Hufrehe ECS EMS Borreliose

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BeitragVerfasst: 10.08.2006, 11:16 
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Fallbeispiele/Erfahrungsberichte Hufrehe

*Hufrehe - Mein Erfahrungsbericht ...*


Eigentlich könnte ich diesen mit einem Zitat aus Katja Ebstein's Lied
"Wunder gibt es immer wieder" beginnen ...
Ich hätte wohl alles für möglich gehalten, aber nicht, dass meine Stute
"Margarethe" wieder so gesund werden würde, wie ich sie heute jeden Tag
erleben darf!
"Margarethe" ist eine 12jährige Schleswiger Kaltblut - Stute, die den
langen Weg von Norddeutschland nach Burgund auf sich genommen hat, da
ich vor anderthalb Jahren hierher zog. Niemals hätte ich mir vorstellen
können, dass dieses Tier hier jemals so leiden könnte.
Die ersten Monate verbrachte sie hauptsächlich mit anderen Pferden auf
einer großen Weide, wo sie Zeit hatte, sich der neuen Umgebung
anzupassen und sich von den Strapazen des langen "Umzuges" zu erholen.
Vermutlich fing es zu diesem Zeitpunkt schon mit ihrer Hufrehe an, wobei
dies nicht erkennbar war, denn sie lief eigentlich ganz normal auf dem
weichen Boden und machte nicht den Anschein, dass sie erkrankt wäre.
Auch Tierarzt und Schmied konnten diesbezüglich anhand von
Routineuntersuchungen nichts feststellen ...
Nachdem wir die Pferde dann über Winter wieder in den Stall brachten,
war lediglich beim Ausreiten eine gewisse "Fühligkeit" bei "Margarethe"
zu erkennen, was aber niemanden zu beunruhigen schien. Ich verließ mich
eindeutig auf die sog. "Fachmänner" und beobachtete zwar, aber ließ
mich immer wieder überzeugen, dass mein Pferd gesund sei.
Es wurde Sommer - die Pferde waren in entsprechender Laune und, wie
konnte es auch anders sein, brachen sie uns einmal aus. Rasten durch das
ganze Dorf, bis sie sich auf einer Luzern-Wiese niederließen, um ihren
Gelüsten uneingeschränkt freien Lauf zu lassen. Für "Margarethe" war
dieser Ausflug allerdings verheerend!!
Einen Tag danach konnte sie kaum noch einen Huf vor den anderen setzen
und es bereitete Mühe, sie von Punkt A nach B zu führen. Unser damaliger
Schmied (angeblich eine echte Koriphäe auf seinem Gebiet <- Ha Ha
Haaaaaa!!) meinte, es handele sich hierbei lediglich um einen
Muskelkater und hielt es nicht einmal für nötig, sich das Pferd
anzusehen. Auch die Tierärzte ließen sich mehrmals bitten, bis sich dann
endlich einer auf den Weg machte, mal vorbeizuschauen.

Diagnose: Fourbure = Hufrehe!

Die medizinischen Möglichkeiten sind in diesem Fall offensichtlich eher
"beschränkt", denn außer Schmerzmitteln, Cortison und Entzündungshemmer
hatte der gute Mann nichts in seinem Repertoir. Dies half zwar
kurzfristig, aber nicht langfristig. Nach 2-3 Tagen fiel "Margarethe"
gesundheitlich wieder auf ihren Anfangszustand zurück und es half
einfach nichts auf Dauer. Eine Verbesserung ihrer Gesundheitslage war
langfristig nicht zu verzeichnen ...
Tja - was tut man, wenn man nicht mehr weiter weiß und der französischen
Sprache auch nicht so mächtig, und das Vertrauen in die Tierärzte
irgendwie nicht mehr vorhanden ist? Ich jedenfalls klapperte das
Internet ab und suchte Informationsmaterial, wie auch eine Möglichkeit,
mein Pferd vor dem Abdecker zu retten.
Zwischen all den Artikeln und Angeboten stieß ich auf Frau Nehls - und
warum auch immer ich an ihrer Seite "hängen blieb", es war die einzig
richtige Entscheidung in diesem Moment gewesen! Ich nahm Kontakt zu Frau
Nehls auf per E-Mail und es dauerte auch nicht lange bis sie mir
zurück schrieb. Ich bestellte "Rehe-Ex" und ihre "Biologische Hufkur" und
wir tauschten diverse Mails aus, die mir sehr vertrauenswürdig erschienen
und in denen man sofort erkannte, dass diese Frau weiß, wovon sie
spricht/schreibt. Es geht hier nicht nur um theoretische Mutmaßungen,
nein, denn sie war jemand, die das Problem am eigenen Leibe erlebte und
mit Herz, Mut & Wissen ihr eigenes Pferd selbst erfolgreich
therapierte!! Es ging ihr nicht lediglich darum, ihre Produkte zu
vermarkten, sondern sie stand mit Rat & Tat, egal zu welcher Tageszeit,
immer freundlich zur Seite.
"Margarethe's" Zustand verschlechterte sich von Tag zu Tag ... es war
wirklich schon 5 vor 12 und Frau Nehls erklärte sich bereit, uns in
Frankreich aufzusuchen. Jetzt war ich mir sicher, dass alles gut werden
würde, denn es gab hier vor Ort niemanden, der sich mit dem Problem
"Hufrehe" wirklich auskannte und Pferde an sich haben hier einen etwas
niedrigeren Stellenwert als in den Regionen in Deutschland - das ist
leider so. Als Frau Nehls in Frankreich ankam, schaute sie sich umgehend
mein Pferd an und analysierte die aktuelle Situation, wo es doch einiges
zu verbessern gab! Wir begannen sofort mit der Therapie, wobei
"Margarethe" zusätzlich zu "Rehe-Ex" und der "Biologischen Hufkur" noch
weitere homöopathische Mittel wie Traumeel, Belladonna, Gingko etc. etc.
verabreicht bekam. Auch die Tatsache, dass unser Stroh offensichtlich
mit Halmverkürzer bearbeitet war, hatten wir nur Dank Frau Nehls
herausgefunden!! Sie hat ein Blick für die Details und ein
weitgefächertes Wissen über Dinge, die zumindest mir bislang noch nie zu
Ohren gekommen waren. Noch während des Aufenthaltes von Frau Nehls
verbesserte sich "Margarethe's" Zustand deutlich und es war einfach nur
traumhaft zu erleben, wie sich das Pferd langsam (aber sicher) erholte
... Ich bin Frau Nehls so unglaublich dankbar für all die Mühe und all
das Verständnis, welches sie für ihre "Patienten" aufbringt - ich
wünschte, alle Menschen, die sich mit Tieren befassen, hätten ihre
Einstellung!
Es dauerte noch ein paar Wochen, bis "Margarethe" wieder so fit war, wie
wir sie einst kannten. Zu den von Frau Nehls eingeführten Maßnahmen
achteten wir insbesondere auch darauf, dass "Margarethe" wirklich nur
das fraß, was gut für sie war. Das mit halmverkürzenden Mitteln
behandelte Stroh wurde komplett weggeschafft und wir füllten
"Margarethe's" Box mit über 1.500 Litern Torf aus, welches wir dann noch
mit Hanf mischten. Wir waren auf dem einzig richtigen Weg ... Nach
langer Suche fanden wir auch entsprechende Bio-Bauern, die ihr Stroh
naturbelassen weiterverkaufen.
Heute, nach 4 Monaten, füttere ich noch immer "Rehe-Ex" und
"Horse-Allround-Kräuter" - aber alle weiteren Mittelchen kann ich
beruhigt weglassen, denn "Margarethe" geht es wieder richtig gut!!!! Für
mich ein kleines Wunder, zumal ich hier in Frankreich ganz bestimmt
nicht die notwendigen Maßnahmen gefunden hätte, gäbe es nicht Frau
Nehls, die wirklich keine Mühen gescheut hat, um zu helfen!! Sie liebt
die Tiere und achtet sie vor allem ... Das ist die beste Voraussetzung
dafür, eine erfolgreiche Therapie zu bestreiten!
Für alle, die auf der Suche nach Hilfe sind, so kann ich sie ruhigen
Gewissens und aus gänzlicher Überzeugung an Frau Nehls verweisen!!
Bitte lassen Sie keine Versuche an Ihren Tieren zu, die lediglich dazu
dienen, Profit zu machen!! Unser französischer Tierarzt sagte, nachdem er "Margarethe's" deutlich verbesserten Zustand zur Kenntnis nahm, nur: "Ich hätte aus medizinischer Sicht kein Mittel gehabt, welches auf Dauer wirklich hilft." Ich denke, diese Worte sprechen für sich und sind erschreckend zugleich!! So hätte man ein Pferd wochenlang mit starken Medikamenten behandelt mit dem Bewusstsein, dass es eigentlich nichts bringen würde ...
In diesem Sinne nochmals einen herzlichen Dank an Frau Nehls, die mir
auch persönlich sehr ans Herz gewachsen ist ... :-) Ich wünsche ihr alles Gute dieser Welt und weiterhin den Erfolg, für den sie sich mit Herz & Seele zu Gunsten der Tiere verschrieben hat und ich mir sicher bin, dass sie ihn wie bei unserer "Margarethe" weiterhin erfahren wird!!
Michaela Broemel
21310 Beaumont-sur-Vingeanne
Frankreich
"Michaela Broemel", mickeypc@web.de

Bild
(zum Vergrößern anclicken)

Zum Abschluss noch ein Kommentar:

Als ich in Frankreich ankam und Margarethe untersuchte, glaubte ich selbst nicht, dass es irgendwie zu schaffen sei, das von mir liebevoll genannte „Gretchen“ wieder gesund zu bekommen. Die Hufrehe-Erkrankung war inzwischen bereits so weit fortgeschritten, dass die Zusammenhangstrennung deutlich zu erkennen war, was leider nur allzu oft keine Chance auf Heilung mehr zu hoffen lässt. Ja, was macht man bzw. ich in so einem Fall? Ich hielt es nicht für klug die Pferdehalter völlig zu entmutigen, klärte jedoch über die verheerende Lage „optimistisch“ auf, geradezu ein Balanceakt.. zwischen Leben und Tod.. Das Schlimmste, was mir hätte passieren können, wäre gewesen, wenn das Gretchen meinen Aufenthalt nicht überlebt hätte: ich setzte alles ein (Gott sei Dank spielten die Pferdehalter 100%ig mit..), um das zu schaffen!
Der Umstand der Halmverkürzer, der eine wesentliche Rolle spielte, dass Gretchen nicht gesund hätte werden können, war für mich der ausschlaggebende Faktor, dass ich der Meinung bin, manche Faktoren vor Ort müssen erfasst werden können und dies ist nur möglich, wenn ich vor Ort bin; bei einer telefonischen Auskunft kann man auf manche widrigen Umstände unmöglich eingehen, da man diese aus der Ferne nicht erfassen kann..
Ich glaube fast, keiner war über die Entwicklung froher, als ich es war, weil mein Aufenthalt nur dann einen Sinn gehabt hat, wenn das Gretchen wieder gesund würde und mir in den 10 Tagen unseres Aufenthaltes Menschen wie Pferde so an`s Herz gewachsen waren, dass es mich tief getroffen hätte, wäre alles umsonst gewesen.. Beeindruckt hat mich nicht nur das Bemühen um`s Gretchen, sondern auch die wahnsinnig nette Gastfreundschaft und dieses Gefühl „mich zu Hause zu fühlen“ bei doch „wildfremden Menschen“.. daher möchte auch ich ganz laut „Danke“ sagen..


<Markushof@aol.com> schrieb: Hallo Frau Nehls, danke das es noch solche Menschen wie Sie auf diesem Planeten gibt, meiner Ponystute Sunny geht es nach einer Woche Biologicher Hufkur und Rehe-Ex super sie hatte einen schweren Reheschub und auch eine Hufbeinsenkung. Und das Gute ist auch das sie wieder fressen durfte jeder sagte mir ich solle strengste Diät mit ihr machen , als ich dann ihre Seite im Internet gefunden habe ,bekam sie gleich ein paar Möhren rote Beete und auch wieder ein bißchen mehr Heu . Habe noch mehrere Tiere die mein ein und alles sind ,aber ich weiß jetzt das ich mir nicht mehr so viel Kummer machen muss weil es immer wieder etwas gibt was man im Krankheitsfall für sie tun kann. Würde meiner Tierärztin gerne solche Heftchen von Ihnen geben damit Sie auch anderen helfen können habe nur eins und das will ich selbst behalten wenn Sie mir welche schicken könnten dass wäre super, nochmals danke!
Heike Kolles, Bergstrasse 27, 66839 Schmelz

Bild
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AGIP-Station, Frau Cornelia Rost-Cassin, Detterstr. 1 a, 94469 Deggendorf schrieb:
Hallo Frau Nehls, durch einen wunderbaren Zufall habe ich die Berichte über die Hufrehe Pferde in der Reiter Revue gelesen und bin so auf Sie gestoßen. Meine Pinto Stute Tribana hat beim Winter Frühjahrsübergang durch zuviel Kraftfutter Hufrehe bekommen, da die Bewegung im Winter trotz Offenstallhaltung nicht genug war, wir hatten auf unserer Koppel ca. 1,80 m Schnee. Die anderen beiden Pinto Stuten Mutter und Tochter haben es gut verarbeitet, denn die Mutterstute säugt das einjährige Fohlen noch und somit hat sie wahrscheinlich alles in die Milch gepackt. Zuerst dachten wir, meine Stute hat sich draußen beim Herumtoben im Schnee verletzt, ich habe ihr dann die Beine bandagiert, doch es wurde immer schlimmer und zum Schluss lag sie nur noch im Stall und wollte nicht aufstehen. Nach mehrfachem Telefonieren mit dem Tierarzt, ist er dann endlich gekommen. Dann die niederschmetternde Nachricht „Hufrehe“!
Ich fragte ihn, was kann ich machen? Absolute und strickte Diät sagte er mir, nur etwas Heu und Stroh, wenn Sie sich nicht daran halten, muss sie zum Schlachter!
Er gab ihr eine Spritze und ich musste ihr 6 Tage früh und abends ein Pulver verabreichen. Es wurde dann auch besser. Zusätzlich musste der Hufschmied kommen und die Vorderhufe noch stärker kürzen. Ich habe die hufe dann bis unten bandagiert und mit kaltem Wasser begossen, dass sie sehr nass waren und kühlten. Trotzdem war ich jetzt mit meinem Elend allein gelassen.. Ich wusste nicht, wie lange ich Diät mit meinem Pferd machen sollte, was sie überhaupt noch fressen durfte und wie viel. Da kam die rettende Anzeige in der Pferdezeitung und ich habe mich sofort mit Ihnen in Verbindung gesetzt. Sie haben mir dann die Biologische Hufkur und Rehe-Ex empfohlen, die ich auch gleich bestellt habe. Seit 1 Monat füttere ich dieses jetzt meiner Stute mit Karotten vermischt und ich muss sagen, es geht ihr blendend!
Sie tollen zu Dritt auf der Koppel herum und man merkt nicht mehr, dass sie krank war. Wir haben sie alle drei langsam jeden Tag mit 1 Schubkarre Gras eingewöhnt und jetzt kommen sie jeden Nachmittag auf die Graskoppel. Ich und meine Stute möchten uns bei Ihnen recht herzlich für die große Hilfe bedanken. Viele Grüße Cornelia Rost-Cassin

"Kerstin Lübkemann" <amigoLue@web.de> schrieb: Liebe Frau Nehls, muss jetzt mal schnell von Otto`s Fortschritten berichten. Er hat seit 1,5 Wochen keine Schmerzmittel mehr bekommen und er läuft..... zwar noch nicht richtig aber freiwillig und für seine Verhältnisse schon gut. Bin so glücklich. Ich habe keinem davon erzählt was ich ihm jetzt gebe und nach einer Woche ohne Schmerzmittel habe ich das erste Mal mit meinem Mann darüber gesprochen, er dachte immer das ich ihm noch Schmerzmittel gebe und war so was von erstaunt das man mit Kräutern das erreichen kann. Ich warte auf den Tag wo Otto wieder ganz gut laufen kann und dann ev. mal wieder der Tierarzt ( ich hoffe nur zum Impfen ) auf meinem Hof ist und der sich dann wundert wie gut Otto laufen kann. Dann werde ich nur sagen das sie mit der Diagnose "austherapiert" doch lieber vorsichtig sein sollen. Ich bin so froh das ich Ihre Internetseite gefunden habe. Ich habe im Moment noch ein Problem mit meiner kleinen Shettystute, sie hatte im März ein Hufgeschwür das sehr hoch im Huf war und nicht so richtig geöffnet werden konnte. Nach einigen Sauerkrautverbänden ( hat der Schmied vorgeschlagen ) war das Hufgeschwür auch erst weg, kam dann aber einige Wochen später wieder. Es wurde wieder nur angeschnitten und nach erneuten Sauerkrautverbänden war es auch wieder weg. Aber anscheinend nicht ganz. Denn zwei Wochen später konnte sie gar nicht richtig laufen und legte sich immer wieder hin. Der Tierarzt sagte jetzt hat sie Hufrehe. Nach Schmerzmitteln ging es ihr auch sehr schnell besser und sie konnte wieder laufen. War schon froh nicht noch so einen schwierigen Fall wie Otto zu haben. Der Tierarzt sagte ich sollte sie wenn sie beschwerdefrei ist langsam wieder an die Weide gewöhnen. Das habe ich auch gemacht aber sie hat zwischenzeitlich immer wieder mal einen klammen Gang und legt sich auch öfter hin. Habe sie jetzt ganz von der Weide genommen und mit Otto in meine sog. Pony-Rehe-Station gesteckt. Ist ein Stück Weide aber total abgefressen ( kein Gras mehr ) mit einem Unterstand der zur Hälfte mit nassen Spänen und die andere Hälfte mit Stroh eingestreut ist. So können sie wenigstens draußen sein und meine große Stute ist nicht alleine auf der Weide. Ich habe jetzt angefangen der Shettystute ( heißt Trixi ) auch Rehe-Ex zu füttern, 2x tgl. eine Handvoll vermischt mit Olewo Karotten und rote Beete Chips ( mögen sie übrigens beide gerne ). Aber trotzdem hat sie immer wieder Tage an denen sie nicht richtig laufen kann. Mache ich da irgendwas verkehrt, ich weiss ja auch gar nicht genau ob es wirklich Hufrehe bei ihr war. Die Tierärzte sind manchmal so schnell mit ihrer Diagnose.... Ich habe bei meiner letzten Bestellung für meinen Hund mal das Lauf-Fit bestellt da er in seinem Alter ( wird 11 Jahre und ist ein ziemlich großer Hund ) ja doch schon einige Arthroseschmerzen hat. War sehr skeptisch ob er das mitfrisst da er ein echtes Leckermäulchen ist, aber man glaubt es nicht er frisst sie anstandslos mit und sie scheinen ihm auch zu schmecken. Und ich glaube zu sehen das er jetzt etwas flüssiger läuft und auch das Hinlegen was manchmal schon sehr mühevoll war geht etwas besser. Ich finde es so klasse das man den Tieren mit Kräutern so toll helfen kann. Denn laut Tierarzt sollte ich meinem Hund damit er keine Schmerzen hat jeden Tag Schmerzmittel geben und dabei hatte ich kein gutes Gefühl zumal er sie auch nicht auf Dauer vertragen konnte. So, nun ist es doch eine sehr lange Mail an Sie geworden aber eines möchte ich Ihnen noch schreiben. Ich finde Ihre Internetseite ganz klasse und schaue obwohl ich eigentlich schon alles kenne immer mal wieder darauf. Besonders Ihre Seite über den Pferdehimmel hat mir sehr nach dem Tod meines Pferdes im Februar geholfen. Ich habe vor einigen Wochen zum Gedenken an mein Pferd und den Freund und Kumpel meiner anderen Pferde auf der Weide einen Apfelbaum gepflanzt und das Gedicht von der Regenbogenbrücke mit eingepflanzt.. denn irgendwann werden wir uns wiedersehen. Es ist so schön zu wissen das es Menschen gibt die ihre Tiere nicht als Sache sondern als Freund sehen. Viele liebe Grüße Kerstin

"Sandra Clemens" <sankle@web.de> schrieb: Liebe Frau Nehls, ich bin total begeistert nach nur kurzer Zeit des vorgeschlagenen Futters, Rehe-Ex, Biol. Hufkur, und nur nach ein paar Tagen Anwendung der homöopathischen Mittel geht es Cindy wieder richtig gut. Das Lahmen ist fast (bis auf im Trab nur noch ein bißchen) verschwunden. Das ist einfach klasse und ich bin sooooo froh. Das einzige was Cindy überhaupt nicht mag (und auch mein Shetty nicht) ist das Schwarzkümmelöl, eigentlich hatte ich mir das schon fast gedacht da sie Leinsamenöl auch nicht mag. Sie frisst mit dem Öl ihr Futter nicht, das kann ich ihr daher leider nicht geben, gibt es eine Alternative zum Schwarzkümmelöl was Pferde im Allgemeinen gerne fressen? Ich bedanke mich nochmal ganz ganz herzlich bei Ihnen, wenn das Lauf-Fit und Rehe-Ex da ist, gebe ich das weiter und Ihre Therapie führe ich wie vorgeschlagen 4 Wochen durch. Ich denke danach kann ich sie doch sicher mit Maulkorb wieder auf die Wiese -natürlich ganz langsam- lassen. Liebe Grüße Sandra
"Sandra Clemens" <sankle@web.de> schrieb: Liebe Frau Nehls, ich wollte Ihnen nur kurz berichten, ich gebe Cindy jetzt seit zwei Tagen die homöopathischen Mittel und ich finde das sich ihr Zustand schon super gebessert hat. Zwar ist immer noch Wärme im Huf und geringe Pulsation zu spüren aber das Lahmen ist deutlich besser, geht das denn so schnell das die Mittel wirken? Na ja umso besser. Ich bin froh das es Cindy wieder besser geht, hoffe auch das bleibt so. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten. Vorab aber nochmals Vielen Dank! Liebe Grüße Sandra
"Ingo Pillepalle" <i_parpart@gmx.de> schrieb:
Liebe Frau Nehls,
hier ist mein versprochener Erfahrungsbericht:
Meine Stute Pilona ist 21 Jahre alt. Ich besitze sie, seit ihrem 5-ten
Lebensjahr. Sie wurde die ganzen Jahre regelmäßig geritten und war
eigentlich nie richtig krank, von kleineren Verletzungen und dem
Älterwerden mal abgesehen. Ihre Vorderhufe wuchsen immer schon sehr langsam
und sind eher weich, so dass sie seit jeher vorne beschlagen war. Anfang
Juni 2004 stand sie dann plötzlich mit großen Schmerzen in der Box. Sie war
mir die drei Tage zuvor schon ein wenig müde und abgeschlagen vorgekommen
und sehr klamm gelaufen. Da ich das Rehe-Krankheitsbild jedoch überhaupt
nicht kannte, gab ich Weiderangeleien, ihrem fortgeschrittenen Alter u.s.w
die Schuld und schonte sie nur ein wenig. Nun war es aber nicht mehr zu
übersehen, dass da was ganz Schlimmes mit ihr sein musste und ich alarmierte
sofort den Tierarzt. Der diagnostizierte Hufrehe im fortgeschrittenen
Stadium und verordnete: Eisen ab, nasser Sand in die Box, starke Medikamente
und 0-Diät. Die Prognose sei sehr schlecht, schon wegen des Alters, sagte er
mir. Es war schrecklich, sie so leiden zu sehen. Ich war völlig geschockt und
durchstöberte sofort erst mal das Internet nach allen Informationen, über
Hufrehe. Dabei stieß ich glücklicherweise auf Ihre Seite, Frau Nehls, wofür
ich sehr dankbar bin. Die ausführlichen Informationen und
Erfahrungsberichte, sowie meine grundsätzlichen Neigungen zur ganzheitlichen
Medizin haben mich dazu bewogen ganz schnell bei Ihnen anzurufen. Hufkur und
Rehe-Ex kamen dann knapp einer Woche nach dem Ausbruch der Rehe bei mir an
und wurden sofort verabreicht. Nach zwei Tagen ging es Pilona dann so viel
besser, dass keine weiteren schulmedizinischen Medikamente mehr verordnet
werden mussten. Von nun an bekam sie wieder ein wenig Heu und Stroh zum
fressen. Nach einer weiteren Woche (ca. 2 Wochen nach Ausbruch der
Rehe)konnte sie wieder vorsichtig beschlagen werden (Spezialbeschlag mit
Silikon und Steg). Sie war quitschvergnügt und wollte laufen. Also fingen
wir langsam mit Schrittführen an und nach weiteren 3 Wochen konnten wir dann
wieder mit dem Traben beginnen u.s.w. Den Weidegang haben wir für den Rest
des Jahres aber lieber sein gelassen. Ich brauche wohl nicht erwähnen, dass
das rehekundige Umfeld (Tierarzt, Schmied, Stallkollegen) sich sehr
gewundert hat, dass es ihr so schnell besser ging. (Aber von Kräutern und
Ganzheitsmedizin wollten sie leider nichts hören). Bis heute läuft Pilona
einwandfrei, von einem kleinen Ausrutscher Anfang Mai diesen Jahres mal
abgesehen. Da hatte sie einen minimalen Rehe-Schub auf dem li Vorderbein,
wahrscheinlich, weil ich beim Anweiden mit dem Rehe-Ex gegeizt, und nur die
Hufkur gefüttert habe. Mittlerweile ist sie wieder halbtags auf der Weide,
wird geritten und ist putzmunter. Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen
Inga Parpart

Dies ist leider nicht selten der Fall, daher ein Denk- und Handelanstoß für Pferdebesitzer, die Hufschmied/Hufpfleger erwarten:

"egner" <egner@imf-modellbau.de> schrieb:
Liebe Frau Nehls, habe nun bald beide biologischen Hufkuren aufgebraucht, bei Sunshine, die zwischenzeitlich französische Eisen verpasst bekam, ist der Erfolg verblüffend, man sieht, wie wunderbar der Huf heruntergewachsen ist, auch bei Susi ist der Huf, seit ich die Hufkur gebe, sehr gut gewachsen, ist dann zwischenzeitlich auch schon mal auf weichem Untergrund übermütig galoppiert, doch dann kam die Hufpflegerin am Montag vor 14 Tagen und hat nachgeschnitten, am Dienstag ging Susi noch relativ normal, am Mittwoch fühlig, und dann verschlechterte sich ihr Zustand von Tag zu Tag, so daß ich am Sonntag den TA rufen mußte, da ich wieder einen Reheschub befürchtete. Leider kann ja keiner sagen, ob das nun ein Reheschub oder eine Huflederhautentzündung ist, die vom Schneiden oder vom Weidegang kommt (täglich ca. 1/2 Std. auf abgesteckter Weide, ca. 10 qm altes langes Gras). Der TA machte vorab Laserakupunktur und verabreichte einen Entzündungshemmer. Die Hufe weisen keine Wärme auf, jedoch hat Susi immer Pulsation im Mittelfußbereich, nicht sehr stark, jedoch eben immer. Wir polstern die Hufe seither, dann läuft sie ganz gut, beim Spaziergang auf der Wiese sogar ganz flott. Die Röntgenbilder zeigen, daß der Huf seit September letzten Jahres sich wieder ganz gut von oben herab eingehängt hat, Sohle hat sich auch schön gebildet, jedoch ist im letzten viertel noch eine leichte Rotation zu erkennen. Was mir auffällt, ist daß Susi aufgrund der Gabe von Rehe-ex und der biol. Hufkur endlich wieder ein schönes Fell bekommt, deshalb glaube ich auch, daß die Hufe wieder in Ordnung kommen werden. Vielleicht ist sie ja aufgrund der vielen Schmerzen nun eben empfindlicher geworden und bekommt deshalb gleich eine Entzündung. Werde nun mit dem Hufschmid, der Sunshine beschlagen hat, einen Termin ausmachen, vielleicht entscheide ich mich auch für Eisen für Susi - was würden Sie tun?
(Die Hufpflegerin korrigierte die Hufe meiner Ansicht nach viel zu stark und Folge war eine „normale Huflederhautentzündung. Ich riet, Susi erst einmal beschlagen zu lassen, eine weitere Hufkur in Kurdosierung zu füttern und zukünftig unbedingt darauf zu achten, dass die Hufe nicht zu stark ausgeschnitten werden, C. Nehls)

Recht zur Veröffentlichung by C. Nehls
Herzlichen Dank für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung an dieser Stelle.


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