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 Betreff des Beitrags: Erste Rehe und planlos
BeitragVerfasst: 09.09.2021, 20:24 
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Hallo liebe Fori's,
nie hätte ich gedacht das wir auch mal betroffen von Hufrehe sein werden, bis es gestern doch so weit war.
Akut geht es um eine 27-jährige Hafi-Stute, die in Eigenregie am Haus steht. Letztes Jahr haben wir extra noch den Paddocktrail gebaut, wegen Vicky. Extrem durchtrittig an beiden Hinterfüßen und Arthrose. Tierarzt sagte laufen laufen laufen. Da reiten nicht mehr möglich ist, sie weder als Handpferd mitgenommen werden kann noch allein vom Stall weg geht wenn auch nur ein Pferd (es sind 5 1/2) zurück bleibt wurde der Trail gebaut. Haltung war demnach bisher: nachts Paddockbox, tagsüber im Sommer Weide, bei langem Regen und im Winter auf dem Trail, versuchsweise mit Rundballenfütterung und Netz.

Am Samstag dann war sie verändert vom Verhalten und lief klamm, ähnlich wenn es kalt ist und nachts hatten wir nur 3 Grad. Sonntag und Montag auch wieder klamm, aber mit Einlauftendenz. Am Dienstag Abend kam Wendungsschmerz dazu, Verdacht war sofort auf Rehe. Da auch die Vermutung auf Cushing liegt, aber noch nicht getestet.

Mittwoch: gelaufen ist sie so gut wie gar nicht, Pulsation eher mittel, Hufe waren nicht warm, beim Versuch zu kühlen wollte sie weg. Habe es gelassen und auf Tierarzt gewartet. Der kam gegen Mittag. Erstmal Schmerzmittel, Entzündungshemmer und Blutverdünner gespritzt. Beide Vorderhufe wurden in Rivanolpolsterverband eingepackt und sollten weiter aufgegossen werden.
Heute war Tierarzt wieder da: Verbände runter, geröntgt, minimale Senkung da, wieder gespritzt und in Rivanolpolsterverband eingepackt dieses Mal mit Keil hinten. Schmerzmittel für morgen früh und Abend und ich soll ASS 500 besorgen und morgens und abends je 8 Tabletten geben.
Morgen kommt er nochmal zum schauen wie sie läuft und nochmal Schmerzmittel da zu lassen.

Parallel hab ich:
Heu reduziert und weich es ein, mindestens 2 Stunden.
Nachts ist sie in der Paddockbox, Gummimatten mit dick Späne und Paddock Sand/Rindenmulch Gemisch, tagsüber auf unserem Reitplatz mit ca. 15 cm Quarzsand.

Zur Fütterung an sich, es gibt erster Schnitt nach der Blüte gemäht und wenn es kalt ist (Winter durchgehend minus) auch mal einen zweiten Schnitt. Weide ist nicht sonderlich viel und meistens abgefressen. Außerdem vor ca. 10 Jahren umgebrochen und mit Saatgut für Pferde eingesäht worden. Die andere Weide ist leider ein Altbestand Obstwiese mit Apfelbäumen. Bisher war es problemlos auf der Obstwiese. Denke aber dass es dieses Jahr einfach zu viel war. Es gibt seltenst Müsli (grundsätzlich Getreidefrei, da zwei andere Pferde mit Kotwasser auf Getreide reagieren), keine Leckerlis und bisher Mineralfutter nur im Winter.

Körperlich betrachtet ist sie zu dick, Fetteinlagerungen hat sie aber nur am Mähnenkamm, ca. 5 cm hoch und hart. Das hatte sie allerdings genauso stark schon wie wir sie bekommen haben vor 13 Jahren.

Achja aktuell ist es jetzt so, dass sie, nach anfänglichen Schwierigkeiten, mit den Keilen fast normal läuft, hat aber natürlich um 16:00 Uhr auch Schmerzmittel gespritzt bekommen.

Was ich jetzt gerne wüsste wäre ob die Behandlung an sich so passt, ob das ASS okay ist und was ich sonst noch machen kann. Da es ein eigener Stall ist, ist so gut wie alles umsetzbar.

Sorry für den ellenlangen Text ...

Viele Grüße
Juli und Vicky


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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Rehe und planlos
BeitragVerfasst: 10.09.2021, 06:31 
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Herzlich Willkommen, Juli!
Ellenlange Texte sind super, denn da stecken viele Informationen drin, ohne die Tipps aus der Ferne gar nicht möglich sind. 27 ist erstmal ein tolle und stolzes Alter. Tatsächlich ist da Cushing, genauer PPID, als meistens altersbedingte Veränderungen zu 20% oder mehr wahrscheinlich und es ist sehr gut, dass ihr direkt einen Test veranlasst habt. Wahrscheinlich wurde Blut abgenommen, um den ACTH-Wert zu bestimmen? Das dauert zum Glück nicht sehr lange und Du solltest das Ergebnis bald haben.

Mit akutem Reheschub habe ich nicht so viel Erfahrung, da werden sich sicherlich heute noch andere deswegen melden. Aber erst einmal hast Du die richtigen Sofortmaßnahmen ergriffen: weiche Einstreu, gerne als verschiedene Böden zum Aussuchen, was für die schmerzenden Hufe bequemer ist, Futtermenge aufs Minimum reduzieren und Zuckergehalt durch Waschen minimieren. Ein hartes Fettpolster am Mähnenkamm ist leider oft ein typisches Alarmsignal, dass der Stoffwechsel die bestehende Schieflage nicht mehr kompensieren kann.
Auch die Maßnahmen des TA klingen für mich gut, denn nur mit Röntgenbilder kann man abbilden, was im Huf für Veränderungen ablaufen. Polsterverbände und Schmerzmittel sind ebenfalls zur Entlastung nötig. Deine Beobachtung, dass es Vicky mit den Keilen besser geht, ist wichtig, denn jede Maßnahme an Huf sollte zu einer Besserung führen.

Für den heutigen TA-Besuch wünsche ich euch alles Gute und dass die Maßnahmen schnell wieder zu einer Besserung führen. :daum:

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Viele Grüße
Gordo

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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Rehe und planlos
BeitragVerfasst: 10.09.2021, 08:46 
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Beiträge: 10721
Hallo und auch von mir ein herzliches Willkommen :hallo:

Ich lese nicht heraus das aktuell Blut abgenommen wurde um ein Cushing zu identifizieren.
Wenn das nicht gemacht wurde sollte dies sofort nachgeholt werden, idealer Weise mit dem EMS/ECS Gesamtprofil (nachzulesen im ABC meiner Signatur) um einen Gesamtüberblick über die aktuelle Stoffwechsellage zu bekommen.
Da ECS, EMS und die IR (Insulinresistenz) sich überlagernde Symptome haben gilt es diese gegeneinander abzugrenzen um jedes für sich im Anschluß bei positivem Befund passend zu managen.
Die IR ist übrigens nicht nur den Robustrassen genetisch in die Wiege gelegt sondern auch ein häufiges Symptom des EMS und des Cushing.

Auch wenn TÄ das gerne verneinen, es macht Sinn auch unter einer akuten Hufrehe eben dieses Profil zu veranlassen. ACTH, das Hormon das zur Abklärung eines ECS dient stiegt zwar bei Stress an aber niemals in pathologische Bereiche sodass man fürchten müßte eine ECS Diagnose zu bekommen ohne das die Erkrankung vorliegt.

Wenn nämlich ein ECS vorliegt muß umgehend mit Prascend anbehandelt werden weil man unbehandelt die Hufrehe nicht in den Griff bekäme. Warten bis die Rehe chronisch oder sogar symptomlos ist ist also ein fataler Fehler.

Welches Schmerzmittel hat sie denn gespritzt bekommen?
Präparate mit dem Wirkstoff Phenylbutazon, an sich hochwirksam und auch bei Hufrehe indiziert, werden mit Pech nicht gut vertragen. Phenyl kann in dem Fall eine Rehe auslösen bzw. eine Bestehende unterhalten.
Allerdings wird dies häufig bei Ponys beobachtet die aber, genau wie Haflinger, zu den Robustrassen gehören und einen besonderen Stoffwechsel haben.

Das nächste Problem ist das Phenylbutazon sehr auf den Magen schlägt und die Schleimhaut reizt das es schlimmsten Falles zu Ulzerationen kommen kann.
Danilon als Prodrug wäre verträglicher, ebenso Metacam und Finadyne.
Anzuraten wäre auch die Gabe von Sucrabest das einen schützenden Schleim bildet und somit als Prophylaxe sehr geeignet ist.

Ich persönlich finde die Gabe von ASS als wenig geeignet weil es seeehr magenunfreundlich ist, beim Pferd nicht als Schmerzmittel taugt sondern nur in die Medikation mit einberechnet werden muß weil es Medis potenziert.
In der Regel wird die Verbesserung der Fließeigenschaft des Blutes angestrebt, das ist aber durch andere Mittel wie z.B. Heparin, Ginkgo, Weidenrinde oder Jiaogulan auch möglich und magenschonender.
Abgesehen davon wird es vermutlich Probleme geben ihr die Tabletten reinzudropsen. :unibrow:

Das Heu sollte rigoros Bedarfsgerecht (1,5% vom Körpergewicht, bei Moppelchen die abnehmen müssen vom ZIELkörpergewicht) abgewogen und EINSTÜNDIG gewaschen werden um bis zu 30% des Zuckers herauszulösen und damit den Stoffwechsel zu entlasten.

Das sie schon immer einen breiten/ festen Mähnenkamm hatte zeigt das der Kohlenhydratstoffwechsel schon in der Vergangenheit nicht okay war.
Kommt nun weniger Bewegung, mehr Futter oder ungeeignetes Futter sowie z.B. Cushing hinzu kann der Stoffwechsel die Schräglage nicht mehr kompensieren und es ist eine Hufrehe zu beklagen.

Auch der Hinweis mit der sehr kühlen Nachttemperatur ist wichtig denn es gibt die s.g. Winterlaminitis.
Prädisponierte Pferde mit Hufrehevergangenheit oder welche deren Kohlenhydratstoffwechsel in Schieflage geraten ist zeigen dieses Phänomen häufig bei Kälte und profitieren im Winter eher von Wärme an Bein und Hufen.

Ob die Angussverbände in Verbindung mit Keilen die richtige Maßnahme ist kann man ohne Röntgenbilder und aus der Ferne schlecht beurteilen.
Keile sollten generell nur mit Vorsicht und dann auch zeitlich sehr eng begrenzt Anwendung finden.

Das A und O bei einer Therapie der akuten Hufrehe ist eine Rehegerechte Hufzubereitung nach den aktuellen Röntgenbildern und ein danach passend angelegter Polsterverband der Druck von der schmerzen Hufzehe nimmt, sie entlastet und so Erleichterung verschafft.
Es gibt nicht DIE Vorgehensweise die für alle Reheleins Gültigkeit hat sondern muß individuell gestaltet werden weil jeder Huf und jede Schädigung anders ist und andere Maßnahmen erfordert.

Wenn möglich würden wir nicht zuletzt deswegen gerne die Röntgenbilder sehen und dazu gemäß der Anleitung im ABC meiner Signatur gemachte Fotos vom ganzen Pferd und der Hufe (auch die die im Verband stecken, denn auch den gilt es zu beurteilen).

_________________
LG Kathi


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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Rehe und planlos
BeitragVerfasst: 11.09.2021, 09:28 
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Registriert: 09.09.2021, 19:41
Beiträge: 3
Hallo ihr Lieben,
vielen Dank für eure Antworten.

Erstmal zum aktuellen Stand nachdem der Tierarzt da war. Sie läuft sehr gut und auch alleine. Praktischerweise hält sie nicht viel von schnellerer Gangart als Schritt und so trottet sie gemütlich auf dem Reitplatz hin und her. Wendungen, wenn sie enger sind, sind ihr noch unangenehm, macht sie aber von sich aus auch nicht.
Tierarzt ist mit der Entwicklung zufrieden und möchte am Montag Meldung haben wie der Zustand ist.

Blut wurde noch nicht abgenommen, plant er bereits für nächste Woche Dienstag oder Mittwoch, da er ein eindeutiges Ergebnis ohne den Schub haben will ...
Die Planung kommt allerdings auch dadurch zustande, dass wir nicht wissen ob die Hinterfüße die zusätzliche Belastung aushalten oder nicht, weshalb die Anbehandlung mit der Voraussetzung gemacht wurde, dass es bis Montag deutlich besser sein muss.

Zum Schmerzmittel, da bekommt sie Flunidol auf 500 kg dosiert 2x täglich. Mit Phenylbutazon und Equipalazon hat er selbst gesagt, das nimmt man bei Rehe nicht.

Was das Aspirin angeht, glücklicherweise bekomm ich alles in sie rein, mit Ausnahme von Grünlippmuschel und Bierhefe in Pulverform.
Der Tierarzt hat gesagt, ich soll es ausprobieren wie sie es verträgt, sollte sie es nicht vertragen käme Heparin in Frage.

Die Verbände mit Keil sollen erstmal drauf bleiben, sollte sich das Laufbild wieder verschlechtern, sofort anrufen. Er ist Tierarzt in einer Klinik und hat wohl die Röntgenbilder (nach denen ich noch nicht gefragt hab, da eure Antworten zu spät gelesen) mit seinen 5 Kollegen durch gesprochen, einstimmig mit der Ansicht erstmal Keile drunter.

Aufgefallen ist mir noch, dass sie sich einläuft. Vormittags war sie jetzt in der Paddockbox und am Mittag hab ich sie auf den Reitplatz. Grundsätzlich läuft sie auch auf dem Weg dahin gut aber langsamer. Wenn sie dann mal so 30 Minuten auf dem Platz läuft wird sie "freier" vom Laufen her.

Heu hab ich erstmal auf ca. 7 kg reduziert. Für abends wässer ich ca. 2 Stunden. Für morgens über Nacht. Es ist recht kalt momentan nachts, sodass ich nicht denke, dass es zu gären anfangen könnte.
Tagsüber bekommt sie Äste, da sie Stroh nicht frisst. Da wäre auch die Frage noch wieviel sie bekommen darf. Es sind Weiden, Pappel und Birkenäste mit Laub. Wenn sie könnte würde sie die weidenäste kiloweise futtern.

Eine Idee die mir noch kam...sie ist seit einigen Jahren Headshaker, nur bei Wärme und Sonne, ... hab überlegt ob es vielleicht auch durch das ständige schütteln eine Überlastung an den Füßen gegeben haben könnte.
Überlege immer noch was jetzt akut der Auslöser gewesen sein könnte.

Viele Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Rehe und planlos
BeitragVerfasst: 11.09.2021, 11:38 
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Registriert: 24.02.2012, 16:47
Beiträge: 10721
Vicky27 hat geschrieben:

Erstmal zum aktuellen Stand nachdem der Tierarzt da war. Sie läuft sehr gut und auch alleine. Praktischerweise hält sie nicht viel von schnellerer Gangart als Schritt und so trottet sie gemütlich auf dem Reitplatz hin und her. Wendungen, wenn sie enger sind, sind ihr noch unangenehm, macht sie aber von sich aus auch nicht.
Tierarzt ist mit der Entwicklung zufrieden und möchte am Montag Meldung haben wie der Zustand ist.

Blut wurde noch nicht abgenommen, plant er bereits für nächste Woche Dienstag oder Mittwoch, da er ein eindeutiges Ergebnis ohne den Schub haben will ...

Was das Aspirin angeht, glücklicherweise bekomm ich alles in sie rein, mit Ausnahme von Grünlippmuschel und Bierhefe in Pulverform.
Der Tierarzt hat gesagt, ich soll es ausprobieren wie sie es verträgt, sollte sie es nicht vertragen käme Heparin in Frage.

Heu hab ich erstmal auf ca. 7 kg reduziert.
Für abends wässer ich ca. 2 Stunden. Für morgens über Nacht. Es ist recht kalt momentan nachts, sodass ich nicht denke, dass es zu gären anfangen könnte.
Tagsüber bekommt sie Äste, da sie Stroh nicht frisst. Da wäre auch die Frage noch wieviel sie bekommen darf. Es sind Weiden, Pappel und Birkenäste mit Laub. Wenn sie könnte würde sie die weidenäste kiloweise futtern.


Ich habe die Bilder mal Forentauglich verkleinert, das ist vor dem Einstellen wichtig damit die Hühs nicht in Origanlgröße das Forum sprengen :haukopf:

Das freut mich das die eingeleiteten Maßnahmen eine Verbesserung gezeigt haben :2daumenhoch:

Wie gesagt, liegt ein ECS vor ist schnellstmögliche Kenntnis darüber und sofortiges Antherapieren ein unbedingtes Muss um die Hufrehe in den Griff zu bekommen. So wie sie aussieht, inkl. der Sehnenprobleme und offensichtlich atrophierter Rückenmuskulatur ist ein ECS als wahrscheinlich anzusehen. In der Vergrößerung sah es so aus als lägen auch Hautprobleme an z.B. Bauch und Beinen vor oder täuschte das?
Ich bin gespannt was das Labor sagt.

Nochmal: Das ACTH steigt wegen der Hufrehe NICHT in den pathologischen Bereich sodass einen das auf keinen Fall von einer Blutuntersuchung abhalten sollte.
Denke bitte daran das EMS/ECS Gesamtprofil zu beauftragen und nicht nur das ACTH, das warum habe ich dir schon im ersten Beitrag erläutert.

Das ist schön das du das Aspirin ins Pferd bringen kann, leider dauert es bis das Pferd zeigt das es darunter Magenprobleme entwickelt obwohl sie längst da sind.
Ich würde es nicht darauf ankommen lassen und stehe dem nach wie vor mehr als skeptisch gegenüber.

Bitte wässere das Heu nur max. 1 Stunde in jedes Mal frischem Leitungs kein Regenwasser um die Qualität zu erhalten.
Beim darüber hinausgehendem im Wasser liegen stellt sich, egal bei welcher Wasser oder Außententemperatur, ein Verderbnisprozess ein und zuckertechnisch ist nach 3/4 bis 1 Stunde das Bestmögliche erreicht.
Wenn du morgens gerne gewaschenes Heu füttern möchtest wässere es erst morgens und leg ihr in der Wartezeit eine Handvoll Ungewässertes vor oder wasche es abends so spät wie möglich einstündig und hänge das Netz luftig bis zum Morgen auf.
Warum willst du ein vermeidbares Risiko eingehen wenn du ihr verkeimtes Labberzeugs anbietest? Damit ist nichts gewonnen! Viel hilft nicht viel!

Grundsätzlich sind Knabberäste ein willkommene Abwechslung und zählen zur natürlichen Ernährung des Pferdes.
Birke enthält z.B. viel Zucker (Xylit, übrigens z.B. für für Hunde, Frettchen, Kaninchen, Kühe, Ziegen und Paviane toxisch) und bei belaubten Ästen ist das Laub mit Kohlenhydraten der Gesamtfutterration hinzu zu rechnen.
Stellt sich heraus das der KH Stoffwechsel eskaliert ist und z.B. eine IR vorliegt sollte man auf das Verfüttern von Laub vorsichtshalber verzichten.

Z.B. Birkenblätter zählen zu den s.g. Phytopharmaka, diese können zum Teil mit Arzneimitteln in ungünstiger Interakation stehen was immer abzuklären ist.
Weide (das "natürliche Aspirin" und deutlich magenfreundlicher als das synthetisch Hergestellte) verändert die Fließeigenschaft des Blutes und sollte nicht zeitgleich mit ASS verabreicht werden.
Auch [b]be[/b]lasten Phytopharmaka durch z.B. Entgiftung den Stoffwechsel während der Stoffwechsel eines Hufrehepatienten erstmal ENTlastung, nach dem "weniger ist mehr Prinzip" braucht.

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LG Kathi


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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Rehe und planlos
BeitragVerfasst: 11.09.2021, 14:47 
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Prima, dass es momentan dank der Maßnahmen in eine positive Richtung geht. Insgesamt scheint der TA ja auch einige Erfahrung und im Hintergrund auch noch Beratung zu haben.

Ich bin selber auch ein großer Fan von Gehölzknabberei zur Abwechslung, aber im akuten Schub wäre ich da vorsichtig und v.a. bei Weide, wenn ohnehin schon ASS gegeben wird, genau wie Kathi schreibt.

Wie oft kannst Du denn selber am Stall sein und ggf. kleine Heuportionen vorbereiten und geben? Oder hast Du vielleicht auch Hilfe und Unterstützung vor Ort?

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Gordo

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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Rehe und planlos
BeitragVerfasst: 11.09.2021, 16:24 
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Vielen Dank fürs verkleinern, da war ich wohl zu voreilig mit hochladen.

Ohwei... dann ist es ja zumindest gut, dass es gestern nur Weidenäste gab. Da heißt es wohl noch viel lesen und Fütterung verändern.

Braucht der Tierarzt für das ECS/EMS Profil (und IR) nochmal was anderes oder bleibt es dann gleich mit Zentrifuge und gleich einfrieren. Das hatte er gestern gesagt, da muss er dann die Zentrifuge und was zum einfrieren mitbringen.

In der früh frisch wässern, geht nicht, da fehlt mir dann die Zeit. Aber abends eine Stunde und dann aufhängen, das mach ich. Das Wasser ist Quellwasser und kommt von einem Strom aus den Alpen runter. Dasselbe Wasser wird dann ein Stück weiter zur Trinkwassergewinnung von der Gemeinde hochgepumpt. Ich hab es mal in einem Labor testen lassen und viel fehlt nicht damit es zum Trinkwasser zugelassen wäre.

Hautprobleme wären mir noch nicht aufgefallen, nur hartnäckiger Dreck, schau aber gleich nochmal.
Siehst du das als atrophierte Muskulatur im Rücken? Ich hab es bisher darauf geschlossen dass sie ja als Bewegung nur natürliche auf dem Trail und der Weide hat. Longieren, Handarbeit, Doppellonge können nicht regelmäßig gemacht werden. Kommt darauf an wie gut ihr Tag ist. Wars kühl in der Nacht hat sie Probleme mit Arthrose und den Hinterfüßen, ist es zu warm/sonnig kommt das Headshaking. Arbeiten ist dann fast unmöglich.

Übers Wochenende muss es mit dem ASS jetzt gehen, dann bestell ich heute noch was anderes. Weidenrinde wars glaub was du empfohlen hast (ich les nochmal nach).

Im Stall selbst bin ich morgens zur Fütterung und dann eigentlich nachmittags. Mit ein bisschen mehr Planung müsste es aber gehen, dass sie dreimal am Tag kleinere Portionen bekommt.

Wenn ich das richtig verstehe, wäre also momentan nur Heu gewässert, die Medikamente (Schmerzmittel) und ein anderes Präparat zur Blutverdünnung ausreichend/erlaubt.
Die anderen bekommen dann jetzt wieder Mineralfutter, das fällt bei ihr dann wohl erstmal auch weg oder gibt's eine Alternative die verträglich wäre?

Der Tierarzt selbst hat sicherlich viel Erfahrung. Ich hab ihn zwar seltenst da, aber vor 3 Jahren hat er bei mir ein Shetty wieder hinbekommen wo drei andere gescheitert sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Rehe und planlos
BeitragVerfasst: 11.09.2021, 19:27 
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Beiträge: 10721
Ich würde dir in jedem Fall zu Jiaogulan raten wovon gerade ältere Tiere und Hufrehepatienten insbesondere profitieren können.

eff-eins hat geschrieben:
Jiaogulan wird immer wieder mit positiven Effekten bei z.B. Hufrehen erwähnt weshalb ich dachte es wäre mal interessant etwas mehr darüber zu erfahren.

.........Sicherlich kann man auch das frische Kraut geben denn die Pflanzen sind wohl sehr wuchernd bei passendem Standort.
An die passende Dosis muß man sich sowieso herantasten weil wegen des Wassergehaltes vermutlich größere Mengen erforderlich sind um die gleiche "Wirkstoffmenge" zu erhalten.

Nicht wundern aber generell heißt es :Nach der Novel-Food-Verordnung der EU darf Jiaogulan in Deutschland nicht als Tee oder Lebensmittel verkauft werden.
Deshalb wird der Verwendungszweck häufig mit Potpourri, zu Dekorationszwecken oder zur Raumluftverbesserung angegeben.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Folgende fachlich fundierte Texte sind aus dem Amerikanischen ins Deutsche übersetzt und mit den jeweiligen Quellenangaben versehen!!


...….Jiaogulan ist ein Adaptogen, das frei von den harten Herzstimulationseffekten von Ginsengs ist. Es unterstützt die körperliche Leistungsfähigkeit, indem es die Durchblutung der Muskeln verbessert und das Wachstum neuer Gefäße durch Stickstoffoxidproduktion fördert, was auch der Gesundheit von Sehnen und Bändern zugute kommt.

In der Feldstudie wurde festgestellt das:

Es wurden nur Pferde genommen bei denen die übrigen Haltungskriterien Rehegemäß waren.

118 Pferde bekamen Jiaogulan.
Bei 15 Pferden half es nicht.
57 Pferde waren innerhalb von 2 Tagen bis 2 Wochen lahmfrei.
Einige von ihnen hatten erst Abszesse, bevor sie lahmfrei waren.
Die verbleibenden 46 Pferde zeigten eine Verbesserung der Lahmheit um ein bis zwei Lahmheitsgrade und blieben stabil oder verbesserten sich weiter. Dies waren Pferde, die schon recht zerstörte Hufstrukturen hatten und bei denen es viele Monate bis 1 Jahr dauert bevor der Hufbeinträger wieder ganz intakt ist.

Solange Schmerzmittel gegeben werden, egal welches, kein Jiaogulan bitte.

Nach dem Warum gefragt antwortet Dr. Kellon:
.....Meines Wissens gibt es keine negativen Auswirkungen von Jiaogulan auf die Organe oder Funktionen des Körpers.
Es sollte nicht zusammen mit Phenylbutazon oder anderen NSAIDs angewendet werden, da diese die Wirkung blockieren.
.

QUELLE

Dr. Kellon propagiert dort folgende Dosierung:

Startdosis: Alte Pferde ½ Teelöffel 2 x tgl. (Jiaogulan-Pulver)
Junge Pferde und Ponies ¾ Teelöffel 2 x tgl.

Die Dosierung wird z.B. bei Uckele Health für Jiaogulan Pulver mit Täglich 1 Messlöffel 1 Messlöffel = ca. 7 Gramm
(damit man mal eine Mengenangabe in Gramm hat) angegeben das ca. 20 Minuten vor dem Hauptfutter in einer Basis aus z.B. unmel. Rüschnis mit etwas Leinsaat angeboten werden sollte.

Als Zeichen einer effektiven Dosis wird beschrieben:

Rosigere Maulschleimhäute und Zunge
Fröhlichere Stimmung
Mehr Energie und spontane Bewegung
Verbesserter Huf-Komfort, geringere Pulsation

Wenn sich diese Beobachtungen nicht innerhalb von 3 Tagen zeigen kann die Dosis in ¼ Teelöffel-Schritten erhöht werden.


QUELLE

Für alle Querleser sei aber erwähnt das parallel zum Jiaogulan z.B. keine Schmerzmittel, Ginsengpräparate, Teufelskralle, Ingwer uvm. gegeben werden sollten...…!!!!


……...Starke Antioxidantien, die sowohl Pflanzenextrakt (z. B. Kurkuma, Ingwer, Traubenkernextrakt, Boswellia) als auch Nährstoffquellen (N-Acetylcystein, Vitamin C, Liponsäure, Vitamin E) enthalten, wirken ebenso gut, wenn nicht sogar besser, bei der Schmerzbekämpfung bei akuten Episoden im Vergleich zu nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAID) und ohne die starken Nebenwirkungen.

Es ist auch wichtig, die Durchblutung des Hufes bei hohen Endothelin-1-Konzentrationen zu unterstützen. Das Kraut Jiaogulan, Gynostemma pentaphylluma, ist ein äußerst wirksamer Vasodilatator.
Es wird von Pferden gut angenommen, ist sicher und lindert Schmerzen bei einem hohen Prozentsatz laminitischer Pferde.
Es stimuliert die Produktion des Vasodilatators Stickoxid in Gefäßen. Dies wird durch die Ergänzung mit der Aminosäure L-Arginin, der Vorstufe für Stickoxid, unterstützt.
Der Endothelin-1-Spiegel ist bei Pferden mit chronischen Schmerzen aufgrund von Laminitis sogar noch höher. Daher ist neben einer sorgfältigen Ernährung und einer angemessenen Trimmung auch für diese Pferde eine Stickoxidunterstützung angezeigt.
Quelle

…......Stickstoffmonoxid ist für die Gesundheit der Hufe von besonderer Bedeutung. Ungleichgewichte zwischen endogenem Stickoxid aus eNOS, die zu einer Erweiterung führen, und Wirkungen des potenten Vasokonstriktors Endothelin-1 können den Blutfluss zum Fuß einschränken. Kohlenhydratempfindliche Pferde können solche Ungleichgewichte haben. Die Wiederherstellung der Homöostase zwischen den beiden ermöglicht optimale Gesundheit und Wachstum.
Wie bereits erwähnt, ist Nitroglycerin eine Möglichkeit zur Erhöhung des Stickoxids, aber eine Übertreibung führt zu einem Blutdruckabfall und beim Menschen treten starke Kopfschmerzen auf. Die Aminosäure L-Arginin und ihr Nebenprodukt L-Citrullin werden für die Stickoxidproduktion benötigt, spielen jedoch keine wesentliche Rolle für deren tatsächliche Förderung. Es ist bekannt, dass verschiedene Kräuter und natürliche Substanzen KEINE Produktion unterstützen, darunter Weißdorn, ein beliebtes menschliches Herzergänzungsmittel. Am wirksamsten ist jedoch Gynostemma pentaphyllum, auch bekannt als Jiaogulan.
Jiaogulan ist eine Rebe, die in einem abgelegenen Gebiet Chinas heimisch ist und oft als Tee oder Gemüse verwendet wird. Die Blätter werden zur körpereigenen Stickoxidunterstützung verwendet. Gleichzeitig unterstützt es die Regulation der entzündlichen Lachgasproduktion. Es hat einen milden, angenehmen Geruch und Pferde scheinen den Geschmack zu genießen. Für die beste Wirkung zweimal täglich zwischen 2000 und 5000 mg geben, zu einer Paste mischen und 20 Minuten vor einer Mahlzeit füttern. Es kann auch dem Futter zugesetzt werden, jedoch sind normalerweise höhere Dosierungen erforderlich.
Eleanor Kellon, VMD

Quelle

LUNGE:
Jiaogulan (Gynostemma platensis) ist ein chinesisches adaptogenes Kraut, das eine normale Erweiterung der Atemwege für einen guten Luftstrom unterstützt.


Quellwasser ist absolut super, nur Regenwasser sollte es nicht sein da das durch Umwelteinflüsse, Vogelkot usw. stark verschmutzt und somit Keimbelastet ist.
Das freut mich das du nun nur noch einstündig wässern möchtest :2daumenhoch:

Ginkgo Urtinktur sowie Weidenrinde eignen sich hervorragend um die Fließeigenschaften des Blutes zu verbessern. Ich habe damals bei meinem Pony mit Hinblick auf die Magenbelastung auf das verordnete ASS gänzlich verzichtet und nur Ginkgo gegeben und bin damit gut gefahren.

Für wesentlich entscheidender als Blutverdünner halte ich bei einer Hufrehe die sofortige Rehegerechte Hufzubereitung und Entlastung mittels Polster und wenn wirklich erforderlich Keile, dauerhaftes kühlen z.B. mittels umgelegter Eiswürfeltüten die man mit einem Bändchen befestigen kann und beim abtauen einfach abfallen, sowie das Verbringen des Pferdes in einen tief und weich eingestreuten Bereich in dem es seine Hufe selbst komfortabel stellen kann.
Das gepaart mit der s.g. Notfalldiät ( nur einstündig gewässertes Heu in abgewogener Bedarfsgerechter Menge) und dazu ein ausgewogenes und Rehegeeignetes Mineral ohne Schnickschnack und ohne Luzerne wie z.B. Rehevital oder Allergovital von Atcom geben dem Stoffwechsel ausreichend Entlastung und dem Körper was er braucht.
Da Pferde häufig schon ein Zuviel an Eisen haben und dies die IR fördert wäre auch das Mebosyn NHC denkbar weil es gänzlich ohne Eisen ist.
Ich selbst verfüttere meinen EMS/ECS/IR-lern einen Eimer Atcom, danach einen Eimer Mebosyn usw. Das beauftragte Blut-Mineralstoffprofil war darunter wunderbar ausgewogen.

Das Procedere (mit Zentrifuge an Bord der Fahrpraxis) für ACTH deckt sich mit dem des EMS Profils, es kann also in einem Abwasch das EMS/ECS Gesamtprofil gemacht werden.

Ja, ich empfinde den Rücken schon je nach Perspektive als etwas hängend, du nicht? Das wäre übrigens bei einem ECS nicht ungewöhnlich, die Pferdchen sehen irgendwann tatsächlich wie Hängebrücken aus :cry:

Hi hi, dann war das vielleicht tatsächlich Dreck was ich an deiner Omi gesehen habe, der wäre mir auch lieber als Hautprobleme :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Rehe und planlos
BeitragVerfasst: 12.09.2021, 06:54 
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Vicky27 hat geschrieben:
Das Procedere (mit Zentrifuge an Bord der Fahrpraxis) für ACTH deckt sich mit dem des EMS Profils, es kann also in einem Abwasch das EMS/ECS Gesamtprofil gemacht werden.


Iritiert bin, ich dachte das ist nicht mehr notwendig? Wegen der beschchteten Röhrchen.

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Aaron, Spanier mit Rehe


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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Rehe und planlos
BeitragVerfasst: 12.09.2021, 08:34 
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Ja, es gibt die stabilisierten Röhrchen, die das Prozedere vereinfachen. Die verwendet meine TÄin auch.

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Viele Grüße
Gordo

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 Betreff des Beitrags: Re: Erste Rehe und planlos
BeitragVerfasst: 12.09.2021, 08:49 
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Die Trasylol Röhrchen verschaffen dir Zeit auf dem Weg zur Zentrifuge bzw. sollte es den Zerfall des empfindlichen ACTH mit einer Halbwertzeit von nur wenigen Minuten entgegenstehen.
Man ist da aber wieder von ab, hat wohl festgestellt das es auch anders geht:

Es heißt das das ACTH in EDTA Plasma relativ stabil sein soll.
Sofortiges abzentrifugieren, den abgeheberten Überstand bei 4-8°C Transport an das Labor zu versenden den Erfordernissen entsprechen und dann keine stabilisierten Röhrchen notwendig sein sollen.

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LG Kathi


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