags: Re: Kann es wirklich Rehe sein?
BeitragVerfasst: 08.02.2018, 13:12 
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Beiträge: 8650
Auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum, auch wenn der Anlass zwar nicht so schön aber durchaus umkehrbar ist :hallo:

Die Beantwortung von schnullis Fragen sind immens wichtig für uns damit wir uns ein umfassendes Bild der Situation machen und vielleicht auch manches schon eingrenzen oder ausschließen können. Auch gibt es Rassen die genetisch Insulinresistenz prädisponiert sind, daher auch hierzu bitte Infos.
Auch müssen immer die Referenzwerte und Maßeinheit bei Blutwerten mit angegeben sein.

Ihr ACTH ist etwas hoch angesiedelt was zumindest aufhorchen lässt, wann genau ist der ermittelt worden unter der akuten Hufrehe?

Eine Hufrehe ist für den liebenden Besitzer immer sehr schlimm auszuhalten aber die Schmerzäußerung und die Tage des akuten Schubes des betreffenden Tieres sagen nichts über die Prognose aus, da sei erstmal etwas beruhigter und atme tief durch.

Ich bin sicher das wenn wir alle Infos haben, nach Möglichkeit auch die Röntgen, Huf und Körperbilder (Huf und Körperbilder bitte nach der Anleitung im ABC meiner Signatur damit sie aussagekräftig sind) ansehen können wir das gemeinsam aufdröseln und einen Schlachtplan erarbeiten können.
Auch der Rehebeschlag und das jetzige Hufpolster in der Ausführung sind von Interesse weil hier oftmals ein Fehler im Detail vorliegt der einer Gesundung im Wege stehen kann.

_________________
LG Kathi
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 Betreff des Beitrags: Re: Kann es wirklich Rehe sein?
BeitragVerfasst: 08.02.2018, 13:55 
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Registriert: 31.01.2018, 22:45
Beiträge: 3
Vielen Dank schon mal für die Antworten. Ich versuche heute abend noch mal ausführlicher zu schreiben. Sie bekommt im Moment nur Heu und schon mal eine Handvoll heucobs oder mash für die Medikamente. Hab noch mal geschaut ACTH lag bei 90,2 und Glucose bei 80. Sie ist ein großes schweres Warmblut mit leider recht kleinen Hufen und fast 22 Jahre. Wegen ihren Arthrosen wird sie seit ca. Drei Jahren nicht mehr geritten. Sie macht zwar einen munteren Eindruck und frisst auch gut, aber diese Schmerzen kann ich ihr nicht mehr lange zumuten.
Viele Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann es wirklich Rehe sein?
BeitragVerfasst: 08.02.2018, 14:53 
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Beiträge: 8650
Okay, mit 22 Jahren liegt schon ein ECS relativ nahe zumal das ACTH sich auch deutlich erhöht, aber noch im Grauwertbereich zeigt (vorausgesetzt die Maßeinheit dafür ist in pg/ml angegeben, ist es gar in pmol/l angegeben wäre das sogar ein deutlicher und beweisführender Wert FÜR ein Cushing. Du siehst wie wichtig es ist die Maßeinheiten zu wissen! :unibrow: )

Zum Thema ECS:

Unbehandelt führt ein ECS oft zu schweren und vor allem schwer zu therapierbaren Hufrehen.
Von daher gilt es herauszufinden ob tatsächlich ein Cushing zu Grunde liegt das mit dem Goldstandard Prascend therapierbar ist, das ACTH wieder in die jeweilige jahreszeitliche Referenz zurückführt und somit auch den ohne Behandlung oft nicht enden wollenden Hufreheschüben ein Ende bereitet.
Der Glukosewert ist so für sich alleine betrachtet kein Wert der viel Aufschluss über den Kohlenhydratstoffwechsel gibt.
Selbst bei einer hochgradigen Insulinresistenz (die ist übrigens ein häufiges Symptom des ECS und EMS, es gibt sie aber auch als eigenständige Erkrankung) haben die Pferde oft innerhalb der Referenz liegende Glukosewerte.

Wichtig hingegen ist die Glukose zum Insulin (Insulin, ein Parameter das im EMS/ECS Gesamtprofil enthalten ist und ansonsten IMMER zusätzlich beauftragt werden muß um ein ECS, EMS und die IR gegeneinander abgrenzen oder jedes für sich diagnostiziert zu wissen, sie haben sich überlagernde Symptome) aus einer Blutprobe zueinander zu interpretieren.
Der sich daraus errechnete Quotient gibt Aufschluss über den Kohlenhydratstoffwechsel und einem EMS und/oder IR.

Sollte noch kein EMS/ECS Gesamtprofil veranlasst worden sein und es wird ein mögliches Cushing diskutiert, sollte dies sehr zeitnah gemacht werden. Was das Profil beinhaltet und wie der Probenumgang erfolgen muß findest du im ABC meiner Signatur.

Bitte nicht pauschal ein Cushing ausschließen weil z.B. noch kein lockiges Yetifell (Hirsutismus) vorliegt. Ein ECS entwickelt sich oft über Jaaahre hinweg und nicht selten ist die Hufrehe das erste aber leider ernste Symptom.


Da die IR wie gesagt häufiges Symptom des ECS also Cushing ist sollte einem Rehelein bis auf weiteres nur die Notfalldiät mit dem Bedarf angepasster Raufuttermenge und das möglichst einstündig gewaschen (dadurch lassen sich bis zu 30% der unstr. Kohlenhydrate herauswaschen) verfüttert werden um dem Stoffwechsel sofort die so dringend benötigte ENTlastung zu geben.
Weder Heucob noch Mash wären in dem Fall uneingeschränkt geeignete Futtermittel, ausser dein Pferd hat Zahnprobleme und braucht Heucobfütterung weil es Heu nicht mehr kauen kann.

Soweit erstmal ein wenig input......

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LG Kathi
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 Betreff des Beitrags: Re: Kann es wirklich Rehe sein?
BeitragVerfasst: 08.02.2018, 22:04 
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Beiträge: 3
Hallo,
der ACTH Wert ist in pg/ml angegeben und wurde im akuten Zustand gemessen. Daher kann er auch durch die Schmerzen erhöht sein. Das müsste man vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt noch mal überprüfen. Möglich das ich das Heu noch mehr reduzieren muss, ist wahrscheinlich immer noch zu viel. Ich habe bisher kaum Pferde mit Rehe erlebt und kann nicht einschätzen, ob das normal ist, dass sie immer noch Schmerzen hat. Der Beschlag war ein Eisen mit Steg und wurde im hinteren Bereich mit einer Polstermasse unterspritzt. Ich traue meinem Hufschmied eigentlich auch einiges zu, aber sie ist damit gar nicht klar gekommen. Möglicherweise liegt das auch an ihrer Arthrose. Dafür hat sie vorher einen orthopädischen Beschlag gehabt mit dem sie gut gelaufen ist, der hat sie natürlich ganz anders hin gestellt. Keine Ahnung was ich jetzt auf den Huf machen soll.
Ich habe versucht eim Röntgenbild einzustellen, klappt irgendwie nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kann es wirklich Rehe sein?
BeitragVerfasst: 09.02.2018, 09:41 
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Beiträge: 798
Wichtig wäre das Heu zu wiegen (z.B. mit einer Kofferwaage) man vertut sich da doch schnell. Und nur mit einer gezielten Fütterung kann man der Krankheit Herr werden. Aber wir warten ja auch noch auf die übrigen Infos :wink:

Es ist möglich, dass die Bilder zu groß sind, dann müsstest du die vorher verkleinern und dann noch mal versuchen einzustellen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kann es wirklich Rehe sein?
BeitragVerfasst: 09.02.2018, 10:04 
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Beiträge: 8650
lali96 hat geschrieben:
Hallo,
der ACTH Wert ist in pg/ml angegeben und wurde im akuten Zustand gemessen. Daher kann er auch durch die Schmerzen erhöht sein. Das müsste man vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt noch mal überprüfen. Möglich das ich das Heu noch mehr reduzieren muss, ist wahrscheinlich immer noch zu viel. Ich habe bisher kaum Pferde mit Rehe erlebt und kann nicht einschätzen, ob das normal ist, dass sie immer noch Schmerzen hat. Der Beschlag war ein Eisen mit Steg und wurde im hinteren Bereich mit einer Polstermasse unterspritzt. Ich traue meinem Hufschmied eigentlich auch einiges zu, aber sie ist damit gar nicht klar gekommen. Möglicherweise liegt das auch an ihrer Arthrose. Dafür hat sie vorher einen orthopädischen Beschlag gehabt mit dem sie gut gelaufen ist, der hat sie natürlich ganz anders hin gestellt. Keine Ahnung was ich jetzt auf den Huf machen soll.
Ich habe versucht eim Röntgenbild einzustellen, klappt irgendwie nicht.


Das stimmt, ACTH ist ein Stresshormon und kann durch Schmerzen durchaus ansteigen, nichts desto Trotz sollte er in absehbarer Zeit erneut kontrolliert werden weil momentan auch eine Jahreszeit ist wo ACTH naturgemäß sehr nierig ist.
Abgesehen davon kann trotz unauffälligem ACTH ein Cushing vorliegen weshalb man die klinische Beobachtung UND die Werte aus dem EMS/ECS Profil zusätzlich zur Diagnosefindung heranziehen sollte.

Nimue hats schon geschrieben, Kofferwaage und einfach mal nachwiegen wieviel sie tatsächlich bekommt.

Der Rehebeschlag hört sich in der Beschriebung dessen wie er aufgebaut war richtig und gut an. Ich vermute er wurde wie es wünschenswert ist nach aktuellen Röntgenbildern gefertigt sodass sicher gestellt ist das der Steg an der korrekten Stelle platziert war?
Andernfalls wird besonders viel Druck auf die so empfindliche Hufbeinspitze ausgeübt die darunter atrophieren oder schlimmsten Falles die Sohle perforieren kann. Ergebnis: Die Schmerzen nehmen durch den Rehebeschlag zu statt ab......

Wichtig jetzt wäre ein Hufpolster das vorne halbmondförmig ausgespart ist, Bereiche entlastet die Entlastung benötigen und andere Bereiche zum mittragen heranziehen, zu sehen ist das z.B. HIER oder auch wenn es hier um einen Rehebeschlag geht aber deutlich die Erfordernisse an die Hufzubereitung und Unterstützung aufzeigt HIER.

Bitte beantworte doch nochmal unsere anderen Fragen alle, das ist wichtig um effektiv helfen zu können.

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