Pferdefutter kritisch beurteilt bzgl. Vor- und Nachteilen:
Hufrehefutter aus der Sichtweise Endverbraucher/Hersteller bezüglich der Zusammensetzung und Bewerbung.
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Problem mit Arsen in Reiskleie?

18.03.2015, 18:27

Ich will hier jetzt mal überhaupt keine Pferde scheu machen, aber das hab ich grad in einem anderen Pferdeforum entdeckt :shock: :

http://www.artgerecht-tier.de/kategorie ... angel.html
http://www.vital-leben.info/2012/07/ars ... chstmenge/

Ich füttere Reiskleie jetzt ja nur an die Alte und sage da deutlich: ich glaub, das macht bei der noch zu erwartenden Lebenszeit nicht viel.

Ist das schon bekannt? Ich höre davon heute zum ersten Mal, hab mich aber auch nie damit beschäftigt :oops: .

Re: Problem mit Arsen in Reiskleie?

18.03.2015, 19:12

Wer mag kann das ganze über eine Haarmineralanalyse abklären.
Die Angaben aus diesem Labor:
Arsen
Arsen wird in seltenen Fällen über das Futter aufgenommen. Für die Herkunft
kommen arsenhaltiger Pestizide in Frage. In der Nähe von Kohlekraftwerken und von
Heizwerken auf Kohlebasis kann eine erhöhte Arsenbelastung der umgebenden
Flächen bestehen, weil Braunkohle und bestimmte Kohlearten erhöhte Arsengehalte
aufweisen. Beim Pferd ist eine Arsenbelastung aber mehr eine exotische
Beobachtung. Sie kommt aber vereinzelt vor. So sieht man bei Erdefressen erhöhte
Arsenbelastungen, wenn über Sedimente im Boden Arsen aufgenommen wird.

http://traceelements.de/smapferd.pdf

Bei solchen Beiträgen fehlen mir einfach irgendwelche Mengenangaben. Dass Arsen hochgiftig ist weiß jeder, aber auch viele giftige Pflanzen wie der fingerhut z.B. sind gleichzeitig hochwirksame Arzneimittel.

Ich persönlich finde es zwar gut wenn immer weiter geforscht und verbessert wird.
Trotzdem erlebt man im Laufe der Jahre schon einiges. In meiner Kindheit war es üblich die Flamme auf dem herd mit Asbestplatten zu verteilen, also noch viel schlimmer als im Nachtspeicherofen oder in der Decke.
Meine Oma ist 88 geworden, meine Mutter ist jetzt 90 :weißnich:

Bratwürstchen vom Holzkohlegrill gehen ja nun auch überhaupt nicht mehr, allerdings gibt es da eine Mengenangabe: man müsste täglich ca. 100 Stück über einen langen Zeitraum essen....

Re: Problem mit Arsen in Reiskleie?

18.03.2015, 19:47

Ich sag ja, ich will keine Pferde scheu machen. Ich war eben nur etwas geschockt, weil wir ja Reiskleie immer als Aufpäppler angeben und ich davon noch nie was gehört hatte. In USA wird da wohl mehr geforscht als in D. Da ich aber der englischen Sprache nicht so mächtig bin, brauch ich garnicht anfangen, die Studien zu lesen.

Es geht ja nicht nur um die Reiskleie. Wenn ich überlege, wieviel Reis man selber isst….. :fahne:

Ich allerdings habe jemanden mit Asbestose bis zum Tod begleitet…...

Re: Problem mit Arsen in Reiskleie?

19.03.2015, 07:25

Es geht ja nicht nur um die Reiskleie. Wenn ich überlege, wieviel Reis man selber isst…..

Wir hier essen ja nun noch verhältnismäßig wenig Reis, da gibt es in anderen Ländern ganz andere Mengen.

Soetwas ist natürlich megaschlimm und es ist gut wenn Gefahrenquellen erkannt werden um dann zu verbessern.
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