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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe und Hyperlipämie Shetty
BeitragVerfasst: 09.01.2019, 16:46 
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Bei häufigem Gähnen würde ich als erstes auf den Magen tippen. Leider haben sehr viele Magengeschwüre oder Magenschleimhautentzündungen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe und Hyperlipämie Shetty
BeitragVerfasst: 09.01.2019, 19:58 
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eff-eins hat geschrieben:

Ich würde jetzt nicht wieder ohne das ACTH zu befragen an der Prascenddosis etwas verändern.
Wäre er aktuell tatsächlich überdosiert würde man das leider nicht am ACTH festmachen können da dies in dem Fall nicht in den Minusbereich sondern lediglich innerhalb der Referenz absinken würde.

Wäre er aber unterdosiert, und auch das muß man in Betracht ziehen weil bei Therapiebeginn oft schon kleinste Wirkstoffmengen reichen um das ACTH zu senken, wäre das dann ganz klar am ACTH zu erkennen da sich dieses zu hoch zeigen würde.

Ich würde mal ACTH überprüfen und wenn es mei Schnuckel wäre ihm vielleicht mal eine Gladiator Plus Kur gönnen.


ACTH wurde Ende Dez. kontrolliert. Wert liegt bei 13. Gladiator Plus ? Das enthält doch rote Beete Saft, Apfel Extrakt und Glycerin. Ist das für eine EMS Pony nicht etwas zu viel an Zucker ?

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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe und Hyperlipämie Shetty
BeitragVerfasst: 10.01.2019, 10:50 
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eff-eins hat geschrieben:
Nein bitte KEIN Mönchspfeffer da dieser bei Hirntumoren kontraindiziert ist und nichts anderes ist das ECS dem ein Hypophysenadenom Zu Grunde liegt.


Gibt es dazu Studien/Abhandlungen die man nachlesen könnte ?

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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe und Hyperlipämie Shetty
BeitragVerfasst: 10.01.2019, 10:51 
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schnulli hat geschrieben:
Bei häufigem Gähnen würde ich als erstes auf den Magen tippen. Leider haben sehr viele Magengeschwüre oder Magenschleimhautentzündungen.


Danke, das habe ich schon im Hinterkopf. Es gibt sonst aber (glücklicherweise) keine Anderen Symptome, die auf Magenprobleme hindeuten würden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe und Hyperlipämie Shetty
BeitragVerfasst: 10.01.2019, 11:10 
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Es ist nur eine geringe Menge Gladiator die tgl. gegeben wird und außerdem sind es Extrakte und Säfte die weniger Zuckerkonzentriert sind als z.B. getrocknetes Obst und Gemüse. Es ist zudem nicht wie viele andere Ergänzungsfutter mit Melasse oder Glukose versetzt.

Ich selbst bin immer wieder überrascht davon wie positiv sich die Pferde unter einer Kur zeigen und gönne es meinen EMS/ECS/IR-lern immer mal wieder.

Ich bin kein Freund von Mönchspfeffer weil
eff-eins hat geschrieben:
........schade das Mönchspfeffer oder diesen Wirkstoff beinhaltende Präparate immer wieder als Prascend Ersatz im WWW und den Köpfen vieler Pferdeleute gehandelt wird und leider oft fatal für das betreffende Pferd :( ....

Nachweislich (sogar durch unten verlinkte Studie belegt) ist ausschliesslich Prascend befähigt ACTH zu senken und gilt als der Goldstandart in der Therapie des ECS.
Auf dem Markt befindliche, viel gelobte und clever beworbene Zufutter können allenfalls als Ergänzungsfutter Erwägung finden wobei auch das wegen der Kontraindikation von Mönchspfeffer bei Hirntumoren (Pferd=ECS=Hypophysenadenom) abzuwägen ist


Der unten angeführte Satz der rot gemarkert ist stammt übrigens aus genau DER von mir genannten und oft von Mönchspfeffer Bejahenden zitierten Studie !!
Gemeiner Weise wird sie vorwiegend englischsprachig von gewissen Anbietern verlinkt und nur der Absatz der genehm ist und für das eigene Produkt vorteilhaft scheint ist in seiner ursprünglichen Fassung nämlich in Deutsch. :drunter:

Nochmal: XYZ ist allenfalls ein Ergänzungsfutter aber nachweislich keineswegs als Therapeutikum beim ECS einsetzbar, ACTH zu senken und damit das ECS therapiert zu wissen obliegt derzeit einzig dem Goldstandart Prascend.

Mönchspfeffer ist zudem ein sehr starkes "Phytohormon" (es enthält selber keine Phytohormone, dessen Inhaltstoffe Testosteron, Aucubin, und Agnuside üben aber Einfluss auf das hormonelle Geschehen aus, brauchst du das bei deinem Pferd??

In USA wird MP allerdings in Reinform ( EquiLife Vitex 4Equids) bei hochdosierten Cushis gegeben wo das Prascend auch über 5 mg keine weitere Verbesserung erreichen kann.

Auszug aus der Studie:

Bei einem Vergleich mit Pergolid konnte jedoch keine Verbesserung der ACTH-Werte, des Dexamethason-Suppressionstests oder der klinischen Symptome erzielt werden (Beech et al. 2002). Für das Pferd ist in Deutschland derzeit das Ergänzungsfuttermittel XYZ®, Hersteller ABC, Deutschland, auf dem Markt erhältlich, das neben verschiedenen anderen Bestandteilen Mönchspfeffer enthält und zur unterstützenden Behandlung beim PPID ( Pituitary Pars Intermedia Dysfunction= ECS) eingesetzt wird.
QUELLE DER STUDIE
--------------------------------------------------------------------------
Mönchspfeffer:

Gegenanzeigen
In welchen Fällen darf das Arzneimittel Mönchspfeffer nicht angewendet werden?
•Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden ◦bei Patienten mit östrogenabhängigen Tumoren und Tumoren der Hypophyse (Hirnanhangdrüse).
QUELLE

Da Mönchspfeffer einen Einfluss auf die dopaminsensiblen Rezeptoren haben können, kann es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen (Östrogene, Antiöstrogene, Dopaminagonisten, Dopaminantagonisten).
QUELLE

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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe und Hyperlipämie Shetty
BeitragVerfasst: 10.01.2019, 12:07 
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Helga hat geschrieben:
schnulli hat geschrieben:
Bei häufigem Gähnen würde ich als erstes auf den Magen tippen. Leider haben sehr viele Magengeschwüre oder Magenschleimhautentzündungen.


Danke, das habe ich schon im Hinterkopf. Es gibt sonst aber (glücklicherweise) keine Anderen Symptome, die auf Magenprobleme hindeuten würden.


Ja, kenne ich. Und bei der Gastro kamen dann doch Magengeschwüre heraus, die teilweise groß und älter waren. Deswegen komme ich ja drauf. Gebranntes Kind eben.

Sollte ja auch nur ein Hinweis sein, den man eben im Hinterkopf behält. So, wie Du es auch machst :) .

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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe und Hyperlipämie Shetty
BeitragVerfasst: 11.01.2019, 07:17 
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Wie lange und wie oft machst du so eine Gladiator Kur ? Wo finde ich die Studie ?

@ schnulli: ich kenne ein Pferd, das fast wegen (vom Arzt und der Klinik unerkannter) Magengeschüren eingeschläfert wurde. Es hatte immer wieder Koliken, fraß und trank kaum mehr was ...es war wirklich schlimm.
Ich habe Charlie in den letzten Wochen ein Präparat mit Lecithin und Calciumcarbonat gegeben. Ich versuche auch, die Fresspausen so kurz als möglich zu halten. Stress denke ich, hat er keinen. Die Medikamente wärend der Schübe und jetzt das Prascend waren/sind sicher aber nicht so toll für den Magen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe und Hyperlipämie Shetty
BeitragVerfasst: 11.01.2019, 10:54 
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Ich persönlich mache die Kur 1x pro Jahr und für meine beiden kleinen Minis eine Flasche lang, frag mich jetzt nicht wieviel das in Tagen ist :weißnich:

Welche Studie meinst du, die verlinkte zum Mönchspfeffer?
Da muß man sich etwas durchwühlen um zur PDF zu gelangen, ich hab es dir aber mit dem nachfolgenden Link leichter gemacht, bitteschön:

https://refubium.fu-berlin.de/bitstream ... sAllowed=y

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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe und Hyperlipämie Shetty
BeitragVerfasst: 11.01.2019, 12:26 
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Ja, die meinte ich - danke :2daumenhoch:

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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe und Hyperlipämie Shetty
BeitragVerfasst: 23.01.2019, 07:10 
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Ich habe mich vor 1 1/2 Wochen nun doch entschlossen, das Prascend von 3/8 auf 1/4 zu reduzieren, da Charlie, seit ich die Dosis im Herbst erhöht hatte, immer schlapper wurde. Er bekommt jetzt seit einer Woche die niedrigere Dosis und ich habe das Gefühl, dass er langsam wieder der Alte wird. Ich habe ihn die letzten Tage auch wieder rumspringen und spielen gesehen, was die letzten Wochen praktisch nicht mehr vorkam. Auch beim Spazieren und in der Halle ist er wieder flotter unterwegs.
Ich werde in drei bis vier Wochen noch einemal ein EMS/Cushingprofil machen lassen und hoffe, dass sich der ACTH Wert nicht verändert hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe und Hyperlipämie Shetty
BeitragVerfasst: 23.01.2019, 13:53 
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Vielleicht hast du gerade dann die Dosis angehoben als sich das ACTH bereit gemacht zu sinken :weißnich: das jedenfalls würde die Auffälligkeiten bei Charlie erklären die dann tatsächlich für eine Überdosierung sprächen denn jetzt ist ja die Cushi gute Zeit mit sehr niedrigem ACTH im Jahresverlauf.

Ich drücke die Daumen das er unter der jetztigen Dosis stabil und aufgeschlossen bleibt, die Nachkontrolle wird es ans Licht bringen ob das das ACTH genau so sieht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe und Hyperlipämie Shetty
BeitragVerfasst: 23.01.2019, 20:32 
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Das hoffe ich auch sehr. Ende Dez. war der ACTH Wert ja auf 13. So viel ich gelesen habe, sollte der Wert von Nov bis Juli nicht höher als 29 sein. Ein bisschen Luft nach oben haben wir also noch.

Ich war heute mit ihm spazieren und er ist zum ersten mal seit längerer Zeit von sich aus neben mir hergetrabt. Die letzten Wochen musste ich ihn teilweise fast hinter mir herziehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe und Hyperlipämie Shetty
BeitragVerfasst: 20.02.2019, 21:09 
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Auch mal wieder eine Meldung von mir.

Charlie geht es leider nicht besser. Er ist total müde und schlapp, gähnt viel, spielt so gut wie gar nicht mehr in der Herde, steht oft alleine, was für ihn total untypisch ist. Normalewerweise klebt er an meinem zweiten Pony wie eine Klette. Wenn ich ihn in der Halle bewege, komme ich mir vor wie ein Tierquäler, auch beim Spazieren ist er absolut lustlos; außer wenn ein zweites Pferd dabei ist (klein Charlie muss immer erster sein :unibrow: ) Irgendwie ist kein Leben mehr in dem Kleinen.

Ich habe ja Anfang Jänner das Prascend von 3/8 auf 1/4 runterdosiert, weil ich dache, dass das Prascend die Ursache für seine Müdigkeit ist (hatte die Dosis im Oktober von 1/4 auf 3/8 erhöht, da der ACTH leicht erhöht war) Letzte Woche hat man noch einmal Blut abgenommen. Am 19.12. war der ACTH auf 13,4. Jetzt ist er auf 14,7. Insulin und Glukose haben sich glücklicherweise wieder verbessert - er hat jetzt einen Faktor von 12. Die Triglyceride sind auch wieder etwas runter - von 113 auf 89. Allerdings ist der Referenzwert kleiner 50.

Lt. Blutbefund muss er vor einiger Zeit eine Entzündung gehabt haben - bemerkt habe ich nichts. Ich lasse jetzt auf Anraten der Ärztin noch die Leber- und Nierenwerte kontrollieren. Eine Urinprobe habe ich heute auch abgegeben. Seit Samstag bekommt er Omeprazol falls doch etwas mit dem Magen sein sollte (nat auch nach Rücksprache mit dem Tierarzt)

Langsam aber sicher weiß ich nicht mehr, was ich noch machen soll. Ich bin gerade "etwas" verzweifelt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe und Hyperlipämie Shetty
BeitragVerfasst: 21.02.2019, 09:20 
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Ach mensch, das ist ja doof. Müde und schlapp sind ja immer so Anzeichen, die auf alles hindeuten können. Organwerte zu prüfen ist schon mal gut. Vielleicht magst Du dann ja das Ergebnis hier mal einstellen. Woran macht ihr fest, dass er eine Entzündung gehabt haben muss?

Ich drücke jedenfalls die Daumen, dass der Ursache auf den Grund gegangen werden kann und der Kerl dann bald wieder munter durch die Gegend düst. Einen weiteren Tipp habe ich leider nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Hufrehe und Hyperlipämie Shetty
BeitragVerfasst: 21.02.2019, 11:45 
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Deine Beschreibung über Charlie deckt sich mit Antons Verhalten der bis auf wenige Momente auch so unterwegs ist wie dein Muckel aktuell.
Bei ihm wurde nun wieder erhöhtes SAA festgestellt was ein sehr sensitiver Marker für Entzündungsprozesse ist lange bevor andere Parameter dies anzeigen.

Vielleicht wäre es eine Idee das auch bei Charlie testen zu lassen um ein entzündliches Geschehen ausschließen oder begründen zu können.
Auch wenn der Wert keinen Aufschluss darüber gibt WO dann letztendlich ein entzündlicher Prozess ist finde ich ihn als Parameter für ja oder nein ganz interessant und insbesondere für Therapieüberprüfungen sehr wertvoll.


Gute Besserung für deinen Kleinen :daum:

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